Freitag, 31. Oktober 2008

Königskrone

Der Bahnvorstand und zwar jedes einzelne Mitglied dieses Vorstandes ohne Erziehungsberechtigte, gedenkt sich ab dem Jahr 2009 mit 20 (zwanzig) Prozent höherer Gage und erhöhten Leistungsprämien das Leben zu würzen.

Das liegt im Kampf um die „Königskrone der Dreistigkeit“ ganz vorne. Hut ab!
Ist sowas angeboren, wächst man da rein oder muß man nur eine bestimmte Klippschule besuchen?

War das gedacht als der letzte entscheidende Schubser, der die Banken- und Börsenkriminellen ganz aus dem Scheinwerferlicht herausmanövriert?
Wie war das? Manager sind nicht alleine zu verurteilen!? Manager handeln verantwortungsbewußt?

Aber, selbst schuld! Nicht, wie die Metaller, lange verhandeln und diskutieren. Mit 8 (acht) Prozent als Verhandlungsbasis anfangen, damit man am Ende vielleicht auf die erhofften und ersehnten 4 (vier) Prozent Lohnerhöhung kommt. Nein! Einfach machen wie die Vorstandsmitglieder und dann – nicht vergessen - das Ganze schön aussitzen. Was wollen die von uns?!

Und ein weiterer Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Es ist ja auch richtig, 20 (Zwanzig) Prozent Gagenerhöhung müssen es schon sein. Die letzte Gas- und Strompreiserhöhung für uns Privatkunden, war die nicht auch so in dem Rahmen? Das müssen solche Vorstandsleute doch auch irgendwie ausgleichen. Das geht nicht anders.

Und überhaupt, die Leistungsprämien waren doch bisher viel zu mager ausgestattet. So war nun wirklich keine noch so starke intrinsische Motivation über einen längeren Zeitraum am Leben zu erhalten.
Die Bahn sollte eine schöne Alternative für den Auto und LKW-Verkehr sein? Attraktivere Preise und Verbindungen, die der Methode „Auto“ Konkurrenz machen, könnten einen Anreiz, mindestens für umweltbewußte und wechselwillige Menschen, bieten? Ständige Preiserhöhungen, ständige Zugverspätungen und unfreundlich uninformiertes Personal, welches sich regelmäßig bei bahnspezifischen Problemen in Luft auflöst, verströmen ein konstruktives Wirkprinzip?

So geht das nicht! Die Leistungsprämien für Vorstandsmitglieder müssen hochgesetzt werden! Dann erreichen und sehen die lieben und hoch geschätzten Vorstandsmitglieder der Bahn bestimmt auch die Ziele (wieder) viel besser!

Ironisch und zynisch (mit einer Spur von Süffisanz). Ich weiß. Manchmal hat jedoch gerade diese Variante für mich den besten kathartischen Effekt!

Hermine sagt: Ich gehe nachher noch zur Friseuse! Kommst du mit?

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Baustellen

Mit dem heutigen Tage ist es offiziell: Es gibt für mich keine Möglichkeit mehr die Stadt mit dem Auto zu verlassen, ohne entweder durch eine elend lange oder eine elend holperige Baustelle fahren zu müssen.

Drei Varianten oder wahrscheinlich genauer zweieinhalb Varianten, die ich regelmäßig fahre, waren mir ja schon als Hindernisparcours bekannt. In meiner Vorstellung blieb praktisch nur noch ein baustellenfreies Schlupfloch, für das ich denn auch eine gewisse Vorfreude entwickelte. Heute, so dachte ich, sollte ich endlich in den Genuss dieser ungehinderten Fahrt über die Stadtgrenzen hinaus kommen.

Es sah auch ganz nett aus, bis auf die Tatsache, dass diese Strecke eigentlich noch nie meine Lieblingsstrecke war. Aber das sollte sich ja ab jetzt ändern.

Und dann ging es los: Einspurig um die Kurve. Nein. Noch nicht als Baustelle akzeptiert. Kurz darauf wird die Einengung der Fahrbahn avisiert – und da standen sie.

Apropos: Es ist die holperige Sorte.

Habe ich irgendwas verpasst? Haben mautpflichtige Lastwagenfahrer gesammelt? Hat die BAST ein Forschungsprojekt „Streßbewältigungstechniken für Autofahrer“ ausgeschrieben? Es kann doch nicht sein, dass die letzten Mittel dieses Jahres alle hier verbaut werden müssen.

Hermine sagt: Dieses Wetter macht mich nicht glücklich.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Ansehen

Da unterhalten sich fünf ältere Herren. Sie ulken über dieses und jenes. Und sie echauffieren sich über Politiker, daß man die ja wohl nur in einen Sack stecken müsste und man dann immer den richtigen treffe.

Und sie kommen auf das Thema Autos. Irgendwie hatte ich wohl die Vorgeschichte verpasst, sie zogen gleich über die Verkaufsstrategien von „Mercedes“ her, dass da jeder Rabatt bekommt, außer den „Normalsterblichen“.

Ein Bekannter eines dieser Herren arbeitet bei Mercedes und dessen Sohn bekam 15% Rabatt, weil der wiederum Journalist ist. „Alle Journalisten bekommen Rabatt.“ - Übersetzt: Ich kenne einen, der arbeitet bei „Mercedes“ und ich kenne einen Journalisten. Ihr nicht.

Ja, und überhaupt, heutzutage leasen doch alle. Und alle leasen immer „Mercedes“ und sie kriegen Rabatte dafür ohne Ende.

Und dann auf einmal - die „Wetter“-Wende (von:wettern):

Politiker müsste man sein. Die kriegen ihren „Mercedes“ umsonst. Die kriegen „Mercedes“ oder „BMW“ umsonst. Wie die wollen. - So der Gesprächstenor.

Der Herr mit dem „Mercedes“-Arbeiter-Bekannten und dessen Journalisten-Sohn: Ich hab mir einen silbernen „Mercedes“ 200 Benziner mit Einspritzung (oder weiß der Geier was) geholt; ich habe keinen Rabatt bekommen.

Diese Logik kapiere ich nicht und werde ich nie kapieren. Status über alles?

Hermine sagt: Lass dir keine grauen Haare wachsen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Stühle

Ich glaube ich muss mal meinen antiken Stuhl gegen einen neuen Stuhl austauschen, der vorne an der Sitzkante schön anschmiegsam und schonend gepolstert ist.

Nicht das ich mir noch eine abgeknickte Arteria poplitea einfange.
Nachher denkt man bei der abschließenden Obduktion noch, ich wäre ehemals Lastwagenfahrer gewesen.

Hermine sagt: Komm weg da!

Nicht gut

Ich werde kein tiefgefrorenes Fleisch mehr in meiner Hand halten, während ich mit der anderen Hand schnell noch eben meine schöne neue Jacke weghänge, die Schuhe zurecht stelle und noch eben schnell gucke was heute Abend im Fernsehen kommt - jedenfalls nicht länger als zwei Minuten!

Hermine sagt: Kommst du her!?

Montag, 27. Oktober 2008

Johnny Cash I

Ich komme einfach nicht von diesem Johnny Cash weg.
Walk The Line ist auch so eine tolle CD.
Jetzt habe ich auch noch seine autorisierte Biographie und seine Autobiographie am Schlawittchen. Bin mal gespannt was das wird. Der Mann soll viel erlebt haben und soll sehr gläubig gewesen sein.

Mein Interesse für diesen Mann wird doch am Ende nicht auch noch durch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA inspiriert sein?!

Nein! Mein Interesse ist streng genuin.

Hermine sagt: Walk The Line. Das war eigentlich ein ganz netter Film, nech?

Eric Clapton

Eric Clapton. From The Cradle und Time Pieces. Der helle Wahnsinn. Das gibt Barfeeling ohne in der Bar zu sitzen und ohne Alkohol. Und Reptile und Clapton Chronicles ... Unbelievable.

Hermine sagt: Bei dem war das bekannt; das wußte man ja schon länger; war das nicht schon immer so einer? Also ...

Freitag, 24. Oktober 2008

O-Ton

Heute in der Umkleidekabine.
Nebenan O-Ton zur Bayerischen Landesbank: ... Zusammenbruch Bayern-LB. Da war der Huber doch auch wieder dabei. Den erwischt´s aber wirklich schwer...
Wie bitte?!

Hermine sagt: Lass mal. Ich mach das schon, mein Schnuffel.

Freilaufende Manager

Ich hätte gerne freilaufende Manager, die wegen der avisierten Salärkürzungen - wohl gemerkt Kürzungen - auf einheitliche 500.000 Euro (Fünfhunderttausend) pro Jahr (p.a.) protestieren und streiken. Wo sind die?
Der wievielte Bruchteil der bisherigen Jahresgage dieser Manager sind 500.000 Euro (Fünfhunderttausend)?
14.000.000 Euro (Vierzehn Millionen) war das nicht eine dieser Zahlen, die da so kursierten?

Hm, gemäß Herrn Koch wäre es doch bestimmt auch höchst interessant bei den unteren Chargen und Sachbearbeitern usw. weiterzumachen und deren Löhne und Gehälter um 10 Prozent auf ein ganzes Jahr gerechnet zu kürzen, sodass diese im Schnitt noch so ungefähr 15.000 Euro (Fünfzehntausend) betragen.
Der wievielte Bruchteil von 500.000 (Fünfhunderttausend) wäre das dann jetzt gleich wieder?

Hermine sagt: Du bist aber auch ein richtiger Zahlenfuchs.

Herr Koch

Herr Koch meint, man solle doch nicht so auf Herrn Ackermann herumhacken. Es seien nicht nur die Manager an der aktuellen Bankenkrise schuld.

Vorausgesetzt, wir hätten eine Schuldfrage – und keine prinzipielle Systemfrage -, wer ist, gemäß Herrn Koch, außer den oder gar an Stelle der Manager Schuld? Die Sachbearbeiter, die Kassierer, die Abteilungsleiter, die Bevölkerung und die ganzen anderen Nicht-Leistungsträger?

Herr Koch!?

Hermine sagt: Wo hat das Top hier gelegen?

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Johnny Cash


Johnny Cash. American III. Solitary Man.
Genial. Aber harter Tobi.

Hermine sagt: Was hörst du auch solche Sachen, Spätzelchen.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Abwarten

Morgens. Ich verteile das Müsli in meinem Suppenteller – und über den Tisch.

Ich beschließe ins Sportstudio zu fahren – und verfahre mich auf einer Strecke, die ich schon wieviel mal gefahren bin. Diese „neue“ Strecke hat zwei Baustellen mit den dazugehörigen Staus zu bieten.

Ich gönne mir schon mal einen Schluck von meiner Apfelschorle – die hat das ganze Baustellengeruckel nicht vertragen und schäumt über.

Schuhe in den Spind – bücken, nochmal. Rauf auf den Crosstrainer, abtauchen, Mp3-Spieler an – Akku – Fehlanzeige. Back to the roots.

Wieder zu Hause. Die schönen neuen Hosen kürzen lassen. Hin zur Änderungsschneiderin – „Mittwoch Vormittag geschlossen“.

So, erstmal meinen schönen grünen Tee zubereiten. Tee in den Tassen-Teefilter. Noch einen, nur leicht mit Agavendicksaft benetzten, Teelöffel dazustellen, bevor das heiße Wasser darüber geschüttet wird – der Löffel vertüdert sich mit dem Filter.

Mittags. Der Tee ist soweit.

Geschirr abwaschen und abtrocknen. Biedermeier-Küchenschrank mit Hartöl reinigen und imprägnieren.

Heißt das jetzt, man muß nur abwarten können oder - abwarten?

Hermine sagt: Du kannst gucken kommen, Osterhäschen!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Volkszählung

Eine neue OECD-Studie brachte es ans Tageslicht: Gleichbleibendes Wirtschaftswachstum; Ungleichheit und Armut werden in Deutschland immer größer.

Meine Vermutung: Die zuständigen Instanzen wissen ganz genau, dass sie eine Volkszählung nicht mehr durchkriegen. Also lassen sie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgehen und treiben immer mehr Leute in die Schuldenfalle, um so zu sehen wer wirklich was taugt.

Das wird aber nach hinten losgehen, denn der trotz allem leider immer noch mündige Bürger wird das mit den entsprechenden Wählerstimmen – wozu auch Stimmenthaltungen bzw. Nichtwahl gehören – rückmelden, mit all den Konsequenzen, die Politiker eigentlich schon in der Politikergrundschule lernen. Zum Beispiel würde dann Die Linke mal so richtig stark werden.

Aber auch die enorme kriminelle Energie, welche im reichen genauso wie im armen Scherenbereich existiert, würde dann mal so richtig zum Vorschein kommen; das hätte dann doch immerhin was von diesem trashigen TV-Big-Brother-Spiel. – Eigentlich konsequent, denn dann würde man ja tatsächlich sehen, wer wirklich zu was taugt: Nur befürchte ich, dass spätestens dann die Kriterien nicht mehr länger solche wie Menschlichkeit, Redlichkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Anstand sein werden.

Das ganze vage umrissene Szenario spielt sich heutzutage in weiten Teilen der Wirklichkeit schon so ab. Nur, wer hat es mal wieder noch nicht gemerkt? Die (Weiter so-Hauptsache ich sehe im Fernsehen gut aus-)Politik. Genauso wie sie noch nicht bemerkt hat, dass sich große Teile der Kinder und Jugendlichen um den Verstand und die Gesundheit saufen – und, daß die entsprechenden raffgierigen amoralischen Unternehmen das forcieren (Nun ja, leider ist das schon wieder ein anderes Thema. Oder nicht? - Gäbe es die von mir immer wieder thematisierten gesellschaftlichen (internationalen) Rahmenbedingungen, wie in diesem Fall ein Kinderrecht in der Verfassung (somit auch ein entsprechendes Jugendrecht), würden solche Unternehmen direkt gegen die Verfassung der Bundesrepublik verstoßen – und als genauso gesellschaftsfeindlich sanktioniert werden wie sie es nun mal sind).

Hermine sagt: Komm rein, es ist trübe.

Montag, 20. Oktober 2008

Sicherheit II

Sicherheit ergibt sich heutzutage aus Veränderung. Veränderung ergibt sich aus loslassen (können).
Loslassen (können) ergibt nicht traurig sein (müssen).

Hermine sagt: Ohne mich.

Freitag, 17. Oktober 2008

Schach

Nach langer, langer Zeit habe ich mal wieder eine Schachpartie nachgespielt. Une joie superbe.

In Dortmund spielen doch auch gerade die lieben Super-Großmeister Vishy Anand und Vladimir Kramnik; zwischen denen geht es um die Weltmeisterkrone im Schach.

Und ich hatte so eine Lust diese Partie Polugajewski-Nunn, Biel 1986, 1-0 nachzuspielen.

Wirkt das jetzt über die morphogenetischen Felder gemäß Sheldrake? Oder macht das der drohende Herbst?

Gleichberechtigung

Militante Feministinnen sind härter als echte Feministinnen.

Hermine sagt: Ach, wie?

BASF et Nachrichtenstopp

In Nordrhein-Westfalen waren die Umweltbehörden seit Anfang Oktober durch hohe ungewöhnliche und schädliche Werte im Rhein alarmiert.
Daraufhin hat sich die Rheinland-Pfälzische BASF gemeldet und hat zugegeben, dass aus dem Unternehmen in den letzten gut zwei Wochen(!) circa 200 Kilogramm(!) eines Biozid´s, das u.a. als Holzschutzmittel und zur Bodenentseuchung verwendet wird, direkt in den Rhein geflossen sind.
Von daher seien diese hohen unnatürlichen Werte, die im Nordrhein-Westfälischen Rhein bis an die Landesgrenze zu den Niederlanden messbar sind, zu erklären.

Biozid ist das nicht so etwas wie eine generalisierte Form von einem Insektizid bzw. einem Pestizid? Ein Biozid ist ein Mittel, welches Organismen abtötet! Gemäß Umweltministerium ist MITC – so heißt dieses Biozid – bei ihnen als „stark wassergefährdend“ klassifiziert.

Die BASF sagt: Keine Gefahr!

Die Umweltschutz-Behörden in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen bestätigen, dass es keine akute Gefährdung für die Trinkwasserversorgung am Rhein gebe.

Ich frage mich:
Soll man sich jetzt nicht so echauffieren?
Warum reagierte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) alarmiert? Und warum die Behörden in Rheinland-Pfalz nicht?
Muss so ein Biozid nur ganz behutsam und gemächlich und über circa zwei Wochen gestreckt direkt in den Rhein fliessen, damit der Sachverhalt legal ist?
War das jetzt eigentlich strafbar, was da bis einschließlich Donnerstag dieser Woche passiert ist?
Das mit so einer sehr hohen Geldbuße und das mit so einer Beseitigung des Schadens - so gut wie es nur irgend geht und auf nicht steuerlich absetzbare Kosten der Rheinland-Pfälzischen BASF -, entfällt das jetzt irgendwie?

Immerhin droht doch eine Rezession!?
Müssen da die Umweltschutzrechte noch so genau beachtet und respektiert werden?
Eigentlich müssten doch die Unternehmen, wie in diesem Fall die Rheinland-Pfälzische BASF, verschont bleiben und noch mal beide Augen zugedrückt werden!?

In letzter Zeit bin ich, entgegen meinem sonstigen behaviour, voll auf die Nachrichten-lesen-hören-Schiene geraten. Das macht einen irgendwie ganz wuschelig. Nee, Nee, Nee, das tue ich mir nicht mehr an! Das hört jetzt mal auf! So will ich mir mein Leben nicht mehr veröden, verschnöden, verschnökern usw. usf.

Hermine sagt: Dem ist so.

Schach

Nach langer, langer Zeit habe ich mal wieder eine Schachpartie nachgespielt. Une joie superbe.

In Dortmund spielen doch auch gerade die lieben Super-Großmeister Vishy Anand und Vladimir Kramnik; zwischen denen geht es um die Weltmeisterkrone im Schach.

Und ich hatte so eine Lust diese Partie Polugajewski-Nunn, Biel 1986, 1-0 nachzuspielen.

Wirkt das jetzt über die morphogenetischen Felder gemäß Sheldrake? Oder macht das der drohende Herbst?

Hermine sagt: Freu´ dich!

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Reich und Arm II

Marcel Reich-Ranicki bleibt dabei. Er nimmt den Deutschen Fernsehpreis definitiv nicht an! Es war von ihm auch noch nie anders gemeint!

Das ZDF wollte schon schummeln.

Herr Gottschalk war nicht Marcel Reich-Ranicki´s Retter. Wen hat Herr Gottschalk eigentlich gerettet bzw. wen hat er eigentlich ursprünglich retten wollen?

Bayern – unter dem ehemaligen Gesundheitsminister und jetzigen Landwirtschafts-, Verbraucherschutz- und Ernährungsminister Seehofer - kippen das Rauchverbot. Man darf dann auch wieder in Bierzelten.

Radrennfahrer Kohl gesteht EPO-Doping – und die Hintergründe.

Lance Armstrong startet beim Giro d´Italia 2009. Er kokettiert mit einem Start bei der Tour de France 2009. Sonderstatus? Augen zu und durch?! Der Einäugige unter den Blinden? Oh, das wird die Kollegen schön piesacken.

Hermine sagt: Du machst manchmal so kurz und knapp.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Reich und Arm I

Verleihung des Deutschen Fernsehpreises.

Marcel Reich-Ranicki hatte seine Plattform verlassen.

Einige Minuten zogen ins Land.

Frau Veronica Ferres, Deutschlands große, einzigartige, wundervoll authentische und einzige Charakterdarstellerin, betrat die Aussichtsplattform und verkündete sie hätte eine Überlegung gehabt. Sie hatte überlegt, hätte sie nun zum Boxen, zum Fußball-Länderspiel oder zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gehen sollen.

Bitte!?

Hermine sagt: Danke.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Sicherheit I

Sicherheit ergibt sich heutzutage aus Veränderung. Veränderung ergibt sich aus loslassen (können).

Hermine sagt: Danke der Nachfrage.

Montag, 13. Oktober 2008

Reich und Arm

Als ich vor Jahren Marcel Reich-Ranickis Autobiografie (Mein Leben) las, war ich zutiefst berührt. Wenn man die gelesen hat, wird im eigenen Leben so einiges relativiert und es wird einem spätestens dann unerträglich, wenn jemand versucht Diktaturen, wie unter Hitler und Ulbricht und Honecker, in verniedlichender oder beschönigender Form darzustellen.

Apropos: Warum bringen in deutschen Medien jeder Idiot und solche Leute, die vorgeben es besser zu wissen, regelmäßig den dummen Satz mit „Gas geben ...“?? „Jetzt müssen wir Gas geben“, „Los, gebt Gas“ – sowas bescheuertes!

Muss in unserer Medienlandschaft jeder jeden hirnlosen Unsinn nachquatschen?
Was geht? - What´s up?
Nicht Wirklich? - Not really?

Hat sich nicht mal früher jemand - zu Recht - über die militante Sprache des Heribert Faßbender nicht nur mokiert, sondern auch sehr genaue Konsequenzen daraus gezogen? Und heutzutage, die Fußballkommentierung? Kreischende, künstlich geifernde, überschnappende TV-Reporter – weil die in Brasilien ja so schön vorbildlich emotional sind - mit durchaus immernoch Militärfachausdrücken im Gepäck?
Mich verwundert es da nicht - nicht zuletzt auch aufgrund der eben geschilderten Gegebenheiten und Nicht-Vorbilder -, dass ich bei anderen Mannschaftssportarten wie Handball, Eishockey und Volleyball nicht diese aggressiven Ausschreitungen, den Sport verunstaltenden, diskreditierenden Verhaltensweisen sehe.

Hermine sagt: Das gefällt mir.

Freitag, 10. Oktober 2008

Ratten im Boot

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Seehofer knickt jetzt ein, was das öffentliche Rauchverbot angeht. Knickt er nicht auch ein, was den Schutz von Nichtrauchern angeht? Knickt er nicht auch ein, was eine gesunde Gesundheitsreform angeht? Knickt er nicht auch ein was die Konstanz und Verlässlichkeit von Politik angeht?!
Meint er, er könne nur noch in dieser Art und Weise Stimmen für die taumelnde CSU (CDU) erhalten?
Peinlich. Entlarvend. Demaskierend.

Die Großanleger (Großinhaber?) der Aktienbörsen verkaufen ihre Aktienpakete reihenweise und ziehen damit die einzelnen Indizes nur noch tiefer mit runter. Spielen die etwa schon wieder heimlich Wettbüro? Wo sind die Erziehungsberechtigten von diesem verantwortungslosen Gehopse?
Entlarvend. Demaskierend. Bestätigend.

Die Medien machen alles heiß, haben so richtig schön Spaß; und schüren und schüren und schüren... Informieren? umfassend? ohne Sabber?
Degoutant.

Übrigens: Werden wir, die Otto-Normal-Verbraucher, irgendetwas von den avisierten fallenden Gaspreisen profitieren?

Hermine sagt: So lieb!

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Lyambiko

Lyambiko.

Was ist nur eigentlich mit der Lyambiko? Die ist doch eine Klasse Sängerin. Die macht mir richtig Spass.

Oder ist das gar nicht ihr Name? Jedenfalls sind das tolle Songinterpretationen, für mich. Richtig gute Barmusik!

Hermine sagt: Hast du das schon gesehen?

Mittwoch, 8. Oktober 2008

US – Präsidentschaftswahlkampf

Halle Berry wurde zur Sexiest Woman Alive gekürt. Sie wundere sich schon selber, dass sie jetzt mit 42 und kurz nach der Geburt ihres Babys diesen Titel zugesprochen bekommt.
Sie kann diesen Titel annehmen, da sie ihn auch als einen Preis für Sinnlichkeit als Basisattribut ansieht. Ihrer Ansicht nach teilt sie diesen Preis mit jeder Frau. Jede Frau ist demgemäß in Halle Berrys Augen eigentlich eine Kandidatin für diesen Titel. Das macht sie mir sehr sympathisch!

1:0 für Obama?!

Angelina Jolie ist in ihrem neuesten Film die Hauptdarstellerin und Clint Eastwood ist der Regisseur. Jolie ist ganz begeistert von Eastwood als perfektem Gentleman. Er ist ein Repräsentant der amerikanischen Lebenseinstellung, die jeden als Teammitglied und mit ganz viel Dankbarkeit und Respekt anerkennt. Eastwood fördere in jedem nur das Beste. Sie sagt, dass selbst wenn jemand was vermassele, gebe Eastwood einem das Gefühl, dass es nicht der eigene Fehler sei, und liesse es die jeweilige Person erneut versuchen. Diese Art von Leitung und Liebreiz, ist in Angelina Jolies Augen (heutzutage; Anm.d. Verf.) sehr, sehr selten.

McCain 1 : Obama 1 ?!

Hermine sagt: Das gibt ein ganz eindeutiges Ergebnis. Wirst es sehen.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Banken und 9/11

Haben diese Gehirngewaschenen von 9/11 eigentlich so gar nichts mit der nun schon so lange andauernden Banken- (und Immobilien-?)krise zu tun? Diese (Umwelt-)Zerstörer haben doch damals auch irgendwas davon gefaselt sie wollten das westliche Finanzsystem erschüttern? Yeehaw?
Verpasse ich das nur andauernd oder ist das wirklich keine Argumentations- und Diskussionslinie in den Medien?

Hermine sagt: Um des lieben Gottes Willen.

Montag, 6. Oktober 2008

Hewlett Packard

Hewlett-Packard (HP) kündigt an, in Deutschland in den nächsten zwei Jahren insgesamt 1.400 Stellen streichen zu wollen.

Haben die sich nicht gerade irgendeine andere Firma gekauft!? Sind die Stellen- und Existenzstreichungen der Kaufpreis?!

Aber - vor Jahren hat schon der Alexander von Schönburg in seinem Buch berichtet, dass ein HP-Oberer auf Nachfrage konstatierte, dass das ganze Geschäft weltweit mit ca. 80 Mitarbeitern zu betreiben sei.

Leben wir also nicht nur hinsichtlich des Bankengewerbes - hinsichtlich des Börsenwesens ja sowieso: zunächst die so genannten Tigerstaaten, jetzt wir!? – auf einer laugedurchsetzten Wasserblase?

Hermine sagt: Hallelujahchen!

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Forschung

In Dresden zeigt eine Ausstellung die tiefen Verstrickungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in die Verbrechen der Nationalsozialisten.

Ist die DFG nicht eine dieser letzten verknöcherten Elfenbeinturmeinrichtungen, die sogar die lieben Umwälzungen der 68er völlig unbeschadet überlebt haben?

Übrigens: Ich habe gelernt, dass Nationalsozialismus Nationalsozialismus heißt und nicht Faschismus.
Faschismus ist nur der Begriff, der in der DDR aus der Taufe (Uups) gehoben wurde, um die Menschen nicht zu sehr zum Nachdenken hinsichtlich ihres wundervollen Sozialismus anzuregen.

Hermine sagt: Ungern, aber du kannst ja nicht nackend herumlaufen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

einfach einfach

Ich habe mir überlegt vielleicht wäre alles gut, könnte ich alles einfach einfach sehen!

Könnte ich einfach alles sehen ohne Vorahnungen?, ohne Wissen?, ohne Querfortsätze, Querverbindungen, ohne Assoziationen?, Gerechtigkeitssinn, Verdauungstrakt?, Vorurteile, ohne Vorgeschmack?, Nachgeschmack, ohne Erfahrungen, ohne Engel?, ohne Freude?, Angst, Können, ohne Gefühl?, Mitgefühl, ohne Hirn?, ohne Gedächtnis, Erinnerungen?

Wäre dann nicht alles gut?

Hermine sagt: Komm rein!

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