Donnerstag, 30. Juni 2011

Meine Gedanken zu Google+ und Co

Da ist jetzt dieser Hype um Google+ als der neue Herausforderer von Facebook (und Co). Ich bin dann immer ganz aufgeregt, wenn ich so etwas lese. Toll, famos geradezu. Lasst mich rein, lasst mich auch mitmachen; ich will das alles auch machen können und vor allen Dingen dürfen. Ganz vergnatzt bin ich dann, wenn ich lese, dass da erstmal nur so Spezial-Einladungen für Spezialisten (sic!) kursieren, und die dürfen sich dann da austoben - und ich nicht. Ich will auch meine Schippe. - So aufgeregt und mitergriffen bin ich dann! Google+, soziale Netzwerke, super, mitmachen ich will!

Dann lehne ich mich zurück in meinem Chefsessel und fange an zu überlegen. Was soll ich eigentlich mit einem oder gar mehreren Sozialen Netzwerken? Will ich irgendwas verkaufen? Will ich mich online mit irgendwelchen Bekannten oder Un-Bekannten "unterhalten"? Oder Fotos oder Videos austauschen irgendwie per Chat auch noch? - Beantworte ich alles mit einem klaren Nein.

Facebook: empfinde ich persönlich als brandgefährlich.
Google Buzz: da lade ich irgendwelche Posts von mir und anderen in so etwas wie eine Timeline. Ja, und, weiter?
Diaspora, bin ich Mal zu eingeladen worden (keine große Kunst). Doch bevor ich ganz den Verstand vor lauter hingerissen sein verloren hatte, habe ich mich erstmal wieder zurückgelehnt..., dann auch noch über Datenschutzprobleme gelesen..., und (ein halber) Tekki muss man sein, schon um überhaupt erstmal reinzukommen...

Summa summarum: Soziale Netzwerke sind für mich Zeitfresser, sonst nichts. Anders: Mir als Ich1.xxx reicht voll und ganz die Basisausstattung des Web2.0 mit Blogs, Kommentarfunktion, Amazon, meinetwegen auch Foren (in denen ich noch nie war!) usw.usf..

Das soll´s vorab erstmal an Gedanken zu Sozialen Netzwerken anlässlich meiner persönlichen Perzeption des Google+Hype gewesen sein. Eventuell fällt mir noch etwas ein, wenn das dann mit dem Google+ so richtig akut geworden ist. - Ich freue mich für Google, gar keine Frage.

Google agiert ja sowieso sehr zwanglos, gottseidank, wird´s was, okay, wird´s nix, auch nicht so wild, aber wir, Google, haben wieder etwas gelernt (learning by doing (doing by doing finde ich persönlich manchmal! recht witzig)) - so what?

Mittwoch, 29. Juni 2011

Boris Gelfand is back

Boris Gelfand ist wohlbehalten in seiner Heimat angekommen. Hier (Part 1) und hier (Part 2) gibt es das Interview und viele sehr schöne Bilder.

Mir gefällt, dass Boris Gelfand und sein Freundeskreis gerne dem Leben, sprich dem Essen, zusprechen; er scheint (gottseidank) tatsächlich seine seelische Heimat gefunden zu haben und sich (gottseidank)  wirklich rundum wohlzufühlen.

happy end

Die neuen Medien geben uns die Möglichkeit Zeitgleiches zu überprüfen - oder Lebens-Abläufe überhaupt erst zeitgleich zu machen.
Anders wäre uns hier eine Liebesgeschichte entgangen - und gottseidank: Happy Ends bleiben meinem Romantiker-Herzen erhalten, bitte sehr!



Hermine sagt: Die Musik und die Köppe erinnern mich ans Ameliechen, brünftiger kleiner Kater Du...

Dienstag, 28. Juni 2011

Rory Gallagher

Keine Neuentdeckung. Eine Wiederentdeckung: Rory Gallagher!

Seine Doppel-LP (Doppel-CD in Vinyl) "The Story of Rory Gallagher" von 1975 (Polydor) besitze ich schon seit genau eben dieser Zeit. Damals wurde, übrigens, so eine Doppel-LP noch deklariert als: 2 LP Set.

Jetzt nun, willkommen Moderne, angelte ich mir eine Doppel-CD: Rory Gallagher. Irish Tour. Mit so geilen Songs wie: A Million Miles Away + Tattoo´d Lady.

Hermine sagt: Nicht ganz meine Zeit, aber weil Du´s bist...

Montag, 27. Juni 2011

Kopf im Sand

Sitzt ein Mädchen auf dem Pferd (PM) und spricht ein ungefähr gleichaltriges Mädchen ohne Pferd (PO) an:

(Gedächtnisprotokoll)
PM: Was is´n das da? zeigt über eine Mauer, vor der eine Hecke zu sehen ist

PO: Der Friedhof.
PM: Was is´n das?
PO: Da liegen die Toten.
PM: Ich denk die wär´n im Himmel.
PO: Naja, ein Teil ist hier unter der Erde und ein Teil ist im Himmel.
PM: Aber wenn die mit dem Kopf im Sand stecken, dann können die doch gar nicht singen!

Für jene, die über diese letzte Feststellung rätseln, dazu muss man wissen: sie - eigentlich die Feststellung und das Mädchen auf dem Pferd - geht von der Voraussetzung aus, dass man als Toter zum Engel wird - und Engel singen nun Mal im Himmelschor!

Hermine sagt: Wie liiieb.

P.S.: Früher war das allzu viel mal allzuviel.

Mittwoch, 22. Juni 2011

leichte Kurskorrektur

Ich habe es ja eigentlich schon immer gewusst: Politik-Sendungen und -Blogs sind nicht für mich. Ich werde nachgerade depressiv davon.

Ob mit mir oder ohne mich: die Politik- und Schwerverbrecher-Bobs interessiert es nicht. - Ich kann und will! nur in meinem (bescheidenen) eigenen Einflussbereich aktiv sein.

Im Internet sollen mich demnächst nur noch die schöngeistigen Dinge magisch anziehen - im Blog und im Reader!  Das wird schön. Nach Schöngeistigem im Internet beziehungsweise im Web 2.0 suchen und stöbern. - Ob das so wird wie in einer (meiner) gediegenen Bücherei(en)? Ob sich das für mich schön gemütlich und genüsslich trägt?

Ich werde jedenfalls - so nach und nach, wie es mir meine Zeit erlaubt - sämtliches Politik- und Gesellschafts-Gedöns sowohl aus Blogroll als auch aus Reader entfernen; und wohl auch (irgendwie) aus Twitter, obwohl, über Twitter das eine oder andere erfrischend politische, zumal politisch motivierte Statement raushauen, das macht ab und an Spaß. (So Dinger wie Googlewatchblog werden bleiben. Die tun mir nix. Und natürlich meine Schach-Dinger. Die bleiben auch. Aber das ist ja auch ein völlig anderes Fass.)

Und ich werde alles (Blog- und Reader-Inhalte) schön aufplüschen, mit mir angenehmem Schön-Geistigem.  Whatever das sein wird (Whatever das sein werden mag!?, auch nicht schlecht).

Jedenfalls will und werde ich mehr und mehr zu meiner Affinität zu Literatur und Kunst stehen. - Das tut mir gut, in jeder Hinsicht, virtuell und real!

Apropos, ich stelle gerade fest, es werden sich ja richtiggehend neue Kategorien für dieses Blog entwickeln, so etwas wie "Literatur" und "Kunst". Sollte ich eventuell sogar (noch) ein neues Blog aufmachen?! Obwohl, das hier im KopfZwinkern das bin doch auch alles Ich, also...

Dienstag, 21. Juni 2011

Das wünsche ich mir auch Mal für mich

Das wünsche ich mir (vermutlich) auch Mal für nach meinem Tod.


Quelle: http://store.familylosangeles.com

Hermine sagt: Da mache ich mit, naturgemäßiglich.

Montag, 20. Juni 2011

Thomas Bernhard (1)

... und immer und immer wieder, hinter dem Landgesicht, dem Hausgehilfinnen-, dem dünnen jungen Gesicht ... den Hintergrund dessen, worauf ich spaziere ... den Vordergrund ... ich spaziere und täuschte mir einen Spaziergang vor ... ich war nicht mehr fähig zu einem Spaziergang, ich hatte mir meinen Spaziergang nach Wilten vorgetäuscht, den ganzen Nachmittag vorgetäuscht, mein ganzes Elend, unser ganzes Elend nur vorgetäuscht ... ich war in mir selbst mit mir wie mit mir wie in einem schlechten Roman vorgegangen ... denn ein vorgetäuschter Spaziergang ist kein Spaziergang, während er doch ein Spaziergang ist ... erscheint nur als ein Spaziergang, als der Spaziergang eines Spaziergangs ... ich spielte mir also diesen meinen Spaziergang, und zwar den vorgetäuschten Spaziergang eines Spaziergangs, der kein Spaziergang war, neben Walter, im Wartezimmer des Internisten, vor ... neben Walter, der eine Stunde lang warten mußte, bis ihn das Fräulein dann endlich aufrief, widerwillig aufrief ...
(a.a.O., S.49)

Lit.:
Bernhard, T.: Amras. Frankfurt am Main 2006.

Hermine sagt: Bitte sehr.

Freitag, 17. Juni 2011

Hermann Hesse X (I)

Mehr als Hermann Hesse hier gesagt hat, muss ich eigentlich gar nicht sagen.

Nur für eines juckt es mich noch in den Fingern. Eines sollen wir ernst nehmen, über anderes sollen wir lachen, gemäß Hesses Postulat. Vordergründig, beim ersten Überlesen, wird in der Sentenz dieser Gegensatz zwischen ernst nehmen und lachen betont.

Das für mich Entscheidende fällt etwas hinten ab: lerne, was des Ernstnehmens wert ist! Was ist des Ernstnehmens wert? Das ist die Frage, die jeder zuvor zu beantworten hat. Bevor er oder sie das Ernst-nehmen oder das Darüber-Lachen zu sehr für sich betont - und scheitert. Oder bevor ihr oder ihm während so manchem Darüber-Lachen dasselbe droht im Halse stecken zu bleiben.

Ja, und nun, wie lerne ich: was ist ernst zu nehmen und worüber lache ich mal eben kurz beschwingt auf? Was tangiert mich, was nicht? Genau an dieser Stelle lassen einen alle selbst ernannten Experten alleine - nichtsdestotrotz, sie tun immer so als hätten sie die Lösung, den heiligen Gral des Lebens irgendwo in der Hinterhand zu bieten. Haben sie aber nicht. Viel schlimmer: Schuster tragen (oft genug) die schlechtesten Schuhe - das ist übertragbar auf den Bereich der so genannten Lebenshilfe (Hermann Hesse bildet da keine Ausnahme). Eines ist klar: Natürlich haben diese - oft genug selbst ernannten - Experten nicht den Schlüssel zu den Türen der Lebensfragen; sie können die Antworten auch gar nicht haben, niemand hat sie.

Da meint so vieles Außen für das Innen relevant zu sein.

Wir müssen unsere Erfahrungen machen, kein anderer Mensch kann uns das abnehmen! Abnehmen kann uns diese Erfahrungen niemand, aber korrigierend eingreifen. Das müssen zuallererst die (hoffentlich reifen) Eltern übernehmen, dann die (hoffentlich verantwortungsbewussten) Lehrer - und wenn sich dieses alles als Makulatur herausgestellt hat: dann übernimmt parallel beziehungsweise nachbereitend die Fachrichtung Psychologie.

Übrigens, Hermann Hesse meint mit seiner Erkenntnis naturgemäß noch mehr. Wir müssen beides erst lernen: das Ernst-Nehmen und das Darüber-Lachen!

Hermine sagt: Draußen regnet´s wie wild.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Eine Ausschusssitzung für die Sonne

Solche Meldungen machen mir immer Angst!

Da wird vermeldet, dass sich die Sonne anders verhält als (von Wissenschaftlern) erwartet. Die Sonne wird kühler sein als erwartet.

Die Sonne wird in Zyklen (von elf Jahren) immer Mal kälter, Mal wärmer. Auch das Magnetfeld der Sonnenflecken verschiebt sich entsprechend. 24-mal wurden diese (regelmäßigen) Zyklen beobachtet. 24 mal war alles in Ordnung.

Der 25ste Sonnenzyklus könnte ausfallen! So etwas macht mir Angst. - Wie unendlich ist alles! Wie unerheblich bin ich - ich und mein Ich! Ich werde sterben! Verdammt!

Können die Wissenschaftler nicht einfach einen Ausschuss mit allem Drum und Dran ins Leben rufen, inklusive einer Ausschusssitzung für die Sonne? Und die Mal zur Räson rufen, die Sonne?

Schreiben

Wenn in geselliger Runde jemand zu schreiben oder schreiben zu wollen behauptete, fragte ich nach, worüber sie denn schreiben wollten. Die Antwort blieben sie mir meistens schuldig. Ich fand das seltsam. Schon damals - und seither immer mehr - habe ich es komisch gefunden, daß unsere Kultur Menschen en masse hervorbringt, die schreiben können und wollen, aber nichts zu sagen haben. Warum wollen sie schreiben, wenn sie offen und ehrlich zugeben, daß es nichts gibt, was sie vermitteln könnten? Können sie nichts anderes tun? Woher dieser Drang, etwas zu bewirken, ohne tätig zu werden? Für mich hat sich die Lage immer umgekehrt dargestellt. Ich war immer schwanger, hatte aber nie das Bedürfnis, ein Kind in die Welt zu setzen. Ich meine das auch wortwörtlich. Die Geschichte mit Maria war etwas anderes, da war es Maria, nach der ich ein Bedürfnis hatte.
(a.a.O., S.116)

Lit.:
Gaarder, J.: Der Geschichtenerzähler. München 2002.

Hermine sagt: Bitte sehr.

P.S.: Ich hatte dieses Post schon einmal veröffntlicht;  für meine momentane Sicht der Dinge finde ich - da kann ich suchen wie ich will - nichts Besseres.

Jede Eröffnung ist remis


Teimour Radjabov: Jede Eröffnung ist remis!

Radjabov ist einer derjenigen, denen ich das glaube.

Dienstag, 14. Juni 2011

EHEC-Epidemie

Den bzw. die Schuldigen hat man unter dem Druck der Bauern, unter dem Druck des Einzelhandels, unter dem Druck der Politik und nicht zuletzt unter dem Druck der Öffentlichkeit "gefunden".


Hermine sagt: Man weiß es ja nich´.

Freitag, 10. Juni 2011

Naturgesetze sind nicht unbedingt sinnvoll

Ich habe hier einfach Mal (mangels Masse) Einen aus meinem Blog herausgenommen - und werfe Ihn einfach in die Öffentlichkeit geworfen:

Natur-Gesetze sind nicht immer sinnvoll.

Vielleicht war das Poppers ur-eigentliche Erkenntnis - aus dem "Scheitern" Newtons heraus entstanden!?

Natur-Gesetze behindern die Evolution!

Feyerabend konnte den Popper ja - aus dem Grunde - gar nicht ab.

Hermine sagt: Könntest Du etwas konkreter werden? - reinhardt sagt: Nein.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Anand und Kasparov beglückwünschen ChessBase zu 25 Jahren

Ich konnte mir das natürlich nicht entgehen lassen: Viswanathan Anands und GarriKasparovs Video-Glückwünsche an ChessBase zum 25-jährigen Bestehen!

Viswanathan Anand

Garri Kasparov

Ich denke, Garri Kasparov hat vollkommen recht mit seiner Unterteilung der Schachspieler-Generationen in Schachinformator-Generation und ChessBase-Generation.

Aber, letztlich, alle sind sie Schachspieler: und, wie sie es so an sich haben, starke und zumeist äußerst sympathische Individualisten.

Kachelmann hat Zeit

Jörg Bob Kachelmann hat ein Interview in der Zeit gegeben. Na klasse. Ganz toll!


Darf der das überhaupt, da so um sich zu schlagen, juristisch, gegen diejenigen, "die über ihn die Unwahrheit gesagt haben"? Und Rachegedanken haben gegenüber seinen demokratischen Mitmenschen, in diesem unserem Modernen Rechtssystem? Eine ganze Stadt soll sogar herhalten: Mannheim.

Und dann: Er ist bestürzt darüber, dass seine über achtzigjährige Mutter und seine Kinder da mit hereingezogen wurden. Und dass diese alles über sein hochanständiges Leben erfahren, mitbekommen mussten, das täte ihm leid. - Weiß ich das, normalerweise, nicht vorher, wenn ich so ein Leben führe. Und wenn ich nicht möchte, dass sich jemand aus meiner engsten (und fernen) Verwandtschaft und Bekanntschaft aufgrund meines Lebens im Innersten zutiefst unwohl fühlt, richte ich mich dann nicht entsprechend ein - und sehe ich nicht wenigstens zu, dass tatsächlich niemand je dahinter kommen wird?!

Und überhaupt: Weil Rücksicht auf die Verwandtschaft eines mal mehr, mal weniger Prominenten zu nehmen sein sollte, deshalb sollte kein Opfer dieser Welt es sich jemals auch nur angedenken sich juristisch zur Wehr zu setzen!? - Wie es in der Politik so schön heißt: Soll dies etwa das Signal sein?!

Und´n Buch will er schreiben der Sir Jörg Bob Kachelmann. Ob er das wirklich selbst schreibt? Und die Tantiemen wo gehen die hin, na, wohin?

Ich weiß gar nicht wie das ist: Ob der Jörg Bob Kachelmann das alles wohl noch so darf, wenn die Revision tatsächlich durch ist? Dieses Wild-um-sich-Schlagen, verbal, juristisch? Dieses Buch schreiben? - Angriff ist (noch immer) die beste Verteidigung?

Hermine sagt: Heute haben die lieben schwarzen Schuhchen Mal Pause, die müssen ja auch mal atmen. Die Blauen sind heute dran.

Dienstag, 7. Juni 2011

Eine bebilderte Vorausschau zum Turnier in Rumänien

Mir gefällt es immer besonders gut, wenn ich Bilder von Schachspielern sehe. Ich weiß nicht warum. Nun, in der heutigen Zeit ist das gottseidank alles sehr einfach herzustellen und die (meine) Bedürfnisse zu stillen. Wenn ich bedenke, es ist noch gar nicht allzu sehr lange her, da war ein jeder von uns auf den Kauf von Zeitschriften und Büchern angewiesen, um wenigstens einigermaßen das Flair von Schachveranstaltungen und deren Protagonisten erfahren zu können.

Hier nun also wieder eine dieser schön bebilderten Vorausschauen. Es geht um das baldige Kategorie-XXI Turnier in Rumänien mit Carlsen, Ivanchuk, Karjakin, Nakamura, Radjabov und Nisipeanu.

Die tatsächliche EHEC-Spur

Ich habe mich ja schon hier in diesem Post sehr lieb, nett und zuvorkommend über eine meiner Theorien zu Meister EHEC ausgelassen.

Jetzt kommt mir doch aber tatsächlich komisch vor: Weshalb heißt es in den Nachrichten immer mit besonderer Inbrunst, dass sich der EHEC vermutlich auf diesem oder jenem bio-Produkt findet?!

Natürlich, in bio-Betrieben ist die Gefahr für bakteriell oder viral bedingte epidemische Geschehen größer, da dort eben nicht mit irgendwelchen Keulen das Leben gehindert wird. Trotzalledem: Es ist und bleibt gewährleistet, dass bei den Konsumenten nur erstklassig verträgliche Lebens-Mittel ankommen!

Was ist nun aber, hoffentlich nicht nur in meinen Augen, wirklich beunruhigend und auffallend an diesem ganzen EHEC-Krimi?

Erstens ist dieser EHEC eine (von diesen gar nicht so selten vorkommenden) mutierte Form. Zum Beispiel steckt in Mutaflor (Mittel zur "Reha" der Darmflora) einer dieser wenigen EHEC-Stämme drin, die über eine lange Zeit nicht mutiert sind.

Zweitens und in meinen Augen viel entscheidender: die für den Menschen gefährlichen EHEC-Quellen sind üblicherweise Rohmilch und: unzureichend gegartes Hackfleisch von gesunden Wiederkäuern!

Also:
  • Existiert da (ad. erstens), eine neue "Fütterungs-Methode" in der Haltung und Aufzucht von Wiederkäuern? - Soll da irgendetwas vertuscht werden? Aber wohlgemerkt: Die wiederkäuenden Träger des für den Menschen gefährlichen EHEC sind an sich rundum gesund.
  • Waren (ad. zweitens) die betroffenen Restaurants und Privat-Personen Anhänger dieser sogenannten Gourmet-Tempel, in denen es doch, bekanntlich, so besonders gerne heißt: Das Fleisch muss rosa, noch lieber in Richtung rot zubereitet sein? Und, bitte sehr: die Gar-Methode der (Gourmet-)Wahl ist, mittlerweile und mehr und mehr, die Niedrig-Temperatur.

Und, alles entscheidend: Noch einen Fleisch-Skandal!? Um Gottes Willen. - Dann doch lieber Mal den treu braven Bio-Gemüse-und-Obst-Konsumenten bei dieser günstigen Gelegenheit schön den Gar ausmachen?

Die Moral aus der Geschichte: immer schön das Fleisch althergebracht, mit hoher Temperatur und ausdauernd braten!

Hermine sagt: Tiens!

Freitag, 3. Juni 2011

Ich bin Sergey Ivkov!

Von diesem Blog habe ich ein unterhaltsames Rätsel. Wie würdet ihr heißen, wärt ihr ein Russischer Großmeister?

Ich habe das Ganze auf deutsche Verhältnisse angepasst:





Wir verwenden einen zufälligen Namen, sagen wir Barack Obama, als ein Beispiel. Wink

Schritt 1
Als Erstes, nehme die Anzahl der Buchstaben im Vornamen, und finde die entsprechende Zeile.
a file1,5,9,13
b file2,6,10,14
c file3,7,11,15
d file4,8,12,16

Barack = 6 Buchstaben = Zeile b.

Schritt 2
Jetzt werden die Buchstaben des Vornamens ihren entsprechenden Zahlen zugeordnet, also a=1, b=2 usw.. Alles addieren.  Dann die Summe durch 8 teilen. Den Rest ermitteln. Schließlich wird eins addiert um den Rang zu ermitteln.

Barack = 2+1+18+1+3+11=36. 36/8 = 4, Rest 4. 4+1 = 5

Barack’s Russischer Vorname ist damit dem Quadranten b5 zugeordnet.

Schritt 3
Die Anzahl der Buchstaben aus dem Nachnamen ermitteln und einer Zeile zuordnen.
e file1,5,9,13
f file2,6,10,14
g file3,7,11,15
h file4,8,12,16

Obama = 5 Buchstaben = Zeile e.

Schritt 4
Wiederhole Schritt 2 für den Nachnamen.

Obama = 15+2+1+13+1 = 32.  32/8 = 4, Rest 0. 0+1 = 1

Also Barack’s Russischer Nachname ist dem Quadranten e1 zugeordnet. Indem wir obiges Schachbrett benutzen, ermitteln wir, dass Barack Obama gleich Anatoly Yusupov ist! Wir sollten die Geburtsurkunde noch einmal prüfen! Laughing
Was ist dein Name als Russischer Großmeister? Ich bin Sergey Ivkov!  Cool

Ritalin-Monster

Sohn (kleiner Junge), lass´ uns hier rübergehen. Das geht.
(Ich so bei mir, der Junge ist aber ganz schön intelligent, begreift schon in seinem Alter die Zusammenhänge von Ampelschaltungen an Straßenkreuzungen - bissiges Hinterher: Manche lernen das nie.)

Mutter: Nein. Das schaffen wir nicht mehr. Da ist gleich rot.

Beide warten kurz. Es ist grün. Sohn saust blitzrasch, an mir vorbei, über die Straße (, deren Ampel jetzt grün ist).

Mutter, noch hinter mir, ruft, schau hin, wo du langläufst.

Sohn, auf der anderen Seite angekommen, dreht sich um in Richtung Mutter, er hat ein Glitzern in den Augen von seinem perfekten Sprint-Lauf, er wartet ruhig auf der Stelle.

Mutter: Denke bitte nachher mit dran, dass ich dir deine Tablette gebe!

Apropos, um dahingehend keine Zweifel offenzulassen, mit der Überschrift "Ritalin-Monster" bezeichnete ich naturgemäß nicht den Sohn.

Hermine sagt: Arschgeigen. - Da erwartet uns noch eine Welle von Depressiven.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Überblick über Manhattan

Da ich selbst ja so einige Verwandschaft in Manhattan - und in New York (also in Manhattan´s Umzu) und auf Staten Island und in New Jersey - habe, ich selbst aber noch nie da war, konnte ich mir dieses wirklich erstklassig (HD) gemachte Video naturgemäß nicht entgehen lassen:



Hermine sagt: Wir sollten den Besuch nicht länger vor uns herschieben!

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