Direkt zum Hauptbereich

Ein Hoch auf die Beobachtung

Die korrekte Weise, über diese Sachverhalte zu sprechen, ist wieder die von Niels Bohr gezeigte. Wir dürfen eben nicht über den Weg eines Teilchens reden, ehe wir das Experiment durchgeführt haben. Sich vorzustellen, dass das einzelne Photon rechts oder links an der Galaxie vorbeigegangen ist (nur ein Beispiel; Anm. v. mir), ehe das gesamte Experiment beendet ist, ehe das Photon also nachgewiesen wurde, ist absolut unzulässig. Es macht eben keinen Sinn, über Dinge zu sprechen, für die keine unmittelbare Evidenz vorhanden ist. Niels Bohr hat dies zum Ausdruck gebracht, indem er sagte: «Kein Phänomen ist ein Phänomen, außer es ist ein beobachtetes Phänomen.» Also, ohne die Beobachtung gibt es keine Phänomene.
(a.a.O., S.205)

Lit.:
Zeilinger, A.: Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik. München 20033.
Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Realität in der Gesellschaft

Je weiter Politik von der Realität in der Gesellschaft entfernt ist, desto näher rückt der, desto realistischer ist der Mob.
Politiker in USA, in Russland sowie in Deutschland sind der Realität der Gesellschaft extrem entfremdet...

Schatzkiste

Dieses Blog kann meine Schatzkiste sein, mein verbaler und imaginativer Zufluchtsort.

Da mag ich gerne hinkommen.

Ich freue mich.

Bilder meiner Schwester

Meine über alles geliebte Schwester ist vor zwei Jahren im Alter von 51 gestorben: Heute konnte ich endlich ihre selbst gemalten Bilder aufhängen! Sie war eine in jeder Hinsicht künstlerisch so wundervoll begabte Frau.

Sie wurde von ihrem widerlichen Vater im Alter von 13-18 Jahren sexuell missbraucht. Das erfuhr ich später. Kurz bevor sie ihr Elternhaus verließ, war ich so weit dieses Arschloch eigenhändig zu erstechen - es trennten mich eine halbe Minute und eine weitere Bewegung seinerseits davon. Meine Mutter hatte aufgrund eines nicht diagnostizierten Hirntumors keine Kraft mehr ihre Tochter zu schützen und starb ein dreiviertel Jahr später.
Ich behalte mir vor, nach meinem Vater - habe ihn seit dreißig Jahren nicht gesehen - zu suchen und ihn nieder zu strecken. Unterdessen errette ich - beruflich und privat - weiterhin Frauen (blind für die Eigenanteile derselben) aus bedrängten Lebenslagen.
Ich werde Svenja immer lieben und ehren!