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Grössenunterschied

Das habe ich mich von Klein auf gefragt. Schon seit ich klein war - also so klein, dass ich Größenunterschiede wahrnehmen konnte beziehungsweise so klein, dass mich Größenunterschiede als wahrnehmbares Phänomen hätten interessieren können -, wundere ich mich, dass wenn jemand einsfünfundachtzig ist und die andere Person ist zwei Meter fünf, dass das gleich - eben in der Wahrnehmung - so viel ausmacht.

Noch krasser wird es dann ja, ist jemand einsfünfundsechzig und steht neben jemandes, der zwo-zehn ist. Da ist dann gleich das Bild parat, jemand reiche dem anderen nur bis zum Bauchnabel.

Das geht ja schon los, wenn jemand einssechzig ist und die andere Person ist einsfünfundachtzig. Gewaltig.

Dabei handelt es sich in dem einen Fall um schlappe zwanzig Zentimeter, im anderen reden wir immerhin über fünfundvierzig Zentimeter und zuletzt waren das fünfundzwanzig Zentimeter. Aber, mein Gott,  vergegenwärtige ich mir diese Abstände an einem Zollstock oder gar an einem (antiken) Stuhlbein, rechtfertigt das so Beobachtete in keinem Fall die überwältigenden Eindrücke, die ich gewinne, schaue ich mir die entsprechenden Menschen ebenfalls dazu an.

Hermine sagt: Hm? Was, wie, wo?

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