Muttersohn

[...] Intelligenzquotient 147 und im Sprachbereich 180. Inzwischen haben elf Verlage meine Manuskripte abgelehnt. Die Ablehnungsschreiben bewiesen mir durch ihre zum Himmel schreiende Syntax der Inkompetenz, wie gut meine Manuskripte sind. Dass ich keinen literarischen Ehrgeiz habe, sondern eine historische Mission, das geht in diese Feuilletonbirnen nicht hinein. Die amerikanische Führungsclique muss begreifen, dass man heute Frieden nicht per Krieg schafft. Und diese kriegslüsterne Clique wird nicht aufhören, wenn sich nicht ein Schriftsteller vor dem Weißen Haus verbrennt, ein Schriftsteller von säkularem Rang. Seit ich das verlautbarte, werde ich von CIA und MOSSAD verfolgt. Das Bundesinnenministerium, das ich fünfzehnmal um Personenschutz gebeten habe, reagiert nicht. CIA und MOSSAD, das sind Komplizen. [...]
(a.a.O., S.14)

Und: Das Internet in persona Web2.0 die große Spielwiese?!

Hohes Wiedererkennungspotenzial in Bezug auf so einige Web2.0- bzw. Internet-Teilnehmer...so möchte ich sprechen.

Lit.:
Walser, M.: Muttersohn. Reinbek 2011.

Hermine sagt: Bitte sehr.
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