Ritalin-Monster

Sohn (kleiner Junge), lass´ uns hier rübergehen. Das geht.
(Ich so bei mir, der Junge ist aber ganz schön intelligent, begreift schon in seinem Alter die Zusammenhänge von Ampelschaltungen an Straßenkreuzungen - bissiges Hinterher: Manche lernen das nie.)

Mutter: Nein. Das schaffen wir nicht mehr. Da ist gleich rot.

Beide warten kurz. Es ist grün. Sohn saust blitzrasch, an mir vorbei, über die Straße (, deren Ampel jetzt grün ist).

Mutter, noch hinter mir, ruft, schau hin, wo du langläufst.

Sohn, auf der anderen Seite angekommen, dreht sich um in Richtung Mutter, er hat ein Glitzern in den Augen von seinem perfekten Sprint-Lauf, er wartet ruhig auf der Stelle.

Mutter: Denke bitte nachher mit dran, dass ich dir deine Tablette gebe!

Apropos, um dahingehend keine Zweifel offenzulassen, mit der Überschrift "Ritalin-Monster" bezeichnete ich naturgemäß nicht den Sohn.

Hermine sagt: Arschgeigen. - Da erwartet uns noch eine Welle von Depressiven.
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