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Es werden Posts vom Januar, 2010 angezeigt.

Junges Vollblut

Im Profi-Schach kommen immer mehr junge Genies auf. Einerseits bedeutet das für die etablierte Garde eine angenehem Abwechslung und (endlich) neue Herausforderungen. Andererseits: Wo kommen die her? Wie geht so etwas? Früher, zu Zeiten von Bobby Fischer konnte man davon ausgehen, dass es sich bei einem so jungen Rekord-Großmeister um eine psychologische Besonderheit handeln musste; es war klar, dass diese wahnsinnige Leistung mindestens eine sehr einseitige Spezialisierung voraussetzte. Wie sich nicht nur bei Bobby Fischer herausstellte, konnte man auch ein psychologisches beziehungsweise soziales Defizit erwarten.
Heutzutage erscheinen diese jungen Supergroßmeister erfrischend kommunikativ und mit einem mindestens ausreichenden Maß an sozialer Kompetenz ausgestattet zu sein. Es scheint mir, dass dies die Früchte einer intensiven Computerarbeit sind; die zweite oder gar dritte Welle nach einem Kasparow und einem Leko.
Die Schachsoftware und der effiziente Umgang sind heutzutage perfekti…

Junges Vollblut

Im Profi-Schach kommen immer mehr junge Genies auf. Einerseits bedeutet das für die etablierte Garde eine angenehem Abwechslung und (endlich) neue Herausforderungen. Andererseits: Wo kommen die her? Wie geht so etwas? Früher, zu Zeiten von Bobby Fischer konnte man davon ausgehen, dass es sich bei einem so jungen Rekord-Großmeister um eine psychologische Besonderheit handeln musste; es war klar, dass diese wahnsinnige Leistung mindestens eine sehr einseitige Spezialisierung voraussetzte. Wie sich nicht nur bei Bobby Fischer herausstellte, konnte man auch ein psychologisches beziehungsweise soziales Defizit erwarten.
Heutzutage erscheinen diese jungen Supergroßmeister erfrischend kommunikativ und mit einem mindestens ausreichenden Maß an sozialer Kompetenz ausgestattet zu sein. Es scheint mir, dass dies die Früchte einer intensiven Computerarbeit sind; die zweite oder gar dritte Welle nach einem Kasparow und einem Leko.
Die Schachsoftware und der effiziente Umgang sind heutzutage perfekti…

Aufnahmegrenzen

Alle Meinungen haben ihre Daseinsberechtigung. Aber: Was habe ich dann noch zu sagen?? • (Die Meinungen der Extrembereiche; der Extremisten?! erst hier die eigene Meinung kundtun?)
Ich sollte so manches einfach gar nicht an mich herankommen lassen; das heißt: Ich sollte wieder viel durchlässiger sein! • (Das war ich früher noch viel stärker. - Da hat es mich wiederum gestört, dass andere eine so feste Meinung hatten (und verfochten) und ich mich einfach fast nie zu einer solchen durchringen konnte. - Die Erfahrung? Wechselnde Lebens-Herausforderungen? Wie man´s macht, macht man´s falsch?)
Auf so viele Gesprächs-Themen sollte ich gar nicht erst (intervenierend) reagieren. Die meisten Themen spiegeln ja doch nur die Thematik des Gegenübers (und nicht die meinige!). • (So viele Menschen wollen gar keinen Rat oder Tipp; sprechen, los werden, gehört werden ist es, was sie wollen und was für 99 Prozent der Menschen vollkommen ausreichend ist. - Genau so ist es ja auch für 99 Prozent der Alltagss…

Doch richtig daran getan

Wie wohl jeder weiß, war es von Anfang an so, dass ich meinen Blog, nämlich den hiesigen, immer zweigleisig geführt hatte; das heißt, ich hatte von Anfang an auf Blogger punkt com und WordPress geschrieben und veröffentlicht. Desweiteren wissen sicher auch alle, dass ich mich und meine Blogleser so manches mal nervte, indem ich eben über diese Zweigleisigkeit (und meine mangelnde Entschlussfähigkeit für ein zeitlich überdauerndes Theme beziehungsweise Layout) räsonierte und lamentierte.
Nun ist es passiert: Google zieht Anfang des Jahres den FTP-Blogger aus dem Verkehr! Nur 0,6 Prozent nutzten diese Möglichkeit der Selbstverhostung bei Blogger. (Betrifft mich nicht.) Und: Google plant an Blogger gerade im Jahr 2010 so einige Veränderungen vorzunehmen! (Betrifft mich das?)
Ich gaube partout nicht, dass die avisierten Änderungen Googles an Blogger so grundlegend sein werden, dass ich (ausgerechnet ich!) Probleme, Sorgen und Nöte mit meinem geliebten Blogger punkt com bekommen werde, nö. I…

Glückskonto

Bild
Es besteht, glaube ich, allgemeiner Konsens darüber, dass ein Glücksjäger-Dasein ein verlorenes Leben ist: Menschen, die immer ihrem Glück hinterherrennen und immer dann, wenn sie meinen, sie müssten es jetzt gefunden haben, entdecken, dass es das wieder nicht ist, was sie glücklich werden lässt, sind die unglücklichsten Menschen.
Diese Menschen übersehen bei ihrer Jagd nach dem Glück das Glück, das sie schon alltäglich haben (könnten).
Daher bin ich froh um mein persönliches Glückskonto: ich kann mit meiner Frau viel Zeit verbringenwir sind gesund, und wir leben gesund, und wir ernähren uns gesundwir müssen beim Lebensmitteleinkauf nicht auf den Preis gucken (das ist unsere uns vollkommen ausreichende Form von Luxus)wir erfreuen uns an unserer Musikwir erfreuen uns an unseren Pflegeprodukten
wir leben Gott sei Dank nicht auf Pumpwir müssen beim Kleidungskauf nicht auf den Preis gucken (das ist unsere uns vollkommen ausreichende Form von Luxus)jedes Jahr fahren wir in Urlaub; und zwar dor…

Flexibel hier und da

Eine allgemeine - mal wieder? - Beobachtung meinerseits:
Der kleine Selbständige (UnternehmerIn) will, ist bemüht (im direkten Kontakt mit einem (potenziellen) Kunden).Der Beamte/die Beamtin, die/der Angestellte im Öffentlichen Dienst macht immer noch genau nur Dienst nach Vorschrift (was allerspätestens an den rigiden Öffnungszeiten und der mindestens eine halbe Stunde vor Ablauf derselben einsetzenden Telefonabstinenz klar wird)angefangen mit den vollkommen fortbildungsresistenten Lehrern (die Zeit kriege ich doch gar nicht bezahlt!, das liegt außerhalb meiner Arbeitszeit) , und für alles außerhalb der reinen Unterrichtszeit ist sofort spezifisches Fachpersonal zu rufen (Ärzte, Psychologen, Jugendämter).
Hermine sagt: Kuck mal, so schön nebelig, wie Wattebäusche.

Beamtenbüroarbeitsalltag

Ich will mal versuchen etwas Licht in den Arbeitsalltag eines Bürobeamten zu bringen, diese den meisten unbekannte Parallelwelt.
Der tägliche Tagesablauf eines Bürobeamten bei der Arbeit ist nun also:
- Gleitzeit von 06.00 bis 09.00 - Eintreffen 06.00; mit der Gewähr des Feierabends allerallerspätestens um 15.00 - Richten der Arbeitsumgebung und des Arbeitsmaterials (einschließlich Morgenkaffee) und des mitgebrachten Proviants bis 07.30; das kann der Beamte ordentlich machen, da er sich um diese Zeit unter Ausschluß der Öffentlichkeit bewegt.
- 08.00 Sichtung dessen was zu tun sein könnte - 08.05 Annahme eines eventuellen ersten Telefonats - 08.30 Präparation der Frühstückspause (evtl. Telefonate verweigern) - 08.50 Antreten der Frühstückspause - 09.20 Rückkehr aus Frühstückspause - 09.30 Sichtung dessen was zu tun ist - 09.50 Ist das alles meins? Fehlersuche. - Ausschlüsse weiterleiten. - 10.25 Übriggebliebenes (tatsächlich meins) bearbeiten, so wie es gelernt wurde, und nicht mehr und nicht wen…

Führeranhimmler

Menschen, die menschenverachtenden und/oder gewalttätigen Leuten hinterherrennen, können qua ihres Verhaltens unter dem wohlbekannten Stockholm-Syndrom subsumiert werden.
Was heißt dieser gekonnt und nicht gewollt gequirlte Satz?
Einerseits: Es gibt Menschen, die herrischen und/oder gewalttätigen Leuten hinterherrennen, sie idealisieren; es gibt Menschen die Menschenverächter anhimmeln.
Andererseits: Es gibt mindestens eine Erklärung und damit sogleich auch mindestens eine Ursache für dieses ansonsten in meinen Augen völlig widersinnige Verhalten.
Warum widersinnig? Weil es für mich absolut keinen Sinn macht, Leuten hinterherzurennen, die mich letzten Endes allerhöchstens als Instrument für zweifelhafte Zwecke ansehen; in der Regel sind für solche Menschen verachtenden Leute Menschen nur austauschbares Material, mehr nicht. Diese Aussage bleibt wahr, auch wenn es nach dem Untergang eines solchen Stockholm-Syndrom-Infizierten Mitläufers womöglich ganz anders klingen mag: Er hätte es so gew…

Sporadisch

Hier werde ich nur noch dann und wann schreiben; es ist mir einfach zu viel.
Hangele ich mich am Tagesgeschehen entlang, wie sagt man heutzutage so schön, zieht mich das runter. Das Tagesgeschehen war so und bleibt so; wie schrieb schon ein Tucholskychen sinngemäß: Die Bauern beklagen sich seit fünfundzwanzig Jahren, sie jammern und schreien, und sie stehen sich gut damit!
Meine Einstellung wechselt nicht täglich (manchmal bin ich allerdings extrem unentschlossen), von daher habe ich bisher vieles von dem was ich denke und was mich zu einem gewissen Teil ausmacht hier bereits von mir gegeben. (Manchmal sind es ja doch nur eher Statements (Kurzgedanken, Kurzeingebungen), und so etwas langt meines Erachtens nicht für einen Blog-Beitrag.)
Also: ich werde gewissiglich dieses Blog nicht stilllegen; ich werde die Schlagzahl auf ein für mich erträgliches und Sinn machendes, für mich Sinn schaffendes Mass reduzieren.
Hermine sagt: Komm her, lass dich knuddeln, mein Trompetenschwan.

Empfehlung

Ich kann nur jedem windows7 empfehlen.

Hermine sagt: Ich kann nur jedem syoss empfehlen!

Gute Vorgaben

Ich wünsche mir:

in meiner Stimmung unabhängig(er) von den Launen meiner Mitmenschen zu werden.

Ob ich mich da mal nicht übernehme?

Hermine sagt: Ob Du dich da mal nicht übernimmst?