Freitag, 9. Dezember 2011

Urlaub

Lange herbeigesehnt, jetzt ist er da: Urlaub!



Hermine sagt: Urlaub!

P.S.: Bis Anfang 2012.

'Faster-than-light' particles spark science drama

'Faster-than-light' particles spark science drama

vgl. auch hier ?!

Alzheimer's vaccine cures memory of mice

Alzheimer's vaccine cures memory of mice

Yes, yes, yes...!?

Philosophische Vermutung III

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizzareres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
(a.a.O., S.205f.)


Lit.:
Adams, D.: Per Anhalter durch die Galaxis/Das Restaurant am Ende des Universums. München 2009.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Keine Kompensation, bitte

"Yoda hat mir einmal gesagt, dass es trillionen von Lebewesen in der Galaxis gibt und nur ein paar tausend Jedi-Ritter. Er sagte, dass wir nicht versuchen können, jedes Unrecht gerade zu rücken. Alle Kreaturen müssen lernen, für das einzustehen, was gerecht ist, und sich nicht immer auf einen Jedi zu verlassen. Vielleicht müssen das auch die Arconier tun. Ich weiß nichts über die Zukunft. Aber heute entscheide ich mich, nicht zu kämpfen." [Obi-Wan]
(a.a.O., S.128)

Keine Kompensation, bitte.

Lit.:
Wolverton, D.: Star Wars. Jedi-Padawan. Die Geheimnisvolle Macht. Stuttgart 1999.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Here I am, back again

Ja, das kann ich sagen: Here I am, back again.

Zurück von meinem Ausflug zu den Dynamischen Ansichten und dem neuen Blogger-Dashboard - hin zu meinem Ausflug nach New York. Wichtiger ist zunächst Ersterer.

Die Dynamischen Ansichten von Blogger punkt com sind gut, mir aber noch zu verzickt. Ich mag keine Zickereien, von Männern genauso wenig wie von Frauen. Die bewährten Blogger punkt com Themes erzählen mehr über den Blogger (soweit das überhaupt geht).

Google (alias Blogger punkt com) arbeitet kontinuierlich an Evolutionsstufen für die Dynamischen Ansichten und am neuen Blogger-Dashboard. Im Moment sind mir da aber, wie gesagt, noch zuviele Zickereien versteckt.

Ich für meinen Teil habe daher beschlossen, mich in die Dynamischen Ansichten erst wieder einzuklinken, wenn die Zutaten (Features) stimmen: das Vorhandensein von Gadgets; kein Geruckel, keine Aussetzer - kein Rumgezicke. Wenn ich, z.B., einen Post bearbeitet habe, erwarte ich die bearbeitete Fassung im ersten Anlauf zu Gesicht zu bekommen. - Aber einen Versuch war das Ganze für mich eben wert.

Es ist für mich mittlerweile insgesamt so, dass dieses Hinterherlaufen hinter den neuesten Google-Coups für mich in Zukunft entfällt. Ich warte bis Google sein Zeug für alle ausgerollt hat und dann...

Hermine sagt: Und das noch so kurz vorm Urlaub, wie lieb, wie ein Wombat.


Eventuell ist es so: wenn ich schon den Schritt in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehe (nächste Woche ab nach New York für 10 Tage), ich dann wenigstens sicher sein will, dass zuhause und auf meinem Blog alles beim Alten ist!?

Montag, 5. Dezember 2011

Locker bleiben

Tante: Tue nur dieses und jenes! Das gefällt mir nicht, dies auch nicht. Arbeiter mit Schwarz-Geld-Aufträgen "nehmen" keine Verantwortung...Banker (Analysten, Spekulanten usf. inklusive) sehr wohl... Musik? Ich höre alles was schön ist. Sollte ich von XY hören, dass XY in seinem/ihrem Privatleben nicht wirklich so ist, wäre ich sehr enttäuscht!

Sie lebt in New York. Sie arbeitete über Jahrzehnte an der Wall Street.

In New York überleben können heißt gemäß meiner bisherigen Attribuierungen und Assoziationen:

  • flexibel sein (eben nicht starr sein)
  • neugierig sein
  • wissbegierig sein
  • immer wieder offen sein für Neues




Womöglich habe ich eventuell - ich gehe verbal auf Zehenspitzen - die negativen Seiten des Lebens in dieser Metropole unterschätzt!? New York, New York. Statue of Liberty...My Way. Unbegrenzt...

Oder, verändern sich auch unter den Schleif-Bewegungen eines Lebens in New York die persönlichen Eigenarten nur wenig (nicht signifikant)? Meine Mutter war doch auch oft so überaus festgelegt, starr und mit wenig Lebens-Freude gesegnet?

Meine Frau (alias Hermine) würde zu dieser meiner (Paten-)Tante sagen: Mach´ Dich mal locker!

P.S.:
Dieses Verlangen nach Perfektion, im Sinne des Strebens nach Befolgung einer perfekten (Lebens-) Moral, der Hang zur Entsagung beziehungsweise nach dem Reinen Leben ist (und bleibt) wahrscheinlich das Hugenottische Element unserer Familie mütterlicherseits - da kann auch ein so wunderbares Lebenselixier wie die Stadt New York nichts daran rütteln, sublimieren. Leider.

Mittwoch, 30. November 2011

intereshaft

Ganz famos fände ich das neue Wort:

  • intereshaft

Das ist eine Mischung aus interessant und fabelhaft.

Ganz interessant finde ich allerdings auch einen Inter(net) e(lectronic) Shaft. Fabelhaft.

Besides: Interimshaft fände ich widerum zu intim.

Yoda:  Noch niemand bisher darauf gekommen ist.

Darüberhinaus ist das Ganze noch nebenlösig:

  • Shaft = interessant
  • Yoda = fabelhaft

Hermine sagt: Was der das immer schafft!?

Montag, 28. November 2011

Buddenbrooks (8)

Die Nachbarschaft war sympathisch: gute Bürgerhäuser mit Giebeln; am bescheidensten unter ihnen erschien das vis-à-vis: ein schmales Ding mit einem kleinen Blumenladen im Erdgeschoß.
(a.a.O., S.420)

Ein kleiner, gleichwohl ein Schlüsselsatz in den geliebten Buddenbrooks: ruhig, beruhigt war (Senator) Thomas Buddenbrook in seinem glanzvollen Leben nur bei seiner (nicht standesgemäßen) Freundin...im Blumenladen, im Erdgeschoss gegenüber.
Dieser zentrale Satz markiert zugleich den Wendepunkt in der Geschichte über die Buddenbrooks.

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Freitag, 25. November 2011

Keine Anhaftungen mehr, möglichst

Ich muss mir Mal - für mich - angewöhnen: nicht Alles das, was mir von den Menschen realistisch erzählt, zugetragen, angetragen wird als Realität - für mich - anzunehmen.

Das, was mir da immer so erzählt wird (manchmal inklusive Aufforderungscharakter) - "wir bekommen demnächst Supervision" -, ist erst im Eintretensfalle Realität, vorher sind solche Erzählungen aus der Sicht eines oder auch mehrer anderer (sic!) Menschen immer nur als eine Möglichkeit zu betrachten und zu empfinden.

Diese Einstellungsänderung wird mir helfen, mich nicht in irgend etwas reinzusteigern. Nur: wie soll ich denn daraufhin mein Leben (oder das Leben anderer) überhaupt noch ernst nehmen (können)? Na, das eine schließt ja, eigentlich, das andere gar nicht mal unbedingt aus.

Loslassen. Ideal: Keine Anhaftungen. - Frei sein und bleiben für die ureigene Kreativität. Ich kann nicht für mehrere Menschen mitleben; ich bin effektiver, wenn ich alle meine Stärken möglichst jederzeit parat habe. Der Blutdruck bleibt schön im grünen Bereich; das Risiko für Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Varianten des Morbus Alzheimer, sinkt beachtlich (signifikant). - Das Leben ist ein Beutel voller bunter, süßer und saurer Drops!

Hermine sagt: Ich werde dir gleich Mal einen leckeren Königskuchen backen...

Mittwoch, 23. November 2011

Metaphernmaschine

[...] Es ist eine Metapher, und der Geist ist eine Metaphernmaschine.
(a.a.O., S.32)



Lit.:

Pratchett, T.: Rettet die Rundwelt! (Dt. Erstausgabe) München 2003.


Hermine sagt: Bitte sehr.

Montag, 21. November 2011

Buddenbrooks (7)


James Möllendorpf, der älteste kaufmännische Senator, starb auf groteske und schauerliche Weise. Diesem diabetischen Greise waren die Selbsterhaltungsinstinkte so sehr abhanden gekommen, daß er in den letzten Jahren seines Lebens mehr und mehr einer Leidenschaft für Kuchen und Torten unterlegen war. Doktor Grabow, der auch bei Möllendorpfs Hausarzt war, hatte mit aller Energie, deren er fähig war, protestiert, und die besorgte Familie hatte ihrem Oberhaupte das süße Gebäck mit sanfter Gewalt entzogen. Was aber hatte der Senator getan? Geistig gebrochen, wie er war, hatte er sich irgendwo in einer unstandesgemäßen Straße, in der Kleinen Gröpelgrube, An der Mauer oder im Engelswisch ein Zimmer gemietet, eine Kammer, ein wahres Loch, wohin er sich heimlich geschlichen hatte, um Torte zu essen...und dort fand man auch den Entseelten, den Mund noch voll halb zerkauten Kuchens, dessen Reste seinen Rock befleckten und auf dem ärmlichen Tische umherlagen. Ein tödlicher Schlaganfall war der langsamen Auszehrung zuvorgekommen.
(a.a.O., S.407)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Freitag, 18. November 2011

om ah hum

Na na na na na, Life is Life,
na na na na na, Life is Life.
Na na na na na nah.
Na na na na na, Life is Life,
na na na na na, Life is Life.
Na na na na na nah.

OM

Hermine sagt: Meine geliebten Weihnachtsmärkte, ich freue mich schon so.

P.S.:
Das Leben annehmen, so wie es ist. Punkt.

Donnerstag, 17. November 2011

Das Internet verbindet

Das Internet verbindet:
Generationen, Internet und Vergangenheit, Gefühle, Erinnerungen...Liebe, Zuversicht...

Mittwoch, 16. November 2011

Gesund geblieben trotz Gesundheitscheck

Meine Krankenkasse ist eine für die Gesunden: sie honoriert Prävention. Nichts Neues heutzutage.

Schicksal? Oder nicht?

Gesundheitscheck. Man erfüllt persönlich einige Voraussetzungen, schon gibt es Punkte auf das Gesundheits-Belohnungs-Konto. Dann muss man aber noch einige externe Experten hinzuziehen. Zahnarzt. Augenarzt oder Optiker. Von der Krankenkasse anerkanntes Sport-Studio. (Präventions-Kurse der Krankenkasse...teuer und ineffektiv).

Schicksal? Oder nicht?

Und dann gibt es da noch die zentrale Figur im Rahmen des Gesundheitschecks: der Hausarzt oder ein Hausarzt, gleichzeitig Facharzt für Innere Medizin (mein Hausarzt ist eine Ärztin, davon Mal ganz abgesehen). Die potenzielle Eintrittspforte, die Klebefalle für den Beginn einer Ärzte-Tour! Überweisungen, Rezepte, Ärzte...ich komme.

Wie immer (Schicksal oder nicht): Blutabnahme; Urinprobe. Ohren; Augen; Größe; Gewicht; Auskultation, Perkussion, Palpation, Binokular-Methode. Blutdruckmessung (RR); EKG. Anamnese-Gespräch.

Anlässlich eines weiteren Termins: Besprechung Laborwerte sowie abschließende Besprechung.

Nun gut, das sind die bekannten Abläufe. Schicksal oder nicht?! Patientenbindung!?

Wenn ich es gewollt beziehungsweise zugelassen hätte, wohin hätte es mich von hier weitergeführt? Ärzte und Apotheker.
  • Gonalgie als Folge adaptiver Prozesse an neuartige Belastungen im Sport
    • Überweisung Orthopädie; Rezept für Einlagen (nach ein bis zwei Wochen war die Gonalgie nur mit Salbe und ohne weiteres passé)
  • Fortgeschrittenes Alter - Männer-Vorsorge
    • Überweisung Urologie; weil ihr Finger zu kurz ist für die digitale (sic!) Prostata-Untersuchung
  • Blutwerte, geradezu fantastische!
    • über einen Lipid-Senker wurde kurz, aber grundsätzlich ablehnend sinniert, wegen einer (genetisch bedingt) überempfindlichen Leber (Leber zeigt Fettanlagerungen trotz sehr geringem Alkoholkosum)
  • kleines Leber-Hämangiom
    • so etwas haben sehr viele Menschen
  • EKG ohne Befund; Ruhepuls (in der Arzt-Praxis) 54
  • Blutdruck in Ordnung
    • Angebot einer Langzeit-Messung
  • Impfungen
    • Tetanus! die STIKO empfiehlt es doch so dringend.
Ich habe es mir angehört. Meine Punkte (vgl.o.) abstempeln und signieren lassen. Und bin gegangen. Bis zum nächsten Gesundheitscheck im nächsten Jahr.
Schicksal? Oder nicht?

Hermine sagt: Ich habe Methusalem-Werte, mein Yodachen.

Dienstag, 15. November 2011

Gipsy - Mein wirksames Mittel gegen Herbst/Winter-Melancholie

Ich habe eines meiner Mittel gegen meine Melancholie im Herbst/Winter gefunden.

Ich habe kürzlich das erste Mal so richtig intensiv Gipsy-Musik gehört: The Spirit of Gipsy 

Manche werden jetzt sagen, ach, das da auf der CD das ist doch bloß so eingängiger Gipsy-Swing; na gut, also hier das Gipsy-Blog dazu, wirklich faszinierende Musik und, wie gesagt, mir hilft die Gipsy-Musik über meine Herbst/Winter Depression. - Was will ich mehr?

Hermine sagt: Und Sport, bitte sehr, hilft super.

Freitag, 11. November 2011

Süßer Kampfroboter?!

Ich frage mich - für mich -: ist das wirklich eine dieser supersüßen, bewundernswert wahnsinnig schnellen Kampfkatzen; oder ist das bloß einer von diesen modernen Kampfrobotern, wie man sie neuerdings allenthalben sieht, im Katze-Kostüm?


via Gilly´s playground

Hermine sagt: Herrlichster Katzen-Pöker.

Donnerstag, 10. November 2011

New York geht klar

Auf nach New York. Vorgestern die Reise gebucht, gestern die erste News-Email zur Reise erhalten.

Den ganzen Verwandtschafts-Nonsens in New York werde ich, werden wir uns hingegen nicht geben, überflüssig; ins Hotel, New York genießen, fertig.

Singapore Airlines, allein schon darauf sind wir gespannt wie die Weihnachtskinder.

14.-24.Dezember ist es geworden; alles zuvor hat noch wunderbar geklappt; Reisepässe, Mastercards Gold, mein neuer Personalausweis und mein neuer Führerschein, alles gerade noch rechtzeitig beantragt und eingetrudelt.

Also: alles in trockenen Tüchern; wir sind parat...irgendwas ist ja immer...hoffentlich...

Ein früherer Freund von mir (Theo eigentlich Torsten) sagte immer Neu York, kam er auf diese Welt-Stadt zu sprechen...wat schälls.



New York, The City That Never Sleeps: Die einen sagen so, die anderen sagen so...ausnahmslos dieses Glänzen in den Augen...

Wir lassen uns überraschen. Wird es das erste Mal oder wird es das letzte Mal gewesen sein?

Hermine sagt: Das erste Mal, das erste, Dschippi-dschei-ho. Ich liebe Dich. Ich könnte platzen vor Freude.

Mittwoch, 9. November 2011

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Buddenbrooks (6)

»Der Kaufmannsstand ist doch ein schöner, wirklich beglückender Beruf!« sagte er. (Christian Buddenbrook; Anm. v. mir) »Solide, genügsam, emsig, behaglich... ich bin wahrhaftig ganz dafür geboren! Und so als Angehöriger des Hauses, wißt ihr...kurz, ich fühle mich so wohl wie nie. Man kommt morgens frisch ins Comptoir, man sieht die Zeitung durch, raucht, denkt, an dies und jenes und wie gut man es hat, nimmt seinen Cognac und arbeitet mal eben ein bißchen. Es kommt die Mittagszeit, man ißt mit seiner Familie, ruht sich aus, und dann geht´s wieder an die Arbeit... Man schreibt, man hat gutes, glattes, reinliches Firmenpapier, ein gute Feder... Lineal, Papiermesser, Stempel, alles ist prima, nach der Reihe, eins nach dem anderen, bis man schließlich zusammenpackt. Morgen ist wieder ein Tag. Und wenn man zum Abendbrot hinaufgeht, fühlt man sich so durchdringend zufrieden...jedes Glied fühlt sich zufrieden...die Hände fühlen sich zufrieden...!«
»Gott, Christian!« rief Tony. (seine ebenfalls erwachsene Schwester; Anm. v. mir) »Du machst dich ja lächerlich! Die Hände fühlen sich zufrieden...!«
(a.a.O., S.269f.)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Montag, 7. November 2011

Paradox - und Allgemeingut

Neulich habe ich mir ein Gespräch, eigentlich einen Monolog angehört; er wurde geführt von einer ehemaligen Wall-Street Bankerin. Diese Bankerin zog über einen Handwerker mit Familie her. Anlass war eine notwendige Knieoperation (Gonalgie; Meniskus, Kreuzband...).

Zu monieren gab es (ihrerseits), dass der Handwerker diese Operation lange vorher plante ("der plant so etwas immer im Voraus"); seiner Meinung nach sollte der Termin für die Operation in eine für Handwerker günstige Jahreszeit fallen.

Und überhaupt, so ihr Hauptvorwurf, der legt sich manchmal mit Leuten von der Gewerkschaft an, und der nimmt oft Side-Jobs (Schwarzarbeit) an.

Er (der betreffende Handwerker) verdient eine ganze Menge Geld; unter anderem auch mit diesen Side-Jobs. Er versorgt eine vierköpfige Familie in der Nähe von New York (New Jersey; sic), mit großem Haus und Grundstück und Pool...

Resümee der Ex-Bankerin: Die meckern immer nur gegen die Regierung und gegen die Zustände...die nehmen keine Verantwortung auf ihre Schultern. Sie haben keine Ausbildung und arbeiten nicht, jedoch beklagen sich laufend.
Ich habe kein Interesse die Geschichten von ihnen zu hören, warum und weshalb. Und übernehmen einfach keine Verantwortung auf ihre Schultern. (Ich habe gehört, bei Euch in Europa gibt es auch viele solcher Menschen.)

Schön. Symptomatisch. Paradox.

Vorweg, hier werden politische Präferenzen mit persönlichen Ressentiments vermischt. - Immer ein explosives Gemisch, dieses Nicht-Auseinanderhalten von persönlicher versus sachlicher Ebene; persönliche Erz-Feindschaften wachsen und gedeihen auf diesem Boden prächtigst.

Ich dachte mir die ganze Zeit über: Wer übernimmt mehr Verantwortung? Marodierende Horden von Bankern, die sich beispielsweise nicht zu schade sind auch auf Lebensmittel zu spekulieren!? Der Handwerker, der oft genug aus familiären Umständen heraus keine andere Chance als zu dieser seiner Qualifikation und zu diesen seinen sozialen Fertigkeiten hat, und der eben versucht das Beste für sich und seine Familie zu ermöglichen!?

Schön übrigens diese Identifikation des (untergeordneten) Individuums mit der großen Macht im Hintergrund! Die Macht ist mit mir, so nach dem Prinzip. - Die ehemalige Wall-Street Bankerin war immer nur Sekretärin allerdings bei einer sehr großen Bank an der Wall-Street. Sie ist meine Patentante, und der Handwerker ist ein weiterer Verwandter aus dieser USA-Linie.

Hermine sagt: Ich habe sie trotzdem lieb.

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Freitag, 4. November 2011

Internet-Sinne auf und zu (6)

War doch die ganze letzte Zeit - was Internet-Dienste angeht - an mir innerlich und äußerlich eine Implosion, ein Zurückweichen zu bemerken, so kommt es jetzt gerade ganz anders. Explosion ist angesagt beziehungsweise weniger losion mehr eriment, also Experiment ist angesagt. Noch genauer gesagt, Experimentierfreude ist angesagt, was die Internet-Dienste angeht.

Erschütternderweise liegen dabei nach wie vor "meine" Schach-Foren doch arg auf Eis. Aber ich bin mir sicher, das wird, dat treckt sick all na´n liev.

Hier nun meine lieben Internet-Dienste, die ich jetzt so nach und nach ausprobiert habe:

  • Blogger.com - Mein Schatz
  • Twitter - Als Propagandamaschine und für auf die Schnelle gebrauche ich das Ding regelmäßig und wenig professionell
  • Google Reader - Mein SchatzII
  • Google+ - Als Propagandamaschine und für auf die Schnelle nutze ich das Ding noch holpriger als Twitter; aber wer weiß...
  • Tumblr - Schönes Ding, das mitunter Spass macht; aber so richtig ist es kein Vergleich mit Blogger, täte ich für mich mal so sagen
  • Formspring - gerade angelaufen; erste Gehversuche sind nicht uninteressant, aber wohl nur ein weiterer dieser Zeitvertreibs-Möglichkeiten, mehr nicht; aufwendiger als Twitter, irgendwie so die Richtung
  • StumbleUpon - Mal nutze ich es, mal nicht; werde nicht so recht schlau aus dem echten Nährwert dieses Social Events
  • Evernote - Toller Editor für alles, was ich mir aus dem Netz dauerhaft behalten beziehungsweise wissen mag; Archivierungskiste mit Gestaltungsmöglichkeiten nach Wunsch; kann ich sogar in meine persönlichen Suchanfragen einbeziehen
  • Springpad - Sehr ansprechendes Äußeres; suche noch nach den Vorteilen im Vergleich zu Evernote
Wenn ich bedenke, dass ich mir täglich - außer an Wochenenden usf., dann gar nicht - so durchschnittlich zwei Stunden für dies alles nehme, muss ich mich selbst wundern. Naja.


Hermine sagt: Links-Rechts, morgen wieder Power Boxing, Mittwoch warst Du mir ´n bisschen schlapp.

Schach ist und bleibt

Wie ich mitbekommen habe, fragt sich meine stets um mich sorgende Leserschaft bereits: Wie ist das denn nun mit Schach, jetzt wo Du (Harry) doch mit einer Xbox 360 liebäugelst?

Schach ist und bleibt mein Lebensbegleiter, das wird immer so bleiben (so lange wie ich denken kann), da gibt es gar kein Vertun!

Die neueste Neuigkeit, so ganz nebenbei: eine dieser herrlichen Xbox 360 mit 250 GB (Controller und  -komischerweise - Headset inklusive) in mattschwarz, im Battlefield 3 Bundle (GameStop) befindet sich seit vorgestern in meinem Besitz. - Also war die Verkündigung dieser meiner Neuerrungenschaft wahrscheinlich der Grund für dieses Neue Post...

Ich muss allerdings zur Kenntnis nehmen, dass ich meine diversen Zeitfenster teilweise neu arrangieren muss.

Hermine sagt: Stell´ Blumen rein. - Und spielen darfst Du sie sowieso erst ab Weihnachten, Kleiner.

Donnerstag, 3. November 2011

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Chuck und Dexter

Ach, ich muss sagen, solche Schuh-Motive sind auch nicht schlecht, wie wir Deutsche sagen; andere würden wahrscheinlich einfach sagen, solche Schuh-Motive sind gut.

Mir gefällt vor allen Dingen Dexter. Für mich eine der Serien, die mehr Propaganda verdienen würden. Weil diese Serie eben unterschätzt ist!?

Nun ja, wie dem auch sei, diese Schuhe heißen Chucks, was jetzt wieder nichts mit Schauspielern gleichen Namens zu tun hat (, zu tun haben dürfte?).





Die Original-Bild-Unterschrift ist übrigens (Achtung Wortspiel; sic):

They should have made some Chuck chucks, just for the pun.
via geekosystem.com

Hermine sagt: Dexter - moin Bestä. Schön blutig und schizo. - So ward dat moakt, wie Du sagen würdest..

P.S.:
Kurz: weird.

Mittwoch, 2. November 2011

Alte-Leute-Obst und ich nicht - Was ist das nur?

Ich mag ja eigentlich alte Menschen; ich liebe sie sogar irgendwie; auch wenn sie manchmal schrullig und verbockt und (geradezu) erstarrt irgendwie sind - es ist irgendwo auch ihr gutes Recht!

Aber, was ist das nur: seit Kindheit an mag ich kein Obst, welches eben von alten Menschen kommt! Heutigentags noch genauso wenig. Wir - meine Frau und ich - bekommen heutzutage noch immer, anlässlich unserer Besuche, Obst von den weiblichen Verwandten (die männlichen leben schon gar nicht mehr) mitgegeben,  denn wir können uns das ganze Obst ja schließlich nicht leisten.

Dieses Obst, es mag noch so gut aussehen, isst dann ausschließlich meine Frau; ich kriege dieses Obst (von den alten Menschen) partout nicht runter! (Als Kind musste ich es trotzdem essen, aber das ist schon wieder ein anderes Thema - vielleicht aber auch nicht?!)

Ich denke immer, dass dieses Obst nicht mehr gut ist, dass es eine eingefallene, runzelige Oberfläche hat, und dass es eben irgendwie labberig und eben ungut schmeckt, obschon es das qualitativ beste Obst sein mag, welches es für Geld zu kaufen gibt.

Wie dem auch sei, mag das wohl auch etwas mit meiner gutmütigen und naturgemäßen - von wegen der faulen Früchte - Abneigung gegenüber Bischöfen, Kardinälen, Päpsten, Sportfunktionären und vielen Politikern zu tun haben? Ich weiß es nicht. Ich glaube es nicht.

Hermine sagt: Schach!

Heute im Radio - gaanz toll gelesene Meldung

Heute, im Radio, eine Nachrichten-Meldung (abgelesen):

"Ein 43-jähriger Mann muss sich heute wegen Mord am Landgericht verantworten."

Montag, 31. Oktober 2011

Bye Bye PS3

In Filmen hört man ja manchmal Manche sagen Bye Bye Baby; heute habe ich gesagt Bye Bye PS3.

Nicht dass ich schon eine PS3 gehabt hätte, und die ist dann kaputt gegangen, und ich hätte ihr noch hinterher gerufen Bye Bye PS3.

Vielmehr hat es sich so zugetragen: Ich war heute in diesem Multi-Media-Markt... Ich habe mich schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken und dem Wunsch nach einer PS3 herumgeschlagen, innerlich; ganz manchmal habe ich auch meine Frau damit genervt, äußerlich. Fragen nach dem Wozu hatte ich naturgemäß schon lange auf die Seite geschoben, verdrängt.

Naja, Weihnachten rückt näher, besagter Markt hat ein sogenanntes PS3-Bundle annonciert, beworben und vor allem mir damit den ultimativen Anstoß verpasst. PS3 ist klasse, BluRay inklusive Wahnsinns-Grafik (sic!), mörder viel Speicher, jede Menge Spiele. Ob das nun alles so stimmt?, nie so recht überprüft; es gibt eh halt nur zwei so richtig tolle Spiele-Konsolen, denke ich mir immer. Unterschiede sind bei denen mehr oder weniger reine Geschmackssache, lese ich immer.

Die Xbox (360) war nie mein so großer Favorit, das hatte sich bei mir so über den Schleichweg Microsoft und deren für mich persönlich lange Zeit sich unangenehm darstellende Markt-Politik erledigt.

Nun, zurück, wie kam es dazu, dass ich die PS1 gekauft hatte, die PS2 gekauft hatte und nun, heute, die PS3 aus meinem Leben verbannt habe? Ich stellte dem Verkäufer - so schlau war ich, trotz mörder PS3-Bundle-Angebot - zwei Fragen (eigentlich drei). Wie teuer ist die PS3 mit der kleineren Festplatte; tut´s die kleine Festplatte auch? Na (drucks), das ist Ansichtssache, ich meine immer für ein paar Spielstände speichern und vielleicht noch ein paar Bilder oder ein bisschen Musik reicht die kleine Festplatte vollkommen aus. Zweite Frage: Ich kann ja mit der PS3 auch meine PS2-Spiele spielen, nech (wie der Bremer in mir so zu sagen pflegt)? Nein (in mir fängt irgendetwas an sich Gehör zu verschaffen), das haben die (von Sony; meine Anm.) am Anfang Mal so gemacht, das haben die aber dann spätestens mit der ... wieder rausgenommen. Ich: Ahja, ich danke Ihnen sehr, tschühüss.

Jetzt kommt aber das Beste - das, was einen lieben Blick auf meinen fabelhaften Charakter gewährt -, ich habe diese Fragen gestellt mit dem PS3-Bundle, welches, wie gesagt, in dieser ungefähren Form bereits seit Jahren ein großer Wunsch von mir war, schon unter dem Arm. Auf das soeben skizzierte Gespräch hin, legte ich das PS3-Bundle wieder an seinen Platz, und ich sagte Bye Bye PS3, auch äußerlich! - So muss sich jemand von jenen fühlen, die im Fernsehen immer die Strasse gegen den Flush blind wegschmeißen. Ob das wirklich so ist, dass sich das beides gleich anfühlt, weiß ich nicht, ich denke es mir nur; wenn ich mal gepokert habe, dann in einer anderen Variante als der heutzutage Propagierten und mit extrem viel geringeren Einsätzen, falls ich da Mal zwanzig Mark verloren hatte, dann war das schon ganz enorm (und nur meiner eigenen Dummheit zu schulden).

Was habe ich dann gemacht, nach dem Bye-Bye-PS3-Sagen? Überlegt. Spiele-Konsole? Die Xbox 360 ist auch sehr interessant, warum eigentlich nicht schon viel früher daran gedacht (vgl.o.)!? Ein weiterer Blick auf meinen wundervollen Charakter: Ich werde mich jetzt intensiv um eine möglichst günstige Möglichkeit - neudeutsch: Schnäppchen - kümmern wie ich an eine Xbox 360 komme.

Zuvor werde ich schauen, droht da womöglich schon wieder eine Xbox 720 am Firmament?! Und ich werde mich nicht mehr an diesen Multi-Media-Markt von heute halten, denn bevor ich an den kompetenten Verkäufer gekommen bin...

Nein, ich werde mich vertrauensvoll an einen dieser GameStop Läden wenden - und denen mit meinem Wunsch nach einer Xbox auf die Nerven gehen. Möglichst noch vor Weihnachten soll das Ganze dann ja auch noch klappen, nicht dass meine Frau sich noch ein Geschenk für mich ausdenkt, ausdenken muss.

Ach so, für den Fall dass jemand fragt: die Frage(n) nach dem Wozu stelle ich mir noch immer nicht.

Hermine sagt: Mistding. Aber weil Du´s bist. Natürlich. - Ich hätte da schon was pour toi...

Freitag, 28. Oktober 2011

Buddenbrooks (5)


»[...] ... Denn eines müssen Sie beachten: Wenn die Philosophen und Dichter eine Wahrheit, eine Anschauung, ein Prinzip soeben wieder überwunden und abgetan haben, dann kommt allmählich ein König, der nun gerade dabei angelangt ist, der nun gerade dies für das Neueste und Beste hält und sich danach benehmen zu müssen glaubt... Ja, so ist es mit dem Königtum bestellt! Die Könige sind nicht nur Menschen, sie sind sogar höchst mittelmäßige Menschen, sie sind immer um mehrere Postmeilen zurück...[...]«
(a.a.O., S.137)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der Mensch von heute

Der Mensch von heute: am Meer entlang schlendern, die fantastischste Sicht, wundervollstes Meeresrauschen, aufmunterndes, anregendes Vogelgezwitscher. Und was macht er, unser Mensch von heute? Er erfreut sich an seiner Bespaßungsmontur inklusive MP3-Player, internetfähiges Cell-Phone, Smartphone heißt das dann wohl und inklusive Digitale Spiegelreflexkamera als abgrenzendes Statussymbol...

Einen MP3-Player...habe ich; ...eine Digitale Spiegelrefexkamera (Canon EOS 20D)...(als abgrenzendes Statussymbol)...habe ich...

Ich genieße jeden Spaziergang am Meer. Offenen Ohres und offenen Auges (ab und an, wenn ich den Photoapparat dabei haben sollte, und wenn mich etwas anmacht, mache ich ein oder mehrere Photos).

Hermine sagt: Mein Wütigkeitsniveau sinkt bedenklich ...

Dienstag, 25. Oktober 2011

Internet-Sinne auf und zu (5)


Weshalb sollte ich mein Blogger punkt com Profil mit dem von Google+ verbinden?! Nichts spricht in meinen Augen dafür. Mir mein schönes Blogger-Profil zerschießen, bin ich denn blöd? Ich bin doch nicht blöd!?

Blogger punkt com und Google+ schliessen die sich gegenseitig aus?!

Ich bekomme von dort (Google+) so gut wie keine Propaganda für meine Herzensangelegenheit mein Blog: pseudonym darf ich auf Google+ nicht sein - als Blogger schon... Und, wie gesagt, ich lasse dieses Google+ sowieso nur noch "an", weil ich persönlich Schwierigkeiten habe mich von etwas von jetzt auf gleich zu trennen ... und Mal sehen, eventuell entwickelt sich da mit Google+ für mich - trotz aller meiner persönlich berechtigten Ressentiments - doch noch etwas Anregendes, Interessantes, Spielenswertes ... Flow-Genießenswertes ... Des-sich-Draufsetzens-Wertes ...

Es scheint mir sowieso, als würde sich etwas in mir breit machen, das mir sagt: Probier´s aus!, Dynamische Ansichten, ... nette interessante Entwicklung ... ausprobieren ... machen, tun; wo gibt es noch etwas Interessantes in diesem riesigen Internet-Universum? ... ich werde und will es finden; ... mich nicht festlegen... drauf auf den Flow ... und weiter...

Hermine sagt: Bleib´ doch noch ein Weilchen, verweile kleine Blüte...

Brille

Heute habe ich tatsächlich stramm darüber nachgedacht, ein ganz neues Blog zu eröffnen. Titel: "Des Pudels Mütze" - von wegen: Pudelmütze und Des Pudels Kern und so.

Das ich tatsächlich diese Gier gehabt habe, mag an meiner neuen Brille: mit Gleitsichtgläsern! liegen. Im Humeschen Sinne: Die Vorstellungen hängen von der Güte der Eindrücke ab. Ergo kam ich zu ganz neuen, frischen und vor allen Dingen klaren Vorstellungen; ergo Antrieb zu "Des Pudels Kern".

Hermine sagt: Mistding.

Anlage: "Des Fleisches Lust", auch gut.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Unsichtbarkeit heißt die Lebensgrundlage

Ich komme nicht drumherum, ich muss die beiden Beiträge die ich soeben in meinem Reader aufgeschnappt habe hier auf meinem Blog veröffentlichen. Es geht dabei um die unsichtbaren Magnetfelder, die sozusagen die gesamte Erdoberfläche überziehen, bipolar.

Übrigens: es geht die Theorie - ob es wirklich nur Theorie oder gelebte Praxis qua Gesundheitsschäden ist, kann ich nicht eindeutig feststellen -, dass unsere Technik inklusive Stromleitungen, Umsetzer für Cell Phones usf. ebendiese unsichtbaren, gesetzmässigen, dennoch chaotischen (nicht vorhersagbaren) Magnetfelder beeinflussen, um es neutral zu formulieren - das nicht immer positiv, man könnte also auch sagen: unsere Technik stört das natürliche Magnetfeld der Erde.

Kurz, was die Erde stört - so geht die Theorie weiter - stört auch den Menschen, von der Rheologie des Blutes bis hin zur psychischen Verfassung des Menschen beziehungsweise von Lebewesen überhaupt. (Nicht von ungefähr, ist seit ungezählten Jahren ein Magnet-Armband (mit Kupfer) mein ständiges Schmuckstück, tag und nacht. So füge ich mich wieder nahtlos in das natürliche Magnetfeld der Erde ein, so hoffe ich.)

Ich könnte jetzt noch weiter schnacken; ich meine jedenfalls, solche Video-Beiträge wie die folgenden können die Betrachterin, den Betrachter viel besser in ihren Bann ziehen - und auf diesem Wege womöglich ein neues Bewusstsein für die unsichtbaren Wirkkräfte des Lebens vermitteln.

Das erste Video nennt (via) Nerdcore zu arty-farty, ist meines Erachtens trotzdem sehenswert. Das zweite Video ist wirklich nochmal eine Spur gelungener, da greifbarer gemacht wird, was gemeint ist, meine ich. Aber seht selbst.


20 Hz observes a geo-magnetic storm occurring in the Earth’s upper atmosphere. Working with data collected from the CARISMA [Canadian Array for Realtime Investigations of Magnetic Activity] radio array and interpreted as audio, we hear tweeting and rumbles caused by incoming solar wind, captured at the frequency of 20 Hertz. Generated directly by the sound, tangible and sculptural forms emerge suggestive of scientific visualisations. As different frequencies interact both visually and aurally, complex patterns emerge to create interference phenomena that probe the limits of our perception


The secret lives of invisible magnetic fields are revealed as chaotic ever-changing geometries. All action takes place around NASA’s Space Sciences Laboratories, UC Berkeley, to recordings of space scientists describing their discoveries. Actual VLF audio recordings control the evolution of the fields as they delve into our inaudible surroundings, revealing recurrent ‘whistlers’ produced by fleeting electrons. Are we observing a series of scientific experiments, the universe in flux, or a documentary of a fictional world?
Genauso wie (via) Nerdcore empfinde ich es als unabdingbar die Begleittexte (der Künstler) unter die Video-Beiträge zu geben.

Hermine sagt: Na also, wie durchtrieben Du sein kannst.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Nur so

Ein Fol-Epi ist kein Volley-Brie.

Hermine sagt: !? - Bazinga!

Montag, 17. Oktober 2011

Gruber geht, Wendepunkt des Krebses

Philipp nimmt, Gruber ist sich sicher, seinen Krebs nicht einmal ernst, Philipp hält sein Non-Hodgkin-Lymphom für eine Art Mädchenkrebs, einen Blümchenkrebs für Anfänger. Was daran liegen könnte, dass Philipps Mutter vor zwei Jahren an Brust- und Knochenkrebs starb, nein, sie starb nicht vor zwei Jahren: Sie starb drei Jahre lang und vor zwei Jahren war sie mit dem Sterben einfach fertig. Am Ende wog ihr Schmuck mehr als sie selbst, aber sie legte ihn nicht ab, auch zum Abnippeln nicht.

(a.a.O., S.93)

Lit.:
Knecht, Doris: Gruber geht. Berlin 2011.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Freitag, 14. Oktober 2011

Dokumentation zu den Mysterien eines Dunklen Universums

Die Kosmologie der Alten Griechen, dunkle Materie und die beschleunigte Expansion des Universums (für diese Entdeckung gab es dieses Jahr immerhin den Nobelpreis Physik): alles zum Big Bang wird hier behandelt und anhand Bildern dokumentiert.


Wie im Falle Bill Brysons: Eine kurze Geschichte von fast allem (München, 200514), wird mir auch hier danach gerne, also eher ungerne, etwas blümerant.

Hermine sagt: Alles so schön bunt hier.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Internet-Sinne auf und zu (4)

Tatsächlich verfestigt sich, verfestige ich doch immer mehr meine Überzeugung, dass diese ganzen Social Web2.0 Spezialitäten nichts für mich sind - und was soll ich mit Echtzeit?

So wie meine Schlussfolgerung eigentlich schon seit langem (und schon immer) lautet: Blogger punkt com und Twitter (zu Propagandazwecken), that´s it, ça suffit.

Hier und da rumspielen. Ja. Echtes Engagement, nein.

Von daher: ich habe mein Blog etwas aufgerüscht und umgemodelt, das macht mir sowieso am meisten Spaß, und das hat mir persönlich so schon mehr gebracht als dieses ganze Internet-Web2.0-von-einer-sensationell-neuen-Errungenschaft-zur-nächsten-Gehoppe.

Hermine sagt: Mecker, mecker, mecker. Hab´ Dich lieb.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Dynamische Blog-Ansicht (1)

Ach so.

Mittlerweile bin ich wahrscheinlich viel zu spät: ich habe bezüglich der neuen dynamischen Blog-Ansichten von Blogger punkt com eine "neue" Erweiterung für den Browser Google Chrome gefunden, mit dem es ganz einfach ist, sich mithilfe des neuen schnell(er)en dynamischen Ansichts-Modus einen Überblick über ein ´klassisches´ Blogspot-Blog zu verschaffen. - Wirklich zu empfehlen diese Chrome-Erweiterung.

Ach so, auf meiner statischen Blog-Seite "Dynamische/Statische Blog-Ansicht" (s.o.) präferiere ich persönlich übrigens die Ansicht ´flipcard´.

Freitag, 7. Oktober 2011

Buddenbrooks (4)

Tony sonnte sich, sie badete, aß Bratwurst mit Pfeffernußsauce und machte weite Spaziergänge mit Morten: den Chausseeweg zum Nachbarort, den Strand entlang zu dem hoch gelegenen »Seetempel«, der eine weite Aussicht über See und Land beherrschte, oder in das Wäldchen hinauf, das hintem Kurhause lag und auf dessen Höhe die große Table d´hôte-Glocke hing... Oder sie ruderten über die Trave zum »Priwall«, wo es Bernstein zu finden gab...

(a.a.O., S.133)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

P.S.: Oh, wie hat meine Frau im Urlaub Bernstein gesucht...

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ich kannte Steve Jobs nicht

Es tut mir in erster Linie um Steve Jobs leid, dass er so früh, viel, viel zu früh von seinem überaus erfüllten Leben lassen musste!

Ich hasse frühes Sterben wie die Pest! (- Ich könnte ein Lied davon singen, aber ich möchte kein Lied davon singen.)

Ich kannte Steve Jobs nicht mal annähernd. Manche beschreiben ihn so, manche so. Egal, er hat niemanden umgebracht! Er war doch auch beziehungsweise ist(!?) Buddhist. Er war ein Genie, in vieler Hinsicht. - Das sind alles so Dinge, die ich meine über Steve Jobs wissen zu können.

Mindestens hat sein ganzes Herz an seinem Gegenstandsbereich gehangen. Der Gegenstandsbereich: Computer und (später) Multimedia. Kann man das so sagen? Ich weiß es nicht, aber ich meine schon...

Steve Jobs wollte seine Ideen verwirklichen und koste es seine Gesundheit. Und als es seine Gesundheit kostete, gab es schon lange kein Zurück mehr für ihn.

Hermine sagt: Ich weiß, ich weiß (schnipp, schnipp, schnipp): Steve Jobs, Apple, Pixa...genial...

Die Wetterfühligkeit hat mich wieder im Griff

Und die Wetterfühligkeit hat mich doch wieder: angeschlichen. Ich habe die volle Realität der Herbst-Melancholie erst bemerkt als sich so einige Symptome bereits in mir breit gemacht hatten.

Alles geht jetzt erstmal für die nächsten Tage verlangsamt. Alles empfinde ich jetzt in den nächsten Tagen verlangsamt. Das Denken ist ebenso verlangsamt...

Sport geht noch, gottseidank. Diese Sportsessions reißen mich immer zwischendurch für eine kurze Zeit aus meinem Herbst-Melancholie Phlegma; um mich herum wird es für ein bis zwei Stunden hell - und lebendig und förderlich.

Ich habe ja jetzt erst kürzlich meinen Sport umgestellt: Ich nehme jetzt - recht exzessiv - an diversen Kursen teil. Für den von mir gewünschten Effekt, dass diese Art des Sporttreibens meine Herbst-Melancholie zumindest stark abmildern könnte, hätte ich wohl schon um einiges früher in den neuen Sportplan einsteigen müssen. - Ich hatte gedacht, dass meine jahrzehntelange Erfahrung mit Ausdauersportarten eine gewisse Kompensation bietet. Tja, wohl eher nicht.

Hermine sagt: Häschen in der Grube?!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Buddenbrooks (3)

Tony stieg behutsam durch das hohe, scharfe Schilfgras, das am Rande des nackten Strandes stand. Die Reihe der hölzernen Strandpavillons mit ihren kugelförmigen Dächern lag vor ihnen und ließ den Durchblick auf die Strandkörbe frei, die näher am Wasser standen und um die Familien im warmen Sande lagerten; Damen mit blauen Schutz-Pincenez und Leihbibliotheksbänden, Herren in hellen Anzügen, die müßig mit ihren Spazierstöcken Figuren in den Sand zeichneten, gebräunte kinder mit großen Strohhüten auf den Köpfen, die schaufelten, sich wälzten, nach Wasser gruben, mit Holzformen Kuchen buken, Tunnels bohrten, mit bloßen Beinen in die niedrigen Wellen hineinwateten und Schiffe schwimmen ließen... Rechts ragte das Holzgebäude der Badeanstalt in die See hinaus.
(a.a.O., S.128f.)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

P.S.: Erinnert mich, jetzt im Nachhinein, doch noch´n büschen an meinen, sprich unseren Urlaub.

Freitag, 30. September 2011

Internet-Sinne auf und zu (3)

Kurzer Zwischenstand, was meine Internet-Cruiserei betrifft:

Mein Twitter-Account: dümpelt vor sich hin. Viele Vertriebs- und Social-Media-Heinis, die alles followen, was sich im Internet bewegt und bei Twitter nur Mal eben kurz "Vertri" oder oder "Vertre" oder "Soci" oder "Medi" getweetet hat - geblockt - und damit habe ich, so hoffe ich über kurz oder lang, diese ganze Clique auf sich selbst zurückgeworfen :-) . Auf der anderen Seite: ziehe ich Schach- und Chess-Passionierte an, wie die Motten das Licht. - Das ist unglaublich übertrieben, aber so ähnlich; mein Twitterchen dümpelt eben.

Google+, na ja, so das Wahre ist es für mich persönlich, wie bereits vermutet, nicht. Eine weitere kleine Quelle für meine Interessen bezüglich Blogs, ja, mehr aber wohl nicht; so sehr ich mich auch bemühe, ich komme mit diesen Sozialen-Netzwerken nicht so recht voran.

Wenn ich sehe, andere haben Tausende in ihren Kreisen (wie es bei Google+ heißt), innerhalb kürzester Zeit. Ich bin da doch verhaltener. Und ich agiere, womöglich, (für das Internet) zu realitätsnah. Höchstwahrscheinlich wird diese Verhaltensweise (mit zu viel Realitätsbezug) mein (das) Manko in Bezug auf Soziale Netzwerke sein.

Ich suche mir meine "Freunde" in Sozialen Netzwerken zu sehr nach Maßstäben analog zu solchen aus meiner (der) realen Welt aus: Gut Ding, will Weile haben; trau, schau, wem; Unterschiede: Bekannte/Nachbarn/Freunde/Verwandte; z.B., so ungefähr - genau dieses und ähnliches scheint hingegen im Internet (Web2.0) rein gar nichts zu zählen. Im Gegenteil: Schnelligkeit, Kurzlebigkeit...Oberflächlichkeit...

Tja, und was soll ich sagen, für meine eigentlichen neuesten Errungenschaften, die Schach-Foren und Portale, habe ich noch gar keine Muße gefunden...

Hermine sagt: Wo Du doch immer nur so sukzessive peu à peu machst.

P.S.: Am Ende sind für mich die Konsumier-Geräte noch eher etwas in Frage kommendes!?

Mittwoch, 28. September 2011

Dynamische Blog-Ansicht

Das ist ja rattenscharf: Google, sprich Blogger punkt com, ermöglicht jetzt dynamische Ansichten für seine Blogs bzw. für seine Blogger.

Da das Ganze wohl, wie immer, noch irgendwelche Kinderkrankheiten haben wird, habe ich es auf meinem Blog so geregelt, dass der Leser über die Seite "Dynamische/Statische Blog-Ansicht" zwischen den Blog-Ansichten hin und her switchen kann - einfach auf den Seiten-Tab klicken, dann sieht man´s schon. Es funktioniert. Und Google hat ja auch schon die Integration weiterer Features in dieses neuartige (und schnellere) Blog-Konzept angekündigt.

Ich bin da ganz zuversichtlich. Eventuell stelle ich demnächst komplett auf dynamische Blog-Ansichten um!? Das einzige, was mich davon abhält und was mich wurmt, ist, dass ich bisher so viel Zeit in das "Statische" Theme gesteckt habe - und ich eigentlich dachte, ich wäre jetzt am Ziel meiner Theme-Wünsche angekommen.

Hermine sagt: Bazinga!

Echolot-Zitat III

Ein Eintrag vom Freitag, 26.Dezember 1941
Thomas Mann 1875-1955 Pacific Palisades
Sonnig. ½10 Uhr Rede Churchills vor dem Congress in Washington. Ovationen für ihn auch in den Straßen. Die Rede klug, ernst, zuversichtlich, die Initiative für 1943 ankündigend. - Danach Arbeit an »Thamar«. Mittags mit K. und Peter Pr. auf dem Frachtamt, auf der Promenade, dann Lunch im Schweizerhaus mit gutem Appetit. Zu Hause Auspacken der Geschenke von Mrs. Meyer und Knopfs: von jener prächtiges silbernes Kaffee- u. Thee-Service, von diesen ein Paar venezianische Karaffen. - Einschalten der elektrischen Uhr. - Nach dem Thee Briefe mit Conny, des längeren an Broch. Etwas gegangen. Von H. Hesse Sendung kleiner Prosastücke. Gelesen Gedichte von H. Sahl. Den »Aufbau«. Abendessen nur mit Peter und Moni. Zahlreiche Glückwunschkarten. Schmerzvoller Brief von der Meyer über die böse Lage Amerikas, die Demütigung. Zerknirschte Ankündigung des Verlustes der Philippinen.
(a.a.O., S.624)

Lit.:
Kempowski, W.: Das Echolot. Barbarossa ´41. Ein kollektives Tagebuch. München 20024.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Dienstag, 27. September 2011

Ich könnte mir in den Hintern beißen

Ich könnte mir in den Hintern beißen. Dass ich da nicht schon viel früher darauf gekommen bin.

Einer meiner Bekannten trainiert am Samstag, fährt am Sonntag nach Las Vegas ("Vegas"), kommt am Freitag wieder und hat am Samstag seinen nächsten Trainings-Termin als Trainer. "Ich bekomme keinen Jetlag", so seine eindeutige Aussage.

Nun, dieser Mensch lebt, unabhängig von Zeit und Raum, könnte man sagen. Mir imponiert das; gelebtes Zen sozusagen. Ich weiß: immer wenn meine Frau und ich nach 14-16 Stunden Flug - je nach Anzahl der Zwischenstopps - aus Kanada zurückkommen, dann haben wir Jetlag; wir leben praktisch eine Woche lang in einem anderen Schlaf-Universum, zwanzig Stunden schlafen, vormittags aufwachen, zwei Stunden wach mit kurzer Nahrungsaufnahme, am nächsten frühmorgen um, sagen wir, 4.15 Uhr aufwachen und dann nochmal abends und so weiter und das eben eine Woche lang. Was weiß ich woran das liegt. Jedenfalls, in Richtung Kanada  ist Jetlag nie ein Problem, aber eben immer zurück, wahrscheinlich, so meinte ich bisher immer, schon rein intuitiv, hängt es damit zusammen, dass wir auf dem Rückflug vor dem Mondaufgang beziehungsweise vor dem Sonnenuntergang wegfliegen, irgendwie. Immerhin: das macht doch mein (guter) Bekannter von Vegas nach hierher auch mit!? Ich bin Mal gespannt, ob der nun wirklich keinen Jetlag bekommt - der macht das ja nicht zum ersten Mal, ich glaube ihm das schon -, ich kann es nur nicht glauben.

Na, jedenfalls, was das Training angeht, habe ich über zwanzig Jahre nicht jede, aber immerhin doch fast jede Sportart ausgeübt, die man sich denken kann. Jetzt trainiere ich seit nahezu fünfzehn Jahren Kraft und Ausdauer - an Geräten. Obschon doch mein Motto immer gewesen war: Laufen ohne Ball, ich? Mein Argument war, ich lasse mir von niemandem etwas sagen und schon gar nicht in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen und dann da so rauf und runter hüpfen usf..

Jetzt habe ich doch Mal meine Nase in eben solch einen Sport-Kurs gesteckt, von wegen Zusammenwirken von  Koordination und Kraft und Ausdauer usf., dachte ich mir. Nur so viel: an der Kraft und an der Ausdauer liegt´s nicht.

Und jetzt? Jetzt bin ich süchtig nach solchen und ähnlichen Sport-Kursen. Das macht solch einen Spaß, das bringt so dermaßen viel für jeglichen Aspekt körperlicher und seelischer Gesundheit. Fantastisch. Vielleicht schaffe ich es sogar, dieses Jahr nach langem mal wieder meine auf Wetterfühligkeit basierende Melancholie in den Griff zu bekommen, d.h., dieses Jahr vielleicht endlich mal nicht unter Herbst-Melancholie zu leiden.

Zusätzlich: Auf einmal bin ich noch mehr hinterher, meinen Tag, meine Tage bis in den letzten Winkel zu nutzen. Auch so ein wunderbarer (Neben-)Effekt meiner neuen Perspektive von Sport-Begeisterung.

Wie gesagt, ich könnte mir in den Hintern beißen; vielleicht kann ich das demnächst tatsächlich - und dann hätte ich es eben schon viel früher können mögen.

Nun, es ist nie zu spät.

Ob der Jetlag kriegt?!

Hermine sagt: Ich wlll einen Jet-Ski.

Freitag, 23. September 2011

Internet-Sinne auf und zu (2)

Ach so, ich hätte ja wirklich mal notieren können, welche Foren mich da konkret bezüglich Schach so euphorisiert haben. Ja, das hätte ich tun können. Und ich hole dies nun nach.

Bisher war ich ausschließlich im Bezahl-System unterwegs und aktiv - und da werde ich auch bleiben, aber eben nicht mehr ausschließlich. Da ich keine Ahnung habe von dem, was mich in welchem Schach-Forum beziehungsweise was mich in welchem Schach-Portal erwartet, ist die folgende Liste, erstens, mit Sicherheit unvollständig und, zweitens, die Liste bildet von daher eine (reine) Nominal-Skala :-).


Hermine sagt: Du bist mir manches Mal so vertüdelt...und sooo lieb, kleiner Knäcke.

Donnerstag, 22. September 2011

Buddenbrooks (2)

[...] ... Manchmal sagte er mit halber Stimme vor sich hin:
»Kurios! Kurios!«
Und als dann Madame Buddenbrook ihren letzten, ganz kurzen und kampflosen Seufzer getan hatte, als im Eßsaal, woselbst die Einsegnung stattfand, die Träger den blumenbedeckten Sarg aufgehoben hatten, um ihn schwerfällig davonzuschaffen, - da änderte sich seine Stimmung nicht, da weinte er nicht einmal, aber dies leise, erstaunte Kopfschütteln blieb ihm, und dies beinahe lächelnde »Kurios!« wurde sein Lieblingswort... Kein Zweifel, daß es auch mit Johann Buddenbrook zu Ende ging.
Er fing an, stumm und abwesend im Familienkreise zu sitzen, und wenn er einmal die kleine Clara auf die Kniee genommen hatte, um ihr vielleicht eines seiner alten drolligen Lieder vorzusingen, zum Beispiel:

»Der Omnibus fährt durch die Stadt...«

oder

»Kiek, doa sitt´n Brummer an de Wand...«

so konnte er plötzlich stillschweigen, um dann die Enkelin gleichsam aus einem langen, halb unbewußten Gedankengange heraus mit einem kopfschüttelnden »Kurios!« zu Boden zu setzen und sich abzuwenden... Eines Tages sagte er: (zu seinem Sohn und Geschäftsnachfolger; Anm. v. mir)
»Jean - assez, du?«
(a.a.O., S.70f.)




Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Mittwoch, 21. September 2011

Internet-Sinne auf und zu (1)


Nun denn, mir scheint es doch eher folgendermaßen zu sein: diese ganzen Sozialen Netzwerke oder wie auch immer das Etikett sein mag sind etwas für entsprechend Vorgebildete. Will heißen, dass sich in den Sozialen Netzwerken doch nur die tummeln und auch nur diejenigen tummeln sollten(!), die auf so etwas stehen: sich mehr oder weniger grundlos virtuell vernetzen.

Eigentlich: in diesen Sozialen Netzwerken des Web2.0 tummeln sich zuvorderst Gruppierungen, denen ich nicht zugehöre.

Auf der einen Seite Jugendliche, die sich legal oder nötigenfalls über Strohleute eingeloggt haben, und die sich nun in Sozialen Netzwerken über den neuesten eben Jugendlichen-Kram austauschen. Legitim - und nachvollziehbar (meinetwegen möge hier auch das Stichwort fallen: Peer-Group). Die zweite Gruppe scheint mir die zu sein, die aus denen besteht, die an dem Internet verdienen wollen, was auch immer. Legitim - und meinetwegen auch nachvollziehbar.

Ach so, eine C-Gruppe (C=criminal?!; confident!?; conscious!?) gibt es naturgemäß auch noch, wie überall dort wo es Menschen gibt: die Gruppe derjenigen, die die erstgenannten, eben durchaus nachvollziehbar legitimen Gruppen in welcher Form auch immer übervorteilen wollen.

Und nun? Was mache ich damit? Ich bin kein Jugendlicher; ich bin kein Am-Internet-(Geld-)Verdiener. Und einer, der andere übervorteilen will, so einer bin ich schon gar nicht (Sollte ich mich aufregen?).

Das Ende vom Lied, nachgeradezu das Fazit: Ich halte mich raus aus Sozialen Netzwerken, werde nur hier und da Mal meine Nase in Google+ halten, mal sehen, eventuell ändert sich da ja noch etwas, was letzten Endes für mich sogar noch interessant sein kann. Auch Twitter ist für mich nur sinnvoll im Rahmen meines Blogger-Daseins, um Posts anzupreisen (dass die überhaupt rausgegangen sind und so...).

Und jetzt kommt es: Der eigentliche herrliche Knaller! Ich bin und war noch nie in irgendwelchen Foren zugange! - ´schwör. - Für mich habe ich jedoch festgestellt, beim Cruisen durchs Internet vermittels StumbleUpon, dass ich in punkto Schach in einigen Foren sehr gut aufgehoben sein könnte. (Ist das schon Serendipität?!) Das Ganze stellt sich für mich nämlich so dar, dass ich hier und auf Twitter immer irgendwie, irgendwelche Schachinteressierte angezogen habe - das war´s dann aber auch. In Schach-Foren bin ich mir aber sicher, so denke ich, dass ich dort genau die Nahrung finde, die ich zuvor suchte.

In einem Blog und auf Twitter stellt sich alles zäh und laaangwierig dar. Im Schach-Forum geht es immer und garantiert direkt und sofort rein ins Vergnügen! So denke ich mir das. Ob es so sein wird, ist eine andere Frage.

Das Schöne ist: In Bezug auf andere Themen reicht es mir vollkommen, wenn ich mich hier in meinem Blog ab und an Mal auslasse, wenn ich mir hier für mich Notizen mache, meine Gedanken irgendwie in Worte fasse und eben ab und an hier Mal so vor mich hin schreibe. - Wenn mich aber wirklich etwas interessiert, wenn ich mich wirklich für etwas begeistere - wenn ich sofortige Ablenkung und mithin Energie-Aufladung brauche, dann bin ich froh, wenn ich sofortigen Access (Zugriff und Erfüllung) habe.

Hermine sagt: Il ne faut jamais désespérer.

Montag, 19. September 2011

Was wird sein?

Wie soll das nur weitergehen?
Oder besser: Wohin werden die menschlichen Geschicke wohl evolutionieren?
  • Buchzeitalter
  • Industriezeitalter
  • Telefon
  • Fernsehen
  • Computerzeitalter
  • Internetzeitalter
  • Web2.0-Zeitalter
  • .............?
  • Kybernetik?!
  • Plasma?!
  • Zeitalter des Organischen!?
Hermine sagt: Was, du weißt, dass ich Sommersprossen habe?!

Donnerstag, 15. September 2011

Internet-Sinne auf und zu

Wo kann ich was machen; wo kann ich etwas machen? Was kann ich wo machen?

Was kann ich machen? Kann ich etwas machen? Was mag ich machen? Mag ich was machen?

Beständigkeit, Kontinuität?!? Abwechslung, Sprunghaftigkeit (bis hin zum Manischen, Bipolaren,...)?!?

Sinne auf... - Sinne zu.... - Sinne auf... - Augen zu... - Augen auf...  - ad infinitum; ganz wie im "wahren" Leben... so auch im Internet... im Web2.0... bis in den Tod - und darüber hinaus?! Ich schweife ab.

Fokus: Email; Blog, Blogger punkt com, WordPress punkt com (.de); Google Reader; Twitter; weit weg und nurmehr angeratscht: ...delicious, Stumbleupon, identica, youtube, Posterous, Tumblr, ... google+; simfy...

Neuer, zukünftiger Internet-Web2.0-Fokus: ? Augen zu - Augen auf ... Ist da etwas, das meine Sinne berühren wird (außer Internet-Pornos)? Machen?!! Ausprobieren?!!

Ich werde das Internet durchstreifen. Und hier davon berichten. Eventuell. Ich weiß es nicht. Ich will keinen Re-re-start, in dem ich mir (selber) einen (an mich) bindenden Vertrag vorlege.

Bleibe ich irgendwo hängen? Bin ich ein Hängenbleiber? Bin ich ein die Abwechslung Suchender? Überhaupt: Bin ich im Internet (Web2.0) genauso wie in der Realität? Von mir glaube ich das. Ist die virtuelle Welt der Spielplatz für Ersatzhandlungen? Für mich glaube ich das nicht. - Ich bin kongruent.

Zeit-Verhältnis Realität zu Internet (inkl. Web2.0): bisher 19-26:1. Dieses Verhältnis - das objektive wie das subjektive - wird so bleiben, die Realität verlangt es so, trotz aller zukünftiger Dezentralisierung meiner Internet-Sinne; das wird knapp genug im Sinne eines gepflegten und genussvollen Erforschens und Entdeckens des Internet.

Hermine sagt: Durchstreif, durchstreif, durchstreif... Viel Spaß dabei, mein Hoppelhäschen.

P.S.:
Hermine muss sich schwer wundern: "durchstreif" wird, übrigens, seitens Googles Rechtschreibprüfung nicht rot unterstrichen - Twitter schon, infinitum auch...

Montag, 12. September 2011

Was passiert mit dem Blog wenn ich tod bin?

Wieder so eine dieser Fragen, die ich mir manchmal stelle. Stelle nur ich mir diese Fragen? Ja. Stellen sich andere dieselben Fragen auch an sich selbst? Weiß nicht. Stellen sich andere Fragen an sich selbst? Ja.

Also meine Frage an mich ist (manchmal): Was passiert eigentlich nach meinem Tod mit meinem Blog?

Gleich Mal die Gretchenfrage: War es überhaupt je mein Blog?

Verrottet das Blog nach meinem Tod? Denken andere Menschen, die auf mein (Wahnsinns-)Blog stoßen (oder gar gestoßen werden?): Hmm, ... Ja, was? Netter Mensch. Schätzchen. Schlaumeyer? Süß? Aberwitzig? ... 

Habe ich das selbst in der Hand, was andere (im Nachhinein) über mich, über mein Blog denken und verbreiten? Wohl nicht. Genauso wenig oder fast genauso wenig wie im realen Leben. Interessiert mich das in meinem Tod überhaupt noch, was dann geschieht: mit mir, mit meinem Gedankengut ... Aristoteles hatte es ruhigen Mutes darauf ankommen lassen. Ich warte die volle Lebens-Zeit ab. Und dann??

Freitag, 9. September 2011

Buddenbrooks (1)

Ihre Hand in der seinen, näherte er, den Eltern gegenüber, sein Gesicht dem Kinde, das rasch und geräuschvoll Luft holte, und atmete während einer Minute den warmen, gutmütigen und rührenden Duft ein, der von ihm ausging. »Gott segne dich«, sagte er leise, indem er die Stirn des kleinen Wesens küßte, dessen gelbe, runzlige Fingerchen eine verzweifelte Ähnlichkeit mit Hühnerklauen besaßen.
(a.a.O., S.57)

Lit.:
Mann, T.: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Frankfurt am Main 19605.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Donnerstag, 8. September 2011

Adele

Adele: Eine von diesen brutal Guten - die es eben auch heutzutage sehr wohl gibt.





Mittwoch, 7. September 2011

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder: ich krame gerade unsere Steuersachen zusammen...und man hofft ja doch auch so´n büschen,  dass diesmal der Steuerberater (nebst angeschlossenem Finanzamt) Mal so richtig zum Weihnachtsmann mutiert...

Hermine sagt: Mei Nerfe...

P.S.:
Er, der Steuerberater, ist in unserem Falle übrigens eine Steuerberaterin - was an der ganzen Sache allerdings auch nicht so schrecklich viel ändert...

Dienstag, 6. September 2011

Einfach Musik machen

So einfach und schnell geht es heutzutage sich selbst gute Musik zu machen; im Beispiel die Musik von den Gorillaz - great!


Ach ja, Musik können ist, anscheinend, immer noch Pflicht. - Einfach faszinierend diese Josie Charlwood.


Hermine sagt: Das Wa-han-därn...

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