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Na also

Nun ist es endlich wieder so weit: Schnee ist angedacht; Geschenke sind angedacht; Weihnachtsstimmung und so weiter sind angedacht - und Urlaub ist.

Hermine sagt: Tschüss bis Anfang nächsten Jahres.

ADAC ist erstklassig

Alles zurück! Fast alles zurück! Ich muss schon sagen, heute morgen war ich froh, dass ich seit langen, langen Jahren ADAC-Premium-Mitglied bin. Ich hatte heute nacht schon geahnt, dass unser Auto heute morgen ein ganz komisches Geräusch von sich geben wird.
Ich steige also heute morgen in unser Auto, starte es - und es macht nur noch einen ganz kurzen ächzenden Ton und danach nur noch so schnell knatternde Töne wie aus einer Elektropistole. Mist. Aber geahnt hatte ich es ja schon. Auto und Garage wieder zu - ADAC anrufen: Wunderbares Gespräch; schnell drangekommen; mit freundlicher Routine Kurzinfos eingeholt, klar und nett darüber aufgeklärt was als nächstes passieren wird. Wie besprochen: kurze Zeit später kündigte der Gelbe Engel telefonisch an, dass er in ca. fünf Minuten bei mir sein wird; hört sich das Malheur kurz an, sagt, klingt nach Batterie; misst kurz durch, ja die Batterie; er fragt mich, ob ich gleich in die Werkstatt fahren wolle, mit Glück könnte ich, wenn ich das Auto…

Zwei lernen

Ich weiß gar nicht, ob mich das mit dem Hamburger Abendblatt überhaupt kümmern sollte. Alle regen sich irgendwie darüber auf: Die wollen sich jetzt ihren hochwertigen Online-Beitrag zur deutschen Zeitungskultur bezahlen lassen!
Ich finde das wahnsinnig interessant; ich hätte es nur noch anders gemacht: Ich hätte mir gedacht, dass durch die bezahlten Inhalte jetzt jede Menge Gelder reinkommen werden. Von daher hätte ich schon im Vorfeld, bevor diese mörder Aktion gestartet wird, nur noch ganz tolle Journalisten herangezogen - keine stumpfen Agenturen-Abschreiber mehr. Jeder einzelne von diesen hochwertigen Journalisten hätte künftig recherchiert auf Teufel komm raus; die hätte ich sowieso selber gar nicht mehr scharf machen müssen, das wäre von vornherein deren Ehrenkodex gewesen, vorher wäre bei denen nichts rausgegangen; und nur noch echte, authentische und autorisierte Interviews würden abgedruckt werden.
Als nächstes hätte ich schon mal gleich eine Verwaltungskostenfalle aus dem Wege …

Distress heutigentags

Wer es an die Spitze bringt, auf dem lastet in der Tat ein Leistungsdruck, wie es ihn nie zuvor gegeben hat. Die Informationsflut aus dem Computer überschwemmt ihn, nicht sofort zu reagieren kann tödlich sein, die Kommunikation mit allen Winkeln der Welt fordert ihm höchste Präsenz in jeder Sekunde ab. Obendrein plagen ihn Versagensängste; von Missgunst umlauert fühlt er sich sowieso.
Da greifen viele Manager nachts zu Schlaf- und am Tag zu Aufputschmitteln: smart drugs (Muntermachern) oder brain boosters (Denkbeschleunigern, Hirnkompressoren). Erst recht droht ihnen dann über kurz oder lang das Burn-out-Syndrom: das Gefühl, ausgebrannt zu sein, die Depression nach dem Dauerstress - und schließlich der Herzinfarkt, zynisch der Ritterschlag der Leistungsgesellschaft genannt.
Dazu natürlich immer wieder die Lust an der Macht, am Status, am Geld, manchmal sogar ein Triumph. Der Sturz eines großen Bosses aber ist besonders tief, mit wie vielen Millionen er auch abgepolstert wäre: Da ist er …

Altersvorsorge

Da wird immer beschworen: Sorgt für euer Alter vor!
Und dann werden uns die entsprechenden Produkte um die Ohren gehauen: Immobilien, Ü-Eier, Zinn, Gold, Schlumpffiguren, Riester, Kunst – jedes für sich genommen, soll angeblich seinen eigenen Wert ver-x-fachen oder mindestens doch eine enorme Rendite abwerfen. - Mit einem Produkt beziehungsweise mit einer Kombination (Stichwort Risikostreuung) hätte man dann für das Alter, den letzten Lebensabschnitt ausgesorgt. Quatsch, sage ich.
Ü-Eier, Zinn, Schlumpffiguren sind Modeerscheinungen - nicht mehr.
Immobilien haben gar nicht zu unterschätzende Folgekosten; und das sie steuerbegünstigende Objekte wären, ist nicht mehr als ein Wunschtraum (man darf raten von wem). Und dann soll man in ein (Pflege-)Heim und muss zusehen, dass man die Immobilie los wird - und das ganz schnell; und im Zweifel völlig unter Wert.
Und dann haben wir da noch Gold beziehungsweise Schmuck. Wie viel soll man denn da kaufen, dass es auch tatsächlich Sinn machen würde?
Kun…

Patent

Ich empfinde mich als intrinsisch motivierter Vor-mich-hin-Schreiber, hier auf Blogger punkt com. © Reinhardt Fischer
Hermine sagt: Patent, patent.

Empfindsamkeit

Daß das Jahr bei der Flak mir weniger verloren scheint als das nächste, hat in erster Linie mit Freunden zu tun. Das Glück des Anerkannt-Werdens, das Heilsame des Sich-aussprechen-Könnens und die Pflicht des Zuhörens lernte ich durch sie kennen; ich wurde gezwungen, meine krausen Gedanken durch Formulierung zu klären und zum Selbstschutz die Fähigkeit auszubilden, auf die eigne Empfindsamkeit nicht ständig böse zu sein. (a.a.O., S.154)
Lit.: de Bruyn, G.: Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin. Frankfurt am Main 1992.
Hermine sagt: Doch, ich will.

Müde

Ich bin heute mal müde; aber so richtig müde.

Hermine sagt: Ich kann hüpfen, springen und summen.

Acer oder Hewlett Packard

Ich bin mir ja wirklich vollkommen uneins: soll es Acer oder Hewlett Packard sein; Hewlett Packard oder Acer.
Zuverlässig sind beide, dieses Kriterium ist für mich immer eines der stärksten - egal ob Menschen, Autos oder eben Rechner.
Schick sind auch beide auf ihre Art, Hewlett Packard beziehungsweise Acer; die Rechner sehen wirklich schnittig aus.
Die so genannte Internetpräsenz der beiden unterscheidet sich hingegen prägnant: Acer bevorzugt wohl englisch sprechendes Publikum beziehungsweise Publikum, welches auf englische Reizvokabeln irgendwie bewusst/wissend oder unbewusst/unwissend reagiert. Hewlett Packard´s Internetauftritt in Deutschland zeigt, dass die Verantwortlichen erstens wissen, dass es sich hierbei um ihr Geschäft in Deutschland dreht, und dass sie, zweitens, sich um die hiesige, die naturgemäß deutsch sprechende Kundschaft bemühen wollen. Das finde ich noch schicker und noch sympathischer.
Hermine sagt: Hewlett wie? HP fände ich gut.

Übersteuert

Steuern müssen wirklich erleichtert werden. Wenn schon ein Steuerberater sagt, er könne erst aktiv werden im Frühjahr des nächsten Jahres, weil dann erst das Programm da ist.
Hermine sagt: Meine gelbe Barchetta untersteuert; sie heißt Zitrone.

Vier Fragen und mehr

Sind Moscheen und Minaretts dasselbe?
Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist bei uns in der Verfassung verankert; von daher: Könnte uns das Fernsehen bitte mal zeigen wie da die Frauen so in eine Moschee zum Gottesdienst gehen? - Wie heißt das da eigentlich anstelle von Gottesdienst?Wie ist das eigentlich heutzutage noch um die Zwangsehen, die versprochenen Ehen (auch unter Verwandten wievielten Grades) bestellt?Ich höre doch ziemlich aktuell immer mal wieder sogar noch was von Steinigung?Und noch so ein zwei Fragen, Ungereimtheiten und sowas eben stellen sich mir: Ist der Islamismus ganz eindeutig (eineindeutig) von Moscheen beziehungsweise Minaretten zu unterscheiden?Wie ist es zum Beispiel in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Österreich um Moscheen bestellt?Und zum Schluß denke ich immer noch über Folgendes nach: Was war das damals eigentlich genau für ein Problem mit dem armenischen Volk und der Türkei?Sollte man denn nun wirklich zu einem Bankenboykott aufrufen?Wü…

Bob Dylan

Eine ganze Zeit lang habe ich ja gedacht, oh dieser Bob Dylan ist nicht so richtig was für mich, wegen Baez ..., Woodstock ... und so komische immer gleich tönende Texte. Aber, ich muss sagen, weit gefehlt, seit ich diese CD gesehen und dann abgespielt habe: Bob Dylan: Modern TimesBob Dylan ist mithin sehr wohl etwas für mich. Drauf gekommen bin ich übrigens über die DVDClapton + Friends in Concert (Madison Square Garden); hier hatte Dylan einen Gastauftritt.
Hermine sagt: Meintswegen.

Schweiss I

Ein altes Naturgesetz: Wer viel schwitzt, muss viel wischen.

Hermine sagt: Das habe ich gewusst.

Fragebogenprodukte

Jetzt habe ich doch tatsächlich ein Interview per Produktfragebogen absolviert, und das obwohl ich weiß, dass es Unsinn ist; ich halte nicht viel davon. Ich kann in dem Fall nicht zu meiner eigenen Tat stehen.
Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass aus so einer Produktfragebogenaktion vielmehr nur Fragebogenprodukte herauskommen. Die Bezeichnung legt es schon nahe: Fragebogenprodukte bilden eben nicht die wahren Bedürfnisse der Verbraucher ab.
Die Tradition der Produktfragebogen unterstellt noch heutzutage, dass es nur das ideale Produkt geben müsse und schon wäre die perfekte Kundenbindung, nämlich eine Einehe mit dieser Firma beziehungsweise mit diesem Produkt geschaffen - das klappt heutzutage Gott sei Dank so nicht mehr. Und noch etwas klappt heutzutage gottseidank nicht mehr: Dass sich Daimler-Benz 1971 den Airbag patentieren lässt und ihn der großen und kleinen Kundschaft wie lange vorenthält.
Vor den alten - gar nicht goldenen - Zuständen können wir nur bewahrt werden, indem…

Dr.John and The Lower 911

Ich weiß gar nicht, ob dieser Dr.John (Dr.John and The Lower 911) schon an und für sich einen höheren Bekanntheitsgrad hat; ob der was ist, ob der was kann.
Jedenfalls gefallen mir die Titel auf der CD: City That Care Forgot ausnehmend gut.
Hermine sagt: Der sieht so komisch aus, den mag ich nicht.

Brangelina

Angelina Jolie und Brad Pitt.
Bisher ahnte ich nur, weshalb mir dieses Prominenten-Paar schon immer zusagte - jetzt weiß ich es. Obwohl, ehrlich gesagt: ich weiß den Grund für mein Brangelina-Mögen ja doch schon länger - ich wollte es hier nur mal zu Ehren eines konkreten Anlasses verkünden dürfen.
Hermine sagt: Brang-dscheliena.

Jedes Grundrecht

Im Rahmen des für Migranten angedachten Deutschlandvertrages - der wohl schon aus historischen Gründen anders heißen müsste, nämlich z.B. "erweiterter Integrationsvertrag" -, habe ich heute irgendwo gelesen - ich weiß nicht mehr wo -, dass es hierbei darum ginge, dass Migranten im Rahmen eines solchen Vertrages unterschreiben müssten, dass sie im Rahmen ihrer Integration in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für die Meinungsfreiheit oder die Gleichberechtigung der Frauen eintreten würden; Migranten sollten sich stark machen für die Meinungsfreiheit oder die Gleichberechtigung der Frauen - stand da zu lesen.
Es muss ja wohl heißen: ...für die Meinungsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frauen.... Auch wenn wir obigesoder im umgangssprachlichen Schriftdeutsch richtig als ein und interpretieren, finde ich, so sollten die Medien (Fernseh-, Radionachrichten, Presse) doch gerade in solchen Fällen immer wieder auf eine korrekte Ausführung achten. - Es gibt die Grund…

The Green Mile

Gestern Abend habe ich ihn mir angesehen, auf VOX, den Fernsehfilm „The Green Mile“ (von 1999); ich hatte es mir schon seit langen Jahren vorgenommen; er wird ja schließlich immer feiertagsnah wiederholt. Nun, gestern konnte ich es endlich einrichten ihn mir anzuschauen; damit bin ich wahrscheinlich mal wieder einer der letzten Eingeweihten. - Für mich waren es jedenfalls dreieinhalb Stunden Hochspannung, angenehme.
Es war ein ewiges Auf und Ab der Emotionen in dem Film. Tom Hanks war (mal wieder) unschlagbar gut; von ihm erwarte ich aber auch schon fast nichts anderes mehr. Dann war da aber noch dieser Michael Clarke Duncan. (Spielt der auch noch in anderen Filmen mit?) Er stellt den John Coffey (nicht ganz Coffee) dar und zwar auf eine für mich absolut beeindruckende Weise: So ein Riese, und doch so viel Ausdruck, der sich immer zwischen Zweifel an seiner Wahrhaftigkeit, Mitleid für ihn, Behäbigkeit und Bewunderung für ihn zu bewegen hatte. Für mich ist er der zweite Hauptdarsteller…

drohen andersherum

Ich kann mich darüber aufregen: In den Medien wird bezüglich Vergehen im Straßenverkehr immer wieder geschrieben und gesagt es drohen der und der Person soundsoviel hundert Euro Bußgeld, soundsoviel Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot
So lauteten auch heute gerade erst wieder die Meldungen im Falle des Boxers Arthur Abraham. In diesem Fall ist die Person übrigens doppelt so schnell gefahren als erlaubt gewesen ist. ("Bild" hat in ihre Meldung noch Sozialneid ins Spiel gebracht, was die "Bild" einerseits um ein paar Tausendstel rehabilitiert; andererseits ist das eben nur "Bild"-spezifische Zugabe, mehr nicht.) - Ähnliche Beispiele aus dem Bereich der A-Z-Prominenz gibt es zuhauf.
Obiger Meldungstext suggeriert, jemand (die Öffentlichkeit, die Gesellschaft) würde drohen diesen Leuten etwas wegzunehmen.
Nein! Genau andersherum ist es: Diese Leute drohen anderen Menschen das Leben zu nehmen, mit ihrem komplett verantwortungslosen und selbstverliebten (Gockel…

Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist heute.
Der Buß-und Bettag ist mindestens einer der höchsten, wenn nicht der höchste Feiertag der evangelischen Kirche.
Der Buß- und Bettag war auch mal ein gesetzlicher Feiertag; d.h., das war für uns Freizeit - das ist noch gar nicht lange her, nur einige wenige Jahre.
Und kein Mensch hat was gesagt: Ja, wir schaffen ihn ab - hat jeder gesagt.Ja, das schafft mehr Wirtschaftskraft - hat jeder abgenickt.Ja, die Katholiken sind wichtiger - hat jeder unterschrieben.
Noch so einer dieser Verrate der SPD an den Arbeitern und Angestellten - aber die haben ja jetzt ihr Fett weg; da soll ich mal jetzt nicht auch noch so meckern und draufhauen. Die armen Lütten - und merken tun die ja sowieso schon lange nichts mehr in ihrer Puppenstube fernab ihrer Brötchengeber, den Arbeitern und Angestellten!
Komisch: in Sachsen gibt´s den Buß- und Bettag noch als gesetzlichen Feiertag! Die bräuchten doch mehr angekurbelte Wirtschaftskraft als die meisten anderen?! Die Sachsen sind über di…

Pellkartoffeln schälen

pellkartoffeln schälen und alle klein schneiden (für einen kartoffelsalat), mache ich gar nicht gerne.
man kann eigentlich gar nichts falsch machen; mich beschleicht hingegen nichtsdestotrotz beim pellkartoffelnschälen und pellkartoffelnkleinschneiden (für einen kartoffelsalat) beständig das gefühl, ich machte etwas verkehrt.
hermine sagt: Oh...

Grosse Haufen machen

Da wollte ich doch vor kurzem - und hatte auch schon damit begonnen - auf WordPress punkt com alle meine oft doch recht lang geratenen Posts mit dem von mir erst kurz zuvor - ja, ich gebe es zu - entdeckten more-Element, für weiterlesen versehen und damit (willkürlich) abkappen.
Abgesehen von der doch recht mühsamen und für mich viel zu zeitaufwendigen Fron, dachte ich mir dann doch letzten Endes, was soll das eigentlich, warum sollte ich in ein altes, längst überwunden geglaubtes Muster zurückfallen und mich kleiner machen als ich bin.
Meine Artikel sind doch schön, jeder kann sie doch lesen und sich gleich in ihrer ganz Pracht betrachten? Was soll das Verstecken?
Ich brauche keinen Teaser nich´.
Hermine sagt: Tirili-tirila-tiri-hoppsassa.

Warum Tod

Ich will doch mein Leben, welches ich jetzt führe, bis in alle Ewigkeit weiterleben. - Warum dann dieser Mist mit dem Tod?

Hermine sagt: Das ist auch meine Question.

Gewichtsreduktion I

Ich bin froh: Vor nicht allzu langer Zeit füllte ich gewisse Hemden (keine Namen) stramm aus. Genau dieselben Hemden tun heute so als würden sie mich nicht kennen; sie halten großen Abstand.
Einige Kilos dürfen sich immerhin noch von mir verabschieden: Karten sind schon raus.
Hermine sagt: Leberknödel.

Schick

Letztes Mal habe ich doch glatt irgendwo verstanden: The world has gone black before my mind...

Hermine sagt: Schick.

Scrubs 8

Wo bleibt eigentlich die 8.Staffel (auf DVD) meiner lieben Scrubs, in Deutschland.

Hermine sagt: Bald sind wieder die lieben Weihnachtsmärkte.

Wachsende Unentschlossenheit I

Es steht zu vermuten, dass ich folgende Befürchtung hege und pflege: Ich werde nach der Entscheidung für die eine Wahl, etwas von der anderen Möglichkeit vermissen.
Ich befürchte nicht etwas in meinem Leben zu verpassen; das ist es nicht. Ich haste und hechte keineswegs durch mein Leben - im Gegenteil.
Die Wahl für das Eine oder für das Andere ist das Problem. - Gar der drohende Verlust des Anderen?
Hermine sagt: Auch interessant.

Schweinegrippe II

Gestern sind mir zum Thema Schweinegrippe und Impfung zwei Seiten aufgefallen; es sträuben sich mir noch jetzt die Haare.
Meine persönlich größten Aufreger in loser Folge:
Man ist Egoist, wenn man sich nicht impfen lässt, so wird gesagt. Die Überlegung - hier ohne Wertung - ist, dass kein Geimpfter einen anderen Menschen anstecken kann.
Es ist ein Vertrag über 50 Millionen Impfdosen abgeschlossen worden. Damit können 30 Prozent der Bevölkerung einen Impfschutz erhalten; es sind zwei Impfungen für einen kompletten Impfschutz notwendig. Nun ist noch zu berücksichtigen, dass nur ein Bruchteil der Geimpften auch wirklichen Impfschutz besitzt (allgemein 50-60 Prozent; im Falle der Schweinegrippe angeblich 80-90 Prozent). Das heißt, eine komplette Durchimpfung der Bevölkerung ist unmöglich.
Für mich sind demnach diejenigen die Egoisten, die die Dringlichkeitsrangfolge für zu impfende Personengruppen missachten; frei nach dem Motto: Was ich hab, das hab ich. Ein anaphylaktischer Schock wird als m…

Wachsende Unentschlossenheit

Jetzt war der Tod da, und meine Unentschlossenheit steigt, in manchen Dingen, nicht in allen.
Ich vermute, dass dieser so manches Mal von mir selbst beklagte Wesenszug wirklich ursächlich im Zusammenhang mit meinen Erfahrungen und meiner Einstellung zum Tod steht.
Manchmal nervt mich das schwer, aber nicht zu sehr, so dass es etwa gar meine Lebensqualität beeinträchtigen würde. Von daher kann ich mich also voll auf die Arbeit an meiner Einstellung zum Tod beziehungsweise auf eine lebensfreundliche Änderung derselben konzentrieren und darauf setzen, dass sich meine (bisher steigende) Unentschlossenheit auf ein verträgliches Maß einbalanciert.
Eventuell bin ich ja auch einfach nur der kreative Typ(us).
Hermine sagt: Mir geht´s so einigermaßen.

Tod und Veränderung

Das Geringste, was der Tod darstellt, ist eine Zäsur im Leben - auch für die vom Tod nicht direkt Betroffenen.
Das heißt, meine persönliche Veränderung wird (hoffentlich) die sein, dass ich meine Invektiven zurückfahre: Meine Erkenntnis ist, dass ich dadurch sowieso nichts ändere, nichts in punkto Kinderpornographie und nichts an den (wenigen) Fehlentwicklungen in der Politik, nichts an der grassierenden Doppelmoral und so weiter und so fort - nur mein eigener Energiehaushalt, in Form meiner Nerven, wird unnötig beeinträchtigt.
Ich werde mich zukünftig mehr an Loriot (und Feyerabend) halten - die Ordnung unterwandern durch Gags. Ich fand Loriots Sentenz so schön und beruhigend - gerade auch im Hinblick auf das bereits zur Genüge erwähnte aktuelle Todesereignis: Ich bin Pessimist im Kleinen (Alltag) und Optimist im Großen. - Es wird sich alles qua Selbstorganisation zum Guten finden!
Hermine sagt: Hü-hüpf.

Tod war da

Nun war er eingetreten, der Tod.

Hermine sagt: Ruhe in Frieden, lieber Vater...

Razzia in USA

So ein schnittiges und vor allem konsequentes Vorgehen - selbst, wenn auch das nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre - gegen Kinderpornographie beziehungsweise gegen Kinderprostitution wünsche ich mir auch mal für Deutschland.

überzogene Gewaltdarstellung

Gestern hatten wir uns dazu entschlossen, nach langer Zeit mal wieder einen Sonntag zuhause zu bleiben. Zum Abschluss sollte es dann der James Bond 007: Casino Royale sein.
Das waren doch eigentlich immer diese eher etwas edleren Action-Filme für die ganze Familie; mit Q und seinen technischen Spezialitäten, M, Bond-Girl und mit brenzligen Situationen, aus denen es zumeist in allerletzter Sekunde und aber auf jeden Fall immer noch mit einer gewissen Eleganz und eben dem speziellen Bond-Charme einen Ausweg gab. Überwogen hatte immer der Bond-Stil.
In diesem Bond: Casino Royale war das alles völlig anders. Es ist mir vollkommen unverständlich wozu diese (großartige) Zurschaustellung von Brutalität, dieses dekorieren primitivster Gewalt gut sein soll. Ich meine diese Bond-Filme waren doch ursprünglich mal für ein breites Publikum ersonnen?
Nun, ich muss mich nicht wundern, heutzutage erreichen ja solche Filme wie Pulp Fiction immer gleich sogenannten Kultstatus. Ich hatte mir den damals auc…

Schweinegrippe I

Wahrscheinlich wissen es schon wieder alle, und ich bin jetzt eben als letzter dran: Es gibt, so finde ich, eine wirklich gute Seite bezüglich der sogenannten Schweinegrippe (= ulkigerweise auch Neue Grippe genannt, obwohl die Schweinegrippe schon einmal – Anfang des vorigen Jahrhunderts, wenn ich mich nicht irre – grassierte – und hieß der Erreger der Vogelgrippe mit Vornamen nicht auch H1N1-Virus?..., aber genug des Haarespaltens).
Auf dieser Seite wird – für mein Empfinden - seriös mit der Impfproblematik beziehungsweise mit möglichen Impfkomplikationen umgegangen (von Impfschaden will ich hier gar nicht einmal direkt reden). Hat die Impfung Nebenwirkungen? Ja! Wir haben ihnen den Inhalt der Packungsbseilagen der drei in Deutschland erhältlichen Impfstoffe Celvapan, Focetria und Pandemrix auf einer Sonderseite zusammengefasst. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung mit allen Gegenanzeichen und Nebenwirkungen. Wir möchten darauf hinweisen, das die Schweinegrippe unbehandelt in seltenen …

Korrekte Überweisung

Das nenne ich mal eine korrekte Überweisung, Herr Doktor:
Da hat 1982 ein deutscher Arzt ein 14-jähriges Mädchen mit einer Narkosespritze zu Tode gespritzt; so wurde er in Frankreich 1995 in Abwesenheit zu 15 Jahren Haft verurteilt. Gemäß dem Vater des französischen Mädchens, wollte der deutsche Arzt das Mädchen narkotisieren, um es dann zu vergewaltigen! (Ja, solche Schweine gibt es auf dieser Erde; das sei denen gesagt, die die hedonistische Lebensweise bevorzugen beziehungsweise durch die Gegend latschen und sich denken - und sagen -, geht mich nichts an, Hauptsache ich.)
Nun ja, die deutsche Justiz hat diesen deutschen Arzt schön verarztet, gefüttert und nicht der französischen Justiz überstellt, weil die Todesursache des französischen 14-jährigen Mädchens nicht eindeutig festzustellen gewesen sei.
K. hatte seine Zulassung als Arzt 1997 in Deutschland wegen sexuellen Missbrauchs verloren. Das Landgericht Kempten befand ihn für schuldig, eine 16-jährige Patientin unter Narkose vergewa…

WordPress punkt com II

Der Aspekt, das Kriterium einer einigermaßen existierenden Community rückt mir in puncto Bloghoster mehr und mehr in den Vordergrund.
Wie kann ich nur die Einfachheit von Blogger punkt com und die Eleganz von WordPress punkt com miteinander kombinieren und dabei dem Aspekt der einigermaßen nett vorhandenen Community gerecht werden? Ist letztlich Blogger.de doch die perfekte Lösung? (Oder Blogg.de?)
Aber - und das spielt bei meinen diesbezüglichen Überlegungen eigentlich die größte Rolle - was mache ich denn nur, so ich mich für einen komplett neuen Hoster entschieden haben sollte, mit meinen bisher doch so schön groß gewordenen Blogs "KopfZwinkern" bei Blogger punkt com beziehungsweise seinem Double bei WordPress punkt com? Eine Importfunktion - für meine KopfZwinker-Posts - hätte ja wiederum auch nur WordPress punkt com?
Wahrscheinlich ist WordPress.com schlicht und einfach das beste Bloghoster-Angebot, das es gibt; ich sollte es einfach mal nur akzeptieren (auch der Main-Stre…

Lucys Trilogie

Prof.Dr. Markoff H. Niemz hat mitLucys Vermächtnis (vgl.u.a. Lit.) in diesem Jahr das bisher letzte Buch zu seinem Werk über die Welt der neugierigen, mitteilungsfreudigen und virtuellen Lucy veröffentlicht; die Lucy-Reihe ist damit ein Trilogie.
Niemz stellt die Naturkonstante Lichtgeschwindigkeit beziehungsweise den Grundstoff Licht als die Lösung für existenzielle Fragen der Menschheit vor.
Im ersten Buch (s. jeweils u. die angegebene Literatur) werden dem Leser die für die vorzustellende Thematik relevanten Informationen zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie gegeben; für mich persönlich war diesbezüglich allerdings der Klassiker von Bertrand Russell (s. die angegebene Literatur) ergiebiger. Schön sind auch die Tabellen und Fotos, mit denen versucht wird den Lesern eine möglichst plastische Vorstellung von Relativität nahezubringen. Im zweiten Buch werden die notwendigen Grundlagen aus der Relativitätstheorie weitestgehend vorausgesetzt und nur hier und da etwas eingehe…

Im Sterben liegen II

Leider - mittlerweile kann ich wirklich sagen, leider - ist der Tod einer von diesen ganz geduldigen Lebensgenossen.
Gevatter Tod zeigt sich mal hier, mal da; mal stärker, mal schwächer. (Ist er im Zimmer? Nein, aber er streicht schon um das Haus herum.)
Bei dem betreffenden Menschen ist es mittlerweile so, dass er wirklich komplett in seiner ganz eigenen Welt lebt. Ich könnte fast sagen, es ist ganz gleich, ob jemand neben ihm ist oder nicht; eigentlich kann ich es wirklich genauso sagen, ohne Schuldgefühle, ohne Gewissensbisse, ohne innere moralisch-ethische Verwerfungen.
Für eine lange Zeit hatten wir wirklich das Gefühl, wir müssten den (langsam) Sterbenden vor seiner Angst zu sterben beschützen: Er war ja schon seit längerem nur noch ganz schwer erreichbar; nur noch auf der emotionalen Ebene. Sprach man in seinem Beisein - indirekt - vom Tod, reagierte er mit einem prompten Schweißausbruch. Sprach man von dem, was er früher für die Familie geleistet hatte, wie sehr ihm die Familie i…

Frau Merkel

Hallo, huhu, Frau Merkel!?

Bitte sehr hier geht´s lang. Hier gibt es den frischen, neuen Nachdenkstoff.

Hermine sagt: Also bitte.

Grössenunterschied

Das habe ich mich von Klein auf gefragt. Schon seit ich klein war - also so klein, dass ich Größenunterschiede wahrnehmen konnte beziehungsweise so klein, dass mich Größenunterschiede als wahrnehmbares Phänomen hätten interessieren können -, wundere ich mich, dass wenn jemand einsfünfundachtzig ist und die andere Person ist zwei Meter fünf, dass das gleich - eben in der Wahrnehmung - so viel ausmacht.

Noch krasser wird es dann ja, ist jemand einsfünfundsechzig und steht neben jemandes, der zwo-zehn ist. Da ist dann gleich das Bild parat, jemand reiche dem anderen nur bis zum Bauchnabel.

Das geht ja schon los, wenn jemand einssechzig ist und die andere Person ist einsfünfundachtzig. Gewaltig.

Dabei handelt es sich in dem einen Fall um schlappe zwanzig Zentimeter, im anderen reden wir immerhin über fünfundvierzig Zentimeter und zuletzt waren das fünfundzwanzig Zentimeter. Aber, mein Gott,  vergegenwärtige ich mir diese Abstände an einem Zollstock oder gar an einem (antiken) Stuhlbein, …

Gefährlicher Weg

...Du schlägst da einen gefährlichen Weg ein..., ist eine von diesen nützlichen Metaphern, so finde ich.

Ich muss dann immer sofort an einen unbefestigten Weg im felsigen Hochgebirge denken: Man kann es natürlich auch schaffen, man muss aber immer Gewahr sein, dass man abrutschen kann. Vor allen Dingen muss man sich der Situation richtig entsprechend präparieren, sonst ist es praktisch unmöglich den Weg zu meistern. - Auf längere Strecke ist das hingegen doch alles nichts.

Nicht dass das jetzt bei mir so wäre, dass mir jetzt so eine rutschige Situation bevorstünde; aber gut ist die Metapher schon, für mich.

Hermine sagt: Hi.

Mister Polanski III

Kucke mal Mister Polanski, da gibt´s ja noch Menschen, die noch später als du für ihre Straftaten vor Gericht kommen (angeblich soll er sich sogar freiwillig den Behörden in New York gestellt haben) und entsprechend verurteilt werden.
Und das könnte dann bei dir rauskommen, solltest du im zahmen Deutschland - was die rechtliche Verfolgung von Kindesmissbrauch jeglicher Couleur angeht (s. auch den Missstand in punkto Kinderrechte) -, für den Missbrauch einer dreizehnjährigen verurteilt werden. (Obwohl bei dem Schwein hier noch ein paar etwas andere Sachen dazu kamen.)
Hermine sagt: Yesss. - Meinetwegen gerne.

Mister Polanski II

Der arme Onkel Polanski, ist er müde, ist er deprimiert?! Er möchte gerne raus aus der Untersuchungshaft, er möchte doch schon wieder vor den Folgen seiner kriminellen Tat an einem dreizehnjährigen Mädchen(!!) fliehen?! Seine Anwälte haben Sorge mit ihm?! Sie gehen richtig mit, mit dem armen Kleinen?!
Es gibt ja so in Sozialisierungstrainings so Anti-Aggressions-Trainings: Da ist ein wünschenswertes Trainingsziel, im (vormals) Täter empathisches Empfinden zu entwickeln; eine Methode - wenn überhaupt etwas funktionieren sollte, dann eventuell das - ist, den Täter in die Lage des Opfers zu versetzen, indem der Täter anderen Tätern ausgeliefert ist, hierbei gibt es natürlich Grenzen, es läuft alles in einem vorher abgesteckten Rahmen ab (Milgram sei es gedankt).
Na, wäre das denn mal nichts für unseren kleinen Onkel Polanski?!! Schon wieder andere vorschicken und ich will doch so gerne so weiter machen wie bisher? Und womöglich noch als Triumphator nicht nur über sein Opfer, sondern auch n…

Satire

Satire mache ich erst dann, wenn ich mir absolut sicher sein kann, dass sie nichts verändern wird.
Ich könnte auch sagen: Satire ist dann Satire, wenn sie sozial erwünscht beziehungsweise sozial erwartet ist.
Hermine sagt: Schön, schön.

Kopftuch

Ich besitze null-Komma-null Kopftuch.

Hermine sagt: Sure, ich sowieso nicht.

Frauensender ARD und ZDF

Ich nehme an, dass die Öffentlich Rechtlichen ARD und ZDF die einzig wahren originären Frauensender sind:
Eine Franziska van Almsick - heutzutage heißt die ja immer noch so? - kam und kommt nie auch nur annähernd in den Geruch von unerlaubten Substanzen. Man könnte meinen, die hat Imageberater direkt vom Fernsehen gestellt bekommen: erst hieß es, huch diese Berliner Göre; dann lief es nicht so und sie mutierte zur Kampfschwimmerin mit entsprechendem Lebensgefährten, auf einmal lief es dann ja auch sportlich zum Ende der Karriere hin wieder; zuletzt hat ihr wohl jemand geflüstert, dass sie jetzt zu allem zu alt wäre, und sie müsse sich doch jetzt mal Gedanken um ihren Karriereübergang unter Öffentlich Rechtlicher Ausleuchtung machen, hier jemand Vorzeigbares und den anderen da den stößt du mal ab.
Eine Claudia Pechstein wird direkt mal eben, genauso wie diese eine Reiterin da, aus der Schusslinie gezerrt. Dass die der nicht noch einen hauseigenen Anwalt mit in das das aktuelle sportstudi…

Eric Clapton V

Zunächst: unser Shopping Coup war herrlich ergiebig (Sandra Pabst, Geox), wir werden ihn nächsten Samstag in good old Germany komplettieren.
Dann bekam ich auf einmal Angst, ich musste unbedingt die von mir schon länger ins Auge gefassten DVDs bei Amazon bestellen: Eric Clapton: Live in Hyde ParkEric Clapton: Clapton UnpluggedIch denke, das sind die beiden ultimativen Clapton-DVDs.
In meiner jetzigen Verfassung muss ich allerdings mit einigen wenigen Songs aufpassen, z.B.: Tears in Heaven und vor allen Dingen - gleichzeitig mein Lieblingsstück - River of Tears.
Hermine sagt: Je suis très content.

Wetterfühligkeit I

Immer so ziemlich um dieselbe Zeit im Jahr leide ich unter meiner Wetterfühligkeit. Mist.
Ich fühle mich als steckte ich in meinem eigenen Glashaus, ich möchte unbedingt, dass jemand hereinkommt und mich herausholt. Sobald sich jemand dieser Einladung auf der Gefühlsebene annimmt, werde ich dann allerdings abweisend, und das ist noch milde ausgedrückt. Das entspricht absolut nicht meiner eigentlichen Art, normalerweise bin ich bei meinen Mitmenschen für meine durchwegs freundliche und zuvorkommende Art bekannt (Geht es um Ungerechtigkeit, ist das anders, ja das stimmt; solche Ungerechtigkeiten gibt es hingegen seltener als man eventuell gemeinhin denken mag).
Ich muss mich richtiggehend anstrengen, hier etwas halbwegs Vernünftiges, welches dazu auch noch meinen Gemütszustand annähernd beschreibt, zu notieren. Alles ist für mich super verlangsamt. Beim Auto fahren muss ich da besonders aufpassen. Ich erwischte mich heute mindestens zwei Mal dabei, dass ich mit meinen Gedanken ganz tief i…

Stadt shoppen

Morgen fahren wir nach langer Zeit mal wieder in die Stadt. So richtig schön Notwendiges wie Schuhe, Damen- und Herrenoberteile und Nicht-Notwendiges einkaufen; wie heutzutage gesagt wird, wir gehen morgen "shoppen". Wir freuen uns schon sehr darauf.
Nicht das hier jemand auf krumme Gedanken kommt: Nach Frankreich natürlich, im Hinblick auf den morgigen Feiertag.
Hermine sagt: Du meinst mich.

Mister Polanski I

Auch solche Meldungen lassen mich den Glauben daran, dass es noch ausreichend normale Menschen mit humanistisch geprägter Bildung gibt, nicht ganz verlieren. Nein, solche Meldungen lassen mich hoffen und glauben; um es nochmals klarer zu machen: solche Meldungen gehen mir runter wie ein leckerer Cabernet Sauvignon Trocken - Im Barrique gereift.
Hermine sagt: Sehr schön.

Mister Polanski

The point is not to keep 76-year-old Polanski off the streets or help his victim feel safe. The point is that drugging and raping a child, then leaving the country before you can be sentenced for it, is behavior our society should not – and at least in theory, does not – tolerate, no matter how famous, wealthy or well-connected you are, no matter how old you were when you finally got caught, no matter what your victim says about it now, no matter how mature she looked at 13, no matter how pushy her mother was, and no matter how many really swell movies you’ve made. Reminder: Roman Polanski raped a child.

Hermine sagt: Danke, liebe Anke.

Herr Polanski und Herr Tauss

Also: Diese Vorgänge um den Herrn Polanski sind ja wohl selbsterklärend.
Es fehlen für mich jetzt nur noch zwei, drei Ereignisse damit es auch die ganz schwer Verblendeten kapieren: Einer von diesen Botschaftern, Konsuln, Schauspielern, Regisseuren und weiteren ansonsten doch angeblich so etepetete und moralisch Rühr-mich-nicht-an Menschen leiht dem Herrn Polanski seine Star-Anwälte, samt Kanzlei aus.Einer von diesen im Zweifel skrupellosen Besuchern liefert Herrn Polanski eine leckere Pizza (aber eher wohl nicht in der Schweiz), einen noch lebenden und damit ganz frischen Hummer oder was sich der Herr Polanski sonst so lecker zum Essen bestellt hatte.Als Dreingabe - keine Pflicht - könnte dann jemand von dieser sogenannten Prominenz noch sein dreizehnjähriges oder so Töchterchen zum Besuch mitbringen, und - das bleibt aber nur den ganz Tollen/tollen aus der Prominenz vorbehalten - diese Aktion den wartenden Medien präsentieren.Das Schöne ist ja - ich denke hier an meine Schallzahnbürs…

Schallzahnbürste

Wir haben uns vor kurzem eine Schallzahnbürste (Oral-B) und eine Munddusche (Panasonic) gekauft.
Ich war ja erst - noch vor dem Kauf - skeptisch, alle sagten und schrieben, dass so eine Schallzahnbürste wundervoll wäre, die Evolutionsstufe nach der (klassischen) elektrischen Zahnbürste. Den Schallzahnbürsten wurden so viele Vorzüge nachgesagt, dass ich glaubte, na ja, wohl eher kaum. Nun habe ich beide Geräte einige Male im Einsatz gehabt, das Gefühl nach so einem Zähne (Szene?) putzen ist tatsächlich sehr vergleichbar dem nach einer professionellen Zahnreinigung, welche ich wohl trotz allem beibehalten werde.
Der größte Fortschritt ist für mich jedoch in der nachhaltigen Entfernung von Belägen beziehungsweise Verfärbungen (Plaques) zu sehen. Ich hatte über Jahre, ja bald Jahrzehnte immer zwei, drei Stellen an den Zähnen, die sich besonders gerne verfärbten, diese Stellen konnten sogar im Zuge einer professionellen Zahnreinigung nur mit viel Mühe entfernt werden. Jetzt, nach nur wenigen…

Mittelalter

Am Wochenende bin ich mit dem Auto eine Autobahnauffahrt gefahren, gerade als es auf den Beschleunigungsstreifen ging, sah ich auf dem dahinter liegenden Feld - wie fast immer - ein oder zwei lange Reihen polnischer Landarbeiter bei der Erntearbeit.
Im Vordergrund, also auf dem dazugehörigen Feldweg, sah ich zwei Personen mit drei riesigen Hunden - aus dem Mittelalter? - ohne(!) Leine - auch wie praktisch immer -, ich meine es waren Irische Wolfshunde. Ich dachte so bei mir: Huch, ...
Hermine sagt: Du hast noch gar nix zu meiner neuen Böx gesagt, bitte.

Fußball und Soziales

Auch Fußball kann Sinn machen.

Hermine sagt: Meine Rede.

Entstehung des Lebens

Unter dem Strich kann man sagen: Das Leben ist verblüffend und großartig, manchmal sogar wundersam; unmöglich aber ist es nicht - das bezeugen wir selbst mit unserem bescheidenen Dasein immer wieder. Sicher, was den Anbeginn des Lebens angeht, sind unsere Kenntnisse in den Einzelheiten noch sehr lückenhaft. Ganz gleich, über welches Szenario für die notwendigen Voraussetzungen des Lebens man liest, immer kommt darin Wasser vor: von dem »warmen kleinen Teich«, in dem das Leben nach Darwins Vermutung begonnen hat, bis zu den brodelnden unterseeischen Schloten, die heute die beliebtesten Kandidaten für den Ursprungsort des Lebens sind. Bei alledem übersieht man aber, dass die Entstehung von Polymeren aus Monomeren (das heißt die Entstehung der ersten Proteine) mit der »Bildung von Bindungen unter Wasserabspaltung« verbunden ist, wie man es in der Fachsprache nennt. Ein führendes Lehrbuch der Biologie meint, vielleicht mit einem Anflug von unguten Gefühlen: »Nach allgemeiner Ansicht der F…

Evolution

Manchmal lebe ich in der sicheren Überzeugung, dass wir mit unserer Erde machen können, was wir wollen, wir werden die liebe Erde nicht kaputt kriegen. Der liebe Gott hat sozusagen die Erde unkaputtbar in den Raum gestellt.
Ich sage mir dann, dass der liebe Gott sich schon nicht seiner lieben Schöpfung berauben wird. Und der liebe Gott braucht vermutlich wohl auch uns, um sich an uns - inklusive Erde und Rest - weiterzuentwickeln.
Manchmal bin ich mir hierüber aber gar nicht sicher, vor allem nicht, wenn ich erkenne, wie viele Zünder - der liebe Gott in seiner weisen und sein Selbst schützenden Voraussicht?! - in der Erde und Umzu installiert sind: Asteroiden, Vulkane, Ozonschicht, Treibhauseffekt, Plattentektonik, Radioaktivität, Eiszeiten, Polschmelze, Erdmasse, Mond, Umlaufbahnen, Abstand zur Sonne ...
Ich bin letzten Endes also immer dafür mit mir und meiner Umwelt besonders pfleglich beziehungsweise achtsam umzugehen. Obwohl manchmal, wenn meine sogenannten Endorphine und mein Serot…