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Allertiefste Erschütterung

Der Gedanke, der mich leider in regelmäßigen Abständen – ein- bis zweimal/Jahr - immer wieder heimsucht und mich bis in meine Grundfesten erschreckt, ist: Ich und meine Frau werden eines Tages nie wieder existieren. (Auf mich alleine bezogen, macht mich dieser Gedanke seit meiner frühesten Kindheit in den eben geschilderten Abständen fertig.) Abends im Bett vor dem Einschlafen, das ist seine Zeit. Er bereitet mir Stunden des weinenden Zusammenbruches.

Uns wird es nie wieder geben. Wir werden nie wieder unsere Freuden haben. Nie wieder werden wir uns in den Armen liegen und uns in unsere Rattenaugen schauen. Nie wieder zusammen duschen, frühstücken, spazieren gehen.

Es hat uns Milliarden Jahre zuvor nicht gegeben; und es wird uns Milliarden Jahre danach nicht gegeben. Zutiefst erschütternd!

Ich kann aber auch nicht die Konsequenz daraus ziehen, die da lautet: Lebe heute und nimm dir, was du kriegen kannst. Wer weiß, was morgen ist – und das Leben ist kurz genug.

Hermine sagt: Ich kann nicht.
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