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Es werden Posts vom Juni, 2010 angezeigt.

Hermann Hesse VII

Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat... (a.a.O., S.165)
Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Spitzenklasse

Die Deutsche Bank hat 20 000 Stellen gestrichen. Stellen, nicht Menschen. Und wo sind die Menschen? Keine Ahnung, darum geht´s ja nicht. Menschen sind gewinnminimierend. In der Verlautbarung der Bank kam dann der verlogenste Satz: «Es müssen eben 20 000 gehen, damit 100 000 bleiben können.» Denn wenn ich, der Chef, nicht 20 000 wegschicke, steigt der Gewinn nur um zehn Milliarden und nicht um 20. Und wo bleibe ich dann?  Bei der Überlegung, wie lange sich die Menschen diese Denkungsart gefallen lassen, wird mir ganz bange. Nicht wegen der Neonazis, sondern wegen der Ähnlichkeit mit einer anderen völkischen Explosion, damals, als es noch den privilegierten Adel gab und der normale Bürger nichts galt, nur die Menge des Geldes den Rang in der Gesellschaft ausmachte, und die hohen Herren noch dadurch erhöht wurden, dass sie vom Ross herunter auf das Volk sahen. Wer ritt, war vorhanden. Der ohne Pferd war ohne Wert. Der lief so mit.  Adel und Könige mit ihrem gewaltig teuren Hofstaat befande…

Wetter brutal

Ab heute wird das Wetter brutal. Brutal heiß. Previously unreleased sozusagen.

Hermine sagt: Das wird noch besser! Wart´s ab.

Produzieren

Als Kind hatte ich einen viele Jahrmillionen alten Bernsteinklumpen gesehen, und in den Klumpen war eine ebenso alte Spinne eingeschlossen. Ich war auf der Erde gewesen, ehe vor vier Milliarden Jahren das Leben entstanden war, ich wußte, daß die Sonne bald zur roten Riesin werden würde, und lange vorher würde die Erde ein ausgedorrter, lebloser Planet sein. Wer sich dessen einmal bewußt ist, meldet sich nicht zu einem Kurs in Bauernmalerei an. Er hat dazu nicht mehr die nötige Gemütsruhe. Er meldet sich auch zu keinem Schreibkurs an und lungert nicht in Kneipen herum und behauptet, »an etwas zu schreiben«. Vielleicht schreibt er, daran ist nichts auszusetzen, aber er »schreibt« nicht. Man schreibt, weil man etwas auf dem Herzen hat, weil man einem anderen Menschen ein tröstendes Wort sagen möchte; aber man setzt sich nicht in einem Spiralarm der Milchstraße an einen Schreibtisch und »schreibt«, nur um zu »s-c-h-r-e-i-b-e-n«. Oder zu »s« »c« »h« »r« »e« »i« »b« »e« »n«. Das ist meine Ü…

Was daraus geworden ist II

Insgesamt fühle ich mich im Web 2.0 eingeschränkter, als es dem Label und dem Anspruch desselben nach wohl sein sollte.

Blogs, E-mail, Social Networks etc.: dieses private Daten gegen mehr oder weniger sinnvolle Dienstleistungen tauschen, passt mir nicht. Es steht mir bei diesem ganzen Aktionismus, man kann auch sagen Hype, zu sehr im Vordergrund, dass mit privaten Daten beziehungsweise mit privaten Merkmalen gespielt und geschachert wird. - Muss das so sein? Ich vermute, ja. Wie im richtigen Leben, man muss sich halt arrangieren.

Hermine sagt: Mich stört´s gar nicht.

Was daraus geworden ist I

Wenn´s nicht so lächerlich wäre, könnte ich glatt meinen, diese ganze Sucherei nach dem, für mich, perfekten WordPress-Theme entwickelte sich zu einer exquisiten Lebenskrise. Hinzu kommt ja noch: Blogger punkt com und/oder WordPress punkt com. Wahrscheinlich ist es - auf der Makroebene meines Lebens - einfach die Suche nach dem Perfekten an sich, das da in mir steckt und arbeitet. Wobei, so einfach ist diese Suche nach dem Perfekten an sich nicht abzutun. Viele Menschen sind an dieser Qual zerbrochen und haben sich ihr Leben schwerer gemacht als es hätte sein müssen (ich muss hier nicht auf den berühmten Esel zwischen den zwei Heuhaufen eingehen, der jetzt bestimmt so Einigen durch den Kopf hufelt).

Ich stecke, was das betrifft, immer zwischen zwei Stühlen fest: einmal habe ich mehr Spaß an den (neuen) Layouts von Blogger, dann wiederum faszinieren mich die WordPress-Themes mit ihrer Leichtigkeit und Eleganz. Es ist zum Haare kringeln.

Eventuell (sehr) ist es ja auch gar nicht dieses …

Was daraus geworden ist

Viele Menschen werden sich fragen, ja Harry (update: alias reinhardt), was ist denn nun aus Deinen angekündigten Änderungen beziehungsweise aus Deiner Tauchfahrt ins Web 2.0 geworden?

Na ja, zunächst hatte ich mir mal einen Überblick verschafft darüber was es denn nun alles so Tolles gibt. Interessiert hatte ich mich für Alternativen zu Blog-Hostern, "Feed-Readern", Social Networks, Mailing-Systemen und Microblogging-Diensten. Ich wollte einfach, dass mein "System", basierend auf meinem Blog, ineinander greift; die Zentrale sollte schon mein Blog sein. Wie bin ich vorgegangen?

Im Grunde bin ich gar nicht zu den Anbietern direkt gegangen, sondern ich habe mich vielmehr auf einer Metaebene über "Feed-Reader", Social Networks und so informiert. Ich wollte Vergleiche, ich wollte Kritiken und ich wollte etwas über "Tests" in Erfahrung bringen. Und, nicht zuletzt, ich wollte mehr auf mein Ideal der Diversifikation hinarbeiten; raus aus meiner persönli…

Tod war da I

Der Tod war wieder da. Diesmal traf es uns nicht so tief, denn erstens wusste ich es ja bereits, dass auf den ersten Todesfall der zweite nicht lange danach folgen würde. Aber auch hier, wie im ersten Fall (um ein Vielfaches schlimmer), wenn es dann so weit ist... Zweitens sah ich ja auch hier wieder voraus, dass es ungefähr Mitte Juni geschehen wird. Und drittens war es diesmal ein langjähriges, aber eben doch "nur"ein Haustier (welches aber mit dem ersten Todesfall in Verbindung stand).
Übrigens, sah ich beim ersten Mal sogar noch genauer als ich erst dachte, es wurde mir nämlich mitgegeben, dass es sich genau um diesen Todesfall handeln wird, indem mir ein Zeichen mitgegeben wurde. An diesem Zeichen erkannte ich, als es dann soweit war (mit dem ersten Todesfall), dass dieser gemeint war. Es war so genau, dass sich dieses Zeichen in Form eines Ereignisses (eine lange zuvor terminierte Operation an einer nahestehenden Trauernden) genau einen Tag nach der Beerdigung realisier…

Änderungen

Heute habe ich mal mein Google-Buzz deaktiviert. Wave konnte ich irgendwie nicht deaktivieren, aber zumindest soweit stilllegen.
Ich weiß einfach nichts mit diesen Dingen anzufangen. Und obwohl ich diese Dinge praktisch nie nutze, fressen sie Zeit, die ich auf ihr zeitweiliges hegen und pflegen und an sie denken verwenden muss. Das habe ich mir mit dem heutigen Tage erspart. (Ich hoffe nur, dass Google, nachdem ich das hier so freimütig niederschreibe, nicht aus den Fugen gerät und mir vorläufig mein Konto, ob meines Ungehorsams, sperrt. Na, das wird schon nicht so kommen, denke ich mir.)
Ich schaue heute sowieso mal überall herum, was ich so an meiner Internet-Niederlassung verändern kann und was sich dann auch für mich lohnt es zu tun. Das macht auch mal Spaß. Ich muss nur zusehen, dass mein Temperament nicht mit mir durchgeht und ich alles ummodele,was mir unter die Augen kommt und womöglich auch noch lösche. Nachher hätte ich dann - nicht zum ersten Mal - dann wieder eine Höllenarbe…

stets das Leben lieben

Ich behaupte heute: So alt ich auch sein werde, ich werde immer mein Leben lieben und an meinem Leben hängen.

Ich kann partout nichts mit Sätzen anfangen, wie: Wenn man dann mal siebenundneunzig ist, will man bestimmt auch manchmal gar nicht mehr leben. (Weil einem dann alles weh tut, zum Beispiel...)

Hermine sagt: Ich empfinde es ebenso.

Hermann Hesse VI

Meine Seele atmete wieder, mein Auge sah wieder, und für Augenblicke ahnte ich glühend, daß ich nur die zerstreute Bilderwelt zusammenzuraffen, daß ich nur mein Harry Hallersches Steppenwolfleben als Ganzes zum Bilde zu erheben brauche, um selber in die Welt der Bilder einzugehen und unsterblich zu sein. War denn nicht dies das Ziel, nach welchem jedes Menschenleben einen Anlauf und Versuch bedeutete? (a.a.O., S.155)
Lit.: Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.
Hermine sagt: Bitte sehr.

nebelig

Ich merke richtig, wie ich zurzeit sowas wie Nebel im Hirn habe. Die nominalen Temperaturwerte sagen etwas völlig anderes, als das, was mir mein Gefühl sagt. Diese schwüle, diese feuchte Hitze, die eigentlich noch mehr in den Häusern steckt als draußen. Draußen geht es ja sogar einigermaßen. Aber in den Häusern, egal ob öffentlich oder privat, ist es für mich schlimm. Dieser ständige Temperatur-Wechsel, sowohl über einen mittelfristigen Zeitraum gesehen als auch innerhalb eines Tages (vor allen Dingen), ist es wahrscheinlich, der mir am meisten zu schaffen macht.
Ich mache wie immer regelmäßig Sport, da fühle ich mich auch wohl; nur so manches Mal fühle ich mich geistig, relativ zu meiner sonstigen Verfassung, was das angeht, doch recht müde, eben wie benebelt. Wenn ich nicht wüsste, dass ich ansonsten topfit und kerngesund bin, würde ich meinen, es wäre etwas mit meiner Leber, von wegen: Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Andererseits könnte ich auch denken - wenn ich zurzeit nicht …

Live fast...

Until I´m 6 feet under Baby I don´t need a bed Gonna live while I´m alive I´ll sleep when I´m dead Till they roll me over And lay my bones to rest Gonna live while I´m alive I´ll sleep when I´m dead
(aus: I´ll Sleep When I´m Dead von Bon Jovi)

Hermine sagt: Das iss es!?... - Ist es das?

P.S.:

Ich liebe Jon Bon Jovi´s Musik.

Noch heute eine seiner besten CDs ist:
"Bon Jovi. Have A Nice Day."

ein für alle Mal

Jetzt ist es mir klar: Ich werde keine oder nur noch sehr, sehr wenige ausgesuchteste(!) sogenannte Polit-Blogs abonnieren! Ein für allemal!
Mehrere Male hatte ich es schon versucht. Ich hatte mir einige sogenannte Polit-Blogs und deren Blogrolls angeschaut und dachte mir, so könnte ich mich auf eine einigermaßen angenehme Art und Weise informieren (lassen). Pustekuchen. Diese ARD- und ZDF-Nachrichten tue ich mir schon seit langer Zeit nicht mehr an. Und diese voyeuristischen "Privater-Sender"-Nachrichten schon gleich gar nicht. So dachte ich, Blogs, ja, richtig. Pusteblume.
Anders sollen diese Blogger-Nachrichten sein. Ja, das sind sie wohl manchmal. Nicht Mainstream und sogar völlig unabhängig sollen (wollen) sie sein, diese Blog-Nachrichtler. Nein, sind sie eben nicht.
Dahinter stecken doch oft genug nur irgendwelche verkappten Journalisten (oder auch nicht). Und dieser Berufsstand ist in seiner Voreingenommenheit, Borniertheit, Streben nach Cliquen-Bildung und vor allem in …

Pflegeversicherung in Steuerform

Dieser fatale Trend, am liebsten ständischen Versicherungen zu vertrauen, setzte sich bei der Pflegeversicherung fort. Eigentlich ist gar nicht einzusehen, warum ausgerechnet die Beschäftigten das Risiko abdecken sollen, dass Teile der Gesellschaft pflegebedürftig werden. Sehr viel sinnvoller wäre es gewesen, die Pflegekosten über die Steuern zu finanzieren, um die Lasten möglichst gerecht zu verteilen. Doch Steuererhöhungen hätte die Bevölkerung nicht akzeptiert, wie der zuständige CDU-Sozialminister Norbert Blüm klar erkannte. Es musste also eine »Versicherung« sein. Und so dupliziert sich der Wahnsinn bei den Krankenkassen nun in der Pflegeversicherung: Die große Mehrheit der Bürger ist in gesetzlichen Kassen organisiert, während sich Spitzenverdiener, Beamte und Selbständige privat versichern dürfen und nicht damit behelligt werden, die Kosten für pflegebedürftig gewordene Geringverdiener zu übernehmen. (a.a.O., S.174)
Lit.: Herrmann, Ulrike: Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetru…

Private Krankenversicherungen versus Gesellschaft

Obwohl die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer faktisch das gesamte Gesundheitswesen allein tragen müssen, werden sie in den Praxen oft wie Bittsteller behandelt, weil die Ärzte lieber Privatpatienten behandeln, bei denen sie deutlich mehr abrechnen können. Studien haben gezeigt, dass Kassenpatienten im Durchschnitt dreimal länger als Privatpatienten warten müssen, wenn sei einen Facharzt sprechen wollen. Zudem kann es bei gravierenden Krankheiten wie Krebs passieren, dass ein normal Versicherter niemals einem ausgewiesenen Spezialisten vorgestellt wird, während Privatpatienten gleich mehrere Koryphäen konsultieren können. Diesen teuren und exzellenten Service können die Privatkassen nur bieten, weil sie dem »Solidarprinzip« nicht unterliegen und also darauf verzichten dürfen, auch Ärmere in ihre Reihen aufzunehmen. Dieser konsequente Eigennutz lohnt sich auch insofern, als noch genug Geld übrig bleibt, damit die privaten Versicherungskonzerne Milliardengewinne einstreichen können. Es …

Krankensteuer

Viele Bürger scheinen sich die gesetzliche Krankenkasse wie eine Haftpflichtversicherung zu denken, die im Notfall auszahlt, was man vorher als persönliches Risiko versichert hat. Diese grundsätzliche Akzeptanz erklärt, warum ständige Beitragserhöhungen fast klaglos hingenommen werden - während Steuererhöhungen als völlig ausgeschlossen gelten. Dabei funktionieren viele Sozialversicherungen überhaupt nicht wie Versicherungen. Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist dies am deutlichsten, bei denen das »Solidarprinzip« gilt. Die Beiträge richten sich also gerade nicht nach dem eigenen Risiko, sondern werden je nach Einkommen fällig. Umgekehrt sind aber die Leistungen für alle Versicherten gleich, ganz unabhängig davon, wie viel sie eingezahlt haben. Auch Niedriglöhner oder Arbeitslose genießen den vollen Schutz. Damit ist die gesetzliche Krankenversicherung eine Art zweckgebundene Steuer die dazu dient, die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung zu finanzieren. Entsprechend sind die ge…

Der erahnte Wettertod

Ich meine, es wird zwar noch sehr lange dauern, aber: ich bin mir sicher, dass, wenn ich denn dereinst sterben werde, es anlässlich so eines schwül-warmen Wetters wie heute sein wird.
(Im Totenschein wird dann ziemlich sehr sicher nicht "Todesursache: Wettertod" geschrieben stehen.)
Hermine sagt: Ich werde vor Dir sterben.

Echolot-Zitat I

Ein Eintrag vom Dienstag, 9.Dezember 1941 Sophie Scholl 1921-1943 (Blumberg) An ihre Schwester Inge [nicht abgeschickt] Zu Deinem Brief über das Gebet (ich habe das Büchlein von Deutinger noch nicht gelesen, wenn ich´s getan habe, will ich Deinen Brief richtig beantworten, falls es nötig sein sollte). Aber ganz kurz soviel: Ich glaube, daß ich mich damals falsch und ungenügend ausgedrückt habe. Ich glaube, das Vertrauen, das ich damals anführte, hast Du falsch verstanden. Ich meinte damit nichts anderes als seine Sorgen, die man so hochmütig festhält und sich von ihnen niederdrücken oder zur Verzweiflung bringen läßt, einfach in Gottes Hand legen. Es geht mir nicht so einfach damit; denn wenn ich beten will und überlege mir, zu wem ich bete, da könnte ich ganz verrückt werden, da werde ich dann so winzig klein, ich fürchte mich direkt, so daß kein anderes Gefühl als das der Furcht aufkommen kann. Überhaupt fühle ich mich so ohnmächtig, und ich bin es wohl auch. Ich kann um nichts andere…

Echolot-Zitat VI

Ein Eintrag vom Dienstag, 8.Juli 1941 Der General Franz Halder 1884-1972 Führerhauptquartier 12.30 Uhr Vortrag beim Führer (in seiner Befehlsstelle)[...]Anschließend Aussprache. Ergebnis:[...] 2. Feststehender Entschluß des Führers ist es, Moskau und Leningrad dem Erdboden gleich zu machen, um zu verhindern, daß Menschen darin bleiben, die wir dann im Winter ernähren müßten. Die Städte sollen durch die Luftwaffe vernichtet werden. Panzer dürfen dafür nicht eingesetzt werden. «Volkskatastrophe, die nicht nur den Bolschewismus, sondern auch das Moskowitertum der Zentren beraubt.» (a.a.O., S.301f.)
Lit.: Kempowski, W.: Das Echolot. Barbarossa ´41. Ein kollektives Tagebuch. München 20024.
Hermine sagt: Bitte sehr.

Also sprach Zarathustra

Jetzt lese ich Also sprach Zarathustra schon zum vierten Mal (zum ersten Mal in meiner Jugend): Ich glaube (immer noch) nicht, dass man so verquast schreiben muss, auf dass einen die Menschen noch nach über hundert Jahren lesen werden.
Ich glaube, auch diesmal werde ich nur so überhin lesen in der Hoffnung - ich meine: die allgemeine Lebens- und Sinn-Hoffnung, die ich mir auch hiervon, von Also sprach Zarathustra, nicht nehmen lassen werde -, dass vielleicht irgendwo doch noch etwas in diesem Buch sein wird, wo ich, für mich Sinn stiftend, einhaken kann. - Eventuell ist es ja auch weniger die Hoffnung an sich, die mich dieses Buch nun doch noch einmal - nun eben zum vierten Mal - wenigstens überfliegen lässt, denn dieses "Wenn alle, dann muss doch...".
Hermine sagt: Viel Spaß dabei, Kleiner.