Dienstag, 30. September 2008

Österreich hat rechts

Jeder wundert sich, warum in Österreich zwei Parteien aus dem rechten Spektrum solche Zugewinne bei den Wählerstimmen haben. Immerhin wird in den Medien, aus welchen Gründen auch immer, so getan als wäre das so überraschend.

Zum Beispiel: Deutschland hat so etwas wie eine amtliche Entnazifizierung aufzuweisen. Diese Entnazifizierung war zwar über weite Strecken eine Farce, wie unter anderem die publik gewordenen Fälle von Ämterbesetzungen mit vormals recht hochrangigen Kriegsaktivisten gezeigt haben, es wurde aber nichtsdestotrotz mit diesen und anderen Mitteln versucht, so etwas wie eine Vergangenheitsbewältigung voranzutreiben.

Wie auch immer: Eine adäquate Vergangenheitsbewältigung, geschweige denn eine reguläre Entnazifizierung ist in Österreich ausgeblieben.

Man kann gar nicht genau sagen wie, aber ziemlich direkt nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat Österreich es geschafft sich in der ganzen Verlierer-Schuld-Sieger-Aufarbeitung so darzustellen, dass es nichts mit dem Regime unter Hitler, nichts mit Ghettos, nichts mit Judenverfolgung, nichts mit Aufsehern in Konzentrationslagern und nichts mit SS- und SA-Zentralen zu tun gehabt hätte: Eigentlich war wohl sogar eben gerade Wien nie eine österreichische Stadt gewesen. - Was? Wir?

Und so konnte in Österreich rechtspopulistisches Gedankengut recht gut überleben; jedenfalls sind daher dort noch um einiges stärkere Wurzeln leben gelassen bzw. übersehen worden als in Deutschland.

Hermine sagt: Danke der Nachfrage.

Montag, 29. September 2008

Mitgefühl

  • A) Mitgefühl heißt Grenzen setzen
  • B) Ich muss mich als Ganzes gegenüber anderen abgrenzen

  • C) Mitgefühl heißt auch Macht ausüben

  • D) habe ich Mitgefühl ohne Grenzen, verschwimme ich – Ich gehe also unter
  • Da) Ich helfe sinnvoller, wenn ich ihr/ihm helfe ihre/seine Grenzen wiederzufinden
  • Db) indem ich meine Grenzen beim mitfühlen bewahre und somit nicht noch in die Grenzen der anderen Person hineinschwimme, helfe ich ihr, sich in dieser Welt wohl zu fühlen und wieder zu sich zu kommen

  • E) gebe ich ungefragt Rat, übe ich Macht aus, die mir in den meisten Fällen nicht zusteht

  • F) Es hilft nicht, ich helfe nicht, wenn ich ähnlich leide, wie die/der Hauptbetroffene/r
  • G) Die/der Hauptbetroffene kommt aus dem emotionalen Tief nicht raus
  • Ga) will da vielleicht auch vorerst gar nicht rauskommen
  • H) Die/der Mitfühlende wird sinnlos ebenso traurig
  • Ha) letztlich trauert sie/er nur um sich selbst

  • I) Mitgefühl kann die oder den Leidende/n unnötig bedrängen
  • J) Am Ende sind beide zutiefst bedrückt, leer und traurig
  • Ja) Dafür ist das Leben zu kurz

Übrigens: Für die Herrn Beckstein und Huber und ihr entzückendes bayerisches Wahldesaster habe ich partout kein Mitgefühl.

Hermine sagt: Also, das hat was.

Entscheidung

Letztens wollte ich nur ein neues Layout über mein Blog bei Blogger.de ziehen – gesamtes Blog zerschossen.

Hier bei Blogger punkt com geht das alles so einfach und effektiv. Ich will schließlich Beiträge schreiben und nicht programmieren lernen.

Warum sollte ich noch Hölzchen reiben, wenn ich einen Induktionsherd habe??

Hermine sagt: Also, vorgestern, die Apfelpfannkuchen, lecker!

Donnerstag, 25. September 2008

Erkältung - Wehret den Anfängen

Ich schätze, ich habe die Erkältung vermieden. Sie scheint opportunistisch abzulaufen, also nicht so schlimm wie sie könnte. Am Anfang geht man gegen so eine Erkrankung sowieso am besten vor. Wehret den Anfängen.

Je länger gewartet wird, desto schwieriger wird es, die schlechten Bazillen zu dezimieren und die guten zu identifizieren und zu schützen. Wenn die schlechten Bakterien einmal ein Milieu in ihrem Sinne gefunden haben und wenn man sie lässt, dann scheinen die sich sehr schnell zu vermehren. Bei Mykosen (Pilzerkrankungen) geht das so richtig schnell.
Apropos: Die Maßnahmen im Gesundheitswesen in Richtung krank-feiern und unangemessene Gewährung von Kuren? Verlängerte Wochenenden, Urlaube aus Kuren zusammensetzen und finanzieren? (Meines Erachtens sind 90% aller Kuren überflüssig; das ginge ambulant alles viel besser; die 10% mit den tatsächlich notwendigen Kuren, sollten dafür länger andauernde Kuren (mindestens acht Wochen) erhalten) Die, die das schon immer so gemacht haben, diejenigen, die sich schon immer als wandelnde Parasiten der Gemeinschaft verhalten haben, wissen die heute nicht mehr wo Bartels den Most holt? Das ist nicht bekannt!?

Die Banker sagen sich etwas ähnliches jetzt anscheinend auch. In dem Fall könnte das jetzt aber schon zu spät sein, für die sanfte Medizin ohne Nebenwirkungen. Dranbleiben muss man (leider) in jedem Fall.

Wenn ich höre, dass jemand dafür ist in Erwägung zu ziehen, dass zukünftig zumindest Vorstands-Banker mit ihrem Vermögen haften sollten, dann wird das wohl, wie üblich, ein Zeitfenster von circa 10 Jahren bis zur Realisierung – wenn überhaupt - dieses immerhin honorigen Vorhabens bedeuten.
Weiß ich jetzt noch nicht, dass das ein Ratten-System von Verantwortungslosen ist – ein Menschenverachtendes System? Zum Beispiel kürzlich erst gehört: Auf fallende Kurse wetten? Und: Wetten? Mit dem Geld der Anleger? Ist das Futter nicht genug? Soll´s die Hand auch noch sein?

In der Psychologie läuft das so: Angemessenes, erwünschtes Verhalten – Lob. Im Bankengewerbe: Ich beisse in die Hand, die mich füttert - Belohnung. So wächst die Überzeugung, dass ich mich per unlauterem Verhalten selbst füttere.
In der Medizin heißt sowas unphysiologisch.
Das macht über kurz oder lang krank und, wenn nicht – wie heißt es doch so schön? notwendig und hinreichend - interveniert wird, geht das bis zum Kollaps und Tod des Systems.

Hermine sagt: Früher bin ich so gerne auf Rollschuhen gelaufen, Knuffelhäschen.

Mittwoch, 24. September 2008

Erkältung - Bettina Röhl

Oh je. Ich taumele haarscharf am Abgrund einer Erkältung entlang. Hab´ heute schon Brake-Stalking anstelle von Brainstorming verstanden. Die Nase kribbelt; niesen musste ich schon; Rachen und Hals kratzen – das kommt von dem aggressiven Nasensekret, dass hinten über den Rachen runterläuft. Beim Gehen ist mir leicht schwindelig, die Gelenke fühlen sich ganz leicht marode an - Borreliose? Nun ja, ich habe mich mit Nasendusche, Erkältungstee und Lindenblütenhonig bewaffnet, und ich werde versuchen das über den Tag irgendwie an mich ranzukriegen.

Ist ja alles auch kein Wunder. Diese wandelnden Bazillenmutterschiffe überall. Waren das noch Zeiten als es opportun war, eine Erkältung, schon gar mit Fieberbeteiligung, auszukurieren.

Heutzutage haben die Krankenstatistiken oberste Priorität.

Mögliche Komplikationen: Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Mittelohrentzündung (Otitis media), Myo-, Perikarditis (Herzmuskel-, Herzbeutelentzündung), Meningoenzephalitis (Hirnhäute sind betroffen), orthostatische Hypotonie.
Dass sich diese liebliche Erkältung, in Form einer Rhinitis, absteigend zu einer Bronchitis – mit wiederum ihren möglichen Komplikationen – entwickeln kann, wenn ich sie verschleppe? Bitte? Schwund gibt’s immer? Sowas kommt doch dann die Krankenkassen teurer zu stehen als die ursprüngliche Erkältung? Den Arbeitgeber stört´s nicht.

Wieder eine dieser kurzsichtigen - oft genug menschenverachtend eingesetzten - Statistiken, die uns Bürgern nur allzu gerne einschleichend eingeflösst werden.
Statistiken hantieren mit Häufigkeiten und Mittelwerten, mit Varianzen und Standardabweichungen, manchmal auch mit Korrelationen (besondere Vorsicht!) und anderen Koeffizienten; das ist an sich noch nichts richtig Schlimmes. Diese Werte kann ich referieren. Das war´s. Statistiken erbringen triviale Ergebnisse. Das liegt in der Natur der Sache. Weitergehende Interpretationen hingegen sind in aller Regel, wie jeder Statistiker weiß, unzulässig.

Und: Wer lässt solche und ähnliche Statistiken erheben; wer gibt das Geld dafür? Wenn ich das weiß – dann weiß ich auch was rauskommt!

Bettina Röhl. Hut ab! Hat diesen RAF-Film hart kritisiert. Der Film mutiere bei potentiellen Zuschauern zu einer Heldenverehrung. Das sei schon in der Besetzung mitbegründet - positive Identifikationsfiguren wie z.B. Moritz Bleibtreu.

Sich als Meinhof-Tochter unangebrachter Loyalität zu enthalten, sich klar zu distanzieren – das hat Klasse, das hat Gewicht! Sie versucht Gott sei Dank nicht, sich unter dem Deckmantel a la „das war ein wichtiger Teil unserer jüngeren deutschen Geschichte – und, wenn ihr was gegen unser Projekt sagt, seid ihr politisch inkorrekt und sowieso nicht intellektuell und Out usw. usf.“ zu bereichern.
Manche Geister treten nicht auf, wenn man sie einfach nicht ruft.

Hermine sagt: Mein liebes Bienchen, sollst nicht traurig sein.

Dienstag, 23. September 2008

Miscellaneous I

Heute saß ich so gemütlich im Coiffeur-Salon. Dort sah ich doch tatsächlich einen älteren Herrn mit den gleichen Problemen an den Unterarmen wie ich. Gott sei Dank. Das gibt’s also. Ich dachte schon, ich müßte mich demnächst mal irgendwie Innerlich und Äußerlich mit irgendwelchen Mittelchen durchstraffen.

Aber ich könnte ja auch mal in den Urlaub fahren; an den Strand. Das bietet sich doch gerade an?! Das Wetter ist Klasse. Ein schönes Windchen des Herbstes kommt auf. Das haben doch Pfarrer Kneipp (Der Wasserdoktor) und solche Leute ihren Patienten damals auch immer gerne anempfohlen!? Fahrt mal an die Nordsee? Lasst Euch mal den Wind um die Nase wehen? Hat das nicht Tradition? Hat sich doch bewährt? Reizklima ist gut für die Atemwege. Das Immunsystem wird gestärkt, weil gefordert. Und überhaupt – die Haut wird schön gestrafft und mal anderen Reizen ausgesetzt als ständig dieser Wärme und diesen vielen UV-Strahlen A+B+C.

Hermine sagt: Hört sich wenigstens mal gut an.

Gesundes Essen – Stimmung

So ein gutes Essen mit den Proteinen des Getreides und den Nährstoffen aus natürlichen Lebensmitteln – das kann einem helfen, die Stimmung zum Positiven hin zu unterstützen.

Andere, also verarbeitete Essensmittel – wie sollen die einem die notwendige Kraft geben, wenn in ihnen selbst nichts ist. Der Zusammenhang zwischen raffiniertem Zucker und aggressivem Verhalten gehört mittlerweile auch zum Allgemeingut?

Hermine sagt: Gerne.

Montag, 22. September 2008

Miscellaneous

Der Apothekerverband (einer dieser Lobbyverbände Deutschlands - man könnte sowas auch anders nennen - - wird es auch) streut u.a. über Radio so tolle Halbwahrheiten und Halbtatsachen unter die Leute wie, dass andere Anbieter, sprich u.a. Internetanbieter, durchaus auch minderwertige Ware verkaufen würden.

Ich interpretiere so etwas in dem Sinne, dass das ein Zeichen dafür ist, dass irgendwo, irgendwelche Massnahmen (auch hier: EU sei Dank?) doch zu greifen scheinen und die oben bereits angedeuteten Mauern - und was noch alles - so wenigstens langsam (aber sicher!?) anfangen zu bröckeln.

In Deutschland ist das immer wieder so: Es hat sich doch als so effizient herausgestellt, von Anderen Flexibilität zu verlangen und selber an seit Urzeiten belagerter Stelle zu Jammern, die Schürfrechte zu sichern und auszubauen. In der Hoch-Politik, d.h. auf Bundesebene tut sich dann im Zuge dieser sogenannten Lobbyarbeit heutzutage der Weg des geringsten Widerstands immer wieder von Neuem auf: Der Bürger - der Nicht-Leistungsträger - der Kosten-Träger.

Wir behalten das alte System. Schieben ein neues System darüber; ein klug ausgetüfteltes und bewährtes System; wie sich das bereits in Dänemark bzw. Norwegen gezeigt hat; wir nennen dieses neu erschaffene Zwittersystem dann aber ganz anders. - Die Bürger bezahlen dann schön die Kosten aus dem alten System zusätzlich zu den Kosten des neuen Systems. Ist ja logisch. Die Dänen bzw. Norweger hatten ja nur nicht das Geld sich beide Systeme leisten zu können, sonst hätten die das auch so gemacht.

Bei uns hat kürzlich gerade eine weitere klassische Apotheke neu eröffnet (Sind es jetzt sechs oder sieben klassische Apotheken auf einer Gehstrecke von fünf Minuten?). Resultat aus dem Bröckeln des Gebietskartells? Den Apotheken geht´s wirklich so schlecht? Muss ich alles glauben?!

Diese KfW-Lehman-Transaktion war doch ein Nicht-Versehen oder eher doch? Da hat ein gesamter Vorstand durchaus angebrachte Richtlinien herausgegeben, und jemand im Schalterraum denkt sich: Och, ich füll mal eben ein Überweisungsformular über 300 Millionen Euro aus - und schmeiss den in den Kasten für Überweisungen (mache Kaffeepause - und bearbeite die Überweisung danach selber weiter). Bitte.

Hermine sagt: Klarer Fall.

Wetterfühligkeit

Dieses Aufstehen morgens im Dunkeln, macht mich jetzt schon seit einigen Jahren - jedes Jahr um diese Zeit aufs Neue - sehr traurig. Das ist ein Gefühl wie, wenn Kribbeln und aber auch Abgeschnürtsein von hinten über den oberen Rücken in den Kopf steigt und dann von hinten gegen die Augen drückt - Trauer.

Gott sei Dank kenne ich mittlerweile den Ablauf und die allerersten Anzeichen. Sobald diese auftauchen, lenke ich mich ab. Ich darf mich nur nicht da rein steigern, denn dann wird es - traurig. Auch jedes Musikstück bekommt dann eine traurige Färbung.

Hermine sagt: Du hast immer eine schöne Färbung.

Freitag, 19. September 2008

Gleichgewicht

Warum wirft mich eigentlich, selbst ungerechtfertigte, Kritik aus dem Ruder? Habe ich einen so starken Inneren Antreiber, einen so starken Inneren Kritiker? Wahrscheinlich schon. Die sollte ich, wenn nicht rausschmeissen, so doch in ihre Schranken weisen.

Heute ist ein schöner Tag. Ein schönes Frühherbstwetterchen.

Hermine sagt: Natürlich.

Kinderrechte

Heute hat der deutsche Bundesrat beschlossen, die Rechte der Kinder nicht in das Grundgesetz (seit der Wiedervereinigung: Verfassung – weil souveräner Staat) aufzunehmen. Spitze. Die Embryonen- und Stammzellforschung ist geschützt!? Nicht auszudenken, dieser Schaden.

Das eher mindere, das verkorkste Material an Staatsbürgern, das Allem gnadenlos auf Gedeih und Verderb ausgesetzt war, ist nicht unrecht. Bloß Nichts, was geschützt und beschützt entwickeltes Selbstbewusstsein in sich haben könnte; nur Material, das es nicht gelernt hat festgeschriebene Rechte mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen zu haben.

Aber. Halt? Kindergeld. Bringt das nicht gemunkelte 2% Wählerstimmen/10 Euro Erhöhung und, wenn man das durch PR-Menschen richtig zu Markte tragen lässt, dann vielleicht sogar noch etwas mehr? Funktioniert das nicht heutzutage immer noch?!
Sonst höre ich immer „Das wäre das falsche Signal in Richtung ...“. Und jetzt? Nichts. Sind in punkto Kinderrechte die Signale egal?

Vergab man sich was?

Übrigens: Mit Freundlichkeit muss man immer vorsichtiger umgehen. Ein Gegenüber fasst die heutzutage immer eher, immer häufiger als Einladung zum Missbrauch derselben auf.

Hermine sagt: Du musst was essen.

Donnerstag, 18. September 2008

Möhrenpastete

Heute habe ich einen riesigen Batzen Möhrenpastete als Brotaufstrich fabriziert (Dank an die lieben Frauen Gutjahr und Richter).

Nicht nur ein schöner Beitrag zum Umweltschutz.

Hermine sagt: Klar.

Fahrrad

Herr Tiefensee hat eine tolle Idee wie er sich und alle anderen aus der Verantwortung stehlen kann: beim CO2-Ausstoss, bei der Gletscherschmelze und in Bezug auf den Klimaschutz: Er lässt einfach alle, wahrscheinlich nur nicht sich selbst und seinen Chauffeur, in der Stadt Fahrrad fahren. Dieses hehre Ziel will er dann so ungefähr in zehn Jahren erreichen.

Die Infrastruktur haben wir: Die Fahrradfahrer werden das, was da mit so Linien auf die Straße gemalt ist, über kurz oder lang als Fahrradweg akzeptieren – der Rest – unter anderem Mütter und ihre Kinder - wird’s schon anders spüren; die Fahrräder kriegen wir von den Chinesen per Flugzeug (in China können wir dann auch gleich die anderen benzinverschleudernden Limousinen suchen – da sitzen dann die lieben deutschen und anderen Manager drin, die sich nun aber auch so gar nichts um Tibet und Menschenrechte in China kümmern; huch, eben kam einer kurz mit dem Flugzeug zurück gesaust, weil er seinen Haustürschlüssel vergessen hatte)... Hallo?! Herr Tiefensee? Wir gehen in der Stadt schon zu Fuss (und nicht auf dem Mond).

Aber Herr Tiefensee hat schon Recht. Er hat es so gelernt: "Mehr Desselben"! (Watzlawick ist da jetzt schön zu empfehlen)

Wenn das Gummiband in eine Richtung ausgeleiert ist, dann fehlt der Schwung in die andere Richtung – zu dem hin, der zieht: Die lieben Leute auf (von?) der Strasse, meine lieben Bürgerchen, die machen´s doch immer so schön, die halten doch immer so schön still; die haben doch bisher noch immer alles bezahlt, was unter dem Deckmantel Klimaschutz dahergelaufen kam. Von der anderen Seite gab´s immer nur Ärger: die Industrie hat gesagt: Nein, bis hierhin (bis wohin?) und nicht weiter; wir haben doch extra unsere lieben Berater an die vorderste Front nach Berlin geschickt, dass wir nix mehr weiter bezahlen und machen und ändern müssen und, dass die in der Politik mal gut beraten werden, wie man immer schön diese Bürger da zu unseren Gunsten vernaschen kann; soweit kommt das noch? Dreißig Jahre Ruhe!?; Wir beraten Die; was fällt denen aus der Politik ein, uns Männern der Wirtschaft womöglich noch was erzählen zu wollen.

Apropos.

Rolf Aldag hat abgelehnt bzw. dementiert, dass Lance Armstrong zu seinem Team Columbia käme.

Der Rolf Aldag will ja jetzt ein ganz neues Team mit frischen jungen Talenten aus der Taufe heben. Die Fahrer sollen, soweit es denn die Team-Verantwortlichen unter ihrer Kontrolle haben können, dopingfrei sein.

Wieso hat der Armstrong eigentlich gedacht, dass alle auf ihn warten würden? Glaubt er jetzt schon selbst (wie es ja in solchen Fällen üblich ist) an sein selbst gebasteltes gelbes-Armband-Krebs-Schutzschild? Wieso traut sich selbst ein Werner Franke in seinem Buch nicht (kaum; mit einem Halbsatz) an den ran? Oder? Halt? Das ist eine Falle: Alle halten schön still, bis...

Der Radsport hat doch nun genug zu tun. Er muss sich nicht auch noch um Lance kümmern.

Das ist so eine Sache mit der Ethik, mit der Einstellung, mit der Erwartungshaltung, mit den Rahmenbedingungen, wie auch immer man das nennen will: Daran hängt Alles! Dann ordnet sich alles andere dementsprechend ein. Wenn die Richtung von vornherein die falsche ist, dann kann alles, jedes Detail, das darunter wirkt, nur "Mehr Desselben" sein. Zu den falschen Richtungen gehören meines Erachtens nach: Menschenverachtung in jeglicher Form; Menschenrechtsverletzung; Umweltzerstörung; Frauenmisshandlung; Frauenerniedrigung; Frauendiskriminierung; Kindesmisshandlung; Kindesmissbrauch; Weg da - Hallo! hier komme ich-Mentalität; Mein Geld-Mein Haus-Mein Auto-Meine Frau-Meine Zweitgespielin-Mentalität; körperliche Gewalt und – habe ich jetzt alles gehabt?

Es ist durchaus nicht sinnvoll nun alles zu planen. Nur: Ist es jetzt noch nicht klar?

Aber: Das liebe Geld! So langsam glaubt´s jeder!?

Hermine sagt: Tausendschön.

Mittwoch, 17. September 2008

Robert Palmer – Shania Twain

Robert Palmer.
Robert Palmer ist einer dieser genialen Musiker. Der hatte den richtigen Schwung. Einmalig. Wie hat mich das immer beeindruckt: Anzug, Haarsprayfrisur, minimalistische Bewegung und Mimik und diese motivierende, Power gebende, aufheiternde und antreibende und durchaus inspirierende Musik.

Shania Twain.
Shania Twain hat doch hoffentlich alles an Preisen abgeräumt, was es so gibt? Einmalig. Unvergleichlich.

Hermine sagt: Bitte.

Dienstag, 16. September 2008

Entspannung – Wellness

Es gibt eine sehr schöne und eigentlich schon lange bekannte Methode sich den Stress, die Anspannung wegzuliegen.

Ich lege die Handfläche meiner rechten Hand ohne Druck auf den Solarplexus – da wo die Rippen in der Mitte des Rumpfes auf Höhe des Magens zusammenfinden und ein Dreieck bilden.
Zur gleichen Zeit lege ich die Handfläche der linken Hand - ebenfalls locker - auf den Unterbauch – der Daumen kommt zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel zu liegen.

Ich halte die Augen geschlossen und atme bewusst ein, halte kurz und atme dann wieder aus (Verhältnis wohl so: 2 : 1 : 4-7).
Das bewusste Denken lasse ich dann mal eben kurz nach (Es gibt andere Beschreibungen dafür, aber – bitte).

In relativ kurzer Zeit – je geübter, desto schneller – tritt der gewünschte psychische und physische Entspannungs- und Erholungseffekt ein.

Die Hände müssen in dieser Reihenfolge aufliegen, was übrigens ein guter Indikator dafür ist, dass das Ganze tieferen Ursprungs ist – andersherum aufgelegt, gerät man aus dem Ruder, die Energieströme machen einen wuschelig.

Ist das nicht sogar eine schöne Sparfuchsidee?

Hermine sagt: Ganz leicht kribbelt mir das den Rücken rauf und runter.

Montag, 15. September 2008

Wahrnehmung – Zeit

Wenn ich mir vorstelle, dass ich Alles ganz bewusst wahrnehme für zum Beispiel die nächsten fünf Jahre, dann kommt mir das wie eine riesige Zeitspanne vor.

Das wäre doch sehr schön. Das wäre mir sehr angenehm.

Ich werde lernen mich mehr zu fokussieren.

Hermine sagt: Wie lieb!?

Helmut Schmidt – Oskar Lafontaine

Der Ex-Bundeskanzler, Ex-Verteidigungsminister, Ex-Finanz- und Wirtschaftsminister, Ex-Fraktionsvorsitzender der SPD, Ex-Senator in Hamburg Herr Schmidt ist ausfallend (aussetzend?) geworden und nimmt Oskar Lafontaine, den amtierenden Parteivorsitzenden der „DIE LINKEN“, explizit in die Nähe von „Adolf Nazi“.

War Herr Schmidt nicht aktiver Offizier im zweiten Weltkrieg? An der Ost- und an der Westfront? War Herr Schmidt nicht ursprünglich als Zuschauer zu den Schauprozessen um den berüchtigten Freisler gegen die Männer des 20.Juli 1944 abkommandiert? Hat er sich dann nicht davon (problemlos?!) entbinden lassen, weil er vom Verhalten eben dieses Richters Freisler angewidert war? Kam man zu sowas, zu einer solchen "Karriere" automatisch, ohne beharrliches Eigenengagement oder ohne repressiven Druck wie zum Beispiel zur Mitgliedschaft in der NSDAP oder in der Hitler-Jugend?

Auch hat sich ein Oskar Lafontaine meines Wissens nie in die Öffentlichkeit – also zum Beispiel in Fernsehsendungen - gesetzt und das Rauchen propagiert; in Zeiten in denen wirklich allen Menschen klar sein sollte, dass Rauchen gesundheitsgefährdend bis hin zu krebsverursachend ist (steht´s nicht Schwarz auf Weiß auf den Packungen?); in Zeiten in denen selbst Politiker erkennen, dass die Nicht-Raucher vor dem verheerenden Qualm geschützt werden müssen und nicht die Raucher vor der (einigermaßen) frischen Luft; in Zeiten in denen dann wohl auch jedem klar ist, dass diese gesundheitsgefährdenden bis gesundheitszerstörenden Eigenschaften des Rauchens einen mindestens mittelbaren Zusammenhang zu Kosten im Gesundheitswesen darstellen; in Zeiten in denen Kinder- und Jugendliche verführbarer und mächtiger, d.h. finanzkräftiger und findiger, sind, denn je.

Fühle ich mich da gut beraten beziehungsweise denke ich, das wäre ein gutes Vorbild, so ein gestandener und hofierter Politiker und Publizist, wie Helmut Schmidt einer ist? Unvoreingenommen kommt man auf: Ja - und genau das ist das Problem!

Oskar Lafontaine mag vielleicht auch nicht ganz „astrein“ sein. Aber so etwas? Nein!

Mir kommt das Ganze vor wie bei einem Sportler kurz vor seinem Karriereende (Herr Ernst in Richtung Herr Schmidt: „Alterssenilität“), der nochmals Alles auf eine Karte setzt und zu Doping greift, weil – entweder klappt es oder eine durchaus kalkulierte Sperre kommt einem dann auch nicht mehr so in die Quere.

Vielleicht ist das Ganze auch vergleichbar einer Schulhofszene, in der sich einer hervortun will: Ich, ich, ich geh ran; ich mach´s!

Hermine sagt: Also, gar nicht herzerfrischend.

Freitag, 12. September 2008

Atomkraftwerke - Test für den Super-GAU

Da sollen doch 1,000 Bürger aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an einem Test teilnehmen, um gerüstet zu sein für den Fall, dass der Notfall mit einem Atomkraftwerk eintritt – der, wie es im Radio hieß, Super-GAU. Wie nett.

Weiß ich auch, was ich machen muss? Sind das jetzt handverlesene Gardemass-Frauen und Gardemass-Männer? Hätte ich mich da vorher casten lassen können? Hätte sich doch gut für eine Fernseh-Show gemacht; damit ich mal weiß wie ich aussehen müsste, dass ich erhaltenswert wäre. Oder hat das etwa nur sekundär bzw. tertiär etwas mit dem Aussehen zu tun!?

Überhaupt. Die Atomkraftwerke sind doch sicher? Die Politikerriege robbt doch schon wieder ran und guckt wie sie die Atomenergie schmackhaft machen kann a la hier die zwei Atomkraftwerke die können nur noch 15 Jahre, aber die anderen Atomkraftwerke können bestimmt locker noch mal 30-35 Jahre; wir müssen aber jetzt schon gucken, dass unsere lieben Kinder und Enkel sicheren Strom haben; da müssen wir was machen; und nicht das uns die Internationale Konkurrenz auch noch davonläuft, also bitte, das geht nun wirklich nicht; nicht nach links und nicht nach rechts und schon gar nicht über den Tellerrand hinaus gucken; wir haben hier zufällig noch Pläne für ´n paar klasse, sichere Atomkraftwerke?

Gott sei Dank, hat der Radiomensch gesagt: Atomkraftwerk(e). Hier werden nämlich Atomkerne gespalten und keine Pfirsichkerne wie das beknackte Wort (Entschuldigung) Kernkraftwerk einem zu suggerieren, unterzuschieben versucht; dies sollte man nicht erst seit einem Werk von Wolf Schneider wissen.

Auch wenn so Einiges dafür getan wird, die Atomenergie und ihre Risiken zu verniedlichen, herunterzuspielen: Wir haben uns da etwas in die Welt gesetzt, was wir nicht kontrollieren können.

Übrigens: Wenn es gerade passt, wird groß darüber lamentiert, dass wir, aber ganz bestimmt unser Gemüse, unser Obst, unsere Wiesen (Kühe?) und unsere Pilze, noch in wieviel Jahrzehnten an Tschernobyl – wie weit ist das weg? Wo ist einer meiner Atlanten? - zu leiden haben werden.

Hermine sagt: Um des Himmels Willen!

Donnerstag, 11. September 2008

Sicherheit

Sicherheit.

Sicherheit meint heutzutage Veränderung.

Hermine sagt: Wunderbar.

Mittwoch, 10. September 2008

Elixier

Bücher und Musik sind mein Elixier.

Und Sport.

Bücher, Musik und Sport sind mein Elixier.

Bücher, Sport und Musik.

Hermine sagt: Stimmt das?!

Montag, 8. September 2008

Profiltiefe – SPD

Ach, Gott. Das war wieder ein Stück.

Auf einmal steht der neue (selbsternannte?) Oberinterimschef der SPD und (selbst?-)designierte Kanzlerkandidat da und sagt, dass das mit diesen Parteiaustritten da ab jetzt mal aufhört. Das geht so nicht weiter. Macht der das jetzt persönlich? Macht der jetzt die Tür? Obschon: Dieses primitive, unwürdige - sich bei Politikern anscheinend eingebürgerte oder wohl eher angelernte - Gebrüll und Faust ballen und geballt oder flach auf dem Rednerpult rumhauen, habe ich jetzt hier mal nicht bemerkt. Das muss ich anerkennend konstatieren.

Sein (völlig überraschend!?) zurückgetretener Vorgänger in Sachen Parteichef und Kanzlerkandidat, Herr Beck, glaubte anscheinend noch, dass ein Betrieb vor und nach seinem Besuch genauso aussehen würde (TV-Einspieler: Besuch in einem Stahlverarbeitenden Betrieb und Busfahrt), dass die Arbeiter und Angestellten genauso agieren könnten wie das die Gesetze zum Schutz der Arbeiter und Angestellten (Arbeitsschutzgesetze, Tarifverträge usw.) vorsehen. Ich hoffe ernsthaft, auch, weil ich es leider anders vermute, dass er da gesundheitlich unbeschadet rauskommt.

Herr Steinmeier will das Profil der SPD schärfen. Da will er reüssieren.

Ich habe mal gelernt, daß sich SPD und CDU nirgends so nahe stehen würden wie in der Außenpolitik. Na ja, das mit dem be- und entwaffnen der diversen Bundeswehreinsätze klappt ja heutzutage auch schon recht routiniert.

Man wolle sich stärker gegen DIE LINKE abgrenzen. Das dürfte klappen. Das dürfte nicht das Problem sein! Nur, wenn man da einen Schritt zu weit zurückgeht, dann steht da schon jemand. Diese oder dieser Jemand kann das dann aber schon besser, denn: Die oder der steht da schon länger - im Zweifel seit Jahrzehnten -, und kennt ihr/sein Plätzchen ganz genau.

Hermine sagt: Ach, Gott. Wirklich!?

Freitag, 5. September 2008

Kinderwunsch – Um Gottes Willen

Heute, an meinem Geburtstag, werde ich um Nachwuchs angehalten. Alles schön und gut. In den Zwanzigern und Mittzwanzigern gebettelt und gefleht. Nichts. Wahrscheinlich hätte man überhaupt nicht gebettelt und gefleht, hätte man gewusst wie es heutzutage aussieht. Kriminalität. Preise. Überbevölkerung. Verrohung der Sitten und Gebräuche. Deutschland droht wiederum, darf ich den Medien glauben schenken, nun schon seit einigen Jahrzehnten die Unterversorgung mit ureigenstem Nachwuchs (0,8 Kinder/Ehe/Paar/Alleinerziehende(r)/wie auch immer Nachkommensberechtigte).

Muss ich damit rechnen, nicht in den Himmel zu kommen oder, noch schlimmer, nicht wiedergeboren zu werden, wenn ich meiner Bestimmung nicht nachgehe und nicht für Nachwuchs sorge?! Liebet und mehret Euch? Machet Euch die Erde Untertan? Dann ist das mit der Überbevölkerung also wohl auch zu vernachlässigen?

Es wäre doch also bestimmt sehr schön, würde mal ein verheiratetes Paar mit hohem Bildungsniveau, mit vortrefflichen Ansichten und Erziehungsmethoden für Nachwuchs sorgen und so wenigstens etwas gegen die grassierende Negativentwicklung in Deutschland tun. Geht das aber überhaupt mit nur einem/einer Strampler/in? Da müssten dann doch wohl eher gleich mehrere, ´ne ganze Flottille ins Rennen geschickt werden!? Und überhaupt, in der eigenen Familie sind Zwillinge bekannt. Nicht, daß das auf einmal gleich zwei Babys werden.

Wahrscheinlich manifestiert sich die Quintessenz dieser Thematik letztlich doch ganz einfach in dem Dilemma wie es, so ähnlich, der gute Horst Schroth mal formuliert hat: Ich muß mir darüber im Klaren sein, ob ich mir das ganze Haus (pro Haustier) oder den Rest des Lebens (pro Kind) verpfuschen will.

Hermine sagt: Du bist aber auch eine liebe Knutschkugel.

Donnerstag, 4. September 2008

Büro, Büro

Woher haben diese Büromenschen eigentlich ihren witzigen, Arbeitseifer vortäuschenden, Einheits-Staccato-Gang, den sie anwenden sobald sie ihr Kämmerchen verlassen und sie vermuten von Kollegen und Anderen gesehen werden zu können? Ist die Causa schlicht und ergreifend eine über Jahre eingeschliffene Muskelverkürzung? Gehört er zu einem Nebenfach der Ausbildung? Stellt er einen Faktor auf der Punkteskala der (imaginären) Beförderungsrichtlinien dar?

Oder: Ist diese Art zu gehen einfach nur ein weiteres Zeichen für eine progressive Selbstentfremdung!?

Hermine sagt: Hallöchen.

Mittwoch, 3. September 2008

Vermögenssteuer – SPD

Da haben doch Leute in der SPD, im Rahmen einer womöglich angedachten Reform der sogenannten Agenda 2010, über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer sinniert.
Huch, das ist aber mutig?!

Oder hat da jemand gedacht: Olli Kahn hat sein Abschiedsspiel, Münte mischt sich wieder drunter - das paßt. Wir sagen jetzt mal was. Das geht jetzt schön unter. Für jegliches weitere Änderungsgebrabbel über Agenda 2010, Rente mit 67 und Vermögenssteuer haben wir jetzt aber eine schöne aufschiebende ja aussetzende Wirkung erreicht. Wir wollen ja, aber die Anderen?

Die Arbeiter und Angestellten fragen sich bestimmt, was sie mit der Vermögenssteuer zu tun haben. Das ist doch gar nicht unser Interessengebiet?! Was sollen wir uns zusätzlich noch mit der Vermögenssteuer herumschlagen. Uns interessiert (und die SPD?) die Einkommensteuer, der Solidaritätszuschlag, die Fantasiepreise auf dem Energiesektor, die Krankenkassenbeiträge usw. usf..

Warum geht niemand mehr auf die Straße? Ärztetarife werden sang- und klanglos erhöht; hat das nichts mit Krankenkassenbeiträgen zu tun? Energiepreise rasen in die Höhe - ohne Echo. Marodierende Herden ziehen durchs Land. Tariferhöhungen für Arbeiter und Angestellte werden mit einem großen Bohei begleitet (sind zu solchem Anlaß die jeweiligen Gewerkschaftsoberen eigentlich vorsätzlich so paddelig oder ist das zum künftigen Nachteil von Arbeitskämpfen immer so gewollt oder beweist das nur ein weiteres Mal die längst bekannte Vermutung, daß Gewerkschaftsvertreter unbegründet arroganter sind als jeder Politiker und stolpern sie heutzutage nur häufiger darüber?) Unternehmen erzielen Rekordgewinne. Unternehmen fusionieren, kündigen, freuen sich über primäre und sekundäre Subventionen was das Zeug hält (Huch, jetzt bloß nicht noch das böse Wort: Gewerbesteuer. Michael Moore? Pferde scheu machen?). Kartellbehörden sieht und hört man nicht.

Wir können froh sein, daß wir die EU-Kontrollinstanzen haben! Welcher Art auch immer!

Doch das sind nur Details wie Robert Reich in seinem Buch zum Superkapitalismus analysiert. Das Ziel sollten allgemein anerkannte, exakte und verbindliche Rahmenbedingungen sein, die ein friedliches und soziales Miteinander fördern. Und das geht nur über Gespräche!

Gehört die Vermögenssteuer dazu?

Hermine sagt: Puh, also weißt du.

Dienstag, 2. September 2008

Alte Menschen – Lebensgefühl

Heute sah ich eine alte Dame, die sich wohl auf einen ihrer seltener werdenden Kurzausflüge, sprich ihren Stadtspaziergang machte. Sie hatte einen dieser beigefarbenen DIN-A5 großen Stoffbeutel bei sich. Das Motiv auf der einen Seite dieses Stoffbeutels waren herrlichste, skizzierte Blumenblüten. Man hätte sie küssen mögen.

Alte Leute sind manchmal auch recht starrsinnig; nicht nur wenn sie (und ihre bedauernswerte Umgebung) an Arteriosklerose leiden; dann sind sie nämlich auch noch bösartig. Manchmal sind sie sehr erfahren und man sollte ihren Schätzen lauschen; manchmal lieber nicht.

Sie sind sehr zu respektieren wie jeder andere menschliche Mensch auch.

Hermine sagt: Gott sei Dank.

Montag, 1. September 2008

Photovoltaik

Am Wochenende wurde über die Photovoltaik-Anlage hergezogen. Wieso? Die ist doch ganz neu? Die bringt doch wirklich was? Der eigene Plasma-Fernseher wurde hingegen hochgehalten. Unnötig sich zu echauffieren!? Du lebst doch jetzt und nicht Morgen. Soll ich sagen: Hedonisten?

Das ist ja gerade das Schöne. Heutzutage geht wirklich Alles. Man kann sich aus einem riesigen Topf das für sich Passende raussuchen und muss nicht meckern und nicht meckern lassen?!

Hermine sagt: Na, ich weiß nicht.

Einbürgerungstest - Erinnerungen

Ab heute müssen Einbürgerungswillige also entweder einen Schulabschluß vorweisen oder einen Einbürgerungstest erfolgreich absolvieren, der beliebig oft wiederholt werden darf. Warum nicht schon lange so? Andere Länder schützen sich und ihre Einwohner doch schon lange in dieser und ähnlicher und noch ganz anderer Form?

Die Deutschen sind eben anders: Sie bürgern erst Alles ein, was kommt; und überlegen sich dann, daß sie ja auch noch eigene schützenswerte Vorstellungen, Ideale und Traditionen haben, die es lohnt, wenigstens ansatzweise, an den Menschen zu bringen, zu schützen und zu pflegen - auch und vor Allem im Sinne der Verantwortung gegenüber den deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern.

Kritikpunkte gibt es: Ist der Einbürgerungstest zu schwer oder zu einfach?!
Wie leicht soll´s noch werden? Den Test gleich wieder abschaffen? Oder erschwerend: Noch einen Schönschreibtest hinten anfügen? Einen In & Out-Test entwickeln?

Haben die deutschen Behörden überhaupt irgendeine Chance gegen gewiefte Ausländer und gegen die vielen, seit Generationen bekannten, mit krimineller Energie aufgeladenen Deutschen?

Oft genug fühlt sich so ein eigentlich handlungsbefugter Beamter wohl eher wie ein Kind mit erziehungsberechtigter Person in einem Spielzeugladen. Es muss aufpassen, die Spielsachen nicht mit dem eigenen Hinterteil abzuräumen; und, wenn es dann so ein interessantes Teil endlich in der Hand hält, wird es von der erziehungsberechtigten Instanz gerade wieder weggenommen (Heutzutage machen das Eltern aber wohl gar nicht mehr?). Das macht ´ne gewisse Zeit lang Spaß.

Wenn man einen schwach frequentierten, überdachten Gang ganz alleine, ohne andere Menschen entlanggeht, dann hat das sowas heimeliges. Das erinnert einen an Früher. Als Kind. Als man sich noch Höhlen gebaut hat oder Verstecken gespielt hat und man ein wirklich absolut sicheres Versteck kannte. Ich komme dann nach Hause und verkleckere mir die Tischdecke und den bereitliegenden Suppenlöffel mit Senf!

Hermine sagt: Freue Dich.

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