Samstag, 11. Oktober 2014

Liebe

Alter schützt vor Liebe nicht,
aber Liebe schützt bis zu
einem gewissen Grad vor Alter.
(Jeanne Moreau)

NachDenk-Zusatz: Das Vermögen zu lieben.

Glück

Glück ist ein Maßanzug.
Unglücklich sind meist die,
die den Maßanzug eines anderen
tragen möchten.
(Karl Böhm)

Mittwoch, 27. August 2014

Dauer

Ich liebe Dich
So heißt´s:
Für immer

Doch Du
Was sagst Du
Du meine
Liebe Du

Du bist schlauer:
Nichts ist von Dauer

©Reinhardt Fischer

Samstag, 23. August 2014

Eigenwille

Der Eigenwille
Ist nicht billig.

Der Eigenwille
Geboren aus dem Leben

Macht das Leben
Teils nicht
Teils eben
Angenehm.

©Reinhardt Fischer

Dienstag, 12. August 2014

Urlaub?



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Donnerstag, 7. August 2014

Der Sterbliche

Gestorben

Rolläden runter
Fussmatte weg

Willkommen Ratte

©Reinhardt Fischer

Dienstag, 5. August 2014

Lebenselixier

Liebe ist
Lebenselixier

Musik ist
Lebenselixier

Liebe und Musik sind
wie Trinken und Essen

©Reinhardt Fischer

Sonntag, 3. August 2014

Im Falle eines Flugzeugabsturzes


Was macht eigentlich ein Paar bei einem Flugzeugabsturz?

Die Verfallen doch nicht in Panik.
Die machen sich doch keine Vorwürfe.

Die halten sich (im besten Falle)
bis ganz zum Schluss lieb,
so lieb es nur irgend geht!

© Reinhardt Fischer

Freitag, 1. August 2014

#1

#1

Gibt es einen Gott
Gibt es einen Ober-Motz

Ich weiß es nicht
Ich will es nicht

© Reinhardt Fischer

Samstag, 26. Juli 2014

Rapunzel

Gibt´s ´ne Funzel? ...
Nein Rapunzel. ...

Was soll der Scheiß,
macht dich das heiß?

Nein mein Schatz.
Nein mein Schaaatz.

© Reinhardt Fischer

Sonntag, 20. Juli 2014

Anwendung

Ich müsste ! mit Dem
(Schatz),
was in mir ist,
nach außen gehen.

© Reinhardt Fischer

Dienstag, 15. Juli 2014

widersprüchliches Leben

unvollendet

Leben beinhaltet
mit Widersprüchen zu leben;

Leben beinhaltet
mit Kampf zu leben;

Leben beinhaltet
mit Überlebenskampf zu leben;

Leben meint
mit Lieben zu leben;

Leben meint
mit Geliebtwerden zu leben.

Leben bedeutet
unvollendet sein...

© Reinhardt Fischer

Sonntag, 29. Juni 2014

Facebook ja oder nein

Und wieder, zum wiederholten Mal überlege ich: Facebook Ja oder Nein.
Facebook, eine Hassliebe. Nein, eigentlich selbst das noch nicht einmal. Ich hatte mir irgendwann überlegt, in Facebook einen account anlegen oder nicht. Und so ging das weiter. Irgendwann war ich in dem Sumpf drin. Die Frage war plötzlich eher: unter welchen Bedingungen begebe ich mich in das Abenteuer Facebook?
Dann war ich bei Facebook. So richtig wollen kann das nicht genannt werden. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich sozusagen jede Menge Freundschaftsanfragen. Die Erfahrung, die alle Facebook-Neueinsteiger machen, die Erfahrung, die letztlich ein Suchtfaktor ist. Für meinen Selbstwert habe ich auch gleich etwas getan (Stichwort: Johari-Fenster) und meine Interessen beziehungsweise meine Buch-Musik-Film-usw.-Biografie reflektiert beziehungsweise erstellt.
Nun ja, diese Biografie ist lückenhaft (alle Bücher, Filme usw. kann FB nicht darstellen), eilig fabriziert und die Objekte sind ungewichtet gelistet. Die Freunde sind nur zum geringsten Teil Freunde. Manche Freundschaftsanfragen konnten immerhin abgelehnt werden. Mehr oder weniger sinnvolle Chats haben sich ergeben.
Und als ein Resultat meiner kürzlichen New York Reise (zum Teil in die Untiefen der Familie mütterlicherseits) ist eine wertvolle Verbindung zu einer meiner Cousinen entstanden. Diese Verbindung besteht über Facebook mehr oder weniger Sinn stiftend weiter: Einige ihrer Foto-Beiträge bedeuten für mich eine seelisch-emotionale Verbindung zu lieben Verwandten und (hauptsächlich) zu den damit verknüpften Reminiszenzen. - Ob das glücklich macht? Eher im Gegenteil?
Nun hänge ich da! Die Chats? Hm. Meine Cousine und ihre (wenigen) Fotos von Bedeutung. Gibt es da nicht ganz andere Möglichkeiten to stay in contact?! Habe ich es in den letzten Jahrzehnten nicht auch so ausgehalten, sehr gut sogar?
Facebook ade!? Zeit sparen? Lebenszeit sparen!

Samstag, 24. Mai 2014

Schach wird die Geborgenheit der Demokratie entzogen

Das Bundesinnenministerium hat mit sofortiger Wirkung die Leistungssportfördermittel für den Deutschen Schachbund gestrichen.
Zur Begründung heisst es im typischen Beamten-Deutsch: "... es fehle dem Schachsport an der erforderlichen, sportartbestimmenden motorischen Aktivität."
Noch bei der Mitgliederversammlung des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) im Dezember 2013 wurde einstimmig beschlossen, dass explizit auch der Schachsport zu den förderungswürdigen Sportarten gehört. Der DOSB ist die Dachorganisation der Sportverbände. Ihm wird weitgehende Autonomie hinsichtlich der Festlegung der förderungswürdigen Sportarten zugestanden. Man sollte also meinen, dass hier die Experten sitzen, die die Förderungswürdigkeit des Schachsports richtig beurteilen können.
Es ist bekannt: Schach wird immer Mal wieder - gerade auch von Politikern und von politischen Einrichtungen - zu Werbezwecken mehr oder weniger missbraucht. Zu mehr reicht es meist jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Auch jetzt wird dem Schachsport Mal wieder vor den Kopf gestossen. Der Schachsport wird aus seiner staatlich-politischen Geborgenheit, also aus dem Kreis von Deutschlands (demokratisch gewählter) Volksvertretung, verbannt.
Apropos eine Merkwürdigkeit:
Ist eigentlich eine Streichung von Leistungssportfördermitteln bei den Sportarten aus den Doping-Schlagzeilen angedacht, wo es - unzweifelhaft - genügend "sportartbestimmende motorische Aktivität" gibt? Oder wozu wird hier das Geld gebraucht und verwendet??

Donnerstag, 1. Mai 2014

Ein Hoch auf die Beobachtung

Die korrekte Weise, über diese Sachverhalte zu sprechen, ist wieder die von Niels Bohr gezeigte. Wir dürfen eben nicht über den Weg eines Teilchens reden, ehe wir das Experiment durchgeführt haben. Sich vorzustellen, dass das einzelne Photon rechts oder links an der Galaxie vorbeigegangen ist (nur ein Beispiel; Anm. v. mir), ehe das gesamte Experiment beendet ist, ehe das Photon also nachgewiesen wurde, ist absolut unzulässig. Es macht eben keinen Sinn, über Dinge zu sprechen, für die keine unmittelbare Evidenz vorhanden ist. Niels Bohr hat dies zum Ausdruck gebracht, indem er sagte: «Kein Phänomen ist ein Phänomen, außer es ist ein beobachtetes Phänomen.» Also, ohne die Beobachtung gibt es keine Phänomene.
(a.a.O., S.205)

Lit.:
Zeilinger, A.: Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik. München 20033.

Sonntag, 20. April 2014

Wendekreis des Krebses (1)

Aus diesem oder jenem Grunde sucht der  Mensch das Wunder, und um es herbeizuführen, watet er durch Blut. Er feiert Ideenorgien, würdigt sich zu einem Schatten herab, wenn er nur für einen Augenblick seines Lebens die Augen vor der Scheußlichkeit dieser Wirklichkeit verschließen kann. Alles - Schande, Erniedrigung, Armut, Krieg, Verbrechen, ennui - wird in dem Glauben ertragen, daß über Nacht etwas geschehen wird, ein Wunder, welches das Leben wieder erträglich werden läßt. [...] Die ganze Zeit ißt einer das Brot des Lebens und trinkt den Wein, eine schmutzige, fette Küchenschabe von einem Priester, der sich damit im Keller versteckt vollpraßt, während droben im Straßenlicht ein gespenstisches Meßopfer die Lippen berührt und das Blut blaß ist wie Wasser. Und aus der endlosen Qual und dem Elend kommt kein Wunder hervor, nicht einmal eine mikroskopische Andeutung von Erlösung. Nur Ideen, blasse, magere Ideen, die durch Blutvergießen gemästet werden müssen. [...]
(a.a.O., S.105)

Lit.:
Miller, H.: Wendekreis des Krebses. Reinbek 1979.

Samstag, 5. April 2014

Ich kann keine Musik

Ich kann keine Musik. In mir geht es nicht so getaktet vor sich; in mir tickt es mit unpräziser Abweichung nahezu sekündlich Mal langsamer, Mal schneller.
Das große Problem war die Zählerei. Ich dachte, Ralph wüßte, wie man das macht, weil er doch Musiker ist, aber wir entdeckten etwas Komisches. Die »Spiel-Abteilung« in unseren Köpfen war auch die fürs Zählen zuständige »Sprech-Abteilung« - wir konnten nicht gleichzeitig spielen und zählen!

(a.a.O., S.431)


Lit.:
Feynman, R. & Leighton, R.; Hutchings, E. (Hrsg.). (1987) Richard P. Feynman: »Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!«. Abenteuer eines neugierigen Physikers. München: Piper.

Montag, 10. März 2014

Was Eitelkeit alles vermag

Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.
Das Mädchen heiratet aus Ärger
Den ersten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen,
Der Jüngling ist übel dran.
Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.
Heinrich (Harry) Heine

Was (verletzte) Eitelkeit alles so vermag. Und, lernen die Menschen daraus?

Ich möchte nicht in der Haut des Ersatz-Mannes stecken - und nicht in der Haut des Mädchens.

Freitag, 7. März 2014

Too Many Zooz @ Union Square on 11/13/2013

Too Many Zooz in NYC E42nd St Subway Station (under Grand Central)

TOO MANY ZOOZ rocks Union Square.





genau da bin ich demnächst - ich liebe es!

(der beste der drei clips)

Badesalz - Hochbegabt





unglaublich: badesalz kann gutes!

Wolfsheim - Kein Zurück





es gibt keinen weg zurück - das trifft auf mehreren ebenen des mensch-seins zu...leider!?...panta rhei

Mittwoch, 1. Januar 2014

Schüchternheit?

Wenn die schöne Prinzessin vorbeikommt,
werde ich wahrscheinlich unten
im Brunnen sitzen und Frösche küssen.

FREDDIE KING Boogie Funk 1973 live!



Absolute Mega-Klasse!!!

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