Dienstag, 31. März 2009

Gleichmut

Ich werde mir erneut – gleichsam als Resümee des Monats – angewöhnen des Öfteren einfach nur Ja. Und? zu sagen.

Diese Einstellung des unbeeindruckt(en) Seins, verhilft mir zu einem gewissen Gleichmut, zu einer besseren emotionalen Gesundheit und sogar zu einer Prise von Nonchalance, so denke ich mal!?

Hermine sagt: Well, well.

Montag, 30. März 2009

Allertiefste Erschütterung

Der Gedanke, der mich leider in regelmäßigen Abständen – ein- bis zweimal/Jahr - immer wieder heimsucht und mich bis in meine Grundfesten erschreckt, ist: Ich und meine Frau werden eines Tages nie wieder existieren. (Auf mich alleine bezogen, macht mich dieser Gedanke seit meiner frühesten Kindheit in den eben geschilderten Abständen fertig.) Abends im Bett vor dem Einschlafen, das ist seine Zeit. Er bereitet mir Stunden des weinenden Zusammenbruches.

Uns wird es nie wieder geben. Wir werden nie wieder unsere Freuden haben. Nie wieder werden wir uns in den Armen liegen und uns in unsere Rattenaugen schauen. Nie wieder zusammen duschen, frühstücken, spazieren gehen.

Es hat uns Milliarden Jahre zuvor nicht gegeben; und es wird uns Milliarden Jahre danach nicht gegeben. Zutiefst erschütternd!

Ich kann aber auch nicht die Konsequenz daraus ziehen, die da lautet: Lebe heute und nimm dir, was du kriegen kannst. Wer weiß, was morgen ist – und das Leben ist kurz genug.

Hermine sagt: Ich kann nicht.

Freitag, 27. März 2009

Sachen ehren

Diejenigen, die alles aufbewahren und nichts wegschmeißen und nichts Neues kaufen bevor das Alte völlig hinüber ist, sind doch bestimmt diejenigen, die später für die Archäologie interessant sein werden – oder: interessant erscheinen werden - oder: interessant wirken werden.

Hermine sagt: Ich hab´dich lieb.

Donnerstag, 26. März 2009

Blogger punkt com V

So viele Layouts, wie es sie bei WordPress.com bzw. WordPress gibt, sind doch nur auf den ersten Blick vorteilhaft.

Zu viele Layouts bzw. Themes, wie sie bei den benannten Bloghostern heißen, überfordern meine kleine Persönlichkeit und mein System. Ich kann mich sowieso schon immer nur ganz schwer entscheiden.

Bei Blogger.com ist es gerade übersichtlich genug und selbst die hier zu treffende Entscheidung hatte mich Anfangs schon vor eine nahezu unlösbare Aufgabe gestellt – ich bin mir noch immer nicht ganz sicher.

Bei WordPress.com kommt hinzu, habe ich mich letzten Endes dann doch für ein Theme entschieden, bin ich schwer enttäuscht, weil ich praktisch – jedenfalls nicht ohne jährlich anfallende Zusatzkosten – nichts Kreatives am Layout machen kann.

Da lobe ich mir mal wieder Blogger.com und bleibe jetzt definitiv hier.

Hermine sagt: Haben wir es jetzt endlich!?

Mittwoch, 25. März 2009

Deutschland ist das Land

Deutschland ist das Land, in dem:
  • ... das Rasen mit dem Auto gefördert wird
  • ... das Rauchen gefördert wird
    • ... Gelder in unnötige DFG-Forschungsprojekte verblasen werden
      (wurde die EU-Richtlinie, die jetzt wieder mindestens aufgeschoben werden soll, abschreckende Bilder auf Zigarettenpackungen anzubringen von Pappnasen erfunden oder ist diese EU-Richtlinie einfach so – ohne jegliche Forschung und Erkenntnisse – vom Himmel geplatscht - oder ist Deutschland für alles mögliche ein Ausnahmeland innerhalb der EU?)
  • ... Krankenkassenbeiträge erhöht werden
  • ... die EU befürwortet und in Lobreden beweihräuchert wird
    • ... viele EU-Richtlinien demonstrativ missachtet werden
  • ... Kinder und Jugendliche erst geschützt werden, wenn es zu spät ist, trotz bestehender Gesetzeslage
  • ... Frauen erst geschützt werden, wenn es zu spät ist, trotz bestehender Gesetzeslage
    • ... das Recht des Stärkeren bzw. das Faustrecht gilt?!!

Übrigens:
  • Wie kann es angehen, dass ausländische Männer, wenn die ihre Schutzbefohlenen, nämlich ihre Frauen und Kinder, schlagen, in Deutschland nicht belangt werden können – es sei denn es geht um Mord und Totschlag?
    (vgl. Gleichstellungsstellen, Rechtsanwälte, Weißer Ring usw. usf.)
  • Wie kann es angehen, dass in Deutschland die Kinder ausländischer Eltern, im Falle einer Scheidung, praktisch automatisch den Vätern zugesprochen werden? Ist das nicht mindestens eine völlig unselige Repressalie gegenüber den Müttern?
    (vgl. Rechtsanwälte, Jugendämter usw.)

Apropos: Wie kann es angehen, dass praktisch nichts gegen diese oftmals mehr als zwielichtigen Väterberatungen unternommen wird?

Hermine sagt: Es ist zum SCHREIEN!

Dienstag, 24. März 2009

Autokauf und Autobauer

Früher hieß es: Kauft Deutsche Autos, weil die in Deutschland gebaut werden und somit Arbeitsplätze im Lande [- ich hasse diesen Ausdruck -] sichern. Das glaubten damals schon nur ganz wenige Menschen - und heutzutage erst recht keiner mehr.

Heute heißt es ja auch schon nur noch: Kauft Deutsche Autos um die Wirtschaft zu stützen. „Deutsche Autos“ glaubt doch eigentlich schon seit langer Zeit auch niemand und jetzt erst recht nicht mehr: siehe Daimler Benz Mercedes – oder wie diese Firma nun richtig heißen mag – und Abu Dhabi; oder: Opel und General Motors (General Motors macht übrigens in USA schon seit ein paar Jahrzehnten ganze Landstriche platt – ohne Rücksichtnahme auf irgendwas.); oder: Ford und Ford. Und wer steckt in VW übergroß drin? Porsche. Und wer in Porsche?

Und dann diese Fantasiepreise!? Noch schlimmer wird es dann zusätzlich, wenn es um die sogenannten Extras geht.

Meine Meinung ist, dass der Normalverbraucher die teure Suppe auslöffeln muss, die sich die sogenannten Deutschen Auto-Firmen, wie insbesondere VW und AUDI und Mercedes und BMW, vermittels ihres Leasinggeschäfts für Vertreter- und Firmenautos einheimsen. Der Normalverbraucher bezahlt – unverständlicherweise machen das wirklich noch welche und kaufen tatsächlich Autos dieser sogenannten Deutschen Auto-Firmen – die billigen Konditionen für die Vertreter- und Firmenautos! Apropos: Warum gibt’s die alte Pendlerpauschale wieder?!

In solchen (national orientierten Mono-)Strukturen wird der Kunde(!) immer viel, viel Geld für sehr wenig Entwicklung, Fortschritt und Komfort bezahlen!

Ich soll Deutsche Autos kaufen? Nö!

Wir kaufen seit Anfang an ausschließlich japanische Fahrzeuge. Sie werden zum Teil in Deutschland hergestellt. Und sie werden gerne aus bzw. über England geliefert.

Bei den japanischen Fahrzeugen sind die Extras übrigens gar keine Extras, sondern waren und sind schon immer eine Selbstverständlichkeit! Ganz zu schweigen von den viel geringeren Anschaffungskosten und den geringeren Unterhaltskosten qua weniger Reparaturen und längerer Lebensdauer! In punkto Langlebigkeit und Zuverlässigkeit schlagen japanische Fahrzeuge bekanntermaßen jedes sogenannte Deutsche Auto – da helfen auch keine von der deutschen Auto-Wirtschaft immer mal wieder lancierten (witzigen) Testergebnisse sogenannter Deutscher Autos. In punkto Innovation sind die japanischen Fahrzeuge den Deutschen meilenweit voraus und zwar – siehe zum Beispiel Hybridtechnik – in punkto Innovation ureigenster Genese.

Übrigens, ich hatte zu Beginn meiner Karriere einen Opel. Oh, bitte. Nein!

Hermine sagt: Schau mal, wofür ist dieser liebe Knopf?

Montag, 23. März 2009

Erdungsstrahlen

Vorgestern war ich, im Rahmen der Lange Nacht der Museen, u.a. in einer Ausstellung, in der es um den Schamanismus einer noch heute existierenden Kultur in Papua-Neuguinea ging – und um die Überlebenschancen dieser Kultur.

Ich kam eine Treppe hinunter und sah von oben auf ein Boot im Stile eines Einbaumes; in ihm waren geschnitzte Figuren in unterschiedlichsten Positionen zu sehen – wie sich später herausstellte, wurden so die Seelen der Ahnen dargestellt. Ich hatte sofort beim Anblick dieses „Ensembles“ ein stark beklemmendes Gefühl, das mich in den Zustand übergehen ließ, den ich von mir in ähnlichen Situationen (déjà-vu-Erlebnisse; Todesahnungen in Bezug auf mir nahestehende Personen) nur zu gut kenne: Ungewollt reiße ich innerlich die Augen auf, alles um mich herum läuft wie in Zeitlupe ab, wobei meine eigenen Bewegungen in solchen Momenten wohl weniger stark verlangsamt sind, meine Atmung (und mein Herzschlag) verlangsamt sich; das dauert schätzungsweise immer nur ein paar Sekunden – wenn überhaupt. (Meine Frau hatte es einmal an mir gesehen und sagte dann etwas von 3-4 Sekunden) Mein Kopf zog sich zu. Ich sagte nur zu meiner Frau: „Mit diesem Boot stimmt etwas nicht. Grausam.“ Als wir die Treppe passiert hatten, sahen wir unter dem Boot eine Erklärung: Es handelte sich tatsächlich um ein Boot, welches – symbolisch – die Seelen der Ahnen transportieren sollte. Alles wurde im Rahmen einer schamanischen Zeremonie besiegelt.

Etwas später sah ich Fotos von der Zeremonie, bei der dieses Boot geweiht wurde: Die beteiligten Männer (Schamanen) hatten sich die Gesichter eingefärbt. Und genau an den eingefärbten Partien und genau in den farblichen Intensitäten hatte sich – oben auf der Treppe - "mein Kopf zugezogen": Von ca. 1 cm unter den Augen bis hoch zum Haaransatz in Ocker; unter dieser oberen Partie war ein ca. 1 cm breiter Streifen bemalt in Weiß.

Später zeigte meine Frau noch auf andere Figuren und fragte, ob damit auch „etwas los sei“. Ich sagte ihr, dass ich da nichts Schlimmes spüren könne. Wie sich kurz darauf herausstellte, waren es tatsächlich „nur“ Statuen moderner Künstler – dem Totenkult, oder besser Ahnenkult, nachempfunden.

Noch etwas später sahen wir noch die riesigen Totempfähle dieser noch heute in Papua-Neuguinea lebenden Kultur. Auch hier hatte ich wieder dieses völlig beklemmende Gefühl. Bei manchen Totempfählen stärker als bei anderen. Wir gingen eine Treppe rauf an den Totempfählen vorbei – Gott sei Dank war dort oben ein Nebenausgang, ich hielt es nur noch ganz wenige Minuten aus, dann ging es nicht mehr, ich musste da raus.

Das zeigte mir mal wieder: Ich muss irgendetwas in mir haben, dass heilerische – seherische - Fähigkeiten hat. Wie sah es damit wohl unter meinen Vorfahren aus? (Für mich fast unmöglich das zu eruieren, obwohl äußerst interessant!)

Übrigens, für die Menschen dieser Kultur hat der Tod ja überhaupt nichts Schlimmes oder gar Bedrohliches.

Die Lange Nacht der Museen war insgesamt mal wieder super. Hier kann ich mir immer Anregungen holen.

Hermine sagt: Hier, schnupper mal.

Freitag, 20. März 2009

Eric Clapton II

One More Car, One More Rider

Davon gibt es eine Doppel-CD und eine DVD. Ob es beides zusammen, in einem Bundle, gibt, weiß ich nicht.

Jedenfalls haben diese Doppel-CD und diese DVD alles drin, was ich mir als Eric Clapton Fan – oder sagen wir besser: als Eric Clapton Gernehörer und -seher -, so wünsche! Manche wird eventuell die starke Akzentuierung durch Hammond-Orgel und Keyboards (Billy Preston) irritieren. Ich persönlich, muss hingegen sagen, dass mir das sogar besonders gut gefällt, zum Beispiel im Vergleich zu dieser einen DVD Clapton + Friends in Concert (Madison Square Garden).

Ich bin kein Fachmann, ich liebe nur diese Musik und den Gestus der involvierten Musiker. Auf dieser One More Car, One More Rider DVD gefällt mir alleine schon zum Beispiel die fröhlich gefärbte Gitarre Clapton´s. Clapton ist im Sommer-Look. Billy Preston ist nochmal so richtig gut drauf. Im Heft zu CD und DVD sieht man Clapton heiter und gelöst mit Familie. Wirklich nicht zu Letzt, Eric Claptons Gitarre bzw. sein Gitarrenspiel ist der helle Wahnsinn!

Hermine sagt: Yes!

Donnerstag, 19. März 2009

Mords Moral

Hier einige exemplarische Fälle, ja fast schon Exempel:

Der Fall Althaus-Skipiste: O-Ton gestern Abend in der Halbzeitpause St.-Etienne-Werder Bremen bei den ARD Tagesthemen oder Tagesschau oder wie diese Pseudo-Berichterstattungen immer heißen: ...Althaus nach einem schweren Unfall, bei der eine Frau ums Leben kam...

Hallo!? Der war nicht in irgendeinen Unfall verwickelt, der sich zufällig in seinem Beisein ergab.

Diese Ehefrau und Mutter kam ums Leben (sie ist tot!): ein verantwortungsloser Vollidiot raste von einer Ski-Rennpiste in eine normale Skipiste - wie verkehrt herum in eine Einbahnstraße –, raste hier den Hang aufwärts(!) und raste in diese Ehefrau und Mutter – die Frau verlor ihr noch junges Leben; sie starb!

Im Übrigen: Dieser Mann ist wegen fahrlässiger Tötung verurteilt! Und: Althaus kandidiert erneut!

Tauss, unter dringendstem Kinderpornoverdacht, tritt von allen seinen Ämtern zurück – nur sein Bundestagsmandat behält er.

Hallo!? Der tritt von seinen schwächer bezahlten Ämtern zurück.

Ein Bundestagsmandat scheint demnach in punkto Öffentlichkeit gut zum Abtauchen zu sein; in punkto Geldgier und Schamlosigkeit ist so ein Bundestagsmandat allem Anschein nach genau das Richtige. Im Zweifel winkt dann am Ende des Aussitztunnels womöglich noch der viel gepriesene Goldene Händedruck.

Warum ist es nicht möglich, bei solchen mehr als großen Anfangsverdachtsmomenten, solche Typen zu beurlauben und aus allen sogenannten Leistungsansprüchen zu entlassen. Es scheint mir so: In der Politik ist ja vieles anders; man weiß dort einfach nur zu genau, dass der Mensch fehlbar, mit krimineller Energie gesegnet und simply eine große Seifenblase ist. Nur: auf der einen Seite gilt das Recht und wird angewandt (Volk), auf der anderen Seite wird das Recht gesprochen und genutzt (Staatsbedienstete und Vorstandsmitglieder/ähnliche Personen).

Dieser sogenannte Inzest-“Fritzl“: Im Radio wurde anfangs noch der komplette Name genannt, auf einmal, im Laufe des Tages hörte man nur noch so einen krumm anonymisierten Namen. Muss dieses Schwein von Mensch jetzt auch noch vor irgendetwas geschützt werden oder was?! Also meinetwegen nicht!! (Interessanter war den Medien ja beinahe, ob die Tochter nun inkognito an der Gerichtsverhandlung teilnahm oder nicht. Mein Gott, hätten die Medien eine Menschenhatz eröffnet!)

Und überhaupt: Inzest – und was noch? Da wurde einer Schutzbefohlenen die Teilnahme am Leben auf grausamste Art und Weise vorenthalten. Es kam ein Mensch ums Leben. Einer ganzen Gruppe anderer Menschen – und ebenfalls Schutzbefohlenen - wurde das Leben vorenthalten. Sie wurden von einem Täter bis zum Letzten gedemütigt!

Die Presse oder Medien oder wie man das auch immer nennen will, sollten sich fragen lassen, ob nicht viel mehr ihre sensationsgeile Berichterstattung und ihre komisch verquere Darstellung der Tatsachen einen enormen Teil zu der steigenden Gewalt beitragen: Würde mal jemand von diesen sogenannten Reportern bzw. Moderatoren klar sagen, dass es hier um Leben geht bzw. ging und um nichts anderes, dann wäre vielen Menschen vermutlich viel eher klar um was es in solchen Fällen eigentlich zuvorderst geht. Wie die Praxis der Berichterstattung (nicht nur) heutzutage geschieht, hört sich das doch bestenfalls verniedlichend an und viele Menschen denken sich, ach na ja so schlimm ist das alles ja gar nicht.

Heute auch wieder: Trittbrettfahrerin – Androhung eines Amoklaufes. Einige davon betroffene Schüler werden befragt, was sie dazu meinen. Was kam sinngemäß?: Feuerwehr, Polizei... Man stelle sich mal die Kosten vor!; Ich hoffe, die Schülerin wird von der Schule verwiesen. Durch ihre Drohung fiel unsere Klausur aus; ich hatte gelernt!; Sie wollte einen Tag frei haben. Das ist ein blöder Grund. Es wäre sowieso Abi-Streich gewesen ... usw..

Ich kann den Schülerinnen und Schülern keinen Vorwurf machen. Aber, Hallo?! Hier wurde angedroht Menschenleben zu vernichten und nichts anderes!

Den Schülerinnen und Schülern kann ich ihre Meinungen natürlich nicht verdenken. Dass aber die Reporter und Kommentatoren das so verharmlosend darstellen, kann ich nicht verstehen; nicht ein einziges Mal das Wort „Tod“. Wahrscheinlich würde hier ein Tabuthema angesprochen. Aber - es ändert nichts an den Fakten.

Oder handelt es sich bei dem Ganzen vielmehr um so ein verqueres Einschaltquotending? (Wahrscheinlich ist es das.) Sensationen - Ja, weil sie die Einschaltquoten erhöhen - Konfrontation mit dem Thema „Tod“ - Nein, weil das die Einschaltquoten senkt?! Ich kann nur sagen, das ergibt einen Hochseilakt ersten Grades: Die ausgeschütteten Sensationsendorphine – weil sie die motorische Hemmung herabsetzen - regen zu Taten an, die die Gesellschaft partout nicht brauchen kann – sehr vermutlich ganz im Gegensatz zu den Medien. - Ist das jetzt schon so ein schicker, vorzeigbarer Circulus vitiosus?!

Kann mal jemand diese Vollidioten da wegnehmen, bitte!?

Hermine sagt: Du, ich hab´ immer noch kalt.

Mittwoch, 18. März 2009

Sorgenvolle Gedanken

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.

Diese – zugegebenermaßen hinlänglich bekannte -, Epiktet zugeschriebene, Sentenz wird für mich zu einem immer stärkeren Kernsatz mit einem von mir bisher sogar noch unterschätzten Wahrheitsgehalt.

Hermine sagt: Gott sei Dank.

Dienstag, 17. März 2009

Freundlichkeit I

Freundlichkeit bedeutet nicht Demut bzw. sich Auflösen im anderen Menschen!

Dieser Fehlinterpretation eines zuvorkommenden Wesens sehen sich leider allzu oft beide Seiten ausgesetzt!

Hermine sagt: Da sagst Du was!

Donnerstag, 5. März 2009

Blogger punkt com IV

Heute hatte ich mir in den Kopf gesetzt, ich probiere es doch mal mit WordPress-Vollversion, also beim eigenen Provider und so weiter und so fort.

Ich schaute also zunächst, stimmt denn alles mit den Voraussetzungen: Hat mein Provider PHP > 4.3 und MySQL > 4? Naturellement, Oui. Dann: wieviel Speicherplatz (Webspace) habe ich? Kosten? 100MB, 9,90 € immer einmalig, 12 Monate gratis und dann, in dieser Sparversion, 0,99 €/Monat; bei 4 GB sind es about 4 €/Monat und bei 8 GB – na, wieviel? -, richtig: 8 €/Monat. Nö, nö, nö, nicht mit mir; und müsste dann noch „programmieren“ wie ein Blöder; Nö.

Da gehen die Diskussionen nun, wenn ich es richtig verstehe, dahin, dass doch bei dem und dem Bloghoster so wenig Speicherplatz zur Verfügung stünde, und dass das dann mit dem kostenlos, ja wohl nicht allzu weit her sein könne. Also ich suhle mich gerne in 3 GB von Wordpress.com und verzichte dann lieber auf so manches, in meinen Augen, Überflüssige. Ganz abgesehen davon, mein geliebtes Blogger punkt com: hier kann ich mich wälzen und umdrehen und nochmals wälzen, gucke mich um und beginne wieder von vorne - irgendwie hat sich hier gerade ein Selbstzweck entwickelt gehabt, nun ja: Für mich steht jetzt umso mehr fest: Blogger punkt com ist und bleibt mein Schätzchen! Ich werde mich nicht mehr mit anderen Energie- und Zeitabsaugern aufhalten und dafür lieber bei Blogger punkt com schauen, dass sich mein Blog für mich immer besser und besser anfühlt!
Hermine sagt: Ricktick: pas avec moi!

Mittwoch, 4. März 2009

Streitkultur

(Auf dieses unsägliche Gerichtsverfahren um diesen unseligen Herrn Althaus brauche ich hier nicht weiter einzugehen.)

Streit bedeutet für mich immer Weltuntergangsstimmung! Ich hasse Streit. Das beschäftigt mich immer noch wie lange Zeit danach.

Nun bin ich keiner der in einem Streit rumschreit oder überhaupt schreit. Ich gehöre nicht zu diesen Testosteron gesteuerten Machos. - Aber an dieser Stelle genug des Zynismus.

Mein Problem ist, dass ich im Streit nicht oder doch nur sehr sehr schlecht loslassen kann. Es soll immer um die Gerechtigkeit gehen, und wenn nicht ganz genau definiert wird worum es geht, und wenn nicht wirklich alles aber auch alles geklärt ist, dann kann ich nur ganz schwer aufhören immer weiter und weiter „dranzubleiben“. - Alleine schon das nervt naturgemäß dann mein Gegenüber gewaltig.

Ich fühle mich dann auch immer so ungerecht behandelt, weil ich doch wirklich manche Dinge gar nicht so meine. Zumeist geht es mir eigentlich nur um einen Punkt der mich gekränkt hat, eine Sache in der nicht genug Rücksicht auf mich genommen wurde, ein Gefühl/Bedürfnis mit dem ich nicht ernst genug genommen wurde oder um eine Sache, die ich ungerecht fand usw.. Dann kommt aber – naturgemäß - durch Missverständnis, durch Aufregung oder weil mein Gegenüber es nicht so genau nimmt – weil sie oder er es auch – naturgemäß – gar nicht so schlimm sieht – dann kommt halt eben irgendwie ein Punkt dazu, der „nicht zum Thema gehört“; sodann fühle ich mich falsch verstanden; ich meine es doch gar nicht so böse, es geht mir doch nur um diesen einen Punkt und um nichts anderes darüber hinaus sonst. - Dann wird sich erstmal darum gestritten. Oh weh!

Dann irgendwann, weil ich eigentlich immer noch relativ ruhig bleibe – von außen betrachtet -, wird mir mitgeteilt, ich sei kalt. (Wenn ich dann aber aus Versehen doch mal laut werde, im Sinne von energisch, dann heißt es wieder wie kann ich nur: Der Ton mache die Musik, heißt es dann.)

Dann will ich aber auch immer alles bis ins Detail klären: Wenn mir Personen sehr nahe stehen – und das sind naturgemäß nicht viele -, dann kommt für mich – gleich zu Beginn eines solchen Streits – hinzu, dass ich Angst habe die jeweilige Person könnte mich nicht mehr lieb haben. Das bedeutet für mich instinktiv umso mehr, dass alles geklärt sein muss. Ich will dann immer alles wieder zum Schönen hinreden, und das wird dann wieder falsch verstanden, weil ich mich dann doch wieder so lange an einem Streitthema festhalten würde. Es geht doch schließlich um das Leben, darum dass ich in Frieden und Harmonie mit dieser geliebten Person lebe: wie kann man nur versuchen meine Gefühle und Bedürfnisse nicht ernst zu nehmen, wie kann man nur sagen: Ja, ja, stell Dich mal nicht so an; wie kann man nur von mir denken, dass ich negativ denke oder fühle; wie kann man nur von mir denken, ich wolle jemanden qua meinen Gefühlen oder Bedürfnissen übervorteilen usw..

Ich sollte vielleicht das alles nicht so persönlich nehmen; ich sollte vielleicht einfach mal darüber stehen und mir sagen, dass das alles nicht so ganz so wichtig ist. Dann stellt sich für mich aber immer die Frage, wenn mich im Grunde genommen nicht mehr so interessiert, was geliebte Personen von mir denken oder wie sie mit mir umgehen, was soll mich denn bitteschön dann überhaupt noch interessieren? Ich kann doch nicht abstumpfen. Ich kann mir doch nicht ständig sagen, ach komm es gibt Schlimmeres.

Ich kann aber auch nicht mehr Gefühl in Streits legen. Ich habe gelernt mich im Streit zu verkrampfen. Ich dachte eigentlich es wäre mal ein Fortschritt gewesen, dass ich mich im Streit auch mal bewegen – wirklich körperlich bewegen – kann, und dass ich auch sogar mal kurz laut, im Sinne von energisch, werden kann. Ich denke aber, dass dem nicht so ist. Ich habe – leider – gelernt, mich im Streit äußerlich ruhig zu verhalten und dann aber – wieder: leider – sehr zynisch und verletzend zu sein. Seltenst im Sinne von Schimpfwörtern; eher – und das ist leider das Vertrackte –, indem ich durch meine Hypersensibilität dazu in der Lage bin, genau „den Punkt“ des Gegenübers zu treffen. Wenn ich es mir zu Gute halten will, dann sage ich so: Ich bin dann irgendwann einmal so verletzt, dass ich nur noch diese verletzende Möglichkeit sehe, mich vor dem Gegenüber und dessen Attacken zu schützen – nachher, sollte es zu einer Trennung im Bösen kommen, tut es dann nicht so weh, ist wohl der Schutzgedanke dahinter? - Dann lässt sich so ein Streit aber auch naturgemäß nur noch um ein Vielfaches schwieriger aufhalten, als so schon. - Um Gottes Willen!

- So kann so etwas ganz schnell zu einer Endlosspirale von Kränkungen, gegenseitigen Verletzungen, Missverständnissen und so weiter und so fort werden.

Und das ist es, was ich wahrscheinlich mal endgültig zu lernen habe: Es gibt kein natürliches Ende für einen Streit. Es gibt auch keine Streitgewinner oder Streitverlierer (Stichwort: Nullsummenspiel; Watzlawick). Und schon gar nicht wird etwas so heiß gegessen wie es gekocht wurde: Ich sollte wissen und zwar wirklich wissen, dass mich die geliebte Person von ganzem Herzen schätzt bzw. liebt – ohne Vorbehalte. Wenn ich dieses Urvertrauen (vgl. Erik Homburger Erikson) habe, dann kann ich in dem Moment, wo ich merke ich nehme etwas (zu) persönlich, ein paar Schritte zurückgehen. Ich kann mir sehr sicher sein, dass es sich bei diesem so persönlich angefasst fühlen mit großer Sicherheit „nur“ um eine Übertragung handeln kann, d.h., verkürzt gesagt, ich regrediere auf Reaktionsmuster aus meiner Kindheit (, die angesichts der dortigen Personen und Umstände tatsächlich ihre Berechtigung hatten). So einfach ist das nicht, aber es wird gehen. Umso wichtiger ist die frühkindliche Erziehung (ein Thema für sich sind übrigens diese mehr als obskuren - eher zwielichtigen - Väterberatungen; aber, naja, ich kann nicht alles in einem Beitrag abhandeln): Echte Liebe; keine Überforderung des Kindes, indem es einem Elternteil psychische Stütze geben soll; Grenzen setzen; Respekt (im klassischen Sinne); natürlich: keinen Missbrauch (psychisches Drangsalieren ist auch Missbrauch!), keine körperliche Gewalt u.Ä.m..

Tatsache ist für mich persönlich: Ein Streit bedeutet für mich Weltuntergangsstimmung. Ein Streit ist von vornherein nicht darauf angelegt irgend etwas zu bereinigen oder zu lösen. Ein Streit hat kein natürliches oder logisches Ende. Wenn ich merke, dass etwas in Richtung Streit geht, ziehe ich mich lieber zurück oder sage, dass ich das nicht möchte und man lieber eine Gesprächspause einlegen sollte. Streitvermeidung, so heißt es, ist auch nicht gesund – aber das ist es mit wert, mir tut Streit viel zu weh. Vielleicht sage ich mir einfach selber, wenn da etwas doch zu einem Streit wurde: Stopp! Es wird garantiert besser, wenn Luft und Zeit dazwischen ist!
Das alles geht nicht von jetzt auf gleich, das muss ich lernen – und das werde ich lernen!

Lit.:
Erikson, E.H.: Jugend und Krise. Stuttgart 19803.

Erikson, E.H.: Kindheit und Gesellschaft. Stuttgart 199110.

Watzlawick, P.: Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen. München 198611.

Hermine sagt: Uff.

Dienstag, 3. März 2009

Die Welle

Die Frage ist, was ich von meinem ganzen Glauben daran habe, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wenn eben genau das nicht stimmt. Dazu hat mir eines der Trostpflaster Yalom´s gut gefallen.

Ich nenne es das Wellenkonstrukt.

Es geht davon aus, dass wir nach unserem Tod, zumindest für einige Zeit - deren Dauer wiederum von niemandem im voraus einzuschätzen ist -, durch die Taten, Gedanken, Gespräche u.ä.m. unseres vorherigen Lebens weiter wirken bzw. weiter wirksam sind. Wie stark wir wirken werden oder wo wir alles wirken werden, können wir einfach nicht ermessen, aber ich kann es mir mittels des Bildes vom Steinwurf, der im Wasser Ringe nach sich zieht, verbildlichen und mir damit eine Vorstellung von diesem Wellenkonstrukt entwickeln.

Übrigens hat das für mich ganz klare Implikationen für unser alltägliches Leben: Deswegen ist es ja auch so wichtig wie wir handeln, wie wir denken, wie wir miteinander umgehen. Ich möchte nach meinem Tod nicht als schlechter Mensch in Erinnerung nachbetrachtet werden.

Wer mir jetzt mit diesem Schwachsinn kommt von wegen, dass alles seine Perspektive hat und ein Vampir gerne sein Weißbrot in einer frischen Leiche einstippt, während wir konsterniert über den toten Menschen und über den Vorfall sind, der diese Leiche hervorgebracht hat, dem sei gesagt: "das ist Mickey-Mouse". Eine Leiche bleibt eine Leiche, ein Mord bleibt ein Mord; und ein tödlicher Unfall durch ein verantwortungsloses Arschloch am Steuer bleibt ein tödlicher Unfall, bei dem zumeist die anderen zu Tode kommen und eben nicht diese rücksichtslosen Arschlöcher am Steuer, für die ich gerne wieder echte Strafen eingeführt sähe.

Hermine sagt: Ist das hier oben oder unten?


Kommentare einfach rübergezogen aus (meiner Parallelzeit bei) WordPress punkt com:

Interessantes Post. Regt zum Nachdenken an.
Deine Idee (das "Konstrukt") halte ich für alles andere als abwegig. Wir hinterlassen Spuren, wir haben Dinge verursacht, die auch nach unserem Tod noch Wirkung zeigen. Diese Vorstellung an sich hat meiner Meinung nach aber nur unmittelbar (indirekt?) etwas mit dem alten "Thema" zu tun, ob es denn nun Leben nach dem Tod gibt oder nicht. Ich persönlich neige zu der Vermutung, dass bestimmte Vorgänge, die man damit in Verbindung bringt, sich nicht nur auf von uns erfahrbare und subjektiv erlebte biologische Begriffe wie "Leben" und "Tod" beschränken sondern in einem grösseren universellen Kontext zu verstehen sein sind. Es geht nichts verloren, zumindest nicht im Bereich der Materie. Warum sollte sich diese bewiesene Tatsache nicht auch auf andere Bereiche anwenden lassen, bei denen wir - wissenschaftlich gesehen - bislang immer noch im Dunkeln tappen. Wie dem auch sei. Was den subjektiven Standpunkt angeht, so scheint es mehr als plausibel und gegeben, dass man, solange man lebt, sich der Tatsache bewusst sein sollte, was man tut - eben, weil das "Prinzip von Ursache und Wirkung" nicht nur in der Physik seine Gültigkeit hat.
Gruss von Peter
(Peter - philgeland@yahoo.de)


Ja, es geht hier wirklich weniger um den physikalisch-materiellen Aspekt des Fortbestehens eines Selbst; es geht auch weniger um die seelisch-ätherische Wirkweise des persönlichen Fortbestands nach dem Tod.
Vielmehr geht es meines Erachtens bei diesem Welleneffekt eher einfach um die praktisch-narrative Wirkung eines Lebens nach dem Tod.

Zum Beispiel:

Lukas ist in solchen Situationen gerne in dieser und jener Art und Weise vorgegangen.
oder
Wenn ich dieses und jenes mache, muss ich oft an Lucy denken.
oder
Weißt du noch, wie der Lukas damals...
oder gerne auch generationenübergreifend
Oma Johanna hat immer gerne von einer Gerlinde erzählt, die...
oder
ich lese einen Zettel (ohne Identifikation), auf dem steht: ...hatte gestern...
oder
Mein Opa Fritz Fallier wurde damals wegen Wirtschaftsspionage für die CIA in der DDR zu 25 Jahren Zuchthaus in Bautzen verurteilt.

Das ´Wie´ ist unvorhersagbar (und schön?!).

[...] Der Gedanke an ein Fortwirken jedoch - einer fortgesetzten Existenz durch Taten der Fürsorge, der Hilfe und Liebe, die sie (eine Klientin; Anm. von mir) anderen weitergab - milderte ihre Angst (vor dem Tod; Anm. von mir) immens.

(a.a.O., S.88)
Andere Welleneffekte sind:

Durch politische, künstlerische oder finanzielle Errungenschaften bekannt werden.
Den eigenen Namen für Gebäude, Institute, Stiftungen und Stipendien hinterlassen.
Einen Beitrag zur elementaren Wissenschaft leisten, auf dem andere Wissenschaftler aufbauen können.
Sich mit der Natur durch seine verstreuten Moleküle wieder zusammenschließen, die als Bausteine zukünftigen Lebens dienen können.

(a.a.O., S.90)
Der Welleneffekt mäßigt den Schmerz über die Vergänglichkeit, denn wir werden daran erinnert, dass von jedem von uns etwas überdauert, auch wenn wir nichts davon wissen oder es nicht wahrnehmen.

(a.a.O., S.94)

Lit.:
Yalom, Irvin D.: In die Sonne schauen. Wie man die Angst vor dem Tod überwindet. München 2008.
(HarryHIII ; HarryHIII36@googlemail.com)

Montag, 2. März 2009

Blogger punkt com III

Bei Wordpress.com (nicht: WordPress bei eigenem Provider und so) fühle ich mich intuitiv wohl. Das bzw. die Designs sprechen mich an, auch wenn es unter Wordpress.com, im Vergleich zur „Vollversion“ von Wordpress, nur eine relativ begrenzte Auswahl gibt. Wie gesagt ich fühle mich dort intuitiv wohl, nur wenn ich dann genauer hinschaue, sehe ich, dass einiges umständlicher ist als hier bei Blogger punkt com; und so Manches ist dann auf einmal doch nicht mehr kostenlos. Wollte ich z.B. mehr als 3 Gigabyte Speicherplatz: Jährliche Gebühr. Wollte ich, dass mein Blog ohne wordpress.com-Suffix daherkommt: Jährliche Gebühr. Selbst auf die viel gerühmten Plug-Ins habe ich bei Wordpress.com in keinem Falle Zugriff. (Die "nützlichsten" scheinen wohl schon eingebaut zu sein) "Permalink" ist bei Blogger punkt com eine Selbstverständlichkeit - bei Wordpress.com wird viel Aufhebens darum gemacht bzw. bei WordPress bräuchte ich dann wieder so ein Apache-Modul, damit ich dann auf irgendeine Art und Weise nach viel hin und her letztendlich mein Permalink, also meine "schöne" Klarschrift-Internetadresse pro Artikel bzw. Post bekomme.

Hier bei Blogger punkt com habe ich mich immer von Anfang an komplett wohl gefühlt, habe alles intuitiv verstanden und fühle mich in meinen Möglichkeiten nicht eingeschränkt. Vieles, was ich hier intuitiv und ganz einfach machen und gestalten kann, erfordert bei wordpress.com – und noch viel mehr bei der Vollversion – so manches mal einen Mordsaufwand.

Und, ehrlich gesagt, Community bei wordpress.com sehe ich nicht viel. Und, nochmals ehrlich gesagt – ich bin übrigens immer ehrlich -, Communities sind wirklich nicht das was ich anstrebe. Auf 95% der von mir so genannten Commuity-Beiträge bzw. Community-Kommentare verzichte ich dankend.

Nun habe ich also letzten Endes nur noch das Problem, dass ich die Wordpress-“Themes“, also die dortigen Blog-Layouts, doch so gerne mag. - Ich kann nicht alles haben.

Lieber soll ich das pflegen und voranbringen, was ich schon habe; da habe ich letzten Endes mehr davon. Vielleicht spiele ich hier bei Blogger punkt com irgendwann mal mit den Farben ein bisschen herum!? Dann hat sich das für mich ach so große Problem spielend gelöst.

Und WordPress-Vollversion? Ich glaube wirklich nicht, dass ich mir das antun werde. Da stellen sich mir ja schon die Haare zu Berge, wenn ich höre man müsste da in irgendeiner Config-Datei aus einem Download-Wust von Dateien was umschreiben mit Daten, die ich mir wiederum bei meinem Provider in irgendeinem tiefen Winkel suchen darf; und, was ich so höre (und natürlich schon gelesen habe), diese ganze in-den-Eingeweiden-des-Blogs-Rumschreiberei nimmt nie ein Ende. (Ich will doch Texte verfassen und spielen und nicht andauernd – im weitesten Sinne - programmieren.)

Hermine sagt: Bleib da.

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