Baustellen

Mit dem heutigen Tage ist es offiziell: Es gibt für mich keine Möglichkeit mehr die Stadt mit dem Auto zu verlassen, ohne entweder durch eine elend lange oder eine elend holperige Baustelle fahren zu müssen.

Drei Varianten oder wahrscheinlich genauer zweieinhalb Varianten, die ich regelmäßig fahre, waren mir ja schon als Hindernisparcours bekannt. In meiner Vorstellung blieb praktisch nur noch ein baustellenfreies Schlupfloch, für das ich denn auch eine gewisse Vorfreude entwickelte. Heute, so dachte ich, sollte ich endlich in den Genuss dieser ungehinderten Fahrt über die Stadtgrenzen hinaus kommen.

Es sah auch ganz nett aus, bis auf die Tatsache, dass diese Strecke eigentlich noch nie meine Lieblingsstrecke war. Aber das sollte sich ja ab jetzt ändern.

Und dann ging es los: Einspurig um die Kurve. Nein. Noch nicht als Baustelle akzeptiert. Kurz darauf wird die Einengung der Fahrbahn avisiert – und da standen sie.

Apropos: Es ist die holperige Sorte.

Habe ich irgendwas verpasst? Haben mautpflichtige Lastwagenfahrer gesammelt? Hat die BAST ein Forschungsprojekt „Streßbewältigungstechniken für Autofahrer“ ausgeschrieben? Es kann doch nicht sein, dass die letzten Mittel dieses Jahres alle hier verbaut werden müssen.

Hermine sagt: Dieses Wetter macht mich nicht glücklich.
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