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Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

Apropos Trennung

Trennung ist und bleibt Mist - auch entgegen jeder Schönrederei.

Sinneswandel

Eine neue Einstellung (ein Sinneswandel) macht sich breit:
Da meditieren sehr viele Menschen, gerade die Anhänger des Zen, ein Leben lang (möglichst). Sie wollen erreichen, dass sie erkennen: Sie sind ES; ein Moment folgt dem anderen, mehr nicht.

Nun kenne ich Menschen, die palavern nicht lange, die machen (doing by doing). Sind diese Menschen nicht schon jetzt eins mit dem ES, sind sie nicht schon jetzt ES? Und ist für sie nicht schon immer klar: Ein Moment folgt dem anderen - ohne Zwischengedanken und Sentimentalitäten?

Die Fanta Four

Dieses Video hat mir die Fantastischen Vier richtig ein bisschen näher gebracht. Ich war früher eher von ihrem "Durcheinander" genervt:


Mein Leben

In meinem Leben habe ich es gerade mit sehr verstörenden Ereignissen zu tun.

Vielleicht werde ich hier darüber berichten. Vielleicht auch nicht. - Sobald ich seelisch wieder aufgetaucht bin.

Und Eric Clapton ist doch ein Entertainer

Und Eric Clapton ist doch ein Entertainer


Endlich Mal wieder ein interessantes Schachturnier mit Magnus Carlsen

Endlich Mal wieder ein interessantes Schachturnier mit Magnus Carlsen:

Final Masters Sao Paulo 2012:

Grand Slam Final Masters with the players at the opening ceremony The opening ceremony of the 2012 Final Masters took place in Parque Ibirapuera, Sao Paulo, Brazil. Authorities and organizers have declared the start of the first Grand Slam final, in the presence of the six participants – the World Champion Viswanathan Anand, the number one in the world rankings Magnus Carlsen, the Olympic champion Levon Aronian, the World Rapid Champion Sergey Karjakin, and the US-born Italian prodigy Fabiano Caruana, and the top player of Spain Paco Vallejo.
The chief arbiter IM and IA Herman Claudius van Riemsdijk, Brazilian Champion in 1970, 1973, and 1988, and Pan American Champion in 1977, conducted the draw of colors at the opening ceremony. The players draw was 1. Anand 2. Aronian 3. Caruana 4. Carlsen 5. Karjakin and 6. Vallejo

Round 1 pairings (live here)
Anand – Vallejo

Aronian – Karjakin

Caru…

Life is a Beach

T-Shirt Aufdruck:

Life is a Beach,
so stop complaining
and get tanned
(Vermutlich wieder irgend so ein Firmen-Label-Spruch?, aber gut.

Weniger Wahrheit

Von dem (moralischen) Anspruch, von der Doktrin des "sprich stets und überall die Wahrheit" - so wie sie mir in meiner Kindheit und Jugend und darüber hinaus innigst ans Herz gelegt wurde -, bin ich endgültig nicht mehr überzeugt, ja, geradezu enttäuscht.

Will ich (heutzutage) Erfolg haben, muss ich das Spiel der Lug- und Trug-Bilder mitspielen!

Jetzt gilt es nur noch mich in diesem (falschen) Spiel mehr und mehr zu verfeinern - auf dass ich zukünftig darin reüssiere.

Das Gütezeichen für eine Beziehung

Ich denke dies könnte das Gütezeichen, das Qualitätsmerkmal für eine Beziehung, für eine Lebenspartnerschaft sein; wobei Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten so denken: Der einzige Trost im Leben für den Todesfall des anderen (geliebten) Menschen kann nur der sein, dass man sich dereinst im  "Jenseits" wiedersehen wird, nein, darf!

Cowboy

Zur Zeit bewege ich mich mal wieder gerne im Cowboy-Mood:
Mein Gang ist lässig, ich bin relaxed, ich rede nicht viel, ich arbeite einigermaßen viel oder eben wenig mit meiner Mimik, mein Atem geht ruhig; wenn ich irgendwo stehe, dann stehe ich da, das sieht man auch schon - ein Bein gerade, das andere leicht geknickt beziehungsweise mit dem Fuß irgendwo ganz oder teilweise aufgestellt; nicht um mich schauend und doch alles im Blick habend.
Dann geht es mir gut. - Nach so einer Phase, wird mir so manches Mal überdies bewusst: ich brauchte mal eben für eine gewisse Zeit einen Schutz, eine Schutzidentität.
(Ich habe mich jedoch noch nie getraut, mir für diese Phasen die dazugehörenden Cowboy-Stiefel zu kaufen.)
Hermine sagt: Magst Du auch einen Happen?

Stolz und der Wille zum Leben

Was auch geschieht! Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken! Erich Kästner
Falls es Mal nicht so läuft, immer daran denken; das tröstet und gibt Kraft. - Stolz und der Wille zum Leben.

Nicht in evangelischen Einrichtungen arbeiten!

Ich habe es zum wiederholten Male erfahren, vernommen: Nicht in evangelischen Einrichtungen arbeiten!

Dieser wirklich gut gemeinte Rat gilt vor allen Dingen für Akademiker. Bin ich denn blöd? (sic!) Dann besser noch als Handwerker irgendwo in der freien Wirtschaft arbeiten oder an einer Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Geisteswissenschaften - bei doppeltem Verdienst.

Schlimm diese Ausbeuter; meinen sie könn(t)en Studierte verarschen.

Und wie sagte einer meiner Opas immer so treffend: Es steht jeden Tag ein Dummer auf!

Ich hoffe immerhin es werden durch diesen Ratschlag ein paar weniger.

Lasst unsere Autos Sprit saufen!

Lasst unsere Autos Sprit saufen, bis der Notarzt kommt!

Die Sprit-Preise sind, Mal wieder, auf Rekordniveau. Der US-Markt reagiert schon. Auf seine (gesunde) nicht-kapitalistische Weise?

Die Deutschen Manager kucken noch.

Aber: ich finde das gut so, bloß nicht jetzt anfangen mit Sprit zu sparen!

Raus mit dem Zeugs, alles muss raus, weg mit! Je eher der Sprit alle ist, desto besser. Dann entfällt auch dieses Angebot-und-Nachfrage-steuern-den-Preis-Ding Spiel, kein rumgeeiere mehr. Neue, möglichst erneuerbare Energiequellen braucht das Land. Je eher desto besser. Und das Schöne ist: dann drehen wir den Erdölkonzernen Mal eine schöne und verschnupfte Nase.

Waffen-Narr vs. Fakeshop-Bandenchef

Traum, Traum, Traum, Traenen

Ich hab im Traum geweinet Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumte, du lägest im Grab,
Ich wachte auf, und die Träne
Floß noch von der Wange herab. Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumt´, du verließest mich.
Ich wachte auf, und ich weinte
Noch lange bitterlich. Ich hab im Traum geweinet,
Mir träumte, du bleibest mir gut.
Ich wachte auf, und noch immer
Strömt meine Tränenflut. Heinrich (Harry) Heine
Sicherlich schon Mal jedem passiert; wie intensiv und nachhaltig sich Träume als ge- und erlebte Realität behaupten können.

Die geträumt erlebten Gefühle mag man anderen und sich oft genug nicht so recht eingestehen, im wahren Leben!?

Empfehlung

Empfehlung
Empfehlung
Sich nicht zu ducken:
Das Schiff liefe nicht vorwärts
Stünde nicht aufrecht im Wind
Das Segel.
Günter Kunert
!!!

Wohlgemerkt: Segelboot - nicht Dampfschiff oder gar Rennboot.

Diese Empfehlung kann eigentlich auch einem ganzen sogenannten Volk gegeben werden. Voraussetzung - Voraussetzung, die fast nie gegeben ist -  für das Gelingen: der relevante Teil der Bevölkerung sitzt in einem Boot - und realisiert dieses auch.

Showstars und Sekten

Warum haben so viele Showstars (Schauspieler, Sänger) so einen ausgeprägten Bezug (Affinität) zu Sekten?

Weil sie sich in einer instabilen Lebenssituation befinden. Menschen sind besonders in instabilen Lebenssituationen, während und nach kritischen Lebensereignissen anfällig für die Verheißungen, die sogenannten Wahrheiten der Sekten.

Konstanz, bitte

Konstanz, bitte

1.
Die Zeit
Verändert
Alles?!?

2.
Veränderung ist
die Konstante

3.
(Never change a winning team.)

4.
Ich soll mich
gewöhnen an:
Konstanz, bitte

5.
Ich brauche Zeit
für Veränderungen
6. (So ist das und so bleibt das.) Ach so:
Ich brauche Zeit, Veränderungen internalisieren zu können.


©Reinhardt Fischer

Keine guten Romane mehr

Ich vermute: will ich hier in meinem Blog Ansprechendes schreiben, so darf ich keine guten Romane mehr lesen; es muss sich etwas in mir anstauen, das raus will; gute Romane sind zu gute Ventile.

Dieses Wetter

Dieses Wetter, diese Hitze, diese Schwüle. Dieser Ozon-Überschuss.

Ich kann dabei kaum richtig denken, nicht über etwas längere Zeit. Sport? Gehen nur 70 allerhöchstens 80 Prozent.

Mein Stand Rituale und Traditionen

Mein Ziel ist es mich von Ritualen und Traditionen weitestgehend freizumachen.

Viele Menschen hängen an dem einen Gefühls-Ende von Traditionen und Ritualen: Heimatgefühl, Geborgenheit. Diese Menschen erfahren ganz selten die andere Bedeutungsschwere von Traditionen und Ritualen - wenn dann allerdings oft genug umso eindringlicher.

Traditionen und Rituale machen geistig, seelisch (mental) und materiell abhängig, extrem abhängig. Und sie sind eine Ursache für Selbstentfremdung (eines meiner Lieblingskonstrukte).

Nun, was heißt das, dass ich mich freimachen will von möglichst jeglichen Ritualen und Traditionen? Heißt das, ich will keine Traditionen und Rituale mehr befolgen? Das geht gar nicht. Dafür bin ich zu sehr in meine Gesellschaft, in meine peer group, in whatever eingebunden.

Was ich machen kann und werde ist:

ich lasse mich auf keine Tradition/Ritual ein ohne sie nicht mindestens hinterfragt zu habenich entwickle keine neuen Ritualeich vermeide jegliche Routine - die geistig und …

Und wieder ein Mehr-desselben

Das ist anscheinend die logische Reaktion: Auf einer von Schülern selbst organisierten Schulabschlussfeier in Rheinland-Pfalz wurde ein Lied einer Neonazi-Band gesungen, vom hauseigenen Schulchor. Reaktion: In Rheinland-Pfalz müssen alle von Schülern selbst organisierten Schulabschlussfeiern beziehungsweise deren Inhalte vorab bei der jeweiligen Schulleitung "eingereicht" werden.

Die wohlfeile Denke:
Alle Motorradclubs werden der organisierten Kriminalität und womöglich noch der rechtsradikalen Szene zugeschrieben. Nur, weil es (immer noch!) die Hells Angels gibt.Alle engagierten Väter erfahren Misstrauen, weil unter dem Deckmantel von Väter-Beratungen organisierte und wohl-präparierte Kindesmisshandlungen ablaufen.Alle "Glatzköpfe" sind "Skins" beziehungsweise "Skinheads" und damit rechtsextrem...Alle so genannten Ballerspiele sind naturgemäß schlecht und gehören verboten, weil bei einem Amokläufer (ein) Spiel(e) dieses Genres gefunden wurde(n).…

Anwendung

Ich müsste ! mit Dem
(Schatz),
was in mir ist,
nach außen gehen.

©Reinhardt Fischer

Rapunzel

Rapunzel


Gibt´s ´ne Funzel? ...
Nein Rapunzel. ...

Was soll der Scheiß,
macht dich das heiß?

Nein mein Schatz.
Nein mein Schaaatz.


©Reinhardt Fischer

unnötiger Luxus ist relativ

Als unnötigen Luxus Als unnötigen Luxus
Herzustellen verbot was die Leute
Lampen nennen
König Tharsos von Xanthos der
Von Geburt
Blinde. Günter Kunert
- unnötiger Luxus ist relativ...

Lebenselixier

Lebenselixier


Liebe ist
Lebenselixier

Musik ist
Lebenselixier

Liebe und Musik sind
wie Trinken und Essen


©Reinhardt Fischer

Fünf Clapton Songs + ein Mal Frank Sinatra

Ich habe ja bereits geschrieben, dass mir Clapton Songs - und so einige Sinatra Titel - gerade jetzt wieder während meiner Urlaubsflüge so gut getan haben.

Ich kann es mir nicht verkneifen - und meinen Lesern nicht verwehren - jetzt auch noch die Videos zu den Songs zu liefern (5x Eric Clapton; 1x Frank Sinatra):

Hello Old FriendPretendingSunshine of Your LoveBadgeAfter MidnightMoon River

Das Steuer-Unrecht

Ich wollte ja eigentlich nicht mehr zu politisch aktuellen Themen schreiben, zum Tagesgeschäft. Zu langweilig und Zeit fressend.



Da entrüstet sich doch die Schweizer Bankiervereinigung: "illegal !", der neueste Kauf einer schweizer Steuer-CD durch die Nordrhein-Westfälische Landesregierung sei "illegal". Es gibt doch schließlich dieses wunderbare deutsch-schweizerische Steuerabkommen aus dem September 2011, keine neuen Daten über deutsche Steuersünder mehr kaufen?


Ich liebe diese Sorte Unrechtsbewusstsein, wirklich!


Hallo?! Steuerhinterziehung ist illegal. Punkt.


Mal sehen, eventuell haue ich hier ab jetzt doch wieder immer Mal ein paar kurze + knackige Statements zum banalen politischen Wahnsinn raus. Nur so. Zu meiner Entspannung.

claptonsüchtig

Während meiner Flüge zu meinen diesjährigen Sommerurlaubs-Orten habe ich festgestellt: ich bin immer noch claptonsüchtig.

Entspannung, Befreiung und Lebensgefühl zugleich; solche Songs wie:

Hello Old FriendPretendingSunshine of Your LoveBadgeAfter Midnightusf.

Gehört habe ich auf den Flügen auch gerne Sinatra - natürlich und immer wieder gerne: Moon River.

Sterblichkeit

Da kommen wir aus unserem Urlaub zurück nach Hause und werden sogleich von einem freundlichen Nachbarn mit der Nachricht behelligt, dass eine Mieterin ein paar Tage zuvor verstorben ist, an Krebs, ...

Abgesehen von der Tatsache sogleich in die tiefste Urlaubs-Entspannung hinein mit einer pietätlosen Todesnachricht überfallen worden zu sein, war es doch immerhin nachdenklich stimmend zu sehen:

Die Rolläden waren runtergelassen worden. Die Fußmatte war endgültig abgeräumt worden.


Wird dies auch für mich dereinst ein letztes Mal geschehen?

Vor allen Dingen:
Wird mich das dann noch tangieren?
Bilden dieses Zumachen, Abschließen und Wegräumen nicht vielmehr nur ein nebulös seelentröstendes Ritual für die etwaig Hinterbliebenen Sach- und Geistes-Verwalter!?

Haute Cuisine - Zusammenhang

Haute Cuisine; Sterne-Küche. Ich habe mich schon immer fürchterlich darüber echauffiert: Das Essen muss ich auf dem Teller suchen. Basteln am Essen - Motto: wenn die Zutaten das gewährleisten, okay. Und genauso schlimm: Tomaten und Himbeeren werden passiert - wegen ihrer ihnen naturgemäß innewohnenden Kerne.




Heute morgen - beim Spülen - sind mir die Zusammenhänge blitzrasch klar geworden: Wer goutiert bevorzugt diese teuren Produkte der Haute Cuisine (von denen ich nicht satt werde); wer kann sie sich leisten, Produkte wie Köche? Reiche - mehr als gesettelte - Menschen, jenseits der Sechzig. Menschen mit ausgeprägten Zahnprothesen also und naturgemäß, physiologisch abnehmendem Appetit.

Ebenfalls erklärt sich für mich auf diese Weise der Trend, Hang zur Niedrigtemperatur-Methode. Im Alter noch Heißes und gut Durchgegartes essen? - Ich persönlich kann und werde mich nicht an rosa gebratenes Schweinefleisch und glasigen Fisch gewöhnen.

Im Falle eines Flugzeugabsturzes

Im Falle eines Flugzeugabsturzes


Was macht eigentlich ein Paar bei einem Flugzeugabsturz?

Die Verfallen doch nicht in Panik.
Die machen sich doch keine Vorwürfe.

Die halten sich (im besten Falle)
bis ganz zum Schluss lieb,
so lieb es nur irgend geht!


©Reinhardt Fischer

Muttersohn (3)

[...] Dann stach die stolze zweimastige Yacht in See. Zwölf Menschen an Bord. Von denen seien aber im Film nur neun zusehen. Gefilmt zu werden sei nicht jedem recht. Der Professor sah zu Percy herüber. Sein Mund formulierte: Eva Maria. Percy selber wartete darauf, dass Eva Maria auftauchte, auftrete, wenigstens sichtbar werde. Tatsächlich gab sich der Film neugierig, führte den fabelhaft leicht dahingleitenden Segelalltag genussvoll vor. Auch die zum Schönwettersegeln gehörende Langeweile wurde gezeigt. Aber immer wieder: An was für Naturwundern fuhr man vorbei. An was für Buchten! Da hingen Wälder ins Wasser, als träumten sie. Da starrten zerrissene Felsen ins Meer, als hätten sie Furchtbares erlebt. Dann die Handlung. [...] (a.a.O., S.157f.)
Lit.: Walser, M.: Muttersohn. Reinbek 2011.
Hermine sagt: Bitte sehr.

Muttersohn (2)

Da er, wenn er eilig aussah, überhaupt nicht hastig wirkte, bleibt nichts übrig, als seine Art zu gehen übermütig zu nennen. Wie die Fußspitzen mehr nach links und rechts als nach vorne hinausstachen, da wunderte es einen, dass er vorwärtskam. Dieser Engel ohne Flügel. Dieser - Harry Strawinski mög´ es verzeihen - Tänzer der Gewichtigkeit. Er war nämlich nicht schwer, sondern gewichtig. [...]
(a.a.O., S.129)

Lit.:
Walser, M.: Muttersohn. Reinbek 2011.
Hermine sagt: Bitte sehr.

Morozevich gewinnt Tal Memorial Blitz im Tiebreak, vor Carlsen

Vor allen Dingen die Photos gefallen mir an diesem dokumentarischen Bericht:

Morozevich wins Tal Memorial blitz on tiebreak, ahead of Carlsen:
Alexander Morozevich won the Tal Memorial blitz tournament on Thursday afternoon in Moscow. The Russian grandmaster edged out Magnus Carlsen on tiebreak (more games with black) after both players finished on 6.5/9. The tournament was held instead of a drawing of lots, and determined the draw numbers for the players at the Tal Memorial which starts on Friday.
Morozevich vs Carlsen (1-0) today in Moscow | All photos by Eteri Kublashvil & Vladimir Barsky courtesy of the Russian Chess Federation

EventTal Memorial 2012 | Blitz PGN via TWICDatesJune 7-18, 2012LocationMoscow, RussiaSystem10-player round robinPlayersCarlsen, Aronian, Kramnik, Radjabov, Nakamura, Caruana, Morozevich, Grischuk, Tomashevsky, McShaneRate of play100 minutes for the first 40 moves followed by 50 minutes for the next 20 moves followed by 15 minutes for the rest of the game …

Nachlese Anand-Gelfand 2/2

Boris Gelfand: "Kasparov bot mir sein Hilfe an, ich sagte nein" Interview, 2/2

Ein sympathischer und weiser Vize-Weltmeister!

Boris Gelfand: "Kasparov offered his help, but I said no" | Interview, part 2 of 2:
One week after the end of the World Championship match in Moscow, challenger Boris Gelfand of Israel speaks out. In the second and last part of this interview, the Israeli tells about the second half of the match, about his favorite player Akiba Rubinstein, about his coaches whom he invited to Moscow, about chess in Israel and... about saying no to Garry Kasparov, who offered to help preparing for the match.
Photos by Alexey Yushenkov & Anastasia Karlovich
Part 2 of 2Read the first part of this interview here.
Then, you win game 7. Everyone quoted the same statistic: that you didn't beat Vishy since '93. Were you extra relieved because of this?
Not at all. First of all I don't believe in statistics. I think it's very often misleading. It'…

Nachlese Anand-Gelfand 1/2

Mir gefielen schon immer Gelfands Sizilianisch- (Najdorf) und seine Königsindisch-Partien.

Boris Gelfand: "I was by no means inferior in this match" | Interview, part 1 of 2:
Exactly one week after the end of the World Championship match in Moscow, challenger Boris Gelfand of Israel speaks out. In the first part of this interview, the Israeli tells us about his preparation, his choice of openings, and his view on chess and its the different types of audiences.
Photos by Alexey Yushenkov & Anastasia Karlovich
The interview was conducted via Skype, on Tuesday morning, June 5th, 2012. Gelfand was at this home in Rishon-le-Zion, sitting behind his computer, and many mouse clicks could be heard during the talk. Afterwards he would explain that during the interview he was also looking at some of the tiebreak games, the openings, middlegames, endings, the missed chances... It must have been difficult to get these games off his mind.
Part 1 of 2Vishy said he felt 'relieved&#…

Eigenwille

Eigenwille


Der Eigenwille
Ist nicht billig.

Der Eigenwille
Geboren aus dem Leben

Macht das Leben
Teils nicht
Teils eben
Angenehm.

Dauer

Dauer

Ich liebe Dich
So heißt´s:
Für immer

Doch Du
Was sagst Du
Du meine
Liebe Du

Du bist schlauer:
Nichts ist von Dauer


©Reinhardt Fischer

Was ist wichtig?! - Was zählt?!

Wo? Wo wird einst des Wandermüden
Letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein? Werd ich wo in einer Wüste
Eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh ich an der Küste
Eines Meeres in dem Sand? Immerhin! Mich wird umgeben
Gotteshimmel, dort wie hier,
Und als Totenlampen schweben
Nachts die Sterne über mir. Heinrich (Harry) Heine
Was ist wichtig?! - Was zählt?!

Der Tag des Runterfallens

Ich nenne meinen heutigen Tag den Tag des Runterfallens.

Ein komischer Tag war dieser Tag heute allemal - vor allem wohl für meine (verehrten) Zuschauer.

Ich mache mich fertig zum Losgehen, der Schirm fällt runter, einer meiner Schuhe fällt runter. (Eine Sonnenbrille, die ich immer in meiner Laptop-Tasche bei mir führe, musste ich heute nicht extra unterwegs gegen meine Brille austauschen, eine von beiden (oder beide) wäre mir sonst auch noch heruntergefallen. Nicht auszudenken. Blind wie ein Maulwurf. Woher so schnell Ersatz beschaffen, demnächst geht´s doch in den Urlaub.)

Ich erreiche meine erste Station. Machen Sie es sich noch für eine Minute bequem. Ich mache mich bereit zum Setzen, Schirm fällt. Beim Bezahlen: Schirm fällt, Wechselgeld ebenso ("Sie haben wohl zuviel davon.").

Dann noch so Schnellhefter besorgen: Schirm und Portemonnaie - fallen.

Weiter, Handwasch-Seife am Stück bei Yves Rocher kaufen. Eine Kundenkarte mit den und den Vorteilen gefällig? Logisch, klar,…

Muttersohn (1)

[...] Der Wichtigste Mensch sammelt, was ihm vom Dichter geschickt wird. Er muss sich alles, was ihm geschrieben wird, gefallen lassen, weil es ihm bessergeht als dem Schreibenden. Verstehst du, Percy! Das ist seine Schuld, dass es ihm bessergeht. Das ist das, was der Dichter will, den Wichtigsten Menschen davon überzeugen, dass es ihm bessergehe als denen, die ihm schreiben. Das gelingt dem Dichter. [...] (a.a.O., S.106)

Lit.:
Walser, M.: Muttersohn. Reinbek 2011.
Hermine sagt: Bitte sehr.