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Es werden Posts vom Juli, 2010 angezeigt.

Urlaub

Lange herbeigesehnt, jetzt ist er da: Urlaub!

Hermine sagt: Urlaub!

P.S.: Bis ca. 3.Dekade August.

so sieht das aus

Ist´s denn zu fassen? Da ist mir doch hier und heute und damals, noch gar nicht so lange her, ein Schnäppchen zur Rückbezüglichkeit gelungen. Ein Schnäppchen, nein. Ein Textchen, nein. Ein Post. Oder eine Post? Nein, ein Post ist das immer, was ich hier fabriziere per Computer-Tastatur, also irgendwo schreibe, einwerke (einwirke?), einwebe in das Geflecht des Internets.
Ob ich von meinen ach, bisher so konkreten Blog-Posts - eines dieser Internet-Blogs zeigt sich doch hier - hinüberrutsche oder hinübergerutscht werde zu Abstraktem (Lyrik? - nein, mir bitte nicht), Abholdem, Abstrusem oder gar Rückbezüglichem? Naja, meine Bauart war eine andere, wird sie jetzt eine andere werden? Die in mir voranschreitende Neuvernetzung von Neuronen wird es mir und meinem Blog zeigen!? Werde ich es zeigen? Wird die Tastatur mich leiten? Afferente/Efferente Nervenbahnen. Ich werde gar wohl verschmelzen. Ich kann mir as alles nicht vorstellen. Ich kann solche Vorgänge nicht glauben!

Wie wird  neuerdings …

Neue Strategie

Angesichts des nächste Woche leuchtend drohenden Urlaubsanfangs (mein persönlicher; nicht der KMK-Urlaubsanfang), überlege ich mir gerade - und schon seit längerem immer mal so zwischendurch -, ob ich vielleicht leuchtende "Fundstücke" aus anderen Blogs mehr in mein eigenes Blog einbinden sollte. Einbinden, im Sinne von anleuchten, verwursten, darbieten oder auch herzlichst wohlfeilbieten.
Heute - im Fall der Fälle, so ich mich denn zu obigem Vorgehen bereits entschlossen hätte - hätte ich da auch schon so etwas zu bieten gehabt, meine ich. Aber das wäre ja kein Blog gewesen. Sollte ich mich denn dann also auf Blogs beschränken oder sollte ich mein obig (probe-)angedachtes Vorhaben etwa auf das komplette Internet ausweiten? - Ich würde, so glaube ich, wenn, dann doch bei Blogs bleiben.
Hermine sagt: Also, ich würde es so machen - ich bin aber nicht Du.

kirschich

Bestimmtes passt nun einfach mal gut zusammen, so zum Beispiel Pfirsich und Kirsche. In einer Schüssel sehen beide gut zusammen aus.
Verspeiste ich beide zusammen, würde ich bezüglich des Geschmacks vermutlich sagen: kirschich. So ein "pfirsche" würde nicht so zur Nachahmung verleiten, wie eben "(Hmmm), kirschich".
Ich konnte übrigens schon immer gut etwas nach dem Verzehr von Steinobst trinken; obwohl man das ja wohl nicht soll.
Hermine sagt: Guto.

Hermann Hesse IX

Heute wußte ich, daß kein Tierbändiger, kein Minister, kein General, kein Irrsinniger Gedanken und Bilder in seinem Gehirn auszubrüten fähig war, die nicht ebenso scheußlich, ebenso wild und böse, ebenso roh und dumm in mir selbst wohnten. (a.a.O., S.214)
Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Win-win Situation

Vor kurzem hatte ich mich ja auf Twitter mit etwas Muße umgesehen und aufgeräumt. Dabei - und nicht nur hier - ist mir wiedermal aufgefallen: der Begriff Win-win Situation ist das heutzutage gängige Name dropping für Arme. Und der oder die Einäugige unter den Blinden versteigt sich noch zusätzlich gerne dazu fein-brav klassische Win-win Situation zu sagen. Es ist übrigens tatsächlich zumeist ein Er, der sich da in solch pseudoprofundem Wortgeklingel versucht.
Dieses Win-win Zeugs nimmt komischerweise dieselbe Klientel in den Mund, die man ansonsten etwas anderes sagen hört; in vergleichbaren Situationen sagt nämlich dieselbe Leute-Klientel: Leben und leben lassen.
Ich kann nur sagen: Ich höre diesen Leben-und-leben-lassen Spruch oder seine neumodische, Seriosität vorgaukelnde Variante, dieses Win-win-Situation Zeugs, und es gehen bei mir sämtliche aber auch wirklich sämtliche Alarmglocken an.
Dies und eine entsprechend heftige, klipp und klar Grenzen ziehende Reaktion gegenüber solchen L…

Blogger Statistik

Na endlich! Das hatte mir noch dazu gefehlt, dass ich mich bei Blogger punkt com heimisch fühlen kann, noch heimischer als es so schon der Fall ist. Blogger punkt com hat eine hauseigene Statistik, einfach über einen Tab im Dashboard erreichbar!
Wie hatte ich mich manchmal geärgert darüber, dass ich, sobald ich das Layout für mein Blog geändert hatte, regelmäßig Text von Google Analytics in meine HTML kopieren musste. Ich schaue wirklich nur höchst selten nach diesen Dingen wie Google Analytics. Es war aber auch für mich so manches Mal ärgerlich, wenn ich bei solch einem sehr seltenen Besuch entdecken musste, dass ich (mal wieder) vergessen hatte, mich um eben diesen kleinen Textschnipsel in angemessener Weise zu kümmern, so dass ich dementsprechend keine Auskünfte über Bewegungen auf meinem Blog erhielt.
Aber jetzt ist alles geklärt und prima und super. Ich freue mich einmal mehr über Blogger punkt com; das war es ja, worauf ich von Anfang gesetzt hatte, als ich mich für mein Blog auf …

aufgeräumt

Gestern habe ich einfach einmal meine ganze Twitter-Geschichte aufgeräumt.
Es ist immer wieder erschütternd, was ich bei solchen Aufräum-Aktionen an Fehlern entdecke. Erschütternd, weil ich, während ich etwas installiere beziehungsweise einstelle, immer von mir denke, wow, wie ordentlich und geradezu pfiffig. Tja, und gestern schaute ich auf Twitter (und identica) nach und dachte, um Gottes Willen. Aber das kenne ich schon von mir. Ich meine immer alles perfekt zu machen und bin, wenn ich nach einiger Zeit nachschaue, oft genug enttäuscht, verwundert oder irritiert. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich das übersehen - so etwas Grundlegendes auch noch?
Es geht also einerseits um "Überseher", die eigentlich keine sind: Meine Einstellung zu den Dingen hat sich nur geändert; oder manche Dinge können halt so oder so zugeordnet werden, eine Zuordnung fällt hier fast schon unter die berühmte (und gerne genommene) Geschmackssache. Okay. Abgehakt. Kein Thema.
Dann aber - …

Hermann Hesse VIII

Ich war ja in bester Absicht gekommen, aber ich konnte hier nicht froh werden, und die laute brausende Freude, das Gelächter und die ganze Tollerei ringsum erschien mir dumm und erzwungen. (a.a.O., S.178)
Lit.:
Hesse, H.: Der Steppenwolf. Frankfurt am Main 19741.

Hermine sagt: Bitte sehr.

planet lance

Wie jedes Jahr um diese Zeit läuft gerade meine geliebte Tour de France.
Diesbezüglich hat sich meine Einstellung auch geändert oder, besser, gemildert. Früher dachte ich, kurz und knapp, ungefähr so: Lance ist böse, alle anderen sind mehr oder weniger, je nach meiner persönlichen Einschätzung, die Guten.
Ich war immer - und werde es immer bleiben - ein Fan von Jan Ullrich. Ich bin beileibe kein Radrennfahrer, aber Jan Ullrich hatte, in meinen Augen, einen einzigartig eleganten Fahrstil.
Voila le Patron, so titelte damals die L´Equipe. - Und dann kam Lance Armstrong. Er sammelte die folgenden gelben Trikots ein, als wären es seine - und nicht Jan Ullrichs. Das machte höchstwahrscheinlich einen Teil meiner - bestimmt von den Medien so geplanten - Antipathie gegenüber Lance Armstrong aus.
Heutzutage, so muss ich gestehen, gefällt mir auch Lance Armstrongs Fahrstil sehr gut. Ich erkenne ihn selbst im größten Radrennfahrer-Getümmel wieder. Und aus großer Höhe gefilmt, ob alleine oder in der G…

pro Nichtraucher ist pro Genuss

Damals, lange ist es leider her, hatte sie schon einmal in Bayern begonnen: die Vernunft und die klare Einsicht, dass Rauchen jeden Menschen schädigt! Ein friedliches und gemütliches Miteinander sei nur garantiert, wo Raucher und Nichtraucher beisammen säßen - so sinngemäß einer der Vorsitzenden des Hotel und Gastroverbandes (oder so ähnlich)? Nein! Wenn Raucher in der Nähe von Nichtrauchern in Aktion treten, sprich rauchen, dann wird dem Nichtraucher die Luft abgedreht - und das ist nur das, was selbst dem borniertesten Raucher offensichtlich ist!
Zigarettenqualm gleich Genuß?? Von wegen!!
Jede Speise, jedes Getränk wird dem Nichtraucher im Beisein eines aktiven Rauchers vermiest und vergiftet! Der Raucher - um den es mir allerdings nicht geht -, muss immer schärferes Essen essen, vermutet nur noch, dass er sein eigenes Essen wirklich riecht; der Raucher wird schon während dem Essen ungeduldig, seine Blicke werden immer unruhiger, nahezu gehetzt, so es denn auch nur eine Spur länger da…

unabhängiges Internet

Was mir ja richtig gut gefällt, mir als Egoist, ist, dass mir das Internet, ich muss nur etwas suchen und meinen Grips anstrengen - was mir bei diesem Wetter zugegebenermaßen manchmal recht schwer fällt -, dass mir, also, das Internet (das Internet an sich) für praktisch alles, was es da so gibt, Alternativen bietet, die mich wiederum im Bedarfs- oder Notfall unabhängig(er) von so manchem großen Anbieter machen. Im konkreten Fall: Alternativen zu iTunes. Auf Twitter verstieg sich einmal jemand - ein mir ansonsten nicht unbedingt unsympathischer Twitterer - zu behaupten, Apple sei Hitler. Das sollte wohl der zeitgeistmäßig neumodische Ausdruck dafür sein, dass man, wenn man sich auf das Angebot, also zum Beispiel die Programme, von Apple einlässt, sich einer Abhängigkeit von denselben aussetzt, die real existierendem beziehungsweise gewesenem Despotismus in nichts nachsteht. Nun ja, jeder hat so seine Ausdrucksweise, um etwas auf den Punkt zu bringen.
Hingegen, jeder, der sich einmal im…

Besuch der Toten

Wenn das alles so stimmt, wie von Niemz postuliert, dann folgen, erstens, die Geister der Toten, manche sagen synonym Seelen, den Lebenden, die ihnen wichtig sind. Und laut Niemz sind den Geistern der Toten alle ihnen je Bekannten wichtig und lieb. Zweitens machen dann die Grabbesuche nur den Lebenden einen Sinn.
Anders ausgedrückt: Den bereits Verstorbenen ist es möglich, die ihnen lieben Seelen zu jeder Zeit überall zu besuchen - den Seelen der Toten sollte es mithin, gemäß Niemz, ziemlich beliebig sein, ob man nun in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit seinem Deetz vor ihrem Grab-Stein auftaucht oder nicht. - Uns Hinterbliebenen ist andererseits das Überall-gleichzeitig-Sein nicht gegeben. Also tauchen wir so manches Mal mit unserem Deetz vor einem Grab-Stein auf.
Hermine sagt: Deetz hört sich an wie Dötz.

Fliegen für die Evolution

Fliegen. Mücken, wie sie - irritierend genug - in manchen Teilen Deutschlands genannt werden. Beziehungsweise, wieder weniger irritierend, ausgesprochen wird so eine Landes-Mücke dann wie diese legendären russischen Kampfflugzeuge: Mig; Migge im Plural.
Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird bis die Evolution sich auch an ebendiese Fliegen herangemacht haben wird. Immer nur gegen die Fensterscheibe fliegen? Wann wird es (endlich!, endlich!) soweit sein, dass Fliegen begreifen, dass sie sich nur genau am Luftstrom orientieren müssen, um am auf Klapp gestellten Fenster vorbei in die Freiheit gelangen zu können?
Wollte ich den von mir beobachteten (vermutlich unterbelichteten) Fliegen etwas zugute halten müssen, müsste ich eins von dreien vermuten:

Entweder sehe ich (logischerweise) immer nur die Fliegen, die noch nicht auf evolutionärem Wege "gelernt" haben. (Dann schadet es auch nichts, wenn ich sie aussortiere?) Oder die von mir beobachteten Fliegen haben mehr Spaß d…