Dienstag, 20. Juli 2010

Urlaub

Lange herbeigesehnt, jetzt ist er da: Urlaub!

Hermine sagt: Urlaub!

P.S.: Bis ca. 3.Dekade August.

Montag, 19. Juli 2010

so sieht das aus

Ist´s denn zu fassen? Da ist mir doch hier und heute und damals, noch gar nicht so lange her, ein Schnäppchen zur Rückbezüglichkeit gelungen. Ein Schnäppchen, nein. Ein Textchen, nein. Ein Post. Oder eine Post? Nein, ein Post ist das immer, was ich hier fabriziere per Computer-Tastatur, also irgendwo schreibe, einwerke (einwirke?), einwebe in das Geflecht des Internets.

Ob ich von meinen ach, bisher so konkreten Blog-Posts - eines dieser Internet-Blogs zeigt sich doch hier - hinüberrutsche oder hinübergerutscht werde zu Abstraktem (Lyrik? - nein, mir bitte nicht), Abholdem, Abstrusem oder gar Rückbezüglichem? Naja, meine Bauart war eine andere, wird sie jetzt eine andere werden? Die in mir voranschreitende Neuvernetzung von Neuronen wird es mir und meinem Blog zeigen!? Werde ich es zeigen? Wird die Tastatur mich leiten? Afferente/Efferente Nervenbahnen. Ich werde gar wohl verschmelzen. Ich kann mir as alles nicht vorstellen. Ich kann solche Vorgänge nicht glauben!

Wie wird  neuerdings meine Post-Tinktur aussehen? Bin ich überhaupt noch flexibel? Wohl eher kaum. Oder werde ich erst noch flexibel per von mir und anderen vermuteter Umstrukturierung meiner Neuronen? Also, entschieden doch wohl hoffentlich nicht. Aber: habe ich das in der Hand? Bisher dachte ich das.

- Mein Blog wird mir über mich erzählen.

Hermine sagt: Holla-dri-jöh, di-da-del-Du.

Freitag, 16. Juli 2010

Neue Strategie

Angesichts des nächste Woche leuchtend drohenden Urlaubsanfangs (mein persönlicher; nicht der KMK-Urlaubsanfang), überlege ich mir gerade - und schon seit längerem immer mal so zwischendurch -, ob ich vielleicht leuchtende "Fundstücke" aus anderen Blogs mehr in mein eigenes Blog einbinden sollte. Einbinden, im Sinne von anleuchten, verwursten, darbieten oder auch herzlichst wohlfeilbieten.

Heute - im Fall der Fälle, so ich mich denn zu obigem Vorgehen bereits entschlossen hätte - hätte ich da auch schon so etwas zu bieten gehabt, meine ich. Aber das wäre ja kein Blog gewesen. Sollte ich mich denn dann also auf Blogs beschränken oder sollte ich mein obig (probe-)angedachtes Vorhaben etwa auf das komplette Internet ausweiten? - Ich würde, so glaube ich, wenn, dann doch bei Blogs bleiben.

Hermine sagt: Also, ich würde es so machen - ich bin aber nicht Du.

Donnerstag, 15. Juli 2010

kirschich

Bestimmtes passt nun einfach mal gut zusammen, so zum Beispiel Pfirsich und Kirsche. In einer Schüssel sehen beide gut zusammen aus.

Verspeiste ich beide zusammen, würde ich bezüglich des Geschmacks vermutlich sagen: kirschich. So ein "pfirsche" würde nicht so zur Nachahmung verleiten, wie eben "(Hmmm), kirschich".

Ich konnte übrigens schon immer gut etwas nach dem Verzehr von Steinobst trinken; obwohl man das ja wohl nicht soll.

Hermine sagt: Guto.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Hermann Hesse IX

Heute wußte ich, daß kein Tierbändiger, kein Minister, kein General, kein Irrsinniger Gedanken und Bilder in seinem Gehirn auszubrüten fähig war, die nicht ebenso scheußlich, ebenso wild und böse, ebenso roh und dumm in mir selbst wohnten.
(a.a.O., S.214)

Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Dienstag, 13. Juli 2010

Win-win Situation

Vor kurzem hatte ich mich ja auf Twitter mit etwas Muße umgesehen und aufgeräumt. Dabei - und nicht nur hier - ist mir wiedermal aufgefallen: der Begriff Win-win Situation ist das heutzutage gängige Name dropping für Arme. Und der oder die Einäugige unter den Blinden versteigt sich noch zusätzlich gerne dazu fein-brav klassische Win-win Situation zu sagen. Es ist übrigens tatsächlich zumeist ein Er, der sich da in solch pseudoprofundem Wortgeklingel versucht.

Dieses Win-win Zeugs nimmt komischerweise dieselbe Klientel in den Mund, die man ansonsten etwas anderes sagen hört; in vergleichbaren Situationen sagt nämlich dieselbe Leute-Klientel: Leben und leben lassen.

Ich kann nur sagen: Ich höre diesen Leben-und-leben-lassen Spruch oder seine neumodische, Seriosität vorgaukelnde Variante, dieses Win-win-Situation Zeugs, und es gehen bei mir sämtliche aber auch wirklich sämtliche Alarmglocken an.

Dies und eine entsprechend heftige, klipp und klar Grenzen ziehende Reaktion gegenüber solchen Leuten kann und muss ich jedem dringend raten! (Jedem anderen außer solchen "Strategen" unter sich, natürlich - die sollen sich ruhig auch weiterhin etwas vormachen und sich schön gegenseitig über den Tisch ziehen.)

Hermine: Kennst Du noch Rintintin?

Montag, 12. Juli 2010

Blogger Statistik

Na endlich! Das hatte mir noch dazu gefehlt, dass ich mich bei Blogger punkt com heimisch fühlen kann, noch heimischer als es so schon der Fall ist. Blogger punkt com hat eine hauseigene Statistik, einfach über einen Tab im Dashboard erreichbar!

Wie hatte ich mich manchmal geärgert darüber, dass ich, sobald ich das Layout für mein Blog geändert hatte, regelmäßig Text von Google Analytics in meine HTML kopieren musste. Ich schaue wirklich nur höchst selten nach diesen Dingen wie Google Analytics. Es war aber auch für mich so manches Mal ärgerlich, wenn ich bei solch einem sehr seltenen Besuch entdecken musste, dass ich (mal wieder) vergessen hatte, mich um eben diesen kleinen Textschnipsel in angemessener Weise zu kümmern, so dass ich dementsprechend keine Auskünfte über Bewegungen auf meinem Blog erhielt.

Aber jetzt ist alles geklärt und prima und super. Ich freue mich einmal mehr über Blogger punkt com; das war es ja, worauf ich von Anfang gesetzt hatte, als ich mich für mein Blog auf Blogger punkt com entschieden hatte: die werden sich immer kümmern, die werden immer besser werden und: die werden dran bleiben!

Hermine sagt: Ärgerlich??

Freitag, 9. Juli 2010

aufgeräumt

Gestern habe ich einfach einmal meine ganze Twitter-Geschichte aufgeräumt.

Es ist immer wieder erschütternd, was ich bei solchen Aufräum-Aktionen an Fehlern entdecke. Erschütternd, weil ich, während ich etwas installiere beziehungsweise einstelle, immer von mir denke, wow, wie ordentlich und geradezu pfiffig. Tja, und gestern schaute ich auf Twitter (und identica) nach und dachte, um Gottes Willen. Aber das kenne ich schon von mir. Ich meine immer alles perfekt zu machen und bin, wenn ich nach einiger Zeit nachschaue, oft genug enttäuscht, verwundert oder irritiert. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich das übersehen - so etwas Grundlegendes auch noch?

Es geht also einerseits um "Überseher", die eigentlich keine sind: Meine Einstellung zu den Dingen hat sich nur geändert; oder manche Dinge können halt so oder so zugeordnet werden, eine Zuordnung fällt hier fast schon unter die berühmte (und gerne genommene) Geschmackssache. Okay. Abgehakt. Kein Thema.

Dann aber - und da werde ich manchmal sogar über mich selbst fuchsig - gibt es diese "Überseher", die - so sagt man wohl - einfach nicht hätten passieren dürfen; richtige Patzer eben. Also, zum Beispiel, seit Wochen habe ich mich innerlich und - wie ich eigentlich dachte - äußerlich auf mein blogspot Kopfzwinkern Blog (Blogger punkt com) festgelegt (und innerlich und äußerlich damit identifiziert). Guckte ich gestern nun in meine Twitter-Einstellungen, steht da die Hausadresse von meinem (lieben) WordPress Kopfzwinkern Blog. Unfassbar! (Ich hätte meinen Twitter-Account löschen mögen - jetzt nur so, damit ich ein anschauliches Beispiel für meine Gefühlseruption zur Hand habe.)

Was habe ich bei der Gelegenheit erledigt? Na? Was? Ich habe meine ganze Follower- und Following-Struktur restrukturiert. So oder so ähnlich heißt es (auf Neusprech) doch in der allseits beliebten Unternehmersprache? Das heißt also, ich habe, so rigoros wie ich in oben geschilderten Ausnahmesituationen nun einmal sein kann, nur noch die Follower- und Following-Kandidaten behalten, die ich irgendwo vermissen würde. Oder, wie soll ich es sagen, ich habe nach ganz klaren Kriterien - nämlich meinen eigenen - entfollowed.

Hm, ich merke jetzt schon, ich tue mich genauso schwer wie so ein Unternehmer. Also, was habe ich mit den mir mittlerweile eher (vorwiegend thematisch) unliebsamen Followern gemacht: raus mit´ne, gekündigt, entkorkt... Angeblich soll man so wohl nicht vorgehen. Ich hingegen, ich wusste mir einfach nicht anders zu helfen; ich musste und wollte einfach aufräumen; auf das ich mich wieder wohler fühle; auf das ich wieder aufgeräumt bin.

Na, mal sehen, was ich da wieder für einen Patzer eingebaut habe!?

Hermine sagt: Ich seh´ nix.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Hermann Hesse VIII

Ich war ja in bester Absicht gekommen, aber ich konnte hier nicht froh werden, und die laute brausende Freude, das Gelächter und die ganze Tollerei ringsum erschien mir dumm und erzwungen.
(a.a.O., S.178)

Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Mittwoch, 7. Juli 2010

planet lance

Wie jedes Jahr um diese Zeit läuft gerade meine geliebte Tour de France.

Diesbezüglich hat sich meine Einstellung auch geändert oder, besser, gemildert. Früher dachte ich, kurz und knapp, ungefähr so: Lance ist böse, alle anderen sind mehr oder weniger, je nach meiner persönlichen Einschätzung, die Guten.

Ich war immer - und werde es immer bleiben - ein Fan von Jan Ullrich. Ich bin beileibe kein Radrennfahrer, aber Jan Ullrich hatte, in meinen Augen, einen einzigartig eleganten Fahrstil.

Voila le Patron, so titelte damals die L´Equipe. - Und dann kam Lance Armstrong. Er sammelte die folgenden gelben Trikots ein, als wären es seine - und nicht Jan Ullrichs. Das machte höchstwahrscheinlich einen Teil meiner - bestimmt von den Medien so geplanten - Antipathie gegenüber Lance Armstrong aus.

Heutzutage, so muss ich gestehen, gefällt mir auch Lance Armstrongs Fahrstil sehr gut. Ich erkenne ihn selbst im größten Radrennfahrer-Getümmel wieder. Und aus großer Höhe gefilmt, ob alleine oder in der Gruppe, weiß ich auch immer sogleich: das isser. - Ich ertappte mich, wie angedeutet, sogar dabei, dass ich sehr für Lance bin und nicht für Contador.

Insgesamt, so möchte ich sprechen, ist es so, dass ich mich heutzutage mehr darauf verlegt habe, mir entspannt und dennoch mitfiebernd die Übertragungen der Tour de France anzuschauen. Wie hätte Epiktet längst schon beschwichtigend eingegriffen gehabt? Er hätte geflüstert: Doping im Sport unterliegt nicht deinem Einfluss, sorge dich also nicht - geniesse die Übertragungen der Tour de France.

Auf Twitter followe ich gerne und seit Neuestem @planetlance.

Hermine sagt: Schubb-didu.

Dienstag, 6. Juli 2010

pro Nichtraucher ist pro Genuss

Damals, lange ist es leider her, hatte sie schon einmal in Bayern begonnen: die Vernunft und die klare Einsicht, dass Rauchen jeden Menschen schädigt! Ein friedliches und gemütliches Miteinander sei nur garantiert, wo Raucher und Nichtraucher beisammen säßen - so sinngemäß einer der Vorsitzenden des Hotel und Gastroverbandes (oder so ähnlich)? Nein! Wenn Raucher in der Nähe von Nichtrauchern in Aktion treten, sprich rauchen, dann wird dem Nichtraucher die Luft abgedreht - und das ist nur das, was selbst dem borniertesten Raucher offensichtlich ist!

Zigarettenqualm gleich Genuß?? Von wegen!!

Jede Speise, jedes Getränk wird dem Nichtraucher im Beisein eines aktiven Rauchers vermiest und vergiftet! Der Raucher - um den es mir allerdings nicht geht -, muss immer schärferes Essen essen, vermutet nur noch, dass er sein eigenes Essen wirklich riecht; der Raucher wird schon während dem Essen ungeduldig, seine Blicke werden immer unruhiger, nahezu gehetzt, so es denn auch nur eine Spur länger dauert. Wann ist die nächste Zigarette, endlich? Sobald der letzte Esser sein Besteck weggelegt hat: Griff zur Zigarette. Und der Nichtraucher, der gerade noch einen echten Genuss an seiner fein abgeschmeckten Speise hatte, wunderte sich - so war es bisher -, dass da aber einige Leute auch so gar keine Rücksicht auf seine gesundheitliche Unversehrtheit nahmen. Dem Nichtraucher, dem Menschen, ihm wurde plötzlich die Luft abgedreht, ihm tränten die Augen, seine Kleidung stank nach Zigarettenqualm... - Nein! Zigarettenqualm ein Genuss?? Nein!

Ich hoffe sehr, dass von Bayern auf ein Neues und diesmal nachhaltig - wie es in der ansonsten nervigen Politiker-Sprache heißt -, das endgültige Auf- und Umbruch-Signal ausgeht: Für die Gesundheit! - weg mit dem krankmachenden, die körperliche Unversehrtheit des Mitmenschen verachtenden, kontra-kommunikativen, Konzentration schwächenden und genussfeindlichen Zigarettenqualm!

Hermine sagt: Bäh!

Montag, 5. Juli 2010

unabhängiges Internet

Was mir ja richtig gut gefällt, mir als Egoist, ist, dass mir das Internet, ich muss nur etwas suchen und meinen Grips anstrengen - was mir bei diesem Wetter zugegebenermaßen manchmal recht schwer fällt -, dass mir, also, das Internet (das Internet an sich) für praktisch alles, was es da so gibt, Alternativen bietet, die mich wiederum im Bedarfs- oder Notfall unabhängig(er) von so manchem großen Anbieter machen. Im konkreten Fall: Alternativen zu iTunes. Auf Twitter verstieg sich einmal jemand - ein mir ansonsten nicht unbedingt unsympathischer Twitterer - zu behaupten, Apple sei Hitler. Das sollte wohl der zeitgeistmäßig neumodische Ausdruck dafür sein, dass man, wenn man sich auf das Angebot, also zum Beispiel die Programme, von Apple einlässt, sich einer Abhängigkeit von denselben aussetzt, die real existierendem beziehungsweise gewesenem Despotismus in nichts nachsteht. Nun ja, jeder hat so seine Ausdrucksweise, um etwas auf den Punkt zu bringen.

Hingegen, jeder, der sich einmal im Zusammenhang mit einem iPod mit iTunes befasst hat, weiß, dass einem im selben Atemzug, der Atem genommen wird. (Beziehungsweise genommen werden soll?) Man ist dann mit einer Ausschließlichkeit - aus heftiger Angst vor Kopier-Missbrauch - an eben die Kombination iTunes und iPod gebunden, die einem den Atem nimmt.

Neuer Tischrechner: iTunes-Daten und die ein Mal auf dem eigenen iPod gespeicherten Daten kann man vergessen, rien ne va plus. Daten vom Media Player auf den iPod übertragen: ist mir (und anderen) nicht gelungen. Anders ausgedrückt: Kopieren von exklusiv iTunes kompatibler Musik auf den iPod per iTunes funktioniert; bewahren der Musik auf dem iPod per iTunes, obschon iTunes hierzu gar nicht zwingend notwendig wäre, geht.

Also, das bietet mir - gottseidank - das (im Großen und Ganzen) unabhängige Internet: Alternative Programme beziehungsweise Mini-Anwendungen, die mich unabhängig machen von so manchen Großen des Internets. - Mit dem Web 2.0 und seinen Errungenschaften hat das aber wohl wiederum nichts oder nicht viel zu tun, schätze ich?

Hermine sagt: Komm, lass mal hören, mein Großer.

Freitag, 2. Juli 2010

Besuch der Toten

Wenn das alles so stimmt, wie von Niemz postuliert, dann folgen, erstens, die Geister der Toten, manche sagen synonym Seelen, den Lebenden, die ihnen wichtig sind. Und laut Niemz sind den Geistern der Toten alle ihnen je Bekannten wichtig und lieb. Zweitens machen dann die Grabbesuche nur den Lebenden einen Sinn.

Anders ausgedrückt: Den bereits Verstorbenen ist es möglich, die ihnen lieben Seelen zu jeder Zeit überall zu besuchen - den Seelen der Toten sollte es mithin, gemäß Niemz, ziemlich beliebig sein, ob man nun in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit seinem Deetz vor ihrem Grab-Stein auftaucht oder nicht. - Uns Hinterbliebenen ist andererseits das Überall-gleichzeitig-Sein nicht gegeben. Also tauchen wir so manches Mal mit unserem Deetz vor einem Grab-Stein auf.

Hermine sagt: Deetz hört sich an wie Dötz.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Fliegen für die Evolution

Fliegen. Mücken, wie sie - irritierend genug - in manchen Teilen Deutschlands genannt werden. Beziehungsweise, wieder weniger irritierend, ausgesprochen wird so eine Landes-Mücke dann wie diese legendären russischen Kampfflugzeuge: Mig; Migge im Plural.

Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird bis die Evolution sich auch an ebendiese Fliegen herangemacht haben wird. Immer nur gegen die Fensterscheibe fliegen? Wann wird es (endlich!, endlich!) soweit sein, dass Fliegen begreifen, dass sie sich nur genau am Luftstrom orientieren müssen, um am auf Klapp gestellten Fenster vorbei in die Freiheit gelangen zu können?

Wollte ich den von mir beobachteten (vermutlich unterbelichteten) Fliegen etwas zugute halten müssen, müsste ich eins von dreien vermuten:

  • Entweder sehe ich (logischerweise) immer nur die Fliegen, die noch nicht auf evolutionärem Wege "gelernt" haben. (Dann schadet es auch nichts, wenn ich sie aussortiere?)
  • Oder die von mir beobachteten Fliegen haben mehr Spaß daran (und lieben den Nervenkitzel) mich beziehungsweise den Menschen an sich in seinen halbwegs geschlossenen Räumen zu ärgern als sie Spaß daran hätten rauszufliegen. (Darf ich sie dann aussortieren?)
  • Eventuell denken diese (von mir) beobachteten Fliegen ja auch, sie könnten mich (oder andere) vermittels ihrer nervenaufreibenden Flugmanöver (vgl.o. Mig) dazu veranlassen, für sie das Fenster ganz zu öffnen. (Dann darf ich sie eigentlich ja nicht aussortieren?)

Hermine sagt: Cogito ergo sum - ich denke also summ´ ich.

P.S.:
Vorausgesetzt ist hier selbstredend: Der Wille zur Freiheit ist keine Projektion von mir. Und ebenfalls vorausgesetzt ist hier, mein Begriff, meine Auffassung von Freiheit ist keine Projektion.

Blog-Archiv

Labels

Abgrenzung Achtsamkeit Adam Adele Akzeptanz Albert Einstein Alexander Grischuk Alexander Morozevich Allergie Alltag Analyse Anatoli Karpov Angst Anish Giri Anton Zeilinger Apotheker Arkadij Naiditsch Ärzte Atomkraft Ausdauertraining Aussitzen Autos Bali Banken Bauern Baustellen Beamte Bequemlichkeit Bernard Jakoby Beziehung Bibliothek Big Bang Theory Bild Bildung Bill Bryson BING Bio Biographie Blog Bloggen Blogger punkt com Blu-ray Blues Bobby Fischer Bon Jovi Boris Gelfand Börse Bruce Springsteen Buch Bücher Buddenbrooks Bundeskartellamt Bundespräsident Bundestagspräsident Burnout-Syndrom Büro CD CDU Chaos Chess chinesisches Horoskop Chrome Comed Computer Cowboy Credo Csaba Balogh Darmspiegelung David Howell Demokratie Demut Depression Die Fantastischen Vier Die Grünen DIE LINKE Dieter Hildebrandt Diphtherie Doors Doppelmoral DVD E-Mail Ehrensold Einbürgerung Einstellung Einstellungsänderung Elo-Liste Emanzipation Emerson Lake and Palmer Endspiel Entertainment Entspannung Eric Clapton Erich Kästner Erkenntnis Erkenntnisse Eröffnung Erziehungssti Essen Evernote Evolution Ex-Frau Existenz Fabiano Caruana Facebook Familie Faschismus Fernsehen FIDE Film Firefox Fitness Formel-Eins Fortbildung Fotografie Fragen Frank Sinatra Frauen Freddie King Freedom Tower Freiheit Freizeitgestaltung Fußball G-Star Raw Garri Kasparov Gata Kamsky Gauck Gedanken Gedicht Gefühle genial Geniessen Georg Hensel Gerechtigkeit Geschichte Gesellschaft Gesundheit Gesundheitswesen Gewalt Glaube Glenn Gould Glück Golo Mann Google Gott Günter de Bruyn Günter Kunert Halbwertszeit Hanns Dieter Hüsch Heinrich Heine Heinz Rudolf Kunze Hektik Henry Miller Hepatitis Herausforderung Hermann Hesse Hikaru Nakamura Hirnwichserei Hollywood Hongkong Hör´ mal wer da hämmert Horror Hotmail Humor Ian Nepomniachtchi ICD 10 Identica Ideologie IFTTT Impfung Indonesien Innenministerium Inspiration Thematik Tod und Sterben Instagram Instapaper Internet Intro Intro zum Blog Intro zur Thematik Tod und Sterben iPod Irmgard Niestroj Istanbul Jahresziel James Corden Jameson Jan Timman Jazz Jim Morrison John DM Nunn John Updike Johnnie Walker Jostein Gaarder Journalismus Journalisten Film Judit Polgar Julia Ketterer Kapitalismus Katze Kerstin Decker Kirche Kommunikation Krebs Kriminalität kritisches Lebensereignis Kultur Lachen Läufer und Bauern gegen Bauern Leben Lebenselixier Lebenshilfe Lebensmittel Leninismus Lesen Lesezeichen Lev Polugaevsky Levon Aronian Liebe Literatur Liv Tyler Liviu-Dieter Nisipeanu Loslassen LP Luke McShane Luxus Lyrik Macht Magnus Carlsen Malcolm mittendrin Marcel Proust Mark Knopfler Martin Huber Martin Walser Marxismus Mattangriff Medien Medizin mein persönliches Schutzpatent Meine Wortfolgen Melancholie Menschheit Menschlichkeit Merksatz Metallica Michael Adams Microsoft Miscellaneous Mittelspiel mob Morphogenetische Felder MP3 Musik Mutter-Kind Mutter-Kind Erziehungsstil Myspace Nachrichten Nähe-Distanz Nahtoderfahrung Nationalsozialismus Natur Naturwissenschaften Neuentdeckung New York News Next-Generation Niels Bohr Nigel Short Ohne Kommentar Older Generation One World Trade Center Organspende Otis Rush Paco Vallejo Panne Parteiräson Paul Watzlawick Peter Leko Philosophie Photovoltaik Physik Politik Politiker Polyomyelitis Power-Boxing Prominenz Psychologie RAF Raimund Fellinger Rätsel Ray Robson ReadItLater Rechtsextremismus Reiner Ruffing Religion Resilienz Resilienz-Forschung Richard Feynman Ritual Robert James Fischer Rüdiger Safranski Sarah Kirsch Satire Schach Schachaufgabe Schnellschach Schreiben Schule Schutzengel Schweinegrippe Schweiss Schwester Scrubs - Die Anfänger Seinfeld Sekte Selbstentfremdung Selbstorganisation Selbstverteidigung Sentenzen Sergey Karjakin Siegeswille Siegfried Unseld Simultan Sinn Sitcoms Social Bookmarking spass SPD Spenden Spiele-Konsole Spielerporträt Sport Springpad Status Stephen Hawking Stephen King Sterbeprozess Steuern Stimmung Stolz Streit StumbleUpon Suggestion Suizid Sünde Svenja Systemisches Teimour Radjabov Temperament Terry Pratchett Tetanus Themes Thomas Bernhard Thomas Mann Tibet Tod und Sterben Tod und Sterben Tradition Trauer Trauerarbeit Traum Trennung Trinken Trivialität Tumblr Turnier Twitter Two and a Half Men Überlebenskünstler Udo Lindenberg Ulrike Herrmann Umwelt Umweltbewusstsein Umzug Unheilig unprätentiös Unwahrheit Urheberrecht Urlaub US-Meisterschaften USA Vasik Rajlich Vassily Ivanchuk Veränderung Verdrängung Vergangenheit Verlust Vermögenssteuer Vertrauen Veselin Topalov Video Vietnam Viktor Bologan Viswanathan Anand Vorahnung Vorgehensweise im Blog Vorgehensweise Thematik Erkenntnisse Vorgehensweise Thematik Tod und Sterben Walter Kempowski Web 2.0 weihnachten Wellenkonstrukt Weltmeisterschaft Wendekreis des Krebses Werbung Werte Wetter Whiskey Whisky Wing Tsun Wirtschaft Wissenschaft Wladimir Kramnik Wolf Schneider WordPress punkt com Worte Wulff Wut Yoono Yuri Razuvaev Zeit Zeitgeist Zen Zitat Zivilcourage Zucker Zufall Zweifel Zynismus