Mittwoch, 31. März 2010

Diversifizieren ist das neue Motto

Ich weiß immer noch nicht wieso, weshalb und schon gar nicht warum: mir mein Google-Konto vorübergehend deaktiviert wurde. Ich weiß es einfach nicht. Ich weiß nur, dass ich auf einmal vor verschlossener Tür stand, und dass mir mein Herz mal eben schnell in die Magengegend rutschte und dazu mein Blut aus dem Kopf mal eben kurzzeitig mitgenommen hat. Und: ich reagiere auf so einen Affrond zunächst einmal gerne mit meiner geliebten Schockstarre - woraufhin dann (ebenso regelmäßig) blinder Aktionismus folgt.

Ich behaupte von mir, einer der ehrlichsten und rechtschaffendsten Menschen in Deutschland, wenn nicht auf diesem Planeten, zu sein, und dann steht dann da zur Begründung (so ich das denn durch meine leicht vernebelten Augen so genau lesen konnte - vgl.o.) so etwas wie "wegen Verletzung der Google-Geschäftsbedingungen" wurde "das Google-Konto vorübergehend deaktiviert". Sodann schickte ich erstmal eine E-mail an die mir angebotene(n) Adresse(n), dass ich aus mir vollkommen unverständlichen Gründen nicht an mein Google komme, und dass ich so langsam sauer werde und mir doch nun klar sei, dass ich mich demnächst auf einzelne andere Anbieter ausrichten werde - na, ich schätze, das wird´s gebracht haben.

Was habe ich noch gemacht, als ich merkte, dass dieses erste Strohfeuer nichts bringt? Ich habe mich im WordPress punkt com mit zwei kleinen Artikeln beruhigt und währenddessen über weitere Schritte nachgedacht. Ich habe dann also einfach neue E-mail Accounts aufgemacht (wie ich Google ja schon ´drohte´) und innerlich habe ich mich darauf versteift mir Folgendes klarzumachen: Das war ein Wink des Schicksals, dieses zwei-inhaltlich-identische-Blogs-bedienen ist Murks, ich werde mich in Zukunft ausschließlich auf WordPress konzentrieren (Aber was mache ich dann mit dem schönen neuen Vorlagen-Designer von Blogger punkt com?).

Na ja, jedenfalls erstmal eine doppelte und dreifache Absicherung einbauen, dass ich meine eingehenden E-mails abgesichert habe, das ist schon mal gut. Aber jetzt aufpassen, dass alles schön und richtig ist. Gott sei Dank muss ich nur wenige (3-4) Umstellungen an meinen Internet-Einstellungen vornehmen, damit im Zusammenhang mit diesen neuen E-mail-Accounts wieder alles ineinander greift.

Ich muss aber vor lauter lauter aufpassen, dass ich in meinem akuten Überschwang nicht alles lösche, was mir vor die Tastaturfinger kommt - dieses Temperament scheine ich von meiner Oma mütterlicherseits geerbt zu haben. Dieses Handicap hatte ich für dieses Mal ganz gut im Griff.

Sodann war alles erledigt!

Ich hatte allerdings zwischendurch immer mal wieder versucht auf mein Google-Dingens zuzugreifen - und immer wieder die selbe erschütternde Nachricht kassiert: Konto vorübergehend deaktiviert. Schlimm.

Gottseidank hatte ich schon immer die wirklich wichtigen E-mails lokal abgespeichert!

Kurz nach Abschluss dieser Absicherungsarbeiten, bin ich dann doch nochmal auf die Google-Anmelde-Seite gegangen und habe mir alles in Ruhe durchgelesen. Ich las dort, dass ich meine Telefonnummer eingeben kann und mir einen Bestätigungscode wahlweise als SMS oder Sprachnachricht übermitteln lassen kann; ich dachte mir, was soll´s. Ich erhielt umgehend einen glasklar verständlich übermittelten Bestätigungscode. Ich gebe ihn am (Tisch-)Rechner ein: Sesam öffne dich! Alles genauso wie vorher - mein geliebter Google-Reader inklusive!

Zu was so ein blinder Aktionismus manchmal (in meinem Fall: meistens) gut sein kann!
  • Meine Internet-Ressourcen sind jetzt zumindest soweit wie ich das sehen kann abgesichert.
  • Ich stelle mir noch mehr die Frage: WordPress und gut!?
  • Und: Diversifizieren lautet das Motto! Diversifikation heißt (wiedermal) das Allheilmittel gegen Abhängigkeiten!

Nur, woran es jetzt lag, dass ich auf einmal vor verschlossenen Türen stand, weiß ich immer noch nicht!

Ein sehr schöner, um nicht zu sagen wunderbarer Sekundäreffekt war bei dieser Tour de Force durch die "Internet-Anbieter", dass ich mal wieder etwas anderes an Angeboten gesehen habe als immer nur Google.

Hermine sagt: Es wird wieder wärmer, Hase.

P.S.: Ich habe diesen Beitrag so ziemlich in seiner Raufassung belassen, um so evtl. etwas mehr von meiner Irritation über diesen Vorfall zu vermitteln.

Dienstag, 30. März 2010

Eric Clapton hat Geburtstag

Eric Clapton hat heute Geburtstag (65.).

Herzliche Glückwünsche und alles erdenkliche Gute, auch von mir!

Hermine sagt: Von mir auch!

Nahe am Urknall

Wissenschaftler in CERN (Genf) wollen heute dem Urknall möglichst nahe kommen.

Solche und ähnliche Meldungen machen mir im ersten Moment - und nicht nur dann - richtiggehend Angst. Aber, ich meine, was soll passieren?! Wenn es dann auf einmal ´schllupp´ macht und wir sind weg, dann merke ich es auch nicht mehr. Und: immerhin schon ein Bruchteil einer Sekunde nach dem Urknall war schon so viel passiert; dadurch, dass die Forscher mit ihrem simulierten Urknall nur bis auf Sekunden an diesen Ursprung herankommen, ist die ganz große ´schlllupp´-Gefahr doch auch nochmals minimiert!?

Also ich will mal nicht allzu viel daran denken, was alles sein könnte und sein hätte können. - Aber dass das Ganze so ziemlich sang- und klanglos durchgeht (das Internet regt sich doch sonst in Sekundenbruchteilen über Alles und Nichts auf), bleibt mir doch irgendwo unbegreiflich. (Im Radio: nichts. Im Fernsehen: weiß ich nicht. Auf Twitter, was ich eben überflogen habe: nichts gefunden. - Insgesamt suche ich aber wohl auch zu wenig.)

Hermine sagt: Ich bin bei dir.

Montag, 29. März 2010

Blogger punkt com VII

Jetzt habe ich mal etwas mit diesem noch nicht ganz so neuen Vorlagen-Designer von Blogger punkt com unter der Draft-Version experimentiert: und siehe da, ich hatte ruckzuck ein neues und wie ich finde sehr gelungenes Layout (Outfit) für meinen Blog gefunden und individuell angepasst. Schick. - Sowohl das Blog-Aussehen und das Werkzeug, der Vorlagen-Designer.

Resümierend, muss ich sowieso feststellen - und vielen wird das natürlich schon sehr viel länger so klar gewesen sein -, dass der Einsatz von Blogger punkt com oder von WordPress punkt com eine reine Geschmackssache ist und nur sein kann. - Blogger punkt com liegt meistens viel besser in der Hand - WordPress punkt com befriedigt das Elitären-Herz.

Mit dem neuen Vorlagen-Designer, behaupte ich allerdings, gelingen selbst dem HTML- und CSS-Uninteressierten und damit HTML- und CSS-Unbedarften Blog-Vorlagen (Themes), wie sie bisher nur WordPress punkt com attribuiert wurden beziehungsweise (eigentlich) nur attribuiert werden konnten. - Doch wieder ein Punkt mehr für Blogger punkt com!?

Hermine sagt: Ich will Brettspiele machen.

Freitag, 26. März 2010

Hindernis-Sucher

Sagte jemand: "Hindernisse sind zum darüber hinweg springen da; damit hatte ich noch nie Probleme."

Würde ich sagen: "Manche Menschen suchen in ihrem Leben aber auch geradezu nach Hindernissen."

Hermine sagt: Jepp.

Donnerstag, 25. März 2010

WordPress punkt com III

Blogger punkt com bietet seit noch nicht allzu langer Zeit in seiner Draft-Version einen Blogger Vorlagen-Designer: Ich glaube ich muss mich selber beschränken und schützen, indem ich mich ausschließlich auf die erstklassigen WordPress punkt com-Themes beschränke.

Auch die automatisch pro Blog mitgelieferte WordPress punkt com-Statistik konveniert mir mittlerweile um ein Vielfaches besser; mehr als die dort gemachten Aussagen brauche ich nicht!!

Bei Google-Analytics muss ich immer erst eine neue Domain pro Blog anmelden und neuen "Tracking"-Code in die "HTML" des jeweiligen Blogs einfügen und all diesen überflüssigen, weil Zeit und Nerven konsumierenden Kram. - Bin ich denn Programmierer oder Computer-Geek oder sowas? Nein.

Hermine sagt: Warum nicht gleich so!?

P.S.: Wahrscheinlich ist es doch nur wieder meine Scheu vor Neuem?!?

Mittwoch, 24. März 2010

Donnerwetter Kachelmann

Der Wetterfrosch der ARD, Jörg Kachelmann, sitzt auch weiterhin in Mannheim in U-Haft wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und wegen Fluchtgefahr.

Tja, und wie es so ist - und wie ich mich höchstpersönlich schon in ähnlichen Fällen aufregte - Herr Kachelmann bestreitet natürlich alles (war sie überhaupt seine ehemalige langjährige Freundin?).

Ich will hier gar nicht groß ausholen (und somit wieder zynisch werden müssen): Die Tatsache der Vergewaltigung ist gerichtsmedizinisch festgestellt und beurkundet. Die Frau ist in psychotraumatologischer Behandlung (auch dem Opfer wird wenigstens in diesem Fall mal Tribut gezollt). Ich setze voraus, es kann davon ausgegangen werden, dass hier kein Fall von Stalking beziehungsweise von Gier nach Aufmerksamkeit seitens der Frau vorliegt: Die Frau wird sicherlich wissen, dass eine unbegründete Anzeige gegen eine prominente Person wie Herrn Kachelmann doppelt so schwer auf sie zurückfallen würde; für mich erscheint auch von daher die Anzeige gegen Herrn Kachelmann fundiert zu sein.

Vielleicht sollte jemand mal der ARD Bescheid sagen, dass ihnen ihre Wetterkachel aufgrund des Vorwurfs der Vergewaltigung abhanden gekommen ist, in ihrem Videotext steht bis dato, und so weit wie ich es sehen konnte, nichts über diesen Kriminalfall.

Übrigens, es scheint mir noch nicht überall angekommen zu sein: auch sexuelle Übergriffe in der Ehe sind absolut anzeigbar - und vor allem strafbar! (außer in Ehen ausländischer Mitbürger, da sie der Jurisdiktion ihres Heimatlandes unterstehen; der deutschen Polizei beziehungsweise Justiz sind hier auch im Anzeigefall die Hände gebunden!)
Hatte ich es schon gesagt: Väterberatungen bitte äußerst genau beäugen!

Hermine sagt: Siehst du mal.

Vernunft regiert die Welt

Vernunft regiert also doch noch die Welt!

Diese garstige Bindung des Gaspreises an den Ölpreis (Ölpreisbindung), ist für nichtig befunden worden.

Hermine sagt: Sehr vernünftig.

Dienstag, 23. März 2010

Hermann Hesse

daß ich dir darum gefalle und für dich wichtig bin, weil ich wie eine Art Spiegel für dich bin, weil in mir innen etwas ist, was dir Antwort gibt und dich versteht?
(a.a.O., S.119)

Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Montag, 22. März 2010

Urlaubsende

Der Urlaub hat sein Ende gefunden.

Hermine sagt: Ja, der Urlaub ist beendet.

Freitag, 5. März 2010

Urlaub

Urlaub ist jetzt.

Hermine sagt: Urlaub ist jetzt.

Donnerstag, 4. März 2010

Immer neu

Ich wünschte mir, ich könnte mein Blog in jedem Layout darstellen, das mir gefällt - immer gleichzeitig!

Ich kann mich einfach nicht entscheiden!! Oder: ich müsste es so arrangieren, dass ich mir die HTML-Vorlagen mit meinen optimalen Einstellungen/Layout sichere und dann je nach Lust und Laune, meinetwegen auch tageweise hochlade - aber was sind schon optimale Einstellungen. Unter WordPress müsste ich mir da jeweils nur ein paar Mühen machen um das Header-Bild und um ein paar Widgets, ansonsten wäre es dort ein Klacks.

Hermine sagt: Es ist doch schön, so wie es ist.

Mittwoch, 3. März 2010

Vorsicht Falle

Ich gehe ja eigentlich davon aus, dass es Allgemeingut ist, nichtsdestotrotz muss ich es hier festhalten: Träume nicht dein Leben, (sondern) lebe deinen Traum. Leute, die das sagen, verursachen mir Gelbsucht. Es tut mir Leid für meine empfindsamen Leser, die meine charmante Art lieben, es so auf diese Weise gesagt haben zu müssen; ich musste es leider so ruppig ausdrücken.

Abgesehen davon, dass dieser Satz, denn eine Sentenz ist er nicht, philosophischer Unsinn ist, und abgesehen davon, dass die strikte Befolgung dieses Satzes, psychologische Komplikationen impliziert, muss ich eindringlich vor den Leuten warnen, die, ach so bedeutungsschwanger, versuchen diesen Satz an ihre Mitmenschen heranzutragen. Diese Leute spielen sich allzu gerne als Geist-Gurus auf, sind hingegen nichts anderes als Geld-Geier. Auf Neudeutsch heißt das ja wohl Abzocker; dieser Begriff passt auch insofern, da sich diese Leute anscheinend bevorzugt im Internet tummeln beziehungsweise wälzen. Wie viele von diesen Leuten - mit dem oben zitierten Wunder-Satz serienmäßig in ihren Tweets beziehungsweise als Motto in dem angeschlossenen Blog -, haben schon versucht mir ihre Follower-Schaft bei Twitter anzutragen (ich habe sie natürlich alle geblockt).

Anscheinend steckt bevorzugt irgendwelches Welness-Produkt-Vertriebs-Gedöns (z.B. Aloe und Steine und Ähnliches) dahinter; Diät, Kosmetik, Nahrungsergänzung usw.; manchmal, noch perfider, wohl irgendwelches Versicherungs- oder Anlageberatungszeugs.

Es ist Schneeballsystem! oder Artverwandtes; die Macher dieser Dinge sind ja schlau, sie wissen, dass mittlerweile jeder völlig zu Recht auf Schneeballsystem allergisch reagiert und nennen es daher seit geraumer Zeit anders! Ihr lieben Menschen, passt bitte, bitte auf, seid vorsichtig, lasst vor allen Dingen die Finger davon!!

Was übrigens noch zu dem oben bereits zitierten Satz dazugehört, zu einem solchen Abzocke-Wesen (¬ Mensch), sind folgende Ingredienzien:
  • großer Mercedes (immer öfter wohl auch Jaguar; dass sich den jeder Depp leasen oder auch nur für einen Tag mieten kann, sollte jedem klar sein, wird aber gerne - von Abzocker-Seite - vertuscht);
  • Aussage wie: Ich werde mit 55 ausgesorgt haben, und dann will ich aufhören zu arbeiten.;
  • Sommer-Urlaub + Winter-Urlaub (wenn es nicht einer von dieser Sorte ist, der den Spruch propagiert (...giert - wie passend!): Die gebratenen Tauben sind noch keinem in den Schoss geflogen.;
  • maßgeschneiderte Anzüge, teure Uhren und ähnliches Blendwerk.

Bekannt ist ebenso, dass auf dieses Blendwerk bevorzugt Personen anspringen, die sich in einer labilen Lebenssituation befinden. Also zum Beispiel junge Erwachsene, die es gerade heutzutage oft genug mit Zukunftsängsten zu tun haben. Oder zum Beispiel Menschen in Phasen der Bewältigung so genannter kritischer Lebensereignisse. Und - und das denke ich, ist wohl die größte potenzielle Klientel der Abzocke-Wesen (¬ Mensch) - besonders gerne werden Menschen angesprochen, die sich noch von so Dingen wie eben viel-und-noch-mehr Geld, groooße Autos usw. beeindrucken lassen - und wohl auch von dieser allzu forsch zur Schau getragenen Omnipotenz, um nicht zu sagen Hybris, dieser Abzocke-Wesen (¬ Mensch).

Ich kann es keinem Menschen untersagen, die Hände von solchen Abzocke-Wesen (¬ Mensch) und ihren Umtrieben zu lassen. Ich kann nur mit meinem Nachdruck darauf hinweisen, dass den Verlockungen dieser Leute nicht zu trauen ist! Diesen in meinen Augen falschen Verlockungen hinterherlaufen, hieße untergehen. Jetzt, nach dem Lesen dieses Artikels, wäre es allerdings ein Untergang sehenden Auges; nun ja.

Hermine sagt: Lust auf Flammkuchen, bitte sehr?

Dienstag, 2. März 2010

Hermann Hesse und so

Warum müssen solche Menschen wie der Hermann Hesse eigentlich immer so verbittert sein? Nein, das gefällt mir partout nicht. Man kann doch auch erfrischend grübeln!? Okay, seine Kindheit, Jugend und junge Erwachsenenzeit waren jetzt nicht so toll.

Und dann: ziemlich genau wie Thomas Mann den 2.Weltkrieg so abgeduckt zu erleben; ich bin gegen Krieg, ich mache gar nichts. Ich mosere nachher nur über die ehemals deutschen Landsleute? Sich auf seine geliebte asiatische Passivität berufen?! Und ansonsten aber genauso ein herrisches Benehmen gegenüber seiner/seinen Frau(en) und seinen Angestellten (Frauen) an den Tag zu legen wie Thomas Mann, als dessen Spezi er immer galt?!

Seit langer Zeit eine meiner Erkenntnisse: Leute, die Toleranz predigen, gehören in der Praxis mit zum Intolerantesten. Oder so: kommt mir jemand mit, seid tolerant!, dann gehen bei mir sämtliche Alarmglocken an - denn kurz darauf demaskieren dieselben sich als die Machtmenschen, die sie tatsächlich sind. (Ich erspare es mir hier jenseits des Praxisalltags auch noch einige Beispiele aus der Geschichte zu zitieren.)

Hermine sagt: Erinnere mich nicht daran.

Montag, 1. März 2010

unwissende Zeit I

Arzt 1925
1935, da war ein Sprengstoffunglück in einer Fabrik, die lieferte Munition, in Piesteritz, das liegt zwischen Dessau und Wittenberg, der »Lutherstadt«. Das war eine kolossale Geschichte. Ich wohnte damals in Coswig. Ein Teil der Fabrik ist in die Luft gegangen, 100 Tote. Da ist Hitler zur Trauerfeier erschienen, ich war so 10 Jahre alt. Kolossaler Eindruck, Hitler mit seiner Mütze, schwarzer Mercedes. Er fuhr vorbei, wir standen dort und jubelten. Nein, wir jubelten nicht, es hieß extra: nicht jubeln. Trauerfeier. (Das wurde natürlich anders genannt: »keine Ovationen« oder so was).
Vorbeifahrende Kolonne.
Alle 10 Jahre ging in Piesteritz die Munitionsfabrik hoch, daher hab ich mir das gemerkt.
(a.a.O., S.79)
(Die erste Jahreszahl meint das Geburtsjahr)

Lit.:
Kempowski, W.: Haben Sie Hitler gesehen? Deutsche Antworten. Mit einem Nachwort von Sebastian Haffner. München 19993.

Hermine sagt: Ich will jetzt eine schöne Geschichte.

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