Montag, 20. Dezember 2010

Freitag, 17. Dezember 2010

Ein schneller Sprung



1... Ld6:
Weiß am Zug
+-

Mozilla ist jetzt richtig sicher

Mozilla-Produkte sind jetzt nicht nur - wie schon seit langem - vom Programmiertechnischen her relativ sicher. Auch die Infrastruktur ist jetzt so richtig sicher. - Mozilla macht wirklich richtig Spaß in der Anwendung!

Microsoft vs. Apple vs. Linux

Ich weiß gar nicht, was immer alle diese Leute haben: Da wird gemeckert gegen Microsoft, insbesondere auch gegen Windows und seine Derivate. Beziehungsweise, da wird Apple in den Himmel gehoben, seine Zuverlässigkeit, seine Modernität, seine Sicherheit... Beziehungsweise, da wird Linux in den Himmel gelobt ob seiner Einzigartigkeit, Unabhängigkeit, Lauffreude...

Ich als Otto-Normal-will-Spaß-haben Anschalten-und-gut Computer-Benutzer verstehe das nicht.

Microsofts Windows schalte ich an - und läuft! (eine Ausnahme: Vista ist angeblich nicht das ausdauernde Kraftpaket, dass so Einiges über eine längere Strecke wegtragen kann) Jetzt gerade Windows7 schalte ich an und läuft, und ich bin froh darum.

Und - für mich besonders wichtig - alles unter Windows hat ein schönes, ansprechendes Äußeres. Da kann ich machen und tun was und wie ich will. Ich fühle mich unter Windows - insbesondere unter Windows7 - einfach wohl!

Und dann kommt Apple und meint von sich alles noch besser machen zu können. Ich will mich nicht dazu versteigen, wie es eine ansonsten von mir geschätzte Twitterin getweetet hat, und behaupten, Apple sei Hitler. Zum Beispiel, dieses Ausschließliche, wie ich es mit iTunes erlebt habe, will ich nicht nochmal erleben müssen! Das war schlimm! Dieser iPod ist irreversibel mit diesem iTunes auf diesem Rechner gekoppelt, so in dieser Art - und ständig so und anders. Mein iPod shuffle hat nach gerade einmal etwas über einem Jahr seinen Geist aufgegeben und hatte vorher schon - obschon angeblich für den Sport konzipiert - immer so seine Macken (sprich Wackelkontakte) - soviel zur Zuverlässigkeit. Ganz abgesehen davon: mörder Preise für alles und jedes Teil (wozu?); meine Programme laufen zum großen Teil nicht unter Apple...

Und Linux, was soll ich sagen? Wie viele Linux-Varianten gibt es?! Vor, während und nach der Installation einen Spruch aufsagen, sprich die Finger über der Tastatur kreisen lassen?

DOS-Befehle (beziehungsweise Unix-Befehle) hat Microsofts Windows seit Ur-Zeiten hinter sich gelassen. Und somit hat Microsoft in Form von Windows auch und gerade dem oben bereits postulierten Otto-Normal-will-Spaß-haben Anschalten-und-gut Computer-Benutzer Einlass in das Computer- und Internet-Leben gewährt!

Was ich behaupte: Es gibt Parallelen zum Schulhof-Gebaren insbesondere der männlichen Schüler. Da wurden und werden die jeweiligen Gefährte frisiert und getunt und verschraubt und verlötet (im doppelten Sinne des Wortes)... - und dann wird noch übersehen beziehungsweise, es fällt noch nicht mal auf, dass die Halbwertzeit solcher Gefährte im Vergleich zu den Werksvarianten rapide sinkt. Genauso ist es mit den Computern. Lasst doch die Finger davon! Lasst sie doch so wie sie sind! Es muss doch nun nicht alles höchst-individuell verfremdet sein! Auto: Frontspoiler, Heckspoiler, Sidespoiler (oder wie die Dinger heißen), breitere Reifen... - und sich dann wundern, wenn das Ding überall und zu jeder Zeit aufsetzt. (Ganz abgesehen davon, dass das Ding kein anderer Mensch mehr haben, sprich abkaufen, will - abgesehen vom ursprünglichen Tuner vielleicht, obwohl der zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auch schon keine Lust mehr haben wird.)

Also: Unter Windows (Windows7) läuft alles, flutscht alles; ich habe Zugriff zur kompletten Welt der Computer und des Internets. Apple, was das Restriktive, Einschränkende angeht, ist für meinen Geschmack schlimmer als Microsoft (und Sony) zu seinen besten Zeiten. Meine Programme laufen nicht unter Apples Betriebssystem; so einige wunderbare Windows-Programme laufen nicht unter Apples Betriebssystem. Preise wie ein Weltmeister - und ich frage mich: für was?

Genauso wie bei obiger, von mir gezogener Parallele (Autos tunen): Lasst die Finger von den harten und weichen Eingeweiden eurer Rechner! Dann läuft unter Windows7 alles problemlos (fast ein Leben lang). Es sei denn ihr seid entsprechend ausgewiesene Profis, dann gilt der eben gegebene Rat naturgemäß nicht in dieser Form. Aber an alle anderen sei es gesagt: Lasst euch nicht zu immer wieder neuen Experimenten hinreißen, wenn es euch auf den Spaß an eurem Rechner und am Internet ankommt (auch hier wieder einschränkend: es sei denn, euer Lebenselixier besteht gerade im Abstürzen lassen und Neubeginn). 

Lasst die Finger von diesen (niedlichen) kleinen Programmen (Mini-Anwendungen). Alleine schon vom Aussehen her, sind sie mehr ein Rückschritt als alles andere. Sie sollen dies können und das - und bringen letzten Endes doch keinen Fortschritt. Was solche kleinen Helfer bringen, ist, dass sie sich in Root-(System-) Verzeichnisse einschleichen und dort auf problematische Art festsetzen. Zusätzlich kann man dann noch wieder schauen und rumfummeln, ob sich eines dieser Lebensvermieser nicht sogar noch nachhaltig in den RAM eingegraben hat. Ganz abgesehen von etwaigen Virus-, Spy- und/oder Mal-Eigenschaften.

Kurz und knapp: Windows7 ist der Spaßbringer. Und, wie hinsichtlich Autos und überhaupt, alles was verändert wird, wirkt sich auf das komplette System aus und ist entsprechend zu berücksichtigen und zu erwägen - und das können nur als solche ausgewiesene Profis. An alle anderen: Drum prüfet, wer sich ewig bindet. Binden ja, aber wirklich sich der Verantwortung und der Folgen so bewusst wie nur irgend möglich sein! (Gemäß Nietzsche geht das zwar nicht, alle Wirkungen folgerichtig zu überschauen - mein Rat gilt trotzdem.)

Hermine sagt: Mal ein wahres Wort, unsanft ausgesprochen. Es kann einen nicht jeder mögen.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Herr Assange kommt frei

Herr Assange kommt endgültig auf Kaution frei. Ob das für ihn wirklich so gut ist - ich hoffe es.

Die Medien scheint dieses Ereignis - wie gewohnt - jetzt nicht mehr so arg zu interessieren?

Wann endlich Jugendschutz im Internet

Wer verschleppt und verzögert da, gewollt oder ungewollt den Jugendschutz im Internet!?

Raubbau im Dienste des Wintersports

Die Natur und das Volk im Dienste des Wintersports.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Filmrückblick 2010

Und hier, bitte sehr, the ultimate Filmrückblick 2010.


Und hier, bitte sehr, ginge es dann zu Googles Jahresrückblick 2010.

Hitler und Nikon nicht vergessen

Noch zu Zeiten von Twitter hatte ich bereits auf den folgenden sehenswerten Beitrag hingewiesen.

Bevor ich es wieder vergesse, - oder besser - bevor ich dieses Schätzchen vergesse, will ich es hier festhalten: Hitler und Nikon einmal ganz anders. Und auch von mir - genau wie im verlinkten Post zum Video - sei der Warnhinweis vorangestellt: Jedwedem zart besaiteten Gemüt ist von der Rezeption und Perzeption des Videos dringendst abzuraten! - Der Rest: Habt Spaß!


via scottkelby.com

Hermine sagt: Buuuh...

Dienstag, 14. Dezember 2010

Photoshop


via scottkelby.com

So, genau so werden Produkte verkauft. (Photoshop Tutorial)

Hermine sagt: Leckere Maronen, hmmm...

Montag, 13. Dezember 2010

Der Paradigmenwechsel von analog zu digital

Der Paradigmenwechsel von analog zu digital ist auch ein Problem der Protektion (von mangelnden Fertigkeiten).

via the difference

Lehrer versus Fortbildung

Es soll ja doch tatsächlich Lehrer geben, die sind Fortbildung gegenüber aufgeschlossen!?

via o´reilly radar

Googles Jahresrückblick

Googles ganz persönlicher Jahresrückblick auf das Jahr 2010



Und hier, bitte sehr, der ultimative Filmrückblick 2010.

Blog-Anbau

Habe in der letzten Woche unter WordPress punkt com einen Testballon mit Zusatz-Blogs steigen lassen, inklusive einer neuen Identität (reinhardt97). (Benötigt der (Internet-)Mensch multiple Identitäten?)

Dieser Testballon war nix!

Als am besten für mich hat es sich schlicht und ergreifend herausgestellt, alle meine Blogs (Projekte) hier auf Blogger punkt com zu stellen, alle meine Blogs unter Blogger punkt com zu bewirtschaften.

Der Vorlagen-Designer unter Blogger punkt com - dieses Feature ist eines dieser unschlagbaren!

Und meine liebe HarryHIII-Identität zu bewahren, das gefällt mir persönlich ebenso am besten. (Da weiß ich, was ich habe. )

Immer meinte ich, WordPress Blogs werden in puncto Suchergebnisse bevorzugt. Das wiederum sollte wohl meine Einbildung sein!

Hermine sagt: Du denkst immer, Du würdest etwas verpassen!?

Freitag, 10. Dezember 2010

Milchseen und Lactoseunverträglichkeit

Könnten die sogenannten Milchseen vielleicht etwas mit einer steigenden Lactoseunverträglichkeit in der Bevölkerung zu tun haben?

Hermine sagt: Stör mich jetzt mal eben nicht.

Jeff Jarvis und WikiLeaks

Die gesammelten Werke von Jeff Jarvis zu WikiLeaks.

Open Leaks

WikiLeaks: Der Fortschritt ist unaufhaltsam auch und gerade was Transparenz angeht.

OpenLeaks - eine weitere Evolutionsstufe?

Web2.0-Gemeinschaft

So kann Gesellschaft - Gemeinschaft? - im Web2.0 aussehen.

Ist eine drohende Welle der Alzheimer-Erkrankungen doch noch zu stoppen?

Ein Lichtblick? Seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten befürchten Experten einen massiven Anstieg an Alzheimer-Erkrankungen. Wehrlos scheinen wir demnach nicht zu bleiben.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Industrie und Gesetzesvorlagen

Und wieder mag die Industrie den Gesetzes-Ton angeben.

Apropos, dieser Bernd Neumann scheint ja wohl auch alles und jeden zu überleben.

Ab wann ist der Mensch ein Journalist

Ab wann ist der Mensch ein Journalist?

Die Beantwortung dieser Frage soll womöglich auch für Herrn Assange und sein WikiLeaks wichtig werden.

Energieversorger in der Vorwärtsbewegung

Und wieder tut sich was in der Service-Wüste Deutschland: Die Energieversorger sprießen.
Toptarif zufolge kann ein Vier-Personen-Haushalt bis zu 500 Euro im Jahr sparen, wenn er vom teuersten Angebot des örtlichen Grundversorgers zu einem günstigen Anbieter wechselt.

Dieses Fazit sollten sich alle Privat-Abnehmer von Gas und Strom - auf den im obigen Artikel nicht explizit Bezug genommen wird, der nichtsdestotrotz von mir mitgemeint ist - hinter die Ohren schreiben. Viele Menschen meinen, sie müssten nicht auf ihren zuständigen Minister hören, der immer wieder fordert: Wechselt! Die beste Verteidigung (gegen Abzocker-Methoden im Bereich Energieversorgung) ist der Angriff (Energieversorger wechseln). Dieselben Menschen sollten dann doch, bitte schön, auf mich, auf ihren HarryHIII hören!

Was eben diese viele Menschen unter anderem vom Wechseln des Energieversorgers abhält ist folgende falsche Annahme: wenn etwas ist, was zuvor immer mein örtlicher Grundversorger erledigt hat, bin ich aufgeschmissen und muss Zusatzkosten in Kauf nehmen. - Quatsch! Unsinn!

Folgendermaßen: Der neue preisgünstige Energieversorger versorgt den Abnehmer mit allem, was er braucht - und bestellt hat. Also Gas oder/und Strom. Und - das ist der Clou - ohne irgendwelche Extrakosten: die Zähler-Instandhaltung, die Allgemeine Instandhaltung muss per Gesetz vom örtlichen Versorger genauso wie bisher übernommen werden!
Die praktische Konsequenz lautet ganz einfach: Alles wie bisher! Die Daten der Ablesungen gehen an den neuen Energieversorger. Gas oder/und Strom brennen und strömen wie bisher (nicht der geringste Leistungsunterschied). Sämtliche Wartungsarbeiten sind gesetzlich über den örtlichen Versorger garantiert - und kosten keinen Cent extra!

Ich bin schon längere Zeit sehr froh über diese Entwicklung, die, wie im verlinkten Artikel nachzulesen ist, immer weiter voranschreitet: immer mehr Konkurrenz durch eine (stetig) steigende Zahl der Energieversorger. (Wobei darunter wohl auch viele spezialisierte Abspaltungen von Groß-Energie-Konzernen zählen.)

Schon alleine, dass ich mir einen lästigen Ablesetermin spare. Zu früheren Zeiten musste ich mich entweder darauf verlassen, dass die Zähler-Ablese-Termine so (ungefähr) um dieselbe Zeit wie im Vorjahr stattfinden. Welche Pein. Oder ich musste Wochen bis Monate vorher nach irgendeiner kleinen Terminanzeige im örtlichen Käseblatt suchen, wenn besagtes Käseblatt denn überhaupt bei mir ankam. Heutzutage werde ich, freundlich, per E-Mail benachrichtigt, sie haben Zeit zwischen dann und dann ihre Zähler abzulesen und uns die Stände per Internet zu übermitteln, danke.

Ablesen - per Computer eingeben - auf Online-Rechnung warten - danke. Und noch dazu Geld gespart, tatsächlich.

Hermine sagt: Und die Alten?!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

WikiLeaks und das Schweigegelübde

Da hat aber ein Mensch beziehungsweise eine Organisation einmal so richtig ein Hornissen-Nest ins Schaukeln gebracht: Herr Assange und sein WikiLeaks.

Jeder, fast jeder, redet darüber: Huch, die armen Politikerchen, das kann man doch nicht machen, (wir müssen doch immer schön brav folgsam sein) unser Land – Ja, immer runter mit den Köppen. - Alles ist vertreten.

Welche Motivation steckt hinter Herrn Assanges Willen zur Enthüllung – ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben? Dieses Sein-Selbst-mit-einer-Idee-verschmelzen?

Mir fällt bei dem, was um dieses WikiLeaks Projekt herum alles so aufkommt immer eine Parallele zum Schweigegelübde in Familien auf. (Hat Herr Assange das erlebt?) Ich weiß nicht, ob es sich so einfach vom Mikrokosmos der Familie auf den Makrokosmos der Weltpolitik und ihren Verstrickungen übertragen lässt.

Da wird von den Angehörigen der jeweiligen Institutionen verlangt zu schweigen. Es wird gelernt, schon in den in diesen Kreisen beliebten Internaten, eine Clique zu sein. Nichts darf nach Außen dringen: das ist ein Schutz für die jeweilige Gruppe; das verschafft der Gruppe Macht (gegenüber anderen Gruppen) – jemand, der sich auf dieses Schweigegelübde einlässt, einlassen muss, ist seiner eigenen Gruppe auf Gedeih und Verderb ausgeliefert; so ein jemand sieht am besten zu, dass er in der Gruppe möglichst weit oben ist oder dorthin gelangt, denn ansonsten erfährt er ziemlich schnell die riesigen Nachteile eines solchen Gruppen-Schweige-Abkommens: er wird leiden, und er darf nichts sagen, er darf sich nicht wehren. - Nun, kurz: ist das Volk das unmündige Kind, dass nichts sagen darf? Das unmündige Kind, das keine andere Wahl hat (weil es so vulnerabel ist)? Manchmal kann es einem so vorkommen.

Und: wie passt der Mainstream-Journalismus in dieses Schema? Ein Familienmitglied? Ein Eingeweihter in die Familiengeheimnisse? Als typisch empfinde ich - und umso wichtiger ist diesbezüglich in meinen Augen WikiLeaks -, dass der Mainstream-Journalismus - den wir alle so lieben - aus den ca. 250.000 Depeschen (um die es wohl aktuell geht) mehr oder weniger triviales, wenn nicht sogar amüsantes Zeugs enthüllt, ans Tageslicht bringt. Nebenbei, es soll ja wohl einen deutschen WikiLeaks-Ableger geben - das empfände ich als eine Farce in sich (das wäre wie als würde in Belgien ein WikiLeaks-Ableger installiert; von wegen Mentalität des Schweigegelübdes und der wichtige schöne Schein nach Außen).

Enthüllungen, dieses Wort impliziert meines Erachtens schon, dass da etwas ist, das unter normalen Umständen nicht so schnell an das Tageslicht gewollt hätte. Klar dass da ein Aufschrei auch und gerade durch Berlusconi- und Putin-Reihen geht.

Da wird als ein Gegenargument gegen WikiLeaks beziehungsweise gegen die Objektivität und Unabhängigkeit WikiLeaks´ vorgebracht, dass sie ja wohl nur bestimmte Länder beziehungsweise deren Vertreter (bevorzugt) desavouieren würden. Warum denn nicht die anderen auch, ist die Frage? Ich meine: WikiLeaks, kann doch (vorerst) nur als ein Anfang verstanden werden - Nachfolger oder Parallelgesellschaften(!) werden Anderes und Zusätzliches enthüllen (müssen oder können?). Jedenfalls, das Internet wird es richten, das wird unaufhaltsam sein. - Na, da werden aber einige schöne neue Luxus-Kaffee-Häuser entstehen, die die ganze Ehrenwerte Gesellschaft während ihrer vielen privaten, rein mündlichen Informationsgespräche beherbergen und vor Beobachtung beschützen werden.

Als komisch, letztlich erschütternd empfinde ich wiederum auch im Falle WikiLeaks: Wie rasend schnell kann alles gehen! Assange ist direkt verhaftet - und wird so schnell nicht wieder die Freiheit erblicken, darin können wir uns alle sicher sein (wenn er das alles überhaupt unversehrt überstehen sollte). - Erleben wir so ein schnelles und konsequentes Vorgehen im Rahmen von Schwerverbrechen, Terrorismus und Organisierte Kriminalität bitte, bitte auch einmal – bitte!!

Ich habe keine groß angelegte Meinung zu WikiLeaks.

Der beste Schutz gegen Enthüllung ist Transparenz. Ich meine, da ist sehr viel Wahres dran!

Des weiteren gibt es da eine schöne Übersicht über Videos und Podcasts zu WikiLeaks.

Hermine sagt: Pssst, nichts Deiner Mama sagen und erst recht niemand anderem, meinst Du so?

Dienstag, 7. Dezember 2010

Schulunterricht I

Anlässlich der neuesten Pisa-Studie passt das Folgende ganz gut.
Wir mußten unsinnige Verse auswendig lernen:
Frag wen? und was? wie lang? wie breit?
wie alt? wie lange? und wie weit?
wie hoch? wie tief? hinsichtlich wessen?
frag auch wohin, doch nicht vergessen,
daß »in« allein entbehren muß
der Städte Namen, domus, rus!
Hierbei war die Position des Fragenden völlig im unklaren. Was er eigentlich damit sollte.
Der Lehrer selbst hat damit imponiert, daß er einen doppelten Doktor hatte. Er war außerordentlich gefürchtet. Er hatte einen Hörapparat im Ohr, mit dem er simulierte, daß er schwer hören konnte. Alles war verboten, jedes Geräusch, Blicke zur Seite und so weiter - was ja sehr heikel ist, denn wenn das Verbot erst einmal verletzt ist, dann bricht das ganze autoritäre Gebäude zusammen.
Männlich sind der Wörter all
auf or und os und er
und es, sofern der zweite Fall
hat eine Silbe mehr.
Die Wörter mit der Endung is
sind femini generis;
auch die auf x und as und aus und o
und s mit Konsonant davor brauch so!
Als Neutra man sich merken muß
die Wörter auf ar, ur und us,
die Wörter mit der Endung e
und die auf a, c, l, n, t
Das kann ich immer noch. Völlig nutzlos.
Redakteur (1934)
(a.a.O., S.154f.)
(Die Jahreszahl meint das Geburtsjahr.)

Lit.:
Kempowski, W.: Schule. Immer so durchgemogelt. München 19993.

Hermine sagt: Wie alles, mit mehr Höhen als Tiefen.

Gott sei Dank nicht Alles

Und - gottseidank - auch in diesem Fall wird nicht Alles enträtselt werden.

Montag, 6. Dezember 2010

Gylne Tider (Golden Times)


Promotion Video für die Norwegische Show Gylne Tider (Golden Times).

Wun-der-bar!

Auch nach dem Motto: Wie sieht eigentlich ... heute aus?

Vishy

Der sympathische Viswanathan "Vishy" Anand. Schöne, klare Aussagen. Schach - Computer - Philosophie - seine Karriere

Naturgesetze entdecken


Götter - Naturgesetze entdecken - Schachanalogie

ad. WikiLeaks

die einzige sichere Verteidigung gegen Enthüllungen – Transparenz.

via Buzzmachine

Sonntag, 5. Dezember 2010

Freitag, 3. Dezember 2010

Auf die Dosis kommt es an

Auf die Dosis kommt und kam es schon immer an, z.B. ab wann irgendetwas für den Menschen giftig wird. Somit nichts Neues in diesem Artikel über das Vitmain-D. Aber eine Bestätigung und Veranschaulichung.

Apropos, hier wird über Vitamin-D informiert.

Das mit der Dosis kann sogar ganz bizarre Ausmaße annehmen. Arsen. Was machen Fledermäuse nicht alles für einen Happen-Pappen Skorpion.

Kommentarfunktion zu restriktiv I

Da "Focus Online" die Kommentarfunktion zu restriktiv verwendet und mit Werbung überfrachtet - in meinen Augen -, äußere ich mich hier zum Artikel:

Endlich werden so einige Sprüche obsolet: "Wir haben damals noch dieses und jenes auswendig gelernt", "Sie haben hier gar nichts zu sagen", "Rechtsverkehr!" - und gelangen endlich in die ihnen zustehende Rumpelkammer.

Das Internet bietet die besten Chancen selbständig denken zu lernen, Schlüsse zu ziehen - und nicht in engen und starren persönlichen Grenzen zu verharren.

Kommentarfunktion zu restriktiv

Da "Focus Online" die Kommentarfunktion zu restriktiv verwendet und mit Werbung überfrachtet - in meinen Augen -, äußere ich mich hier zum Artikel:

Nicht dass durch @alex der Eindruck entstünde, es gebe keine mafiösen Strukturen. Es gibt sie!

Und nur weil extrem viel Geld und Wirtschaftsbeziehungen dabei eine vorherrschende Rolle spielen, wird es nicht moralisch hochstehender - eher im Gegenteil. Stichworte: Menschenleben; Geldwäsche.

Die Ehrenwerte Gesellschaft existiert! Herr Assange wird nicht aus Jux und Dollerei mit dem Tode bedroht.

Anna Torv

Anna Torv

via markuswelt

Rauchverbot ist in Ordnung

Spät, sehr spät, habe ich diesen Artikel gefunden

Rauchverbot: Kurze Widerlegung der diversen falschen Argumente

Also:

- Verbote sind generell Scheiße

Natürlich sind sie das nicht. Ich finde es z.B. durchaus praktisch
das es z.B. Verkehrsregeln gibt und es nicht erlaubt ist, Menschen
z.B. mal so aus Jux anzuzünden.

Die Grenze ist da, wo Menschen anfangen andere Menschen zu schädigen.
Bei Rauchen ist das aber leider klar der Fall. Soll die
Zigarettenindustrie halt die rauchfreie Zigarette erfinden (oder
sonstwas, was Passivrauchen unterbindet). Und würden Raucher nur brav
in ihren eigenen vier Wänden rauchen, ohne Nichtraucher zu verletzen,
würde auch niemand ein Verbot brauchen.

Leider klappte das nicht. Und so haben wir halt das Verbot. Gut so!
Und selbst Schuld, ihr Raucher! Und ihr wenigen nachsichtigen Raucher
könnt euch bei euren rücksichtslosen 'Kollegen' bedanken. Denn davon
gibt es viel zu viele und DIE waren es, die letztlich das Verbot
durch ihre Rücksichtslosigkeit verursacht haben.

- Autos erzeugen auch giftige Abgase

Stimmt. Und daher gibt es seit längerem auch die Katalysatorpflicht.
Haben die Autofahrer auch nicht freiwillig gemacht. Also kamen halt
Verbote. Auch gut so.

Nebenbei: Nur weil X schlecht ist und Y schlecht ist, folgt nicht,
das man, wenn man X verbietet auch Y verbieten muß. Sonst könnte ich
z.B. auch folgern: Rauchen verletzt Menschen, Menschen mit dem Messer
niederstechen auch. Da Rauchen nicht verboten ist, warum soll es dann
also verboten sein, Menschen mit dem Messer niederzustechen? Also
Freiheit für Messerstecher! Klingt bescheuert? Ist es auch. Genauso
wie die Argumentation "solange Autos nicht verboten sind, darf man
auch Rauchen nicht verbieten"

Wer aber wirklich meint, das er durch KFZ körperlich geschädigt wird
und diese daher verbieten will: Von mir aus! Warum auch nicht, ist
das gute Recht eines jeden, gegen Mißstände anzugehen. Und wenn er
eine Mehrheit findet, dann kann er das halt durchsetzen.

- Was ist mit den ganzen Dicken. Das ist auch ungesund!

Wer Fett ist, schädigt sich selbst. Schlimm genug, aber trotzdem
nicht dasselbe wie andere mit giftigen Gasen vollzuqualmen. Allein zu
rauchen ist nicht verboten, es ist nur verboten in Bereichen zu
rauchen, wo andere geschädigt würden. Von mir aus kann sich jeder
freiwillig von der Zigarettenmafia abhängig machen, aber ich möchte
selbst entscheiden können, ob mir jemand seinen stinkenden Qualm ins
Gesicht bläst oder nicht.

Und selbst wenn: Wie sollte man Übergewicht verbieten? Indem man
essen verbietet? Oder bestimmte Nahrungsmittel? Das geht schlicht
nicht. Selbst von gesunden Nahrungsmitteln kann man sich ja eine
dicke Wampe anfressen, es kommt ja vor allem auf die Menge an. Wie
soll man das bitte regulieren? Oder kommt dann die
'Zwangsfettabsaugung' (die im übrigen nicht mal was bringen würde -
aber das ist ein anderes Thema).

- Nichtraucher sind intolerant

Toleranz hört da auf, wo man verletzt wird. Raucher mögen das zwar
anders sehen aber für viele Nichtraucher ist es eine Qual,
Zigarettenrauch einzuatmen. Ist halt so. Und es ist das gute Recht
eines jeden, sich das zu verbitten. Da die Raucher sich bisher darum
aber einen Dreck gekümmert haben, hat jetzt glücklicherweise der
Gesetzgeber eingegriffen. Wie bei vielen anderen Dingen des täglichen
Lebens ebenso.

Andere Leute anhaltend mit lauter Musik zuzudröhnen ist z.B. auch
verboten. Oder beim schlendern durch die Fußgängerzone mal die eine
oder andere Ohrfeige an zufällige Passanten zu verteilen. Letzteres
bringt Menschen nicht mal um - aber verboten ist es
(glücklicherweise) trotzdem. Finden die ganzen Raucher solch ein
Verbot auch überflüssig? Was würdet ihr sagen, wenn euch mal jemand
so aus Jux eine runterhaut und wenn ihr dann sauer werdet, dann seit
ihr plötzlich intolerante Spaßbremsen.

- Dann sollen die Nichtraucher halt woanders hingehen

Das funktioniert nur, solange es auch möglich ist. Ist es aber leider
nicht. Früher war in JEDER Kneipe, Disko, Bar usw. die Luft
verqualmt. Wenn man nicht auf sein Sozialleben verzichten wollte,
hatte man als Nichtraucher schlicht keine Wahl als den Rauch zu
ertragen. Und für die Angestellten dieser Läden galt das selbe, diese
hatten die Wahl zwischen permanenten Passivrauchen oder einem de
facto Berufsverbot. Gut, das dieses Unrecht endlich beseitigt wurde.

Ich kann mich auch nicht auf die Straße stellen und mir ein Schild
umhängen: "Wer mir näher kommt als 10m, den erschieße ich. Also
bleibt weg!". Ok, kann ich schon, aber wenn ich dann wirklich jemand
erschieße, kriege ich trotzdem lebenslänglich, selbst wenn ich vor
Gericht zigmal sage, das die Erschossenen ja selbst Schuld sind, sie
hätten mir halt nicht näher als 10m kommen brauchen.

Die ursprüngliche Quelle scheint mir diese hier zu sein.

mittlerweile kälteintolerant

Gestern abend, bei Minustemperaturen und Schneebelag, sind mir zwei Jogger - nicht Joggerinnen - entgegengekommen. So weit so gut. Ihre Bekleidung
  • der eine Jogger: normale Jogging-Schuhe, eine Gore-Tex Sport-Mütze, eine Funktions-Jacke für den Winter (und die berühmte Zwiebelschalen-Montur darunter, vermute, nein, hoffe ich) und so eine sieben Achtel Lauf-Hose
  • der zweite Jogger - Läufer sollte ich wohl sagen: war nahezu identisch wie der erste bekleidet, nur hatte er - Steigerung! - eine einfache, kurze und weit geschnittene Laufhose an

Wenn ich bedenke, zu früheren Zeiten - nein, ewig ist das noch nicht her - bin ich jeden Tag mindestens zwanzig Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Diese Strecke kam zustande alleine schon mit den  Hin- und Rück-Fahrten zur Uni. - Das war noch zu Studentenzeiten und zu Zeiten als ich noch wissenschaftlicher Mitarbeiter war - ein bettelarmer, weil völlig unterbezahlter, um nicht zu sagen ausgebeuteter wissenschaftlicher Mitarbeiter. Aber das nur am Rande, von wegen Investitionen in Bildung in Deutschland und so.

However, auch bei Minustemperaturen und Schneebelag war ich mit dem Fahrrad nahezu täglich unterwegs. Auf Schneebelag sogar besonders gerne. Auch wenn es mich diverse Male hingelegt hat. Diese früheren Zeiten auf dem Fahrrad im Winter bestritt ich - egal wie kalt - mit meiner Hauskleidung (Indoor-Bekleidung), plus einer zwar winterfesten, aber doch wohl eher lächerlichen Jacke, was das Winterfeste angeht. Keine Mütze. Keine Handschuhe. Und was war? Ich stieg vom Fahrrad und hatte mollig-warme Hände - und so gut wie nie eine Erkältung. Und wenn ich mal eine Erkältung gehabt haben sollte, habe ich weitergemacht als wenn nichts wäre.

Und heutzutage? Älter. Im Wohlstand. Ich liebe die Kälte im Vergleich zur Hitze immer noch! Ich denke aber manchmal, erstens, dass ich gegenüber Witterungen intoleranter geworden bin; ich fühle es auch manchmal. Welches Wetter liebe ich dann eigentlich noch wirklich? So könnte man jetzt fragen. - Schon noch die klare Kälte, liebe ich. - Zweitens frage ich mich manchmal, wie hast Du das damals nur gemacht, um Gottes Willen? Wie überstanden?! Würde ich das heutzutage nochmals so hinkriegen, jeden Tag, eben auch bei diesen harten Witterungsbedingungen, Fahrrad fahren? - Ich denke schon, aber ich müsste mich - nicht was die Kondition angeht - üben. Jedoch, ohne ausreichenden Schutz, ohne Mütze und Handschuhe, nur eine eher rudimentär zu nennende Winterjacke, auf dem Fahrrad, bei Wind und Wetter? Es ginge, aber wie lange würde das dauern, mich darin zu üben! Ich müsste wieder flexibler, geschmeidiger, entsagungsfreudiger, mithin entsagungsfähiger und einfach Kälte gegenüber toleranter werden - so wie ich mal war.

Hermine sagt: Du musst nicht. Unfassable (sprich un-fasse-bill) but true.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

WikiLeaks Infos

Der Fall WikiLeaks beleuchtet.

via Maingold

EU und Deutschland machen sich lächerlich

EU und Deutschland machen sich lächerlich.

via buzzmachine

Weshalb der Jeff Jarvis nicht bei Blogger punkt com blogged verstehe wer will.

Relaxing und Reframing

Relaxing und Reframing.


Chrome und Blogger

Wie der hauseigene Browser, nämlich Chrome, so einige Details unter Blogger punkt com, sprich dem hauseigenen Bloghoster, nicht anzeigen kann, ist mir ein Rätsel.

Ich sollte meinen können, dass Google alle seine Produkte zu einhundert Prozent aufeinander abstimmt, aber: Chrome zeigt das Blogger-Feature "Gadget hinzufügen" nicht an, genau so als würde diese Möglichkeit gar nicht erst existieren.

Für die Praxis wirkt sich das so aus: Ich wechsle zu Firefox als Standardbrowser, was ich nicht unbedingt wollte. Ich wechsle zu Firefox für den Fall, dass ich am Design meines Blogs herummachen will - wer weiß, was Chrome außer "Gadget hinzufügen" noch alles versteckt!

Was schon klar ist, Chrome tut hinsichtlich meines Blogs KopfZwinkern so, als seien einige Gadgets gar nicht erst vorhanden, will heißen: Chrome zeigt so ein paar Gadgets an, die so gerade eben auf die Bildschirmseite passen - an den Rest komme ich mit keinem Trick der Welt heran. - Nicht gut.

Wahrscheinlich könnte der User etwas von Hand ändern, indem er die Darstellungsoptionen von Chrome irgendwie ändert. Aber, bitte, so ein Umweg sollte doch nun wirklich nicht nötig sein müssen, vor allem, wenn eben bedacht wird, dass Chrome und Blogger punkt com aus einem Hause, dem Hause Google, sind.

Hermine sagt: Unhaltbare Zustände dies sind.

Updates:
03.12.2010 Neuestes Chrome Update installiert - immer noch dasselbe Problem.
24.01.2011 Alles wunderbar mit Chrome und Blogger punkt com!!
Es ist höchstwahrscheinlich schon länger so, aber durch die - oben ausgeführte - Praxis, dass ich für einige Zeit Firefox mehr oder weniger als Standardbrowser hatte, ist es mir erst jetzt aufgefallen - shame on me.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Social kneiping

Social kneiping

via Maingold

Wenn Freundlichkeit nicht weiterhilft


Wenn Freundlichkeit nicht weiterhilft eine Anleitung wie man sich im Streitfall verhalten kann - und sollte.

via Focus

Charlie Chaplin ´s Modern Times und Tron

Von mir umhergezwinkert um 15:52.


Gefunden bei Kottke.org (Nov., 30), der via migurski (Nov., 27) und wiederum via vimeo

Noch mehr Fortschritte I

Gestern habe ich - zusätzlich zu meiner anderen Grundsatzentscheidung - meinen Twitter-Account gelöscht, so wie Twitter es nennt: deaktiviert.

Nein, ich bin nicht böse auf Twitter. Das geht ja auch gar nicht. Twitter ist gut. Mir persönlich bringt es nur nichts:

  • Ob ich nun meine Posts direkt nach Erstellen an Twitter übermittle oder peng, an meiner Blog-Statistik ändert sich somit für mich nichts. Hingegen, gemütlicher ist es für mich allemal, wenn ich mich auf Blogger punkt com konzentrieren kann. (Buzz habe ich ja schon länger wieder deaktiviert - und hier nicht erwähnt, weil das ganze Unterfangen von Anfang nicht so recht sinnvoll gedieh.)
  • Gelesen habe ich von den zumeist sinnentleerten und äußerst flüchtigen Tweets so gut wie nichts - also Twitter: wozu?
  • Ich habe mehr damit zu tun gehabt meine Follower (oder waren es die Followings?) von diesen Vertriebs-Coach-MLM-Heinis, diesen Schmeißfliegen des Lebens, sauber zu halten.


Hermine sagt: Besser ist das.

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