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Es werden Posts vom November, 2010 angezeigt.

Noch mehr Fortschritte

Nun habe ich ja endgültig, nach Jahren, meinen Zwillings-Blog auf WordPress punkt com deaktiviert.
Jetzt gilt es nur noch, noch mehr Fortschritte zu machen. Ich habe ja mal angedacht und angekündigt und als nützlich und vernünftig anerkannt, weniger Posts für meinen Blog zu schreiben. Ja, ich würde mich sogar soweit aus meinem Blog-Fenster hängen und behaupten: Weniger Blog-Artikel schreiben ist lebensfreundlicher - da Lebenszeit sparender.
Diese Überlegung hält mich nicht davon ab, in mehreren Blogs zu posten - auch da jeweils weniger. Einfaches Abwägen Blog KopfZwinkern: 20 Posts/Monatversus KopfZwinkern + 4-5 andere Blogs: 10-15 Posts/Monat (oder weniger)Hypothese: Je geringer das eigene Post-Aufkommen, desto größer das eigene Kreativitäts-Aufkommen.
Jetzt muss (und will) ich das Ganze umsetzen. Das wird wieder einiges an Zeit dauern, aber ich bin mir sicher: am Ende werde ich dieses Ziel meiner ganz persönlichen Post-Veröffentlichungs-Ökonomie erreicht haben.
Hermine sagt: Mach´ wie Du …

Ich habe beschlossen

Ich habe beschlossen nicht mehr zu streiten. Ich habe sogar beschlossen jedem erdenklichen Streit aus dem Wege zu gehen! Einfach aus dem Grunde: Ich bin, im Vergleich zu jenen, die häufiger streiten, schlecht dafür ausgerüstet, sowohl argumentativ als auch emotional.
Ich bin während eines Streites sprachlos, in dem Sinne, dass ich auf die Schnelle - in der direkten Begegnung - keine geeigneten Argumente finde. Ich bin zu schnell - vorschnell - in der Position des Sich-selbst-Verteidigenden, selbst wenn ich von der Ausgangssituation her betrachtet - sozusagen neutral betrachtet - eigentlich im recht gewesen sein sollte - mir fehlen die Worte und ich gerate in die Verteidigungsposition. Nein, das gefällt mir partout nicht.
Ich habe sogar den Eindruck, dass die Beteiligten - eben die gut Gerüsteten, weil Streit-Erfahrenen - nach einem Streit gar nicht weiter beeindruckt sind. Der Tag geht für sie weiter, als wäre nichts gewesen. Ich hingegen habe an so etwas immer sehr lange, außerordentli…

Echolot-Zitat II

Ein Eintrag vom Mittwoch, 10.Dezember 1941
Sophie Scholl 1921-1943 Blumberg
An Otl Aicher
Du hast doch einmal in dem 1.(oder letzten) Windlicht geschrieben, die Natur sei ein Schemel für den Menschen, um zu Gott zu gelangen, und würde, wenn sie ihren Zweck erfüllt hätte, wieder ins Nichts versinken. Das fällt mir gerade ein, wie mein Blick durchs Fenster auf den gegenüberliegenden Berg fällt mit den leicht verschneiten Feldern und dem winterlichen Himmel hinter dem kahlen Wald. Ich finde es traurig, daß dieses alles einmal nicht mehr sein soll, ich finde es unvorstellbar. Wenn es doch schön und gut ist, warum soll es dann einmal nicht mehr sein? Ich freue mich jeden Morgen an der reinen Luft und dem Himmel, in dem noch Mond und Sterne schwimmen, und wenn es anfänglich auch eine ungerechte Freude ist, weil ich mich vielleicht manchmal berauschen kann, so wird sie doch gut, da sie mir wieder einen richtigen Maßstab gibt (das ist dann wieder traurig für mich, aber ich bin doch froh, denn…

Komplimente mit Jack Johnson

Das letzte Kompliment, das meine Frau mir gemacht hat, gestern, war, dass das zu mir passt - meine Frau kennt mich sehr gut.
Die Musik von Jack Johnson passt zu mir, sagt meine Frau. Die Musik von Jack Johnson passt zu mir, ich bin so schön entspannt, sagt meine Frau - meine Frau interessiert, was mich ausmacht, was mich definieren könnte. 
Komplimente mit Jack Johnson und mit Jack Johnsons Musik gefallen mir sehr.
Hermine sagt: Du bist sehr schick.

Von mir ein neues Mafia-Buch zu empfehlen

Ich habe ein neues, wenn auch nicht unbekanntes Mafia-Buch zu empfehlen.

Bisher habe ich, wenn es um Mafia oder organisierte Kriminalität ging, praktisch ausschließlich ein und dasselbe Buch empfohlen. Das bleibt weiterhin,

Lit.: Shawcross, T.: Krieg gegen die Mafia. München 19971.

Wer sich darüber hinaus speziell mit Italienischer Mafia, Duisburg August ´07 etc. fundiert befassen will, kann und braucht nur Petra Reski zu lesen!! Sie vermittelt alles Erhellende - und motiviert zu mehr.

Lit.: Reski, Petra: Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern. München 2008.

Hermine sagt: Sehr süffig.

Ohne Kommentar

TV-Werbung:

52weine.de ...direkt vom Winzer. Nur deshalb sind unsere unschlagbar günstigen Preise möglich...
-
im Hintergrund sieht man ganz kurz Rotweinmarke 0,75 l = 17,90 € und irgendetwas mit 107,40 € (wahrscheinlich der Preis für sechs Flaschen)

Hermine sagt: Ohne Kommentar.


(Wen es noch interessieren sollte: Geht der so auf diese Art mörder scharf gemachte Interessent auf die Webseite - ohne Registrierung erfährt er ein rotes Nichts.)

Ein Gutes haben diese Terrordrohungen

Apropos, erhöhte Terror-Alarmstufe und so (ausgerechnet für montags). Terror-Bomben-Drohungen, die ja auch und gerade für öffentliche Plätze und Feste vermutet werden:
Vertreter dieser so genannten Motorrad-Bob-Clubs (Hells-Bob-Angels, Ban-Bob-didos) werden wir gottseidank dieses Jahr nicht auf unseren Fucking Weihnachtsmärkten sehen! Und hoffentlich in den nächsten Jahren ebenso wenig! Das nahm in den letzten Jahren Überhand. Plötzlich trieb sich dieses Gesocks doch sogar auf Weihnachtsmärkten herum! Und nicht mehr nur in ihren, bekannten, so genannten Geschäftsvierteln (mit: Drogen, Prostitution etc.)!
Solche Terror-Drohungen haben dann eben in der Folge auch ihr Gutes: nämlich garantiert weitestgehend gewaltfreie, ruhige Weihnachtsmärkte!
Hermine sagt: Freu´.

Zu schöne Evolution

Es ist zu schön, ich muss es auch hier zeigen.
Sir philgeland und ich haben (leicht verschmitzt und kurz) über Evolution diskutiert. Vorerst ist es allerdings um Fundamentalismus gegangen. Anhand eines Auszuges aus einem Interview mit dem Psychiater Walter Pöldinger (im Gespräch mit Brigitte Zöller) ist es, genauer, um Religion und Evolution und Fundamentalismus gegangen: Und überhaupt ist Fundamentalismus antievolutionär.
Mir ist, im Nachhinein, dieser Evolutionsgedanke nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Wahrscheinlich auch und gerade deshalb, weil ich weiß, dass Sir philgeland gerne die bodenständige, um nicht zu sagen naturwissenschaftliche Seite in dieser Frage vertritt.
Es sei wie es sei, im Zuge dessen ist eine, wie ich meine, ansehnliche Linksammlung zustande gekommen. Diese eben will ich hier in meinem Blog festhalten; die Linksammlung ist zu schön.
Nun denn, gefangen vom Evolutionsgedanken, habe ich mich, wie üblich, weiter gehangelt zu meinem lieben Google-Reader. Und, siehe da, …

Neu überdenken

Da gehen doch jetzt überall - ich habe da gar nicht so genau hingehört: irgend so ein Terror-Bob-Kommando hat sich für Montag, ausgerechnet montags, angekündigt oder ist angekündigt worden oder wie auch immer. Ich denke vor, ich denke zurück: Ob man für so einen Fall die Todesstrafe oder zumindest die Art der  zu verabreichenden Todesstrafe nochmals neu überdenken sollte?Unsere Fucking Polizisten sind doch bestimmt heillos überfordert. Hallo, huhu, hier sind wir? Gaddegigag? Kommen Sie mal eben her? Alleine schon: in welcher Sprache?, das alles.Und wenn unsere Fucking Polizisten dann jemanden aus diesem Terror-Bob-Kommando festnehmen, heißt es dann nicht gleich, huch, eventuell war das doch da jetzt so ein ganz und gar unbescholtener Fucking Mensch; und der ist jetzt für den Rest seines Lebens stigmatisiert?Einfach machen lassen. So könnte man doch auch (endlich) mal denken. Wird schon nicht so schlimm werden. Einfach machen lassen: irgendwann haben diese Terror-Kommando-Bobs doch besti…

Anglizismen und Amerikanismen

Ick liebe meine Muttersprache, det sarick euch janz cool. Die deutsche Sprache, wa, ob ickse nu live hör oda vonne single oda LP, wa, oda ob ickse uffn paperback lesen tu, also die deutsche Sprache, die is okay. Di is so´n richtja oldie, aba jrade, weilse so´n oldie is, is se echt. Die hat so´n irren touch, die machtma high!Parodie, noch zu Zeiten einer DDR,  auf einen mit Anglizismen beziehungsweise  Amerikanismen gespickten Teenager-Jargon
Hermine sagt: Ts-ts-tssss.

Eine Lanze für Google brechen

Nun muss ich aber mal eine Lanze für Google brechen. Die letzten zwei Tage habe ich hier und da etwas Unmut geäußert, über Dinge, die - meines Erachtens - bei Google (GMail; Blogger) nicht funktionieren.
Das mit GMail und dem Offline-Modus, den ich für mich nicht zufriedenstellend hinbekommen habe, klappt immer noch nicht - beziehungsweise ich habe mich nicht wieder daran versucht; ist für mich jetzt auch nicht so wichtig. Also abgehakt, und wahrscheinlich - nach den Erfahrungen der letzten Tage - sowieso ganz alleine mein Fehler.
Nun zu Blogger (Ich denke, meine uneingeschränkte Affinität zu Blogger punkt com hat sich mittlerweile herumgesprochen.): Da ging es gestern sogar so weit, dass ich mich einmal zu dem für mich schlimmen Wort "Atzend" habe hinreißen lassen. (By the way: vor kurzem hörte ich einmal den Satz "sie ist eine verdammt gute Nonne" ...; kann man das schon einen Syllogismus nennen?) Ich meinte mit diesem, von Primitivität zeugenden Ausruf, ausdrücken …

stinkig

Mein Gott, war ich stinkig: Ich wollte den Offline-Modus meines Google-Mail Accounts unter dem Google Chrome Browser aktivieren, was noch ansatzlos geklappt hat (man denkt noch, schöne neue Welt, hallo Google-Chrome usf.). Nur funktionierte dann die Online-Hilfe in Google-Mail Online nicht mehr, wäre aber noch zu verschmerzen gewesen und hätte sich bestimmt nach einiger Zeit von selbst wieder eingerenkt.
Aber dann: Ich wollte meine E-Mails oder wenigstens ein paar davon lokal auf Festplatte zur Weiterverarbeitung sichern, was angeblich (irgendwie) per Google Gears im Zuge der Aktivierung von Google-Mail-Offline automatisch geschehen ist, ... wie auch immer; ich habe weder den Pfad der angeblich lokal bereits hinterlegten Mails gefunden, noch eine Möglichkeit per Knopf-klicken oder so eine markierte E-Mail aus dem so genannten GMail Client herunterzuladen. Shit!
Was habe ich gemacht? Achtung, das stürmische Temperament meiner Großmutter mütterlicherseits hat sich wieder einmal durchgeset…

passiv aktiv sein

Ich muss einmal lernen, mit der heutigen Zeit zu gehen: mich den Gepflogenheiten anpassen. Und persönlich akzeptieren, ergo umsetzen, dass ich älter (etwas) geworden bin.
Nicht immer gleich aktiv werden, wenn mir etwas nicht passt oder eine Lage zu klären ist. So, bitte, hier geht´s lang; Rechtsverkehr!; erst rauslassen, dann geht alles viel einfacher; hinten anstellen, wie alle anderen auch ...; usf. aus diesem Schatz der Banalitäten, die heutzutage gleich zu Provokationen und zu Relikten aus einer völlig anderen Zeit umgedeutet werden. Dieses Verbal-die-Lage-klären-wollen passiert (mir) regelmäßig zu schnell, übereilt. (Das Temperament meiner Großmutter mütterlicherseits bricht sich da Bahn.) Ich setze mich damit beständig ins unrecht. Oder ich werde postwendend qua beschriebenem Mechanismus ins unrecht gesetzt. Mit Diskutieren kommt man da, d.h. im Zusammentreffen mit solchen Leuten, nicht weiter.
Nein, nichts sagen. Abwarten. Einfach stehen bleiben!
Das bedeutet, für mich ganz persön…

Imperative

Der ästhetische Imperativ: Willst du erkennen, lerne zu handeln.

Der ethische Imperativ: Handle stets so, dass weitere Möglichkeiten entstehen.

- Beruhigend.

Hermine sagt: Ich mag den Ethischen.

Wir können auch anders

Analyse ist etwas für Einsiedler.

Psychoanalyse sowie Verhaltenstherapie (VT) sind etwas für von oben herab.

Hermine sagt: Hä? - Naja, büdde?

ver-rückt ist manchmal so

(Gedächtnisprotokoll)
Das ist eine schöne Stadt.
- Jaaa, seit die hier...
Ich komme ja eigentlich aus Berlin.
- Na, das ist aber...
Ich bin Christ.
- ...
Ihr auch? Seid ihr auch Christen?
- Jaaa...?
In Berlin kannte ich ja jeden. Da bin ich immer in die Bars und ... da kenn´ ich die Strassen... Hier geh´ ich nur noch in Sportwetten-Bars.
- Aha.
Ich bin ja Christ. Ich gehe auch immer in die Kirche. Geht ihr auch immer in die Kirche?
- Sehr selten.
Ich war vorhin in der Kirche. Wart ihr heute schon?
- Neiiin?!
Ich bin Schauspieler. Ich bin Diplom-Schauspieler.
- Jaahaha, dein ganzes Leben ist ein Schauspiel!?...
Sokrates...Ich bin wie Sokrates...ich lebe in keiner Tonne...das waren doch schon damals keine Analphabeten
- Nein.
die konnten schon alle lesen...das kann mir doch niemand erzählen..
- ...eben...
Ich bin ja auch Moslem. Ich gehe mal in die Moschee und mal in die Kirche. Gestern war ich in der Moschee. Mal hierhin und mal dahin, ist ja egal...
- ...
Ich bin der L.. Und wer bist du?
- Ich bi…

es ist ein neuer Friseur-Kunde in der Stadt

So, jetzt ist es soweit. Man macht und tut, ... (dass einem das Blut unter den Fingernägeln hervors-prützt.) Man denkt noch und sagt auch noch immer, alles andere wechsle und tausche ich nach Lust und Laune, aber so manche Dinge, denke und sage ich, bleiben konstant, zum Beispiel der Friseur; so kleine Geschäfte, die werden, von mir, nicht nach Lust und Laune gewechselt, so dachte ich immer. Ich bin ja auch noch immer schön hingegangen; ich habe ja auch noch immer schön in meinem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis vermeldet: Meinen Friseur, den wechsle ich nicht. Großer Salon - mit Namen womöglich -, was soll ich damit, ich gehe zu meinem kleinen Friseur um die Ecke, das langt mir; da kenne ich mich aus und die kennen sich aus, an mir - das langt mir; ich brauche keine Anmeldung (Ich gehe doch da schließlich nicht zum Arzt!). Und die Preise sind auch ganz passabel.
Und, wie wird es einem gedankt? - Verschnitten! Die eine Kotelette um eine Fingerdicke kürzer als die andere. Und d…

Trauerklops < Trauerkloß

Dass jemand trauert, für eine gewisse Zeit, ist ja in Ordnung, finde ich; auch nach Jahren (und Jahrzehnten) werden viele unter uns noch, gleichsam, von Trauerattacken heimgesucht werden. Das subsumiere ich einer ausgeglichenen Trauerarbeit angehörig (so wie wohl jemand, aus ähnlichem Grund, ein ausgeglichener Mensch genannt wird).
Dass der trauernde Mensch die Krankheit(en) übernimmt, der oder des Verstorbenen, wenn voraussichtlich oder vermutlich auch nur für eine gewisse Zeit, muss nicht sein, finde ich. - Wie so ein Trauerklops, ein eigentlicher: fängt an, auf einmal, an irgendeiner Stelle der Trauerarbeit, außer Petersilie alles Mögliche an sich zu ziehen, alles mögliche aus der Umgebung. Und so wir aus einem Trauerkloß ein Trauerklops. Weshalb zerfällt so ein Klops wohl schneller als, vielleicht, seine Kloß-Kumpel? Ein Kloß ist ´ne runde Sache. Ein Kloß ist wendig. Hingegen, ein Klops ist so etwas wie ein nicht ganz gelungener Kloß, vielleicht ein unreiner Kloß; vielleicht ist ei…

value

saying that cultural objects have value is like saying that telephones have conversations.
brian eno
gefunden bei Heinz Rudolf Kunze: "alter ego" CD-Cover

Hermine sagt: Nee, von mir.