Muttersohn (3)

[...] Dann stach die stolze zweimastige Yacht in See. Zwölf Menschen an Bord. Von denen seien aber im Film nur neun zusehen. Gefilmt zu werden sei nicht jedem recht. Der Professor sah zu Percy herüber. Sein Mund formulierte: Eva Maria. Percy selber wartete darauf, dass Eva Maria auftauchte, auftrete, wenigstens sichtbar werde. Tatsächlich gab sich der Film neugierig, führte den fabelhaft leicht dahingleitenden Segelalltag genussvoll vor. Auch die zum Schönwettersegeln gehörende Langeweile wurde gezeigt. Aber immer wieder: An was für Naturwundern fuhr man vorbei. An was für Buchten! Da hingen Wälder ins Wasser, als träumten sie. Da starrten zerrissene Felsen ins Meer, als hätten sie Furchtbares erlebt. Dann die Handlung. [...]
(a.a.O., S.157f.)

Lit.:
Walser, M.: Muttersohn. Reinbek 2011.

Hermine sagt: Bitte sehr.
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