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Es werden Posts vom Dezember, 2009 angezeigt.

ADAC ist erstklassig

Alles zurück! Fast alles zurück! Ich muss schon sagen, heute morgen war ich froh, dass ich seit langen, langen Jahren ADAC-Premium-Mitglied bin. Ich hatte heute nacht schon geahnt, dass unser Auto heute morgen ein ganz komisches Geräusch von sich geben wird.
Ich steige also heute morgen in unser Auto, starte es - und es macht nur noch einen ganz kurzen ächzenden Ton und danach nur noch so schnell knatternde Töne wie aus einer Elektropistole. Mist. Aber geahnt hatte ich es ja schon. Auto und Garage wieder zu - ADAC anrufen: Wunderbares Gespräch; schnell drangekommen; mit freundlicher Routine Kurzinfos eingeholt, klar und nett darüber aufgeklärt was als nächstes passieren wird. Wie besprochen: kurze Zeit später kündigte der Gelbe Engel telefonisch an, dass er in ca. fünf Minuten bei mir sein wird; hört sich das Malheur kurz an, sagt, klingt nach Batterie; misst kurz durch, ja die Batterie; er fragt mich, ob ich gleich in die Werkstatt fahren wolle, mit Glück könnte ich, wenn ich das Auto…

Zwei lernen

Ich weiß gar nicht, ob mich das mit dem Hamburger Abendblatt überhaupt kümmern sollte. Alle regen sich irgendwie darüber auf: Die wollen sich jetzt ihren hochwertigen Online-Beitrag zur deutschen Zeitungskultur bezahlen lassen!
Ich finde das wahnsinnig interessant; ich hätte es nur noch anders gemacht: Ich hätte mir gedacht, dass durch die bezahlten Inhalte jetzt jede Menge Gelder reinkommen werden. Von daher hätte ich schon im Vorfeld, bevor diese mörder Aktion gestartet wird, nur noch ganz tolle Journalisten herangezogen - keine stumpfen Agenturen-Abschreiber mehr. Jeder einzelne von diesen hochwertigen Journalisten hätte künftig recherchiert auf Teufel komm raus; die hätte ich sowieso selber gar nicht mehr scharf machen müssen, das wäre von vornherein deren Ehrenkodex gewesen, vorher wäre bei denen nichts rausgegangen; und nur noch echte, authentische und autorisierte Interviews würden abgedruckt werden.
Als nächstes hätte ich schon mal gleich eine Verwaltungskostenfalle aus dem Wege …

Distress heutigentags

Wer es an die Spitze bringt, auf dem lastet in der Tat ein Leistungsdruck, wie es ihn nie zuvor gegeben hat. Die Informationsflut aus dem Computer überschwemmt ihn, nicht sofort zu reagieren kann tödlich sein, die Kommunikation mit allen Winkeln der Welt fordert ihm höchste Präsenz in jeder Sekunde ab. Obendrein plagen ihn Versagensängste; von Missgunst umlauert fühlt er sich sowieso.
Da greifen viele Manager nachts zu Schlaf- und am Tag zu Aufputschmitteln: smart drugs (Muntermachern) oder brain boosters (Denkbeschleunigern, Hirnkompressoren). Erst recht droht ihnen dann über kurz oder lang das Burn-out-Syndrom: das Gefühl, ausgebrannt zu sein, die Depression nach dem Dauerstress - und schließlich der Herzinfarkt, zynisch der Ritterschlag der Leistungsgesellschaft genannt.
Dazu natürlich immer wieder die Lust an der Macht, am Status, am Geld, manchmal sogar ein Triumph. Der Sturz eines großen Bosses aber ist besonders tief, mit wie vielen Millionen er auch abgepolstert wäre: Da ist er …

Altersvorsorge

Da wird immer beschworen: Sorgt für euer Alter vor!
Und dann werden uns die entsprechenden Produkte um die Ohren gehauen: Immobilien, Ü-Eier, Zinn, Gold, Schlumpffiguren, Riester, Kunst – jedes für sich genommen, soll angeblich seinen eigenen Wert ver-x-fachen oder mindestens doch eine enorme Rendite abwerfen. - Mit einem Produkt beziehungsweise mit einer Kombination (Stichwort Risikostreuung) hätte man dann für das Alter, den letzten Lebensabschnitt ausgesorgt. Quatsch, sage ich.
Ü-Eier, Zinn, Schlumpffiguren sind Modeerscheinungen - nicht mehr.
Immobilien haben gar nicht zu unterschätzende Folgekosten; und das sie steuerbegünstigende Objekte wären, ist nicht mehr als ein Wunschtraum (man darf raten von wem). Und dann soll man in ein (Pflege-)Heim und muss zusehen, dass man die Immobilie los wird - und das ganz schnell; und im Zweifel völlig unter Wert.
Und dann haben wir da noch Gold beziehungsweise Schmuck. Wie viel soll man denn da kaufen, dass es auch tatsächlich Sinn machen würde?
Kun…

Empfindsamkeit

Daß das Jahr bei der Flak mir weniger verloren scheint als das nächste, hat in erster Linie mit Freunden zu tun. Das Glück des Anerkannt-Werdens, das Heilsame des Sich-aussprechen-Könnens und die Pflicht des Zuhörens lernte ich durch sie kennen; ich wurde gezwungen, meine krausen Gedanken durch Formulierung zu klären und zum Selbstschutz die Fähigkeit auszubilden, auf die eigne Empfindsamkeit nicht ständig böse zu sein. (a.a.O., S.154)
Lit.: de Bruyn, G.: Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin. Frankfurt am Main 1992.
Hermine sagt: Doch, ich will.

Acer oder Hewlett Packard

Ich bin mir ja wirklich vollkommen uneins: soll es Acer oder Hewlett Packard sein; Hewlett Packard oder Acer.
Zuverlässig sind beide, dieses Kriterium ist für mich immer eines der stärksten - egal ob Menschen, Autos oder eben Rechner.
Schick sind auch beide auf ihre Art, Hewlett Packard beziehungsweise Acer; die Rechner sehen wirklich schnittig aus.
Die so genannte Internetpräsenz der beiden unterscheidet sich hingegen prägnant: Acer bevorzugt wohl englisch sprechendes Publikum beziehungsweise Publikum, welches auf englische Reizvokabeln irgendwie bewusst/wissend oder unbewusst/unwissend reagiert. Hewlett Packard´s Internetauftritt in Deutschland zeigt, dass die Verantwortlichen erstens wissen, dass es sich hierbei um ihr Geschäft in Deutschland dreht, und dass sie, zweitens, sich um die hiesige, die naturgemäß deutsch sprechende Kundschaft bemühen wollen. Das finde ich noch schicker und noch sympathischer.
Hermine sagt: Hewlett wie? HP fände ich gut.

Übersteuert

Steuern müssen wirklich erleichtert werden. Wenn schon ein Steuerberater sagt, er könne erst aktiv werden im Frühjahr des nächsten Jahres, weil dann erst das Programm da ist.
Hermine sagt: Meine gelbe Barchetta untersteuert; sie heißt Zitrone.

Vier Fragen und mehr

Sind Moscheen und Minaretts dasselbe?
Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist bei uns in der Verfassung verankert; von daher: Könnte uns das Fernsehen bitte mal zeigen wie da die Frauen so in eine Moschee zum Gottesdienst gehen? - Wie heißt das da eigentlich anstelle von Gottesdienst?Wie ist das eigentlich heutzutage noch um die Zwangsehen, die versprochenen Ehen (auch unter Verwandten wievielten Grades) bestellt?Ich höre doch ziemlich aktuell immer mal wieder sogar noch was von Steinigung?Und noch so ein zwei Fragen, Ungereimtheiten und sowas eben stellen sich mir: Ist der Islamismus ganz eindeutig (eineindeutig) von Moscheen beziehungsweise Minaretten zu unterscheiden?Wie ist es zum Beispiel in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Österreich um Moscheen bestellt?Und zum Schluß denke ich immer noch über Folgendes nach: Was war das damals eigentlich genau für ein Problem mit dem armenischen Volk und der Türkei?Sollte man denn nun wirklich zu einem Bankenboykott aufrufen?Wü…

Bob Dylan

Eine ganze Zeit lang habe ich ja gedacht, oh dieser Bob Dylan ist nicht so richtig was für mich, wegen Baez ..., Woodstock ... und so komische immer gleich tönende Texte. Aber, ich muss sagen, weit gefehlt, seit ich diese CD gesehen und dann abgespielt habe: Bob Dylan: Modern TimesBob Dylan ist mithin sehr wohl etwas für mich. Drauf gekommen bin ich übrigens über die DVDClapton + Friends in Concert (Madison Square Garden); hier hatte Dylan einen Gastauftritt.
Hermine sagt: Meintswegen.